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Beziehung nach Soap-Art - Mammon - 16.08.2026 Ok, er hatte wissenschaftliche Quellen herangezogen, um sich mehr mit dem Thema Beziehung zu beschäftigen. Seine Mittage sahen in letzter Zeit alle gleich aus. Er nahm sich eine Alkoholflasche, ein Glas und etwas zu knabbern mit auf seine Sofalandschaft und schaltete dann den Fernseher ein. Seine wissenschaftlichen Quellen kamen nämlich genau zu dieser Zeit und so sah sich Mammon jeden Tag um 12.30 Uhr The Bold and the Beautiful an und nur kurze Zeit später folgte auch schon Passions und kaum war dies vorbei hatte er sich aus dem Internet noch mehr Folgen dieser beiden Soaps besorgt. Gespannt und aufmerksam verfolgte er jede Handlung, die irgendwie mit Beziehung zu tun hatte, also im Grunde alles. Er sah sich jede Gestik und Mimik an, wie die Räume dekoriert waren und was man so typisch als Mann zu einer Frau sagte, mit der man in einer Beziehung war. Auch hier fiel ihm auf, wie kompliziert das doch war. Wieso nochmal mussten es sich die Menschen so schwer machen? Eine Tatsache, die er einfach nicht verstand. Aber gut, darum ging es ja bei der Recherche nicht. Er wollte einfach nur Fred zeigen, dass er durchaus in der Lage war, so etwas wie eine Beziehung zu führen. Ja, er wollte es ihr beweisen. Es war schon erstaunlich, was diese Frau in Mammon auslöste und manchmal war er selbst davon völlig überfordert. Doch wenn Mammon etwas fest entschlossen wollte, dann tat er dies mit vollem Einsatz. Das sah man ja auch an seinem Sex-Ordner, den Lilith ja schon zu Gesicht bekommen hatte. Heute Abend jedoch würde sich zeigen, wie sehr er von seiner Recherche umsetzen konnte. Das Penthouse war voll mit Kerzen bestückt. Jede einzelne Kerze wurde dabei entzündet und es glich einer Kerzen-Invasion, sodass man durchaus den Eindruck hatte, dass der Strom ausgefallen war und Mammon so einfach nur versucht hatte, genügend Licht zu erschaffen. Doch neben all den Kerzen, sah man auch noch überall Rosen. Mal waren es große Rosen in Bündeln und mal auch nur vereinzelt eine. Eine Rose, die man schon fast als perfekt bezeichnen konnte, lag allein auf seinem Konzertflügel. Das ganze Penthouse glich einem Blumengeschäft, welches nur Rosen und Kerzen verkaufte. Tja und dann war da noch diese typische überromantische Soapmusik, die Mammon nun angenehm leise im Hintergrund spielen ließ. Und er selbst? Seine OUTFIT glich ebenso die aus den Soaps, die er gesehen hatte. Das Hemd musste dabei natürlich mehr geöffnet sein und nicht perfekt zugeknöpft bis auf den letzten Knopf. Somit stimmte die Dekoration definitiv und ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er gut in der Zeit lag. Gleich würde Fred, wenn sie denn pünktlich war, hier erscheinen. Deshalb musste er sich nun ebenso in Position stellen. So holte er aus der Vitrine ein schweres Kristallglas heraus und füllte es mit etwas Scotch. Danach ging er an seinem Klavier vorbei und sah hinaus zu seiner Terrasse bzw. auf die Skyline von Los Angeles. Im Übrigen interessierte ihn diese Aussicht gerade gar nicht. Oh nein, er wartete nur darauf, dass er die Aufzugstür hörte, blöderweise durfte er ja nicht auf diese schauen, sondern musste ja unbedingt so stehen, dass er diese nicht sehen konnte. Und dann nach einer gefühlten Ewigkeit hörte er schließlich, wie sich die Aufzugtür öffnete. Wie in den Sopas gesehen, drehte er sich nun in Zeitlupe um, so als wäre es ein Film, wo gerade die Slow-Mo zu sehen ist. Eigentlich hatte er im Spiegel geübt, wie er sie ansehen wollte. Diese typische Ausdrucksweise, die er oft in den Folgen gesehen hatte. Die Stirn entspannt, die Kiefermuskeln waren kontrolliert. Er hatte den Blick leicht gesenkt, während er den Kristall-Tumbler schwenkt, eben exakt die Maske stoischer, schicksalhafter Gelassenheit, die er sich bei den Männern aus ‘The Bold and the Beautiful’ abgeschaut hat. Noch bevor Fred überhaupt irgendetwas sagen konnte, fing Mammon an sich in ihre Richtung zu bewegen. Jeder einzelne Schritt dabei so langsam, wie es nur ging und natürlich elegant und, was besonders wichtig war, er fixierte Fred und ließ sie nicht eine Sekunde aus den Augen. Als er dann am Klavier vorbeikam, nahm er sich elegant die dort einzeln platzierte Rose in seine freie Hand und schritt dann weiter auf sie zu. So, wie er jetzt auf sie zukam, so war er zuvor noch nie gelaufen. Doch Mammon zog dies durch, um dann schlussendlich bei Fred anzukommen. Dabei blieb er nah vor ihr stehen, aber noch genügend Abstand, dass sie sich nicht berührten. Er hielt ihr nun die Rose entgegen und auch hierbei war es so, dass Mammon sie die ganze Zeit fixierte. „Ich wusste, dass du kommen würdest, Fred. Mein Herz hat deinen Schritt schon gespürt, bevor der Aufzug auch nur den ersten Stock verlassen hat.