02.09.2026, 18:19
Für den Moment war es wohl wirklich das Beste, wenn die beiden Kontrahenten ihre Wege gingen. Immerhin hatte Antares einen Job zu erledigen und Syrena, nun außer aussehen wie eine griechische Statue die sich aus irgend einem Grund in den Club verirrte, machte sie wohl nicht allzu viel mehr her.
Mit den Mitgliedern des Junggesellenabschieds zu witzeln war nun nicht unbedingt erfüllender, aber einfacher. Die Kundschaft bei Laune halten war auch eine seiner Aufgaben. Ein Mann kam an die Theke, den Antares optisch auch irgendwohin zuordnen konnte aber auf Anhieb keinen Namen wusste. Er bestellte aber noch nichts und sah sich suchend um. Er schien auf jemanden zu warten und der Dunkelhaarige würde ihm ein paar Minuten geben, bevor er ihn ansprach und ihn darauf hinwies, dass dies keine Wartehalle im Bahnhof war.
Obwohl er der Hexe in seinem Rücken keinerlei Beachtung mehr schenkte, beschäftigte Antares dieses Aufeinandertreffen immer noch. Das würde es auch noch für den restlichen Abend und auch noch darüber hinaus. Das hier war eine große Stadt, warum in Dreiteufelsnamen musste sie ausgerechnet hierher kommen? Naja, die Antwort war klar, es war die angesagteste Location der Stadt und irgendwann musste sie ihre gepuderte Nase ja mal hier reinstecken. Aber hätte das nicht an seinem freien Tag sein können? Antares aber nahm sich vor, dieser Begegnung nicht mehr Beachtung zu schenken, als es ohnehin schon geschehen war. Den Fluch auflösen würde diese herzlose Person nicht und irgend etwas anderes wollte er von ihr nicht. Manche Begegnungen waren einfach überflüssig und diese mit Syrena gehörte dazu. Und doch war da immer noch der Wunsch sie zu packen und mit voller Wucht gegen eine der Hauswände draußen zu drücken. Sie so lange zu schütteln, bis ihr die angezauberten Wimpern abfielen und sie damit wenigstens ein klein wenig spüren zu lassen, was sie ihm mit dem Fluch angetan hatte. Aber andererseits... Es hätte keine Erfolgsaussichten. Alles was er ihr damit gab war die Genugtuung ihn nach all den Jahren immer noch zu demütigen. Und wenn er auch sonst nicht viel ausrichten konnte, das zu verhindern war er sehr wohl in der Lage.
Sollte sie doch denken was sie wollte. Fakt war, sie wusste nun, er hatte ein Schlupfloch in ihrem Fluch gefunden. Sie und ihr Zauber war nicht perfekt und das alleine sollte ihm für diesen Abend als Sieg vollkommen ausreichen. Ein Mitglied der Frauengruppe vor ihm, schob ihm gerade ihre Serviette über den Tresen, mit einem sinnlichen Blick und den Worten "Call me." auf den Lippen, als sich die Schar vor der Bar mit einem Mal teilte.
Die Dämonin kam heran, die eben noch Teil der kurzen Unterhaltung mit Syrena war.
Antares Interesse an den Frauen vor sich war schlagartig vorbei. Diese merkten die Anwesenheit der älteren Dame auch ohne, dass man mit übernatürlichen Fähigkeiten deren Aura wahrnehmen konnte. Sie nahmen ihre Gläser und zogen sich mit den Worten, dass es hier keinen Spaß mehr mache, an einen der Tische rund um die Tanzfläche zurück. Der Hexer nahm es kaum wahr. Er stellte sich aufrecht hin, nicht gerade stramm aber doch aufmerksam. Als wäre sein Auftrag, für die Wünsche der Dämonin parat zu stehen.
