06.09.2026, 21:03
Es war wirklich schon sehr lange her, dass Antares eine solch gute Show gesehen hatte wie diejenige, die dort unter ihm in der Gasse gerade ablief. Natürlich hatte er sich umgewandt und die Ohren gespitzt, als jemand vom Gehweg aus, näher kam. Es war Syrena. Kurzzeitig frage er sich tatsächlich was sie hier hinten tat. Heimlich mit Drogen dealen? Dafür hätte sie das Gebäude nicht verlassen müssen. Aber was hatte jemand wie sie hier hinten verloren, dort, wo die Mülltonnen standen und man sich eigentlich nicht so gerne aufhielt. Gut, gleich und gleich gesellte sich gerne zusammen, aber da empfand Antares regelrecht Mitleid mit den Müllcontainern. Für einen kurzen Moment begegneten sich ihre Blicke. Nicht, dass sie das wirklich wahrnahm, denn sie schien mit anderen Dingen beschäftigt zu sein. Suchte sie jemanden? Doch dann wurde es schlagartig interessant. Mit gespitzten Ohren saß der schwarze Kater da und beobachtete wie die beiden Typen anfingen, die Hexe in die Mangel zu nehmen. Zu schade, er hätte sich Popcorn aus dem Club mitbringen sollen. Und nein, Antares dachte nicht einmal daran, in irgend einer Weise einzuschreiten. Madame war ja so superschlau und super stark. Sollte sie halt einen Fluch sprechen, das konnte sie ja so gut. Noch interessanter wurde es, als einer der Typen, derjenige mit der magischen Ausstrahlung, sie fesselte. Oh, er musste den Kerl nachher unbedingt abpassen und nach dem Zauber fragen. Den wollte Antares sich unbedingt merken.
Mit nach vorne gerichteten Ohren, saß der Kater da und beobachtete. Eines musste man Syrena lassen, sie kniff wirklich nicht. Selbst jetzt, in seiner nicht menschlichen Gestalt, konnte er Gefühlsschwingungen auffangen und was er bei ihr spürte war Zorn. Hoffentlich kannten die Kerle eine guten Arzt. Als sich der erste Schuss löste, zuckte die Schwanzspitze des Katers nervös auf und ab. Seine tierischen Instinkte wollten allerspätestens jetzt die Flucht ergreifen. Doch noch überwog die Neugier und die Tatsache, dass sich ihm hier ein Schauspiel präsentierte, das ein klein wenig seinen vor vier Jahren verletzten Stolz pinselte.
Bis allerdings die Rede davon war, dass die Münze dazu dienen sollte, ein Kind zu finden. Ein zwölfjähriges Mädchen. Der Kater fauchte böse, was die Wut des Hexers widerspiegelte. Er wusste, er hatte sich bei der Dämonin nicht getäuscht und noch weniger bei Ashcroft. Mittlerweile stand der Kater auf allen vier Pfoten. Syrena konnte er nicht vertrauen. Die verkaufte sicherlich ihre eigene Großmutter, wenn es zu ihrem Vorteil diente und was sollte sie da das Schicksal eines kleinen Mädchens interessieren? Sie würde den Mistkerlen die Münze übergeben, wenn sie dafür irgend einen Handel ausmachen konnte.
Kurz noch zögerte er, denn eigentlich ging ihn das nichts an. Sollten die Kerle mit Syrena machen, was sie wollten. Aber es war die Münze, die in deren Besitz war und die durch die beiden herzlichen Gesellen sicherlich an Ashcroft weitergegeben wurde. Und dann war dieses unbekannte Mädchen in Gefahr. Mehr noch als dies jetzt schon der Fall war. Und im Gegensatz zu der Brünetten hatte er selber sehr wohl ein Gewissen. Wenngleich er dies sehr gut zu verbergen wusste.
Also verließ der Kater mit einem lautlosen Sprung seinen Platz an der Mauer und im nächsten Moment trat Antares wieder daraus hervor. Leise und vorsichtig. Da peitschte ein zweiter Schuss durch die Gasse. Autsch, das tat weh. Jetzt, so direkt nach der Wandlung hatte er noch kurzzeitig die verstärkten Sinne des Katers und nahm den metallischen Geruch ihres Blutes überdeutlich war. Wenn da mal nicht eine Narbe zurück blieb.
