07.09.2026, 21:26
Nachdem Antares den Hexer ihm gegenüber angriff, zog er sich zurück. Nicht nur auf magischer Ebene, sondern auch physisch. Er musste nicht hinsehen und vermutlich wäre nicht mal ein so ausgeprägtes Talent nötig wie das, mit dem er geschlagen war, um zu spüren, wie wütend Syrena nun war. Die Luft schien zu vibrieren und die feinen Sinne, welche durch den Fluch nur noch verstärkt wurden, schlugen bis aufs Äußerte an. Oh ja, Madame war wütend. Ein ausbrechender Vulkan war dagegen ein laues Frühlingslüftchen. Sein Plan, den Zauber durch Ablenkung aufzulockern war aufgegangen. Alleine, dass er die Emotionen der Brünetten mit dieser Stärke spürte, machte ihm dies deutlich. Aber auch, ihre daraufhin erfolgende Reaktion. Als wäre er nur Zuschauer in einem Theaterstück, beobachtete Antares, wie Syrena dem Mann zu Leibe rückte, der es wagte, sie anzuschießen. Zweimal. Und für diese Art der Gewalt, brauchte die Jüngere keine Hände.
Teilnahmslos sah Antares zu, wie der Körper des Mannes gegen die Wand gepresst wurde. Die Tatsache, dass sie ihm dabei halb den Schädel einschlug war für diesen sogar ein Segen. Die Auswirkungen der Angst, die Antares traf wie die Ausläufer einer gewaltigen Welle, fügten ihm beinahe selber körperliche Schmerzen zu. Als er von Syrenas Zauber gepackt wurde, fühlte der Schütze Todesangst. Und diese sollte sich wohl alsbald auch erfüllen. In dem Moment, als Antares aus dem Augenwinkel, den sich bewegenden Müllcontainer bemerkte, drehte er den Kopf zur Seite und trat einige Schritte zurück. Zwar griff er nicht ein und er würde auch mitnichten irgend etwas unternehmen um dem Treiben ein Ende zu gebieten, aber dieses Ausmaß an Gewalt, war ihm in diesem Fall zuwider. Diese Kerle gehörten bestraft aber auf einen Nenner herunter gebrochen, taten sie auch nur einen Job. Ob sie dafür bezahlt wurden oder im Falle des nicht magischen Mitglieds dieser Zusammenkunft, einfach durch einen Zauber dazu gezwungen wurden, erschloss sich ihm nicht.
Die unangenehmen Geräusche, die verkündeten, der Mann würde nie wieder auf jemanden schießen, ließen Antares schlucken. Nicht, weil er die Art von Gewalt nicht verpacken konnte. Wenn er Ashcroft in die Finger bekam, würde der sich so ein Ende wünschen. Und er arbeitete auch für den Sohn des Teufels. Was viele Besucher des Clubs (zum Glück) nicht wussten, dort befand sich im Untergeschoss ein Folterkeller. Erst einmal hatte Antares mitbekommen, wie dorthin jemand abgeführt wurde und er verließ den Raum nicht mehr auf seinen eigenen zwei Beinen. Nein, das war wahrlich nicht das Problem. Dem Dunkelhaarigen erschloss sich nur wieder einmal der Wahnsinn mit dem die Hexe beseelt war, die ihm selbst einen Fluch auferlegte. So betrachtet, musste er beinahe froh darüber sein, dass er damals nicht auch die nähere Bekanntschaft mit einem Müllcontainer machen musste. Die, an ein Kreischen heranreichende Angst des Mannes, verstummte mit einem Schlag. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Als der Müllcontainer gegen die Hauswand donnerte, war es vorbei. Der Dunkelhaare atmete einmal bewusst ein und lenkte sich mit dem Gedanken ab, dass er auf jeden Fall seinem Chef berichten würde, wer für die neue Dekoration an der Hausfassade schuld war, sollte man ihn fragen. Dafür übernahm er ganz sicherlich nicht die Verantwortung.