“ Seine Stimme war dabei etwas tiefer, aber sanfter und jedes Wort so deutlich gesprochen, wie es nur ging. Es klang fast schon danach, als synchronisierte er eine Szene in einer Soap. RE: Beziehung nach Soap-Art - Fred Parker - 19.08.2026 Da Fred keine Ahnung hatte, was Mammon für diesen Abend geplant hatte, hatte sie sich nicht sonderlich aufgestylt. Sie trug ein schlichtes Outfit und hatte ihre Haare nur zu einem schlichten Zopf geflochten. Wie hätte denn bitte auch ahnen können, dass Mammon auf die Idee kommen könnte das volle Romantikprogramm abzuziehen? So etwas sah dem Sohn des Teufels schließlich nicht ähnlich. Daher kam Fred auch nicht aus dem Staunen raus, als sie aus dem Aufzug stieg und mit einem Meer aus Kerzen und Rosen konfrontiert war. Fred machte lediglich drei Schritte aus dem Aufzug raus und blieb dann wie angewurzelt stehen. Ihre Augen wurden groß und ihr stand die Irritation förmlich ins Gesicht geschrieben. Die Musik, die leise im Hintergrund dudelte, machte die Sache nicht besser. Verwirrt stand Fred da und krallte sich am Riemen ihrer Umhängetasche fest, weil sie sonst nicht wusste, was sie tun sollte. Das alles hier war einfach so surreal. Plötzlich fühlte sie sich auch underdressed und es kam ihr fast schon albern vor, dass sie in ihrer Tasche Mitbringsel für Mammon aus dem Disneyland bei sich trug. Dann stand Mammon auch schon vor ihr und hielt ihr eine Rose entgegen. Zögerlich nahm Fred die Rose entgegen. „Danke?“, kam es ihr fragend über die Lippen. Sie war so verwirrt, dass es ihr fast schon etwas die Sprache verschlagen hatte und das wollte bei ihr schon etwas heißen. „Was zur Hölle ist hier los? Wurdest du verflucht oder so? Muss ich losziehen und den Normalzustand wieder herstellen?“, wollte Fred wissen. Dann wanderte eine ihrer Augenbrauen in die Höhe. „Oder willst du Versicherungsbetrug begehen und alles niederbrennen? Wenn ja hoffe ich, dass du die Sache gut durchdacht hast. Du bist nicht so feuerfest wie ich...oder?“, plapperte sie nun fast schon etwas aufgeregt vor sich hin. RE: Beziehung nach Soap-Art - Mammon - 21.08.2026 Endlich war sie da und Mammon konnte das anwenden, was er dank der wissenschaftlichen Quellen - auch Soaps genannt - gelernt hatte. Ja, das ganze kam ihm immer noch ein wenig… bescheuert vor. Doch wenn die Mensche wirklich das als Beziehung sahen, dann würde er sich dem beugen. Irgendwie surreal, wenn man bedachte, dass Mammon sich eigentlich über solchen Dingen sah. Doch Fred hatte da irgendetwas in ihm ausgelöst und wenn er ehrlich war, dann nicht erst seit gestern. Ja, Mammon empfand etwas für sie. War es Liebe? Vielleicht, aber soweit würde Mammon ganz sicher nicht gehen. Liebe… Liebe machte schwach und das war er definitiv nicht! Was Mammon aber wusste war, dass er Fred an seiner Seite haben wollte und mit ihr das Bett teilen wollte. Der Sex mit ihr war… er war so anders und so berauschend. Selbst letztens der Sex, der alles andere als aufregend war, war bisher der Schönste gewesen. Tja und dann hatten sie sich dazu entschieden, sich auf das Abenteuer Beziehung einzulassen. Hätte man ihm vor einiger Zeit das gesagt, hätte er diese Person ausgelacht. Er und eine Beziehung… oh nein, nie, niemals würde er sich binden. Doch man sollte eben niemals nie sagen und nun war es auch bei ihm soweit. Fred hatte ihm den Kopf verdreht, sodass er jetzt sogar versuchte, wie diejenigen zu sein, die er im Fernsehen gesehen hatte. Fred war ganz sprachlos und Mammon schloss daraus, dass sie einfach nur so geflasht von all den Kerzen und Rosen war. Fred war ganz sicher beeindruckt von dem hier. Genau das hatte er ja auch erreichen wollen. So hielt er ihr nun die Rose entgegen und sie bedankte sich… irgendwie. “Ja ich weiß, die Rose wird deiner Schönheit nicht im geringsten gerecht, aber um ehrlich zu sein, existiert nichts, was deiner Schönheit würdig wäre." Meinte er und sah sie weiter an, denn eine goldene Regel, die in diesen Soaps immer wieder zu sehen war, war, dass man die andere Person nie aus den Augen lassen sollte. Es kam ihm ein wenig vor, als wäre er ein Stalker, aber gut, wenn das so gewollt war, dann tat er es eben auch. Genauso, wie dieses komische geschwülste Reden. Was daran so anziehedn sein sollte, wusste er nicht, aber gut, er verstand ja so vieles nicht bei dem, was die Menschen so machten. “Kein Fluch dieser Erde könnte mächtiger sein als der Zauber, den du über mich gelegt hast.” Sprach er weiter. Wieso reagierte Fred? Es war doch das, was man unter einer Beziehung verstand, oder? Als sie dann fragte, ob er überhaupt feuerfest war, hob sich eine Augenbraue des Teufelssohn und für diesen einen Moment kam der normale Mammon in ihm durch. “Hallo?! Ich bin der Sohn des Teufels, aufgewachsen in der Hölle! Natürlich bin ich feuerfest. Tse…” Dazu noch sein Augenrollen und leichtes Kopfschütteln. Aber schnell merkte er, wie er dabei aus der Rolle war und so räusperte er sich wieder, um sich daran zu erinnern, dass diese Kerle in den Soaps sich nicht so verhielten. „Aber wenn dieses Penthouse in Schutt und Asche fallen müsste, damit wir im Licht der Flammen zusammenfinden… dann soll es brennen!