Gestern, 00:31
Endlich erhob sich Syrena von ihrem Hocker und sah zu, dass sie Land gewann. In dem Moment war es Antares sogar gleichgültig, ob sie es wegen seiner Aufforderung tat, was er stark bezweifelte, oder weil ihr mittlerweile der Hintern wehtat. Sie hätte sich auch einfach in Luft auflösen können und er hätte nicht einmal mit den Schultern gezuckt. Er wusste sehr wohl, wo er hier arbeitete und es war ihm größtenteils auch egal. Da musste ihn die Eiskönigin nicht erst in ihrer arroganten Art darauf hinweisen. Jeder, der hierherkam, tat es freiwillig. Keiner wurde gegen seinen Willen durch die Türe geschleift. (Oder zumidnest nicht viele.) Im Gegenteil, es gab genügend, die sich die ganze Nacht da draußen die Füße in den Bauch standen und nicht eingelassen wurden. Was die Gäste hier drinnen taten, konsumierten, sprachen oder handelten, ging ihn nichts an. Sein Boss war schließlich derjenige, der über alles die Hand hielt und je mehr Geld für ihn drin war umso besser. Das war ihm alles bewusst gewesen, nachdem er erfuhr, um wen es sich bei dem Clubbesitzer handelte er hatte dennoch nicht gezögert, weiterhin jeden Abend hierher zu kommen. Nein, die Welt bestand nur aus Arroganz, Neid und möglichst viel Eigenanteil. Die wenigen, freundlichen und netten Leute würden irgendwann zerrieben werden. Er selber stellte sich nicht abschließend auf irgend eine Seite. Weder unterstützte er die illegalen Geschäfte hier drinnen, noch gab er der Polizei einen Tipp. Er mixte die Drinks und hörte zu. Das war seine Stärke. Der unterschätzte Barkeeper, der einfach nur nach den Getränkevorlieben fragte.
Aber Kinder waren unschuldig. Sie suchten sich nicht aus, entführt zu werden um sonst was mit ihnen anzustellen. Egal wie viel Geld dabei den Besitzer wechselte. Dieses Wissen war eines, auf das er gerne weiterhin verzichtet hätte. Doch mit all den Dingen, die man teilweise unwissentlich an ihn herantrug, bekam er auch immer mehr Einblick in diesen abscheulichen Sumpf. Und auch, wenn er es niemals ohne Folter zugeben würde, so entpuppte sich Syrenas Fluch als ein Segen. In seiner menschlichen Gestalt wäre es ihm nicht ohne weiteres möglich gewesen sich so nahe heran zu schleichen, wie als eine schwarze, unscheinbar wirkende Katze auf die niemand achtete. Niemand, außer den Kindern, die er ganz ohne das Wirken von Magie weglocken konnte. Nur mit ein bisschen Schnurren und um die Beine streichen.
Der Abgang der Brünetten war nun aber das Beste was diese machen konnte. Antares Zorn verebbte deswegen jedoch kaum. Er ging zu dem Typen, der immer noch am Tresen saß und fragte ihn, ob er etwas trinken wollte. Einen Ticken zu grob, denn dieser verneinte, stand auf und suchte sich anderweitig einen Platz um weiterhin nach jemandem Ausschau zu halten, der offensichtlich nicht kam. Sofort tat dem Dunkelhaarigen sein Verhalten leid, denn während seiner Schicht hatten private Angelegenheiten hinten anzustehen. Doch nun war es auch passiert und nicht mehr zu ändern. Wie er sich umwandte, fiel sein Blick auf den Platz an dem bisher Ashcroft saß, doch der Sessel war leer. Shit... dachte er mit voller Inbrunst und machte sich daran, die leeren Gläser des Junggesellenabschiedes zusammen zu sammeln. Es war nicht die Aussage der Dämonin, dass er Syrena nicht alleine mit dem Kerl lassen sollte. Das war ihm weiterhin vollkommen gleichgültig, denn wie besagte Hexe sich so treffend ausdrückte, waren sie nicht befreundet. Sie waren nicht mal ansatzweise irgendwas außer verfeindet. Und da achtete man wahrlich nicht darauf, in welcher miesen Gesellschaft sich seine Feindin aufhielt. Abschaum gesellte sich eben immer zu noch mieserem Abschaum. Es war immer noch das Wissen, über das, was die Dämonin an Syrena herantrug, was ihn nach wie vor beschäftigte. Sie hatten wieder ein Kind aufgespürt. Ein zwölfjähriges Mädchen. Wie Antares die Gläser aufnahm und hinüber zur Spüle trug, kamen sie ihm aus und polterten hörbar ins Becken. Keines davon ging zu Bruch, doch hier und da wandte sich ein Kopf in seine Richtung. Mist, mistiger Mist, Mist, ging es ihm durch den Kopf, er war immer noch viel zu aufgewühlt. Und das durfte er nicht sein. "Hör mal..." Ließ er seinen Kollegen wissen. "Ich mach' kurz Pause. Eine rauchen, du weißt schon."