Sein Blick jedoch ging von der Gehörnten hinüber zum Sitzplatz von Ashcroft. Antares hatte nicht ganz die Wahrheit gesagt, dass die Dämonin diejenige war, vor der man sich in Acht nehmen sollte. Sicherlich war sie mit Vorsicht zu genießen aber das wahre Raubtier saß dort drüben. Ein schlechtes Gewissen hatte der Hexer deswegen nicht. War ihm doch egal, wie Syrena seine Aussage verstand und ob er sie deswegen aufs Glatteis führte. Was er allerdings nicht ignorieren konnte, waren die Worte, welche die Dämonin an Syrena richtete. Obwohl weiterhin die Musik im Club spielte und das Stimmengewirr der unzähligen Leute eine zusätzliche Geräuschkulisse bildete, stand Antares nahe genug um alles mit anzuhören.
Der Gegenstand, der getauscht wurde, war ihm nicht gänzlich ersichtlich, doch er spürte die magische Signatur, die davon ausging. Und da er wusste, mit welcher 'Ware' die Dämonin handelte, brauchte es nicht viel um sich die Antwort zusammen zu reimen. Sie hatte also wieder ein Kind gefunden. Zwölf Jahre, wie er vernahm.
Sein Blick war weiterhin geradeaus gerichtet. Als wäre er nur Statist in einem Film. Seine Hände aber hatten sich wieder das Poliertuch gegriffen. Er brauchte etwas, mit dem er sich ablenken konnte.
Warum wechselte die Dämonin die Seiten? Aber tat sie das überhaupt? Er wusste ja nicht, warum Syrena hier im Club war. War sie Teil dieses abscheulichen Handels? Überraschen würde es ihn nicht. Moral suchte man bei dieser Hexe wahrlich vergeblich. Der Vergleich mit einer Statue passte seiner Meinung nach vortrefflich. Schön anzusehen, doch im inneren hohl und nutzlos. Was war der Inhalt ihrer Übereinkunft?
Wieder wanderte sein Blick möglichst unauffällig zu der Sitzgrupp von Mr. Ashcroft. Irgendwann... so sein erklärtes Ziel, würde Antares diesem Mistkerl das Handwerk legen und dann konnte dieser froh sein, wenn er ihn an seinen Chef übergab, damit er ihn in die Katakomben dieses Clubs entführte. Seinen Zorn könnte dieser wahrlich nicht ertragen. Kinder! Ihm war es egal ob hier drinnen Drogen vertickt wurden, andere magische Gegenstände, die alles andere als ungefährlich waren oder ob sich Dämonen in den Käfig-Kämpfen aufrieben. Das dabei Wetten abgeschlossen wurden und blutrünstige Zuschauer sich daran ergötzten war ihm zwar zuwider, aber er polierte derweil die Gläser und ließ es geschehen. Bei all dem sah er schlichtweg auf die andere Seite weg und steckte seinen Lohn ein. Aber der Handel mit diesen Unschuldigen ging zu weit. Antares hatte bisher immer vermieden herausfinden zu wollen, ob Mammon davon wusste. Sein Boss hatte eine sehr breit ausgelegte Ansicht auf verschiedene Dinge, die das Gewissen mit einbezog. Und da war es ihm lieber, er wusste nicht, wie er zu dieser Sache stand. Er selber aber konnte davor nicht die Augen verschließen. Und das hatte er bereits bewiesen. Mindestens zwei der bereits abgeschlossenen Übergaben mit den Kindern fand nicht statt. Seinetwegen. Und Antares nahm sich vor, dass dies in Zukunft noch mehr werden würden. Dafür war er bereit, einiges zu riskieren. Nun zu wissen, dass Syrena mit in diese Sache involviert war, ließ ihre Beliebtheit bei ihm bis zum Erdkern durchrauschen. Aber warum hatte er auch etwas anderes erwartet? Bis heute gab es keine einzige Erklärung für ihn, wie die warmherzige und liebenswürdige Amy es auch nur eine Stunde in der Nähe dieser Person aushielt. Verwandtschaft hin oder her. Aber er durfte nicht anfangen, an sie zu denken, nicht jetzt, da die Dämonin das Wort an ihn richtete.