“, setzte er mit bebender Stimme nach. Er machte einen halben Schritt auf sie zu. „Doch sag mir, Geliebte. Der Weg hierher muss kräftezehrend gewesen sein. Welches edle Tröpfchen kann ich dir anbieten, um das Feuer in deiner Kehle zu löschen?“ Dabei sah er ihr tief in die Augen. RE: Beziehung nach Soap-Art - Fred Parker - 23.08.2026 Skeptisch sah Fred Mammon an. Was war das denn bitte für Gesülze? Klar, sie fand es schmeichelhaft und toll, wenn er sie schön nannte, aber gerade schoss er irgendwie ein wenig übers Ziel hinaus. Gerade wirkte es nicht so aufrichtig, wie das letzte Mal, als er sie schön genannt hatte. Damals war es schnörkellos und ehrlich gewesen. Jetzt wirkte es...irgendwie anders. Fred wusste nicht wirklich, was sie von der ganzen Nummer halten sollte und das sah man ihr deutlich an. „Ist das ein Hinweis? Handelt es sich um einen Fluch von einer Gottheit oder einem anderen Wesen, das nicht von dieser Erde stammt?“, hakte Fred nun nach. Irgendeine Erklärung musste es doch für Mammons Verhalten geben. Was hier passierte war nämlich definitiv normal. Normal wäre es gewesen, wenn Mammon sie sofort besprungen hätte, aber sicher nicht, dass er den Romantiker raus hängen ließ. Mammon war einfach kein Romantiker! „Ich wollte nur sichergehen“, merkte Fred an. Was wusste sie schon wie Mammon auf Feuer reagierte. Darüber hatten sie vorher noch nie gesprochen und sie hatte auch nie versucht Mammon mit Feuer zu schaden. Allgemein hatte sie nie absichtlich versucht Mammon zu schaden. Diese ganze Lügengeschichte war dumm gelaufen und definitiv nicht beabsichtigt gewesen. Fred hatte ja nicht ahnen können, dass das mit ihnen etwas Ernstes werden könnte. „Ufff. Das mit dem Licht der Flammen klingt aber etwas melodramatisch“, ließ die Halbdämonin nun den Sohn des Teufels wissen. Die Tatsache, das Mammon ihr nun etwas zu trinken anbot, war ja nichts Außergewöhnliches, aber die Art, wie er es tat half nicht dabei den skeptischen Blick von Fred zu vertreiben. „Wenn du mich auf diese Art fragst, klingt es so als befänden wir uns in einer mittelalterlichen Tavern“, informierte Fred Mammon. Erneut sah sie sich kritisch im Raum um. Dann sah sie Mammon fragend an. „Vergessen wir kurz das Trinken. Mammon, was ist hier los? Das hier sieht dir so gar nicht ähnlich.“ RE: Beziehung nach Soap-Art - Mammon - 23.08.2026 Wieso in Dads Namen sah Fred ihn so skeptisch an? Er spielte seine Rolle doch hervorragend! Mammon fixierte sie und ließ sie keine Sekunde aus den Augen. Die Deko entsprach dem, was man in all diesen Soaps gesehen hatte, die Musik war perfekt gewählt und seine Ausdrucksweise war die exakte Kopie von dem, was er gelernt hatte. Wieso also… sah sie ihn so skeptisch an? Ja, es stimmte, dass es diesmal aufgesetzt war, was er zu ihrer Schönheit sagte. Moment, nein! Natürlich fand Mammon Fred noch immer schön! Er hätte es jedoch einfach anders gesagt oder eher gezeigt? Nein, eher so, dass er sie mit seinen Blicken ausgezogen hätte. Doch so lief das eben anscheinend nicht in einer Beziehung! Da musste man gefühlt ein Stalker sein, sämtlichen Mist aus irgendwie Poesie-Alben zitieren oder den halben Blumen- sowie Kerzenladen kaufen. Aber nochmal! Laut seiner Recherche funktionierte so eben nur eine Beziehung. Fred hatte es ja anscheinend versäumt, ihm eine Anleitung zukommen zu lassen und so hatte der Teufelssohn sich eben selber um so etwas gekümmert und die besten Quellen herangezogen, die es zu diesem Thema eben gab! Also… warum sah sie ihn so skeptisch an? “Wenn hier jemand unter einem Fluch steht, meine Liebste, dann bin es ich… verflucht dazu, eine Frau zu begehren, die in hundert brennenden Kerzen und einem Teppich aus Rosenblüten lieber eine göttliche Bedrohung sieht als mein hingebungsvolles Herz.” Ja, Mammon zog noch immer die Nummer durch. Vielleicht war Fred ja auch einfach nur verwirrt, dass Mammon eben auch solch eine Rolle einnehmen konnte, wenn er denn nur wollte. Doch leider schaffte er es nicht durchgehend, denn irgendwann kam doch der alte Mammon durch. Aber er schaffte es wieder reinzukommen. Das war wichtig! So konnte Fred sehen, dass er auch durchaus in der Lage war, sein Temperament zu kontrollieren. Die in den Soaps waren zwar Melodramatisch, aber eben nicht so impulsiv, wie Mammon es normalerweise war. Gut, nicht weiter darauf eingehen, sondern zum nächsten wichtigen Punkt. Fred etwas zu trinken anbieten. Natürlich klang er dabei erneut, nicht wie er selbst, sondern wie ein Kerl aus einer dieser Soaps. Doch auch dies kam bei Fred nicht so an, wie Mammon es erhofft hatte. „Vergessen wir kurz das Trinken. Mammon, was ist hier los? Das hier sieht dir so gar nicht ähnlich.