Heute, 00:11
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Heute, 00:13 von Xander Harris.)
Theatralisch verletzt über Freds Aussage, legte er eine seiner Hände auf seine Brust, wo sein Herz schlug. So, als hätte sie ihm einen Dolch dort hinein gestochen. "Ich kleide meine tiefste Hingabe in Poesie, öffne dir mein Herz... und du tust es als 'Nummer' ab?" Fragte er voller Schmerz in der Stimme. Zum Glück sah das Lilith nicht. Die hätte ihn sicher ausgelacht. Es war aber schon erstaunlich, zu was Gefühle einen treiben konnten. Nie hätte Mammon es für möglich gehalten, dass er solche Worte von sich gab, um jemandem zu zeigen, wie ernst es ihm war mit diesem Beziehungsdings. Ok, er hätte es auch nie für möglich gehalten, dass er jemals so etwas wie eine Beziehung führen würde. Tja und dennoch stand er hier, hatte sich hingesetzt und sich diese Soaps angesehen, um zu verstehen, hatte sein Penthouse danach geschmückt, sich so gekleidet und versuchte, sich auch so zu verhalten. "Wie soll ich dir denn noch helfen, Liebste?! Soll ich mir mein Herz aus der Brust schneiden und es dir auf einem silbernen Tablett servieren, damit du mir endlich glaubst?! Ich stehe hier, nackt vor dir – ohne Schutz, ohne Waffen, nur mit meinen Gefühlen und weit und breit keine Bedrohung." Spielte er noch weiter in dieser Rolle. Doch der Funke ging irgendwie nicht zu ihr rüber. Machte er irgendetwas falsch? Hatte er irgendetwas übersehen gehabt? Wieso benahm sie sich eigentlich nicht, wie diese Frauen aus dem Fernsehen?
Tja und dann bröckelte es. Mammon konnte dieses ganze Theaterspiel nicht mehr aufrecht erhalten. Wie auch? Er gab sich hier die größte Mühe und Fred? Die brachte sich gar nicht ein! Oh nein, sie blieb einfach, wie immer! Aber so funktionierte das einfach nicht in diesen Soaps! Wieso benahm sie sich nicht, wie die dort? Also gab auch Mammon nun fürs Erste seine Rolle auf. Es frustrierte ihn zutiefst. All diese Mühe, all dieser Kram und wofür? Anscheinend für nichts!
“Natürlich habe ich mir Soaps angesehen! Das waren wissenschaftliche Quellen und sehr informativ!” Bestätigte er ihre Nachfrage. Wo hätte er sonst etwas darüber finden können? “Aber du… du bist so gar nicht, wie diese Frauen in diesen Serien. Vielleicht liegt es einfach daran, dass du ebenso wenig Ahnung über Beziehungen hast, wie ich.” Ja, daran musste es einfach liegen! Das war zumindest für Mammon die logischste Erklärung. “Oh ja klar, denn dem Teufelssohn ist sowieso alles egal, Hauptsache er hat Spaß!” Brummte Mammon. Dabei stimmte das im Kern schon. Mammon war sehr darauf bedacht, dass ER den Spaß hatte und es nach SEINER Pfeife lief. Doch Fred… sie hatte es einfach geschafft, seine Seele zu triggern. Sie hatte es geschafft, dass er nur sie im Bett haben wollte, dass er so etwas, wie Eifersucht erlebte. Sie hatte im Grunde das Unmögliche geschafft und dann solche Worte aus ihrem Mund? Echt, für Mammon klang das so, als würde er sich ins nichts Mühe geben, als wäre er einfach jemand, der in den Tag hinein lebte. Tse… nein, darauf brauchte Mammon definitiv erstmal nen Drink.