Die eigentlich ruhigen und sanft wirkenden, braunen Augen des Hexers legten sich auf die Erscheinung der Sprechenden. Doch im Gegensatz zu der minderbemittelten Hexe, schwieg er. Was war das? Eine Drohung? Eine Warnung? Nicht, dass er sich um Syrena auch nur im Ansatz Sorgen machen würde, sollte diese sich in ihre molekularen Einzelteile zerlegen lassen, das spielte keine Rolle. Aber warum sprach die Dämonin, die bisher kaum mehr als wenige lobende Worte für ihr Getränk für ihn übrig hatte, dies an? Und warum ihn? Er war nur der Barkeeper. Ein knappes Nicken gab zu verstehen, dass er die Worte zur Kenntnis nahm, wenngleich er immer noch nicht wusste, wie er es einzusortieren hatte.
Und da wandte sich die Dämonin auch schon wieder ab und ging. Antares sah ihr noch eine ganze Weile nach, währenddessen 'erwürgten' seine Hände das Poliertuch. Er hatte es so fest zwischen seine Finger gedreht, dass man den Stoff knirschen hörte. Er konnte nichts weiter tun, doch sein Zorn auf diese Personen, allen voran diesen elenden Geschäftsmann dort drüben, musste für den Moment anderweitig kanalisiert werden.
Nicht allzu lange später, spürte er den Blick seiner Nemesis wieder auf ihm, ohne, dass er in ihre Richtung blickte. "Wage es nicht, auch nur ein einziges weiteres Wort an mich zu richten." Leise, beinahe zu leise und mit einer Drohung darin, als war es nun an ihm, die Jüngere zu verfluchen, wurden diese Worte an sie gerichtet. Und mit etwas Zeitverzögerung, begegneten sich ihrer beiden Blicke. In den Augen des Hexers war blanke, ungezügelte Wut zu sehen. Mehr noch, als er je für Syrena aufbringen konnte. Und dieser Zorn galt auch nicht ihr. Wenngleich sie ein Teil davon war. Doch es war das Wissen, was er ihr voraus hatte, das es ihm beinahe unmöglich machte, seiner magischen Kraft noch Einhalt zu gebieten. "Verpiss dich, Syrena." Und wohl noch nie zuvor hatte er dies mit solch einer Inbrunst zu ihr gesagt. Nicht seinetwegen. Nicht wegen dem Fluch. Es war ihre Mitarbeit in diesem geschmacklosen Zusammenspiel von Gier und Machtbesessenheit.
Mit den Mitgliedern des Junggesellenabschieds zu witzeln war nun nicht unbedingt erfüllender, aber einfacher. Die Kundschaft bei Laune halten war auch eine seiner Aufgaben. Ein Mann kam an die Theke, den Antares optisch auch irgendwohin zuordnen konnte aber auf Anhieb keinen Namen wusste. Er bestellte aber noch nichts und sah sich suchend um. Er schien auf jemanden zu warten und der Dunkelhaarige würde ihm ein paar Minuten geben, bevor er ihn ansprach und ihn darauf hinwies, dass dies keine Wartehalle im Bahnhof war.