“ Ok, jetzt reichte es! Mammon seufzte, richtete seine Augen nach oben und schüttelte den Kopf. Irgendetwas stimmte hier einfach nicht. Das bemerkte er sehr wohl. “Was wohl? Ich halt mich an alles, was ihr Erdlinge unter einer Beziehung versteht. Jedes noch so kleine Detail hab ich umgesetzt, mich nicht richtig angezogen, sondern Knöpfe offen gelassen, dich wie ein Stalker fixiert und schnulzig gesprochen.” Fasste er das alles zusammen. “Eben genauso, wie ich es in meiner harten Recherche gesehen und gelernt habe.” Musste er noch hinzufügen. “Und jetzt kommst du und benimmst dich kein Stück, wie diese Frauen aus den Soaps!” Genau das war nämlich der springende Punkt! “Deswegen muss ich eher fragen, was bei dir los ist. Du hattest doch die Idee mit dem Beziehungskram und jetzt passt du dich nicht deiner Rolle an?” Nein, das war ihm gerade zu hoch, weshalb er nochmals den Kopf schüttelte und schließlich zu seiner Bar ging, wo er sich ein Glas schnappte und eine gute Flasche Scotch öffnete, um sich etwas einzugießen. Erstmal brauchte ein einen kräftigen Schluck davon. RE: Beziehung nach Soap-Art - Fred Parker - 14.09.2026 Man konnte Fred deutlich ansehen, wie frustriert sie langsam war. Sie versuchte sich verzweifelt zusammenzureimen, was hier los war, aber Mammons Worte halfen ihr dabei nicht wirklich weiter. „Diese ganze Romantiknummer passt halt nicht zu dir. Wie soll ich da keine göttliche Bedrohung in dem ganzen Kram sehen? Ich versuche das hier gerade zu verstehen, aber was du die ganze Zeit redest, hilft mir nicht wirklich dabei“, teilte Fred Mammon mit. Die Rosen und die Kerzen sahen ja ganz schön aus, aber gerade fiel es Fred wirklich schwer diesen Aufwand zu wertschätzen. Es schrillten zu viele Alarmglocken in ihrem Kopf, als das sie sich hätte freuen können. Doch dann kam er wieder durch, ihr Mammon. Jetzt klang er wieder normal. Gut, etwas verärgert, aber normal. Moment. Er war davon überzeugt, dass jeder genau das hier unter einer Beziehung verstand? Und was war das für ein Gerede über offene Knöpfe und das Fixieren als wäre man ein Stalker? Wo hatte er bitte diese Sachen aufgeschnappt? Er musste da bei seiner Recherche echt verdammt falsch abgebogen sein. Dann fiel auch schon das Wort „Soap“. Freds Augen wurden daraufhin ganz groß und es fiel ihr verdammt schwer nicht in schallendes Gelächter auszubrechen. Sie fand es unheimlich komisch, dass Mammon sich scheinbar Soaps reingezogen hatte, aber sie verbat sich darüber zu lachen. Er hatte ihr scheinbar eine Freude machen wollen und über so etwas lachte man nicht, auch wenn die ganze Nummer nicht ganz geklappt hatte. „Du hast...du hast dir Soaps angesehen?“, hakte sie nochmal vorsichtig nach, um sicher zu gehen, dass sie das gerade wirklich richtig verstanden hatte. Fred seufzte. „Es tut mir leid, dass ich deine Mühen nicht gleich würdigen konnte, aber das hier ist halt ungewöhnlich für dich. Da habe ich mir Sorgen gemacht. Ich konnte ja nicht wissen, dass du dir die Mühe gemacht hast dich darüber zu informieren, wie eine Beziehung aussehen kann“, versuchte Fred nun die Wogen zu glätten. Sie folgte Mammon zur Bar und legte ihm eine Hand auf den Arm. „Ich finde es toll, dass du dir wegen mir solche Umstände gemacht hast“, ließ sie ihn nun aufrichtig wissen und versuchte dabei Blickkontakt herzustellen, damit Mammon ja sah, dass sie ihre Worte ernst meinte und sie nicht nur so daher sagte. RE: Beziehung nach Soap-Art - Mammon - 15.09.2026 Theatralisch verletzt über Freds Aussage, legte er eine seiner Hände auf seine Brust, wo sein Herz schlug. So, als hätte sie ihm einen Dolch dort hinein gestochen. "Ich kleide meine tiefste Hingabe in Poesie, öffne dir mein Herz... und du tust es als 'Nummer' ab?" Fragte er voller Schmerz in der Stimme. Zum Glück sah das Lilith nicht. Die hätte ihn sicher ausgelacht. Es war aber schon erstaunlich, zu was Gefühle einen treiben konnten. Nie hätte Mammon es für möglich gehalten, dass er solche Worte von sich gab, um jemandem zu zeigen, wie ernst es ihm war mit diesem Beziehungsdings. Ok, er hätte es auch nie für möglich gehalten, dass er jemals so etwas wie eine Beziehung führen würde. Tja und dennoch stand er hier, hatte sich hingesetzt und sich diese Soaps angesehen, um zu