Ob der Mann hinter ihm wirklich so ein Ende verdiente, konnte und wollte Antares nicht beurteilen. Daran etwas ändern konnte er nun ohnehin nicht mehr und es blieb der fahle Beigeschmack dessen, zu was Syrena tatsächlich in der Lage war zu tun. Und das in ihrem momentan angeschlagenen Zustand. Nein, der dunkelhaarige Hexer würde nun nicht zugeben, dass sein Respekt vor der etwas Jüngeren gewachsen war. Er wusste nun nur noch besser, mit was er es hier zu tun hatte.
Als er sich umwandte, begegnete er dem Blick eben jener, deren Moralansichten irgendwo unterhalb des einstigen Zuhauses seines Chefs rangierten. Doch solange sie ihn nur ansah und mit ihren Blicken nicht sprichwörtlich tötete, konnte er damit gut leben. Welch ironische Aussage. Dankbarkeit sah anders aus, aber die hatte Antares auch nicht erwartet. Was er wollte, waren Informationen und dennoch war da ein Hauch Erleichterung, als Syrena sich demjenigen zuwandte, der unter ihnen noch mit Zaubersprüchen umgehen konnte.
Nun wieder interessierter, wandte Antares sich dem weiteren Geschehen zu. Noch immer hielt er das Verhalten der Brünetten für vollkommen überzogen Aber was erwartete er auch von jemandem, die für ihr magisches Können einiges ihrer Menschlichkeit einbüßte.
Vollends interessiert war Antares aber schließlich, als die Münze zum Vorschein kam. In seinem momentanen Erscheinungsbild war es ihm anatomisch nicht möglich, doch der Hexer spitzte nun genauso die Ohren wie es der Kater getan hätte, wäre er nun hier. Mit der Münze fand man also das Mädchen. Das war im Grunde alles, was er hören musste. Damit also fiel es Ashcroft scheinbar so leicht, Kinder mit übernatürlichen Fähigkeiten aufzuspüren.
Während der angreifende Hexer sich noch unter dem telekinetischen Griff von Syrena wand, lag Antares Blick auf der Münze. Diese durfte keinesfalls in die falschen Hände geraten. Zu viel Leid war in der Vergangenheit bereits entstanden und würde es weiterhin, wenn er diesem elenden Treiben kein Ende setzte. Der gegenwärtigen Besitzerin bedeutete die Münze und mehr noch, das daran gebundene Schicksal, rein gar nichts.
Allerdings war Antares zwar vieles, aber nicht lebensmüde. In dem Zustand, in dem die Brünette sich gerade befand, kannte sie weder Feind noch... weniger Feind. Von wegen nur Katzen spielten mit ihrer Beute. Was war das bitteschön? Wenn er nicht aufpasste, knutschte er auch gleich mit einem Müllcontainer. Und doch...
Er sah auf, noch einen Moment bevor Syrena selbst das Nasenbluten bemerkte. Sie war geschwächt. Sie konzentrierte sich gerade voll und ganz darauf, den Anderen zu quälen. Er musste diese Gelegenheit nutzen. War das fair? Mitnichten. Schämte er sich deswegen? Niemals! Wenn es darum ging, die Kinder zu retten, war er eben mal nicht der nette Kuschelkater.
Nachdem er alles erfahren hatte, was er musste, trat er näher an die schwer beschäftigte Hexe heran. Dicht neben sie und doch mit genügend Abstand, das sie ihn auf natürlichem Wege nicht fassen konnte. "Gib mir die Münze." Kalt, berechnet und mit dem gleichen Zorn wie vorhin in der Bar, blickte er zu Syrena. Er fasste nicht zu, so dumm war er nicht. Sie würde ihn mit ihren mentalen Kräften zu Lametta zerrupfen. Das traute er ihr selbst jetzt noch zu, wenn sie wahrlich aussah, wie schon einmal gegessen und wieder von sich gegeben. "Du wirst sie niemandem übergeben und du brauchst sie für dich ebenfalls nicht." Nein, auch Antares scherzte keinesfalls. Sie konnte mit dem Hexer tun, was sie wollte, der war ihm egal. Aber nun, da er wusste, welchen Zweck die Münze besaß, musste er sie an sich bringen. Sicherlich war es möglich, die magische Signatur zurück zu verfolgen und damit eventuell auch andere Münzen aufzuspüren. Möglichst alle, sodass keines der Kinder mehr in Gefahr war. Und nur für den Fall, dass sie glaubte, er scherzte, wollte er sie dann doch lieber mal vom Gegenteil überzeugen. Langsam, beinahe bedrohlich ruhig, hob er die linke Hand hüfthoch an. Mit der Handinnenfläche nach oben deutend. Doch als er anfing diese aus dem Handgelenk umzudrehen, mit Bedacht und ohne jede Hast, war es, als würde er den Schmerz in Syrenas Oberschenkel damit nach oben schrauben. Denn der Vorteil eines Heilmagiers war der, zu wissen, wie man Leiden lindern konnte. Aber auch, wie man sie noch verstärkte. "Gib.mir.die.Münze."