Der Magier, dem sie kurzzeitig ziemlich zugesetzt hatte, rappelte sich gerade wieder auf. Und der war das wahre 'Problem' wenn man es so nennen wollte. Der Typ mit der Waffe hatte Angst. Er verbarg es hinter seiner Waffe und seinem überlegenen Auftritt, doch ihm machte er nichts vor. Warum also nicht ein klein bisschen Spaß mit ihm haben? Wer für so einen Mistkerl wie Ashcroft arbeitete, hatte nichts anderes verdient. "Invisibilis." Raunte Antares und musste tatsächlich einen Moment über die dazu passende Handbewegung nachdenken. Die Zeiten, in denen er sich mit diesem Zauber seinen Spaß gönnte, waren auch schon ein paar Tage zurück. Es war auch kein Zauber für eine lange Dauer. Sowohl Syrena, wenn diese denn Zeit dafür hatte, wie auch der andere magische Typ, würden ihn wahrnehmen können aber einen kleinen Angriff konnte er wohl wagen. Und so näherte sich Antares dem Waffenträger von der Seite, holte mit dem Ellenbogen aus und donnerte ihm diesen so fest er konnte von unten gegen die Schläfe. Himmel, er selbst war auch nicht klein aber der Kerl musste einen Riesen in der Verwandtschaft haben. Aber der Schlag saß und vor allem der Überraschungsmoment. Der andere Hexer war nämlich kurzzeitig zu sehr mit Syrena beschäftigt, sodass er ihn erst zu spät bemerkte und dies ließ Antares genügend Handlungsspielraum um sich die Waffe zu schnappen und sie mit Hilfe eines Zaubers in ein Insekt zu verwandeln, welches sich alsbald ungesehen in der Nacht in die Lüfte erhob.
Seine Tarnung aufhebend, stand er nun neben dem Mann, der benommen in die Knie gegangen war und hielt beide Hände hoch. In den jeweiligen Handinnenflächen pulsierte eine violette Kugel aus Licht. "Ich bin nicht hier, um euch zu sagen, dass es doch ein wenig unfair ist, wenn sich zwei Kerle auf eine Frau stürzen. Meinetwegen könntet ihr weiterhin Löcher in sie schießen. Ah..." Er hob die Hand und deutete in Richtung des magisch Begabten, der meinte, etwas unternehmen zu müssen. "Junge, du kannst nicht mich angreifen und sie unter Kontrolle halten. Du hast sie wütend gemacht und das war ein schwerer Fehler." Hoffentlich reichte sein Ablenkungsmanöver aus, dass Syrena tatsächlich etwas von ihrer Wut aufbauen konnte. "Ihr habt beide jetzt noch die Gelegenheit wegzurennen. Nicht? Nagut, sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt." Und mit diesen Worten holte Antares aus und schoss beide Lichtkugeln auf den Hexer vor sich. Es sollte ausreichen, damit dieser kurzeitig zu sehr abgelenkt wurde und eine Lücke im Zauber entstand. Dem Kerl, der eben noch die Waffe hielt und meinte sich nun wieder aufrappeln zu müssen, schlug Antares sein Knie ins Gesicht.
Mit nach vorne gerichteten Ohren, saß der Kater da und beobachtete. Eines musste man Syrena lassen, sie kniff wirklich nicht. Selbst jetzt, in seiner nicht menschlichen Gestalt, konnte er Gefühlsschwingungen auffangen und was er bei ihr spürte war Zorn. Hoffentlich kannten die Kerle eine guten Arzt. Als sich der erste Schuss löste, zuckte die Schwanzspitze des Katers nervös auf und ab. Seine tierischen Instinkte wollten allerspätestens jetzt die Flucht ergreifen. Doch noch überwog die Neugier und die Tatsache, dass sich ihm hier ein Schauspiel präsentierte, das ein klein wenig seinen vor vier Jahren verletzten Stolz pinselte.
Bis allerdings die Rede davon war, dass die Münze dazu dienen sollte, ein Kind zu finden. Ein zwölfjähriges Mädchen. Der Kater fauchte böse, was die Wut des Hexers widerspiegelte. Er wusste, er hatte sich bei der Dämonin nicht getäuscht und noch weniger bei Ashcroft. Mittlerweile stand der Kater auf allen vier Pfoten. Syrena konnte er nicht vertrauen. Die verkaufte sicherlich ihre eigene Großmutter, wenn es zu ihrem Vorteil diente und was sollte sie da das Schicksal eines kleinen Mädchens interessieren? Sie würde den Mistkerlen die Münze übergeben, wenn sie dafür irgend einen Handel ausmachen konnte.