verstehen, hatte sein Penthouse danach geschmückt, sich so gekleidet und versuchte, sich auch so zu verhalten. "Wie soll ich dir denn noch helfen, Liebste?! Soll ich mir mein Herz aus der Brust schneiden und es dir auf einem silbernen Tablett servieren, damit du mir endlich glaubst?! Ich stehe hier, nackt vor dir – ohne Schutz, ohne Waffen, nur mit meinen Gefühlen und weit und breit keine Bedrohung." Spielte er noch weiter in dieser Rolle. Doch der Funke ging irgendwie nicht zu ihr rüber. Machte er irgendetwas falsch? Hatte er irgendetwas übersehen gehabt? Wieso benahm sie sich eigentlich nicht, wie diese Frauen aus dem Fernsehen? Tja und dann bröckelte es. Mammon konnte dieses ganze Theaterspiel nicht mehr aufrecht erhalten. Wie auch? Er gab sich hier die größte Mühe und Fred? Die brachte sich gar nicht ein! Oh nein, sie blieb einfach, wie immer! Aber so funktionierte das einfach nicht in diesen Soaps! Wieso benahm sie sich nicht, wie die dort? Also gab auch Mammon nun fürs Erste seine Rolle auf. Es frustrierte ihn zutiefst. All diese Mühe, all dieser Kram und wofür? Anscheinend für nichts! “Natürlich habe ich mir Soaps angesehen! Das waren wissenschaftliche Quellen und sehr informativ!” Bestätigte er ihre Nachfrage. Wo hätte er sonst etwas darüber finden können? “Aber du… du bist so gar nicht, wie diese Frauen in diesen Serien. Vielleicht liegt es einfach daran, dass du ebenso wenig Ahnung über Beziehungen hast, wie ich.” Ja, daran musste es einfach liegen! Das war zumindest für Mammon die logischste Erklärung. “Oh ja klar, denn dem Teufelssohn ist sowieso alles egal, Hauptsache er hat Spaß!” Brummte Mammon. Dabei stimmte das im Kern schon. Mammon war sehr darauf bedacht, dass ER den Spaß hatte und es nach SEINER Pfeife lief. Doch Fred… sie hatte es einfach geschafft, seine Seele zu triggern. Sie hatte es geschafft, dass er nur sie im Bett haben wollte, dass er so etwas, wie Eifersucht erlebte. Sie hatte im Grunde das Unmögliche geschafft und dann solche Worte aus ihrem Mund? Echt, für Mammon klang das so, als würde er sich ins nichts Mühe geben, als wäre er einfach jemand, der in den Tag hinein lebte. Tse… nein, darauf brauchte Mammon definitiv erstmal nen Drink. Deshalb war er einfach an die Bar gegangen und hatte nur sich etwas eingegossen und getrunken. Wieso auch an Andere denken? Diese Mühe machte er sich doch nicht! Doch kaum spürte er ihre warme Hand auf seinem Arm, war dieser Ärger über sie schon schwächer. Verflucht! Diese Frau machte ihn noch fertig! Doch Mammon sah sie noch nicht an, sondern erst einmal sein Glas und hörte ihre Worte. Erst danach wanderten seine Augen zu ihr und ja, verdammt! Er sah, dass sie es ernst meinte. Toll… das machte es ja noch schwieriger, auf sie sauer zu sein! “Willst du mir damit einfach nur sagen, dass das hier alles Unsinn war?” Dabei deutete er mit dem Glas in der Hand zum Hauptraum, wo all die Rosen und Kerzen zu sehen waren. “Das ich meine Zeit verplempert habe?” War es eigentlich das, was sie ihm hier gerade sagen wollte? Mammon leerte sein Glas mit einem Zug, ehe er es wieder abstellte und sich dann seinem Hemd widmete. “Ehrlich… das ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes.” Murmelte er, während sein Blick auf sein Hemd gerichtet war. Seine Hände fingen nun an, die Knöpfe oben zu schließen. Mal im Ernst, was sollte das auch? Entweder man knöpfte es ganz zu oder ließ es gleich offen, aber so ein Mittelding? Nein, das war noch nie Mammons Stil gewesen. RE: Beziehung nach Soap-Art - Fred Parker - 20.09.2026 „Wärst du nackt, würden wir dieses Gespräch nicht führen“, kam es Fred trocken über die Lippen. Langsam kam ihr die Geduld etwas abhanden und sie konnte Mammons Gerede immer weniger ernst nehmen. Es war ja schön, wenn er nicht besessen war und tatsächlich seinen Gefühlen Ausdruck verleihen wollte, aber dieses geschwollene Gerede war doch irgendwie nervig. Diese Ausdrucksweise wollte für Fred gar nicht zu Mammon passen. Wenn Mammon sich nicht bald wieder mehr wie er selbst benehmen würde, würde Fred jede Menge Alkohol brauchen, um mit der Situation klar zu kommen. „Das sind leider keine wissenschaftlichen Quellen. Das ist seichte Unterhaltung für frustrierte Hausfrauen, deren Liebesleben schon vor zig Jahren eingeschlafen ist“, versuchte Fred Mammon klar zu machen. Blieb nur zu hoffen, dass sie ihm damit verdeutlichen konnte, dass der Inhalt der Soaps so rein gar nichts mit der Realität einer Beziehung zu tun hatte. „Hey! Im Gegensatz zu dir hatte ich schon eine Beziehung. Ich habe da also etwas mehr Ahnung, als du. Deswegen weiß ich ja, dass Soaps lächerlich sind und nichts mit richtigen Beziehungen zu tun haben“, hielt die Dunkelhaarige fest. Vielleicht würde Mammon ja