Obwohl er der Hexe in seinem Rücken keinerlei Beachtung mehr schenkte, beschäftigte Antares dieses Aufeinandertreffen immer noch. Das würde es auch noch für den restlichen Abend und auch noch darüber hinaus. Das hier war eine große Stadt, warum in Dreiteufelsnamen musste sie ausgerechnet hierher kommen? Naja, die Antwort war klar, es war die angesagteste Location der Stadt und irgendwann musste sie ihre gepuderte Nase ja mal hier reinstecken. Aber hätte das nicht an seinem freien Tag sein können? Antares aber nahm sich vor, dieser Begegnung nicht mehr Beachtung zu schenken, als es ohnehin schon geschehen war. Den Fluch auflösen würde diese herzlose Person nicht und irgend etwas anderes wollte er von ihr nicht. Manche Begegnungen waren einfach überflüssig und diese mit Syrena gehörte dazu. Und doch war da immer noch der Wunsch sie zu packen und mit voller Wucht gegen eine der Hauswände draußen zu drücken. Sie so lange zu schütteln, bis ihr die angezauberten Wimpern abfielen und sie damit wenigstens ein klein wenig spüren zu lassen, was sie ihm mit dem Fluch angetan hatte. Aber andererseits... Es hätte keine Erfolgsaussichten. Alles was er ihr damit gab war die Genugtuung ihn nach all den Jahren immer noch zu demütigen. Und wenn er auch sonst nicht viel ausrichten konnte, das zu verhindern war er sehr wohl in der Lage.
Sollte sie doch denken was sie wollte. Fakt war, sie wusste nun, er hatte ein Schlupfloch in ihrem Fluch gefunden. Sie und ihr Zauber war nicht perfekt und das alleine sollte ihm für diesen Abend als Sieg vollkommen ausreichen. Ein Mitglied der Frauengruppe vor ihm, schob ihm gerade ihre Serviette über den Tresen, mit einem sinnlichen Blick und den Worten "Call me." auf den Lippen, als sich die Schar vor der Bar mit einem Mal teilte.
Die Dämonin kam heran, die eben noch Teil der kurzen Unterhaltung mit Syrena war.
Antares Interesse an den Frauen vor sich war schlagartig vorbei. Diese merkten die Anwesenheit der älteren Dame auch ohne, dass man mit übernatürlichen Fähigkeiten deren Aura wahrnehmen konnte. Sie nahmen ihre Gläser und zogen sich mit den Worten, dass es hier keinen Spaß mehr mache, an einen der Tische rund um die Tanzfläche zurück. Der Hexer nahm es kaum wahr. Er stellte sich aufrecht hin, nicht gerade stramm aber doch aufmerksam. Als wäre sein Auftrag, für die Wünsche der Dämonin parat zu stehen.
Sein Blick jedoch ging von der Gehörnten hinüber zum Sitzplatz von Ashcroft. Antares hatte nicht ganz die Wahrheit gesagt, dass die Dämonin diejenige war, vor der man sich in Acht nehmen sollte. Sicherlich war sie mit Vorsicht zu genießen aber das wahre Raubtier saß dort drüben. Ein schlechtes Gewissen hatte der Hexer deswegen nicht. War ihm doch egal, wie Syrena seine Aussage verstand und ob er sie deswegen aufs Glatteis führte. Was er allerdings nicht ignorieren konnte, waren die Worte, welche die Dämonin an Syrena richtete. Obwohl weiterhin die Musik im Club spielte und das Stimmengewirr der unzähligen Leute eine zusätzliche Geräuschkulisse bildete, stand Antares nahe genug um alles mit anzuhören.
Der Gegenstand, der getauscht wurde, war ihm nicht gänzlich ersichtlich, doch er spürte die magische Signatur, die davon ausging. Und da er wusste, mit welcher 'Ware' die Dämonin handelte, brauchte es nicht viel um sich die Antwort zusammen zu reimen. Sie hatte also wieder ein Kind gefunden. Zwölf Jahre, wie er vernahm.
Sein Blick war weiterhin geradeaus gerichtet. Als wäre er nur Statist in einem Film. Seine Hände aber hatten sich wieder das Poliertuch gegriffen. Er brauchte etwas, mit dem er sich ablenken konnte.
Warum wechselte die Dämonin die Seiten? Aber tat sie das überhaupt? Er wusste ja nicht, warum Syrena hier im Club war. War sie Teil dieses abscheulichen Handels? Überraschen würde es ihn nicht. Moral suchte man bei dieser Hexe wahrlich vergeblich. Der Vergleich mit einer Statue passte seiner Meinung nach vortrefflich. Schön anzusehen, doch im inneren hohl