Kurz noch zögerte er, denn eigentlich ging ihn das nichts an. Sollten die Kerle mit Syrena machen, was sie wollten. Aber es war die Münze, die in deren Besitz war und die durch die beiden herzlichen Gesellen sicherlich an Ashcroft weitergegeben wurde. Und dann war dieses unbekannte Mädchen in Gefahr. Mehr noch als dies jetzt schon der Fall war. Und im Gegensatz zu der Brünetten hatte er selber sehr wohl ein Gewissen. Wenngleich er dies sehr gut zu verbergen wusste.
Also verließ der Kater mit einem lautlosen Sprung seinen Platz an der Mauer und im nächsten Moment trat Antares wieder daraus hervor. Leise und vorsichtig. Da peitschte ein zweiter Schuss durch die Gasse. Autsch, das tat weh. Jetzt, so direkt nach der Wandlung hatte er noch kurzzeitig die verstärkten Sinne des Katers und nahm den metallischen Geruch ihres Blutes überdeutlich war. Wenn da mal nicht eine Narbe zurück blieb.
Der Magier, dem sie kurzzeitig ziemlich zugesetzt hatte, rappelte sich gerade wieder auf. Und der war das wahre 'Problem' wenn man es so nennen wollte. Der Typ mit der Waffe hatte Angst. Er verbarg es hinter seiner Waffe und seinem überlegenen Auftritt, doch ihm machte er nichts vor. Warum also nicht ein klein bisschen Spaß mit ihm haben? Wer für so einen Mistkerl wie Ashcroft arbeitete, hatte nichts anderes verdient. "Invisibilis." Raunte Antares und musste tatsächlich einen Moment über die dazu passende Handbewegung nachdenken. Die Zeiten, in denen er sich mit diesem Zauber seinen Spaß gönnte, waren auch schon ein paar Tage zurück. Es war auch kein Zauber für eine lange Dauer. Sowohl Syrena, wenn diese denn Zeit dafür hatte, wie auch der andere magische Typ, würden ihn wahrnehmen können aber einen kleinen Angriff konnte er wohl wagen. Und so näherte sich Antares dem Waffenträger von der Seite, holte mit dem Ellenbogen aus und donnerte ihm diesen so fest er konnte von unten gegen die Schläfe. Himmel, er selbst war auch nicht klein aber der Kerl musste einen Riesen in der Verwandtschaft haben. Aber der Schlag saß und vor allem der Überraschungsmoment. Der andere Hexer war nämlich kurzzeitig zu sehr mit Syrena beschäftigt, sodass er ihn erst zu spät bemerkte und dies ließ Antares genügend Handlungsspielraum um sich die Waffe zu schnappen und sie mit Hilfe eines Zaubers in ein Insekt zu verwandeln, welches sich alsbald ungesehen in der Nacht in die Lüfte erhob.
Seine Tarnung aufhebend, stand er nun neben dem Mann, der benommen in die Knie gegangen war und hielt beide Hände hoch. In den jeweiligen Handinnenflächen pulsierte eine violette Kugel aus Licht. "Ich bin nicht hier, um euch zu sagen, dass es doch ein wenig unfair ist, wenn sich zwei Kerle auf eine Frau stürzen. Meinetwegen könntet ihr weiterhin Löcher in sie schießen. Ah..." Er hob die Hand und deutete in Richtung des magisch Begabten, der meinte, etwas unternehmen zu müssen. "Junge, du kannst nicht mich angreifen und sie unter Kontrolle halten. Du hast sie wütend gemacht und das war ein schwerer Fehler." Hoffentlich reichte sein Ablenkungsmanöver aus, dass Syrena tatsächlich etwas von ihrer Wut aufbauen konnte. "Ihr habt beide jetzt noch die Gelegenheit wegzurennen. Nicht? Nagut, sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt." Und mit diesen Worten holte Antares aus und schoss beide Lichtkugeln auf den Hexer vor sich. Es sollte ausreichen, damit dieser kurzeitig zu sehr abgelenkt wurde und eine Lücke im Zauber entstand. Dem Kerl, der eben noch die Waffe hielt und meinte sich nun wieder aufrappeln zu müssen, schlug Antares sein Knie ins Gesicht.