verstehen, dass er mit dem Soaps falsch lag, wenn sie es nur immer wieder wiederholte. Entschuldigend lächelte Fred. „So halb. Das mit den Kerzen und den Rosen in diesen Mengen wird wirklich nicht erwartet. Weniger ist für gewöhnlich mehr. Außer man will einen Heiratsantrag machen. Und die Musik? Sorry, aber dieses Soapgesäusel ist nie cool“, antwortete Fred ehrlich. Aufrichtig darüber zu reden, was ihr gefiel, konnte sicher nicht schaden. Sie würde auch rein gar nichts dagegen haben, wenn Mammon ihr ehrlich mitteilen würde, was er schön finden würde. Nur wenn sie miteinander kommunizierten, würde diese Beziehung auch nur irgendeine Chance auf Erfolg haben. Das Mammon nun sein Hemd wieder zu knöpfte, war nicht ganz in Freds Sinne, aber gut, es hieß ja noch lange nicht, dass das Hemd nicht später noch verschwinden konnte. „Aber vielleicht verbessert es deine Stimmung ja, wenn ich dir zeige, dass ich mich auch etwas lächerlich mache, beim Versuch etwas für diese Beziehung zu tun.“ Nun zog Fred aus ihrem Beutel ein T-Shirt hervor und hielt es Mammon entgegen. „Ich hab neulich einen kleinen Ausflug gemacht und wollte dich daran Teil haben lassen. Ganz vielleicht hab ich auch noch mehr Sachen hier in der Tasche.“ RE: Beziehung nach Soap-Art - Mammon - 24.09.2026 Selbst wenn sie nicht nackt wären, würden sie normalerweise auch nicht dieses Gespräch führen. Doch Mammon hatte sich, wieso er auch immer auf diese irrwitzige Idee gekommen war, vorgenommen, dass er sich in die Sache mit diesem Beziehungsding reinlegte. Es war ein wenig, wie sein Sex-Katalog. Dieser war bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und gestaltet. In diesem sah man, wie viel Zeit und Arbeit reingesteckt wurde. Ja, Mammon konnte durchaus sich in Dinge hineinlegen und mit Dinge war nicht Sex oder Folter gemeint, sondern eben zum Beispiel dieser Katalog und das hier. Er hatte sich eine gefühlte Ewigkeit diese komischen Soaps angesehen, sich Notizen gemacht und ja, ab und zu mal vor dem Spiegel geübt. Schließlich sollte diese Rolle perfekt sein. Er wollte, dass sie merkte, wie durchaus wichtig ihm das hier alles war, warum auch immer. Diese Frau benebelte definitiv seine Sinne und seine Gedanken. Ehrlich, nie zuvor hätte Mammon so etwas für irgendjemanden getan, aber bei Fred? Irgendwie war mit ihr alles anders. Natürlich war er dann auch enttäuscht oder gar sauer, dass das hier so gar nicht lief, wie in diesen Soaps. Er gab sich hier alle Mühe und Fred? Die machte einfach weiter, wie bisher, als hätten sie sich nie darauf geeinigt, dass sie es miteinander versuchten. Tse… wem war das hier also egal? Auf ihre Worte, dass wenn er nackt wäre, sie nicht dieses Gespräch führen würden, hörte man nur ein lautes Seufzen und sah ein unverständnisvoll an. Das hier war das reinste Desaster! So gab der Teufelssohn schlussendlich seine Rolle auf. Wenn sie hier nicht mitspielte, was brachte es da noch selbst in dieser bescheuerten Rolle zu bleiben? Doch die Höhe war noch, als Fred wirklich behauptete, dass seine wissenschaftlichen Quellen gar keine waren. “Mir wurde zugetragen, dass es der effektivste Weg ist.” Brummte Mammon. Zugeben, dass er vermutlich die falsche Quelle benutzt hatte? Oh nein, das wäre nicht Mammon. Ihm fiel es ja generell schwer Fehler zuzugeben, aber nun auch noch so einen? Nein, über diesen Schatten konnte und wollte er definitiv nicht springen. Doch die Höhe war noch als Fred ihm sagte, dass sie ja mehr Ahnung hatte und daher wisse, dass Soaps lächerlich waren. “Tse… komisch nur, dass in diesen lächerlichen Soaps die Beziehungen länger halten als anscheinend die Beziehung, die du hattest.” Vielleicht unter der Gürtellinie, aber Mammon war deprimiert. Er hatte so viel Zeit dort hinein investiert und anscheinend alles umsonst und dann musste er sich noch so etwas von Fred anhören. Das war echt die Höhe! Wenigstens war das Gute, dass er sich jetzt wieder normal verhalten konnte. Doch als allererstes brauchte er einen Drink, einen starken Drink! Das hier war alles Unsinn gewesen! All diese Kerzen, Rosen, diese Musik, sein unvollständig zugeknöpftes Hemd… einfach alles! Fred jedoch sah das wiederum anders, naja zum Teil. Moment… einen Heiratsantrag? “Wer würde freiwillig sich an jemanden für die Ewigkeit binden? Das klappt doch sowieso nicht. Mal ehrlich, du hast keine Ahnung, wie viele Eheleute in der Hölle sind.” Oh, er hatte da schon einige menschliche Seelen erlebt und gefoltert. So gern er auch folterte, er wollte ungern derjenige sein, der gefoltert wurde und nach allem, was er über das Verheiratetsein wusste, nein, darauf hatte er definitiv keine Lust. Generell war seine Laune eher im Keller, weshalb Mammon, nachdem er sein Hemd wieder richtig