Nachdem er sich abmeldete, verließ der Dunkelhaarige den Bereich der Bar durch den Angestelltenausgang und atmete in der Gasse erst einmal tief durch. Mitnichten hatte er vor, hier draußen zu rauchen, aber das war die beste Erklärung für eine kurze Unterbrechung. Nachdem er ein zweites Mal ausatmete, sah er sich nach beiden Seiten um und gab seinen Widerstand gegen den Fluch auf. Im nächsten Moment saß ein schwarzer Kater im schlecht beleuchteten Bereich neben dem Eingang. Nun war wenigstens diese Belastung weg, die er permanent im Hintergrund seiner magischen Fähigkeit spürte. Ein weiterer Blick auf beide Seiten und der Kater trabte quer durch die Gasse um sich auf einem Mauervorsprung einen besseren Überblick zu schaffen. Mit dem Rücken zum Club und im Schatten saß er da und arbeitete weiter an seiner Atemtechnik. Zudem bewegtes ich das kleine Schnäuzchen, während ganz leise ein sich widerholender Zauber gesprochen wurde. Einer, der ihm half, die Begegnung mir Syrena bestmöglich zu vergessen, das Gehörte niederzuringen weil er heute Abend nichts dagegen unternehmen konnte und vor allem, sich zu beruhigen, damit er den Rest des Abends noch problemlos überstand.
Aber Kinder waren unschuldig. Sie suchten sich nicht aus, entführt zu werden um sonst was mit ihnen anzustellen. Egal wie viel Geld dabei den Besitzer wechselte. Dieses Wissen war eines, auf das er gerne weiterhin verzichtet hätte. Doch mit all den Dingen, die man teilweise unwissentlich an ihn herantrug, bekam er auch immer mehr Einblick in diesen abscheulichen Sumpf. Und auch, wenn er es niemals ohne Folter zugeben würde, so entpuppte sich Syrenas Fluch als ein Segen. In seiner menschlichen Gestalt wäre es ihm nicht ohne weiteres möglich gewesen sich so nahe heran zu schleichen, wie als eine schwarze, unscheinbar wirkende Katze auf die niemand achtete. Niemand, außer den Kindern, die er ganz ohne das Wirken von Magie weglocken konnte. Nur mit ein bisschen Schnurren und um die Beine streichen.
Der Abgang der Brünetten war nun aber das Beste was diese machen konnte. Antares Zorn verebbte deswegen jedoch kaum. Er ging zu dem Typen, der immer noch am Tresen saß und fragte ihn, ob er etwas trinken wollte. Einen Ticken zu grob, denn dieser verneinte, stand auf und suchte sich anderweitig einen Platz um weiterhin nach jemandem Ausschau zu halten, der offensichtlich nicht kam. Sofort tat dem Dunkelhaarigen sein Verhalten leid, denn während seiner Schicht hatten private Angelegenheiten hinten anzustehen. Doch nun war es auch passiert und nicht mehr zu ändern. Wie er sich umwandte, fiel sein Blick auf den Platz an dem bisher Ashcroft saß, doch der Sessel war leer. Shit... dachte er mit voller Inbrunst und machte sich daran, die leeren Gläser des Junggesellenabschiedes zusammen zu sammeln. Es war nicht die Aussage der Dämonin, dass er Syrena nicht alleine mit dem Kerl lassen sollte. Das war ihm weiterhin vollkommen gleichgültig, denn wie besagte Hexe sich so treffend ausdrückte, waren sie nicht befreundet. Sie waren nicht mal ansatzweise irgendwas außer verfeindet. Und da achtete man wahrlich nicht darauf, in welcher miesen Gesellschaft sich seine Feindin aufhielt. Abschaum gesellte sich eben immer zu noch mieserem Abschaum. Es war immer noch das Wissen, über das, was die Dämonin an Syrena herantrug, was ihn nach wie vor beschäftigte. Sie hatten wieder ein Kind aufgespürt. Ein zwölfjähriges Mädchen. Wie Antares die Gläser aufnahm und hinüber zur Spüle trug, kamen sie ihm aus und polterten hörbar ins Becken. Keines davon ging zu Bruch, doch hier und da wandte sich ein Kopf in seine Richtung. Mist, mistiger Mist, Mist, ging es ihm durch den Kopf, er war immer noch viel zu aufgewühlt. Und das durfte er nicht sein. "Hör mal..." Ließ er seinen Kollegen wissen. "Ich mach' kurz Pause. Eine rauchen, du weißt schon."
Nachdem er sich abmeldete, verließ der Dunkelhaarige den Bereich der Bar durch den Angestelltenausgang und atmete in der Gasse erst einmal tief durch. Mitnichten hatte er vor, hier draußen zu rauchen, aber das war die beste Erklärung für eine kurze Unterbrechung. Nachdem er ein zweites Mal ausatmete, sah er sich nach beiden Seiten um und gab seinen Widerstand gegen den Fluch auf. Im nächsten Moment saß ein schwarzer Kater im schlecht beleuchteten Bereich neben dem Eingang. Nun war wenigstens diese Belastung weg, die er permanent im Hintergrund seiner magischen Fähigkeit spürte. Ein weiterer Blick auf beide Seiten und der Kater trabte quer durch die Gasse um sich auf einem Mauervorsprung einen besseren Überblick zu schaffen. Mit dem Rücken zum Club und im Schatten saß er da und arbeitete weiter an seiner Atemtechnik. Zudem bewegtes ich das kleine Schnäuzchen, während ganz leise ein sich widerholender Zauber gesprochen wurde. Einer, der ihm half, die Begegnung mir Syrena bestmöglich zu vergessen, das Gehörte niederzuringen weil er heute Abend nichts dagegen unternehmen konnte und vor allem, sich zu beruhigen, damit er den Rest des Abends noch problemlos überstand.