Deshalb war er einfach an die Bar gegangen und hatte nur sich etwas eingegossen und getrunken. Wieso auch an Andere denken? Diese Mühe machte er sich doch nicht! Doch kaum spürte er ihre warme Hand auf seinem Arm, war dieser Ärger über sie schon schwächer. Verflucht! Diese Frau machte ihn noch fertig! Doch Mammon sah sie noch nicht an, sondern erst einmal sein Glas und hörte ihre Worte. Erst danach wanderten seine Augen zu ihr und ja, verdammt! Er sah, dass sie es ernst meinte. Toll… das machte es ja noch schwieriger, auf sie sauer zu sein! “Willst du mir damit einfach nur sagen, dass das hier alles Unsinn war?” Dabei deutete er mit dem Glas in der Hand zum Hauptraum, wo all die Rosen und Kerzen zu sehen waren. “Das ich meine Zeit verplempert habe?” War es eigentlich das, was sie ihm hier gerade sagen wollte? Mammon leerte sein Glas mit einem Zug, ehe er es wieder abstellte und sich dann seinem Hemd widmete. “Ehrlich… das ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes.” Murmelte er, während sein Blick auf sein Hemd gerichtet war. Seine Hände fingen nun an, die Knöpfe oben zu schließen. Mal im Ernst, was sollte das auch? Entweder man knöpfte es ganz zu oder ließ es gleich offen, aber so ein Mittelding? Nein, das war noch nie Mammons Stil gewesen.
Tja und dann bröckelte es. Mammon konnte dieses ganze Theaterspiel nicht mehr aufrecht erhalten. Wie auch? Er gab sich hier die größte Mühe und Fred? Die brachte sich gar nicht ein! Oh nein, sie blieb einfach, wie immer! Aber so funktionierte das einfach nicht in diesen Soaps! Wieso benahm sie sich nicht, wie die dort? Also gab auch Mammon nun fürs Erste seine Rolle auf. Es frustrierte ihn zutiefst. All diese Mühe, all dieser Kram und wofür? Anscheinend für nichts!
“Natürlich habe ich mir Soaps angesehen! Das waren wissenschaftliche Quellen und sehr informativ!” Bestätigte er ihre Nachfrage. Wo hätte er sonst etwas darüber finden können? “Aber du… du bist so gar nicht, wie diese Frauen in diesen Serien. Vielleicht liegt es einfach daran, dass du ebenso wenig Ahnung über Beziehungen hast, wie ich.” Ja, daran musste es einfach liegen! Das war zumindest für Mammon die logischste Erklärung. “Oh ja klar, denn dem Teufelssohn ist sowieso alles egal, Hauptsache er hat Spaß!” Brummte Mammon. Dabei stimmte das im Kern schon. Mammon war sehr darauf bedacht, dass ER den Spaß hatte und es nach SEINER Pfeife lief. Doch Fred… sie hatte es einfach geschafft, seine Seele zu triggern. Sie hatte es geschafft, dass er nur sie im Bett haben wollte, dass er so etwas, wie Eifersucht erlebte. Sie hatte im Grunde das Unmögliche geschafft und dann solche Worte aus ihrem Mund? Echt, für Mammon klang das so, als würde er sich ins nichts Mühe geben, als wäre er einfach jemand, der in den Tag hinein lebte. Tse… nein, darauf brauchte Mammon definitiv erstmal nen Drink.
Deshalb war er einfach an die Bar gegangen und hatte nur sich etwas eingegossen und getrunken. Wieso auch an Andere denken? Diese Mühe machte er sich doch nicht! Doch kaum spürte er ihre warme Hand auf seinem Arm, war dieser Ärger über sie schon schwächer. Verflucht! Diese Frau machte ihn noch fertig! Doch Mammon sah sie noch nicht an, sondern erst einmal sein Glas und hörte ihre Worte. Erst danach wanderten seine Augen zu ihr und ja, verdammt! Er sah, dass sie es ernst meinte. Toll… das machte es ja noch schwieriger, auf sie sauer zu sein! “Willst du mir damit einfach nur sagen, dass das hier alles Unsinn war?” Dabei deutete er mit dem Glas in der Hand zum Hauptraum, wo all die Rosen und Kerzen zu sehen waren. “Das ich meine Zeit verplempert habe?” War es eigentlich das, was sie ihm hier gerade sagen wollte? Mammon leerte sein Glas mit einem Zug, ehe er es wieder abstellte und sich dann seinem Hemd widmete. “Ehrlich… das ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes.” Murmelte er, während sein Blick auf sein Hemd gerichtet war. Seine Hände fingen nun an, die Knöpfe oben zu schließen. Mal im Ernst, was sollte das auch? Entweder man knöpfte es ganz zu oder ließ es gleich offen, aber so ein Mittelding? Nein, das war noch nie Mammons Stil gewesen.