zuknöpfte, sein Glas erneut füllte und es wieder exte. Super… jetzt, wo er nur zu gern sich sehr schnell dem Rausch des Alkohols hingeben würde, musste er mehr trinken als diese Menschen. Diesmal beneidete Mammon dahingehend diese. Moment, was sagte sie da gerade? Mit einer leicht hochgezogenen Augenbraue, sah er zu Fred. Sie und sich auch lächerlich machen? Mammon hatte sich doch nicht lächerlich gemacht! Er hatte seine Rolle perfekt gespielt. Sie war doch diejenige die… doch er beendete seinen Gedankengang, als er sah, was Fred da mitgebracht hatte. Ein T-Shirt? So richtig konnte er damit jetzt erst einmal nichts anfangen. “Und in wie fern machst du dich damit lächerlich?” Fragte er sie und deutete dann auf das Shirt. “Und was hat das Shirt damit zu tun? Ziehst du es an und wir machen eine Art Rollenspiel?” Nein, so ganz verstand Mammon das jetzt nicht. Was sollte das? Das T-Shirt war doch nicht für ihn, oder? “Und was sollen das ganz vielleicht für andere Dinge sein?” Ja, irgendwo war er schon neugierig. Waren es vielleicht Sexspielzeuge mit Mausohren oder dieser komischen Hundeschnauze? Mammon würde es zwar nicht zugeben, aber er war ein wenig überfordert mit all diesem… Zeug da. RE: Beziehung nach Soap-Art - Fred Parker - 25.09.2026 Eine von Freds Augenbrauen wanderte in die Höhe. „Wer hat dir das zugetragen?“, hakte sie nach. Entweder war es jemand gewesen, der auch keine Ahnung von solchen Dingen hatte oder es war jemand gewesen, der Mammon hatte ärgern wollen. „Ist egal. Ich habe trotzdem noch mehr Erfahrung auf dem Gebiet als du“, merkte Fred an und verschränkte demonstrativ die Arme vor ihrer Brust. Ja, sie konnte extrem stur sein, wenn sie wollte, und gerade hatte sie sich darauf eingeschossen sich als die Überlegende zu geben. Fred zuckte mit den Schultern. „Ach, ich würde es vielleicht schon machen. Keine Ahnung. Das ist etwas, über das ich noch nicht wirklich nachgedacht habe“, gab Fred zu. Sie hatte auch noch nie einen Grund dafür gehabt. Gerade hatte sie auch noch nicht das Gefühl, dass es einen Anlass dafür gab. Mammon und sie waren ja gerade erst noch am austesten, ob eine Beziehung überhaupt klappte. Abgesehen davon würde ihre Lüge sicher auffliegen, bevor es so ernst wurde, dass so etwas überhaupt ein Thema werden könnte. „Aber ich habe tatsächlich keine Ahnung wie viele Eheleute in der Hölle sind. Ich habe allgemein sehr wenig Ahnung von der Hölle“, merkte sie an. Früher oder später würde sich das wohl ändern. Fred konnte sich gut vorstellen, dass Mammon sie bis in alle Ewigkeit in der Hölle foltern würde, wenn er erfuhr, dass sie gelogen hatte. „Ich mache mich lächerlich, weil ich damit zeige, dass ich dauernd an dich denke, wie ein verknallter Teenager. Außerdem ist es doch auch albern, dass ich dich an etwas teilhaben lassen will, was du definitiv gehasst hättest. Trotzdem konnte ich nicht anders als das blöde T-Shirt für dich zu kaufen, damit ich dir zeigen kann, dass ich an dich denke“, erklärte Fred. Ja und diese Sache zu zugeben war ihr wirklich irgendwie unangenehm. „Es war jetzt nicht für ein Rollenspiel gedacht. Es war auch nicht richtig dafür gedacht, dass du es trägst. Ich weiß, dass dir das zu albern wäre. Es ist einfach ein Andenken, das du ruhig in irgendeiner Schublade verschwinden lassen kannst. Wie gesagt, ich wollte dir nur zeigen, dass ich an dich gedacht habe“, ergänzte sie dann. Ja, ihr war von Anfang an klar gewesen, dass dieses Shirt – und auch der Rest ihrer Geschenke – eine dumme Idee waren, aber irgendwie hatte es sich doch richtig angefühlt. Es war wirklich schwer zu erklären. Die Halbdämonin lächelte verlegen und zog eine Tasse mit Scar aus König der Löwen hervor. Sie stellte diese auf die Bar, damit sie noch ein paar Mickey Maus Ohren hervorzaubern konnte und einen Schlüsselanhänger in Form vom Waschbären Meeko aus Pocahontas. Den Schlüsselanhänger ließ Fred von ihrem Finger baumeln. „Ich finde den kleinen Kerl irgendwie süß und dachte, dass man Schlüsselanhänger immer irgendwie gebrauchen kann. Genau wie die Tasse.