Teilnahmslos sah Antares zu, wie der Körper des Mannes gegen die Wand gepresst wurde. Die Tatsache, dass sie ihm dabei halb den Schädel einschlug war für diesen sogar ein Segen. Die Auswirkungen der Angst, die Antares traf wie die Ausläufer einer gewaltigen Welle, fügten ihm beinahe selber körperliche Schmerzen zu. Als er von Syrenas Zauber gepackt wurde, fühlte der Schütze Todesangst. Und diese sollte sich wohl alsbald auch erfüllen. In dem Moment, als Antares aus dem Augenwinkel, den sich bewegenden Müllcontainer bemerkte, drehte er den Kopf zur Seite und trat einige Schritte zurück. Zwar griff er nicht ein und er würde auch mitnichten irgend etwas unternehmen um dem Treiben ein Ende zu gebieten, aber dieses Ausmaß an Gewalt, war ihm in diesem Fall zuwider. Diese Kerle gehörten bestraft aber auf einen Nenner herunter gebrochen, taten sie auch nur einen Job. Ob sie dafür bezahlt wurden oder im Falle des nicht magischen Mitglieds dieser Zusammenkunft, einfach durch einen Zauber dazu gezwungen wurden, erschloss sich ihm nicht.
Die unangenehmen Geräusche, die verkündeten, der Mann würde nie wieder auf jemanden schießen, ließen Antares schlucken. Nicht, weil er die Art von Gewalt nicht verpacken konnte. Wenn er Ashcroft in die Finger bekam, würde der sich so ein Ende wünschen. Und er arbeitete auch für den Sohn des Teufels. Was viele Besucher des Clubs (zum Glück) nicht wussten, dort befand sich im Untergeschoss ein Folterkeller. Erst einmal hatte Antares mitbekommen, wie dorthin jemand abgeführt wurde und er verließ den Raum nicht mehr auf seinen eigenen zwei Beinen. Nein, das war wahrlich nicht das Problem. Dem Dunkelhaarigen erschloss sich nur wieder einmal der Wahnsinn mit dem die Hexe beseelt war, die ihm selbst einen Fluch auferlegte. So betrachtet, musste er beinahe froh darüber sein, dass er damals nicht auch die nähere Bekanntschaft mit einem Müllcontainer machen musste. Die, an ein Kreischen heranreichende Angst des Mannes, verstummte mit einem Schlag. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Als der Müllcontainer gegen die Hauswand donnerte, war es vorbei. Der Dunkelhaare atmete einmal bewusst ein und lenkte sich mit dem Gedanken ab, dass er auf jeden Fall seinem Chef berichten würde, wer für die neue Dekoration an der Hausfassade schuld war, sollte man ihn fragen. Dafür übernahm er ganz sicherlich nicht die Verantwortung.
Ob der Mann hinter ihm wirklich so ein Ende verdiente, konnte und wollte Antares nicht beurteilen. Daran etwas ändern konnte er nun ohnehin nicht mehr und es blieb der fahle Beigeschmack dessen, zu was Syrena tatsächlich in der Lage war zu tun. Und das in ihrem momentan angeschlagenen Zustand. Nein, der dunkelhaarige Hexer würde nun nicht zugeben, dass sein Respekt vor der etwas Jüngeren gewachsen war. Er wusste nun nur noch besser, mit was er es hier zu tun hatte.