“ RE: Beziehung nach Soap-Art - Mammon - 01.10.2026 “Diese Suchmaschine im Internet. Ich muss zugeben, dass das eine der wenigen guten Erfindungen der Menschheit ist.” Ja, da konnte selbst Mammon lobende Worte finden. Als er damals bei Google eben dies eingab, stand oft in diesen Foren drin, dass es eben der effektivste und schnellste Weg sei. Tja und wenn obendrein Millionen von Menschen diese Soaps sahen, dann war es doch wohl naheliegend, dass es eine wissenschaftliche Quelle war und man es als Standard ansehen konnte, wie Beziehungen funktionierten. “Tse… von mir aus.” Brummte Mammon und gab ihr nur recht widerwillig diesen Punkt. Nur… er hatte dahingehend nichts mit dem er ihr widersprechen konnte. Fred hatte eben mehr Erfahrung, was Beziehungen anging, als er. Punkt. Damit musste er sich fürs Erste geschlagen geben. Vielleicht hatte sie diese Schlacht gewonnen, aber definitiv noch nicht den Krieg. Jetzt musste Mammon sie doch überrascht ansehen. Was sollte das bedeuten, dass sie es vielleicht schon machen wollen würde? Obwohl… im nächsten Moment meinte Fred dann auch schon, dass sie darüber noch nie wirklich nachgedacht hatte. “Du ziehst so etwas durchaus in Betracht?” Ungläubig sah der Teufelssohn Fred dabei an. Für ihn war dies definitiv ausgeschlossen, zumindest hatte er dies bis jetzt getan. Doch was war, wenn Fred ihm weiter so den Kopf verdrehte? Er hatte ja davor auch nie geglaubt, dass er jemals so etwas wie eine Beziehung haben würde. Was er jedoch nicht nur glaubte, sondern wusste war, wie es in der Hölle war. Sein Grinsen kehrte nun wieder zurück und er sah sie triumphierend an. “Tja, dann geht dieser Sieg eindeutig an mich. Ich habe weitaus mehr Erfahrung, wie es ind er Hölle ist.” Pha! Wie schon gesagt gehabt, Fred hatte nur eine Schlacht gewonnen, aber nicht den Krieg und nun hatte Mammon es ausgeglichen gehabt. Doch aus dem Grinsen wurde dann nur ein verwirrter Blick, weil er nicht verstand, wieso Fred sich lächerlich machte, wenn sie ihm ein Shirt mitbrachte. Übrigens wurde es durch ihre Erklärung nicht unbedingt besser. Doch anstelle ihr wirklich zuzuhören, hatte er nur gehört, dass er es dort gehasst hätte. Dort… seine Augen wanderten noch einmal zum Shirt und er las nun, was auf diesen Stand. Disney… moment Disney? “Du warst in Disney-Land? Dort, wo überall diese Musik läuft, die sogar in der Hölle bei einigen Seelen zur Folter benutzt wird und wo diese wirklich attraktiven Prinzessinnen herumlaufen, die einen gerade zu so ansehen, als wollten sie vernascht werden?” Hakte er nach. Hätte er es dort gehasst? Nun, er wusste nicht viel von dem Ort, aber wenn er diesen gekannt hätte, hätte er diese kleinen Menschenbälger gehasst oder dass er irgendwo ewig anstehen musste für eine 2 minütige Fahrt und dann diese angeblichen ‘Bösewichte’, die Mammon nur belächelt hätte. Vermutlich hätte er versucht diese sogenannten Kinder irgendwie zum Schweigen zu bringen und sich natürlich ein VIP-Ticket besorgt, damit er nirgendwo anstehen müsste. Tja und dann all diese bestimmt unbefriedigten Prinzessinnen… ok, es hätte sich die Waage gehalten. Doch Mammon war nie dort gewesen und so wusste er auch nicht wirklich, wie es dort war. Nur, dass was er aus der Hölle kannte, war ihm im Gedächtnis geblieben. Fred hatte derweil schon weiter geredet und erklärt, wofür das Shirt gedacht war. “Und weil du mir so etwas mitgebracht hast, weiß ich, dass du an mich gedacht hast?” Ehrlich, das ergab doch keinen Sinn. “Sex-SMS hätte das wohl deutlicher gezeigt.” Dachte er nun laut nach. Ehrlich, diese Erdlinge und diese komische Dinge, die sie taten. Doch das Shirt war nicht das Einzige, was Fred bei sich hatte. Oh nein, sie holte sogar noch mehr aus ihrer Tasche. Darunter eine Tasse mit einem Löwen drauf, Mausohren und so ein Ding mit einem Waschbären darauf, was sie als Schlüsselanhänger bezeichnete und süß fand. Süß… Mammon wusste, dass er Fred nicht süß, sondern sehr attraktiv fand und er musste zugeben, selbst jetzt, wo sie eher unsicher wirkte, machte sie das heiß. Im Grunde war es schon fast egal, was Fred machte, sagte oder anhatte, Mammon fand sie immer anziehend, auch, wie sie diesen Schlüsselanhänger nun zwischen ihren Fingern herunter baumeln ließ. Keine Ahnung, wie die Halbdämonin es irgendwie schaffte, dass seine Laune sich wieder besserte. Seine Augen fielen vom Schlüsselanhänger zu den Mausohren und dann zu Fred und wieder zu den Mausohren. Schließlich nahm Mammon diese und setzte sie einfach auf Freds Kopf. Danach nahm er das Shirt und hielt es ihr hin. “Wie wäre es, wenn wir mal schauen, wie süß das an dir aussieht?” Es war doch wohl hoffentlich klar, dass er damit meinte, dass Fred lediglich dieses Shirt und die Ohren an ihrem Körper hatte. “Und was diesen Schlüsselanhänger angeht…” Er verringerte nun die Distanz zwischen ihnen und schnappte sich nun diesen, um es ihr schließlich nachzumachen. So baumelte nun zwischen seinen Fingern dieser Schlüsselanhänger. Kurz sah er zu diesem, ehe sein Blick zu Fred wanderte. “Vielleicht sollten wir ihn mal an dir ausprobieren, welche Türen sich damit öffnen lassen.” Was er damit meinte, sah man deutlich in seinem Gesicht. Er stellte sich dabei vor, wie er Metall kurz in Eis legte und dann wieder herausholte, um es dann langsam über Freds nackter Haut wandern zu lassen. Das waren Gedanken, die ihm gefielen. Das waren Gedanken, die er verstand. |