Als er sich umwandte, begegnete er dem Blick eben jener, deren Moralansichten irgendwo unterhalb des einstigen Zuhauses seines Chefs rangierten. Doch solange sie ihn nur ansah und mit ihren Blicken nicht sprichwörtlich tötete, konnte er damit gut leben. Welch ironische Aussage. Dankbarkeit sah anders aus, aber die hatte Antares auch nicht erwartet. Was er wollte, waren Informationen und dennoch war da ein Hauch Erleichterung, als Syrena sich demjenigen zuwandte, der unter ihnen noch mit Zaubersprüchen umgehen konnte.
Nun wieder interessierter, wandte Antares sich dem weiteren Geschehen zu. Noch immer hielt er das Verhalten der Brünetten für vollkommen überzogen Aber was erwartete er auch von jemandem, die für ihr magisches Können einiges ihrer Menschlichkeit einbüßte.
Vollends interessiert war Antares aber schließlich, als die Münze zum Vorschein kam. In seinem momentanen Erscheinungsbild war es ihm anatomisch nicht möglich, doch der Hexer spitzte nun genauso die Ohren wie es der Kater getan hätte, wäre er nun hier. Mit der Münze fand man also das Mädchen. Das war im Grunde alles, was er hören musste. Damit also fiel es Ashcroft scheinbar so leicht, Kinder mit übernatürlichen Fähigkeiten aufzuspüren.
Während der angreifende Hexer sich noch unter dem telekinetischen Griff von Syrena wand, lag Antares Blick auf der Münze. Diese durfte keinesfalls in die falschen Hände geraten. Zu viel Leid war in der Vergangenheit bereits entstanden und würde es weiterhin, wenn er diesem elenden Treiben kein Ende setzte. Der gegenwärtigen Besitzerin bedeutete die Münze und mehr noch, das daran gebundene Schicksal, rein gar nichts.
Allerdings war Antares zwar vieles, aber nicht lebensmüde. In dem Zustand, in dem die Brünette sich gerade befand, kannte sie weder Feind noch... weniger Feind. Von wegen nur Katzen spielten mit ihrer Beute. Was war das bitteschön? Wenn er nicht aufpasste, knutschte er auch gleich mit einem Müllcontainer. Und doch...
Er sah auf, noch einen Moment bevor Syrena selbst das Nasenbluten bemerkte. Sie war geschwächt. Sie konzentrierte sich gerade voll und ganz darauf, den Anderen zu quälen. Er musste diese Gelegenheit nutzen. War das fair? Mitnichten. Schämte er sich deswegen? Niemals! Wenn es darum ging, die Kinder zu retten, war er eben mal nicht der nette Kuschelkater.
Nachdem er alles erfahren hatte, was er musste, trat er näher an die schwer beschäftigte Hexe heran. Dicht neben sie und doch mit genügend Abstand, das sie ihn auf natürlichem Wege nicht fassen konnte. "Gib mir die Münze." Kalt, berechnet und mit dem gleichen Zorn wie vorhin in der Bar, blickte er zu Syrena. Er fasste nicht zu, so dumm war er nicht. Sie würde ihn mit ihren mentalen Kräften zu Lametta zerrupfen. Das traute er ihr selbst jetzt noch zu, wenn sie wahrlich aussah, wie schon einmal gegessen und wieder von sich gegeben. "Du wirst sie niemandem übergeben und du brauchst sie für dich ebenfalls nicht." Nein, auch Antares scherzte keinesfalls. Sie konnte mit dem Hexer tun, was sie wollte, der war ihm egal. Aber nun, da er wusste, welchen Zweck die Münze besaß, musste er sie an sich bringen. Sicherlich war es möglich, die magische Signatur zurück zu verfolgen und damit eventuell auch andere Münzen aufzuspüren. Möglichst alle, sodass keines der Kinder mehr in Gefahr war. Und nur für den Fall, dass sie glaubte, er scherzte, wollte er sie dann doch lieber mal vom Gegenteil überzeugen. Langsam, beinahe bedrohlich ruhig, hob er die linke Hand hüfthoch an. Mit der Handinnenfläche nach oben deutend. Doch als er anfing diese aus dem Handgelenk umzudrehen, mit Bedacht und ohne jede Hast, war es, als würde er den Schmerz in Syrenas Oberschenkel damit nach oben schrauben. Denn der Vorteil eines Heilmagiers war der, zu wissen, wie man Leiden lindern konnte. Aber auch, wie man sie noch verstärkte. "Gib.mir.die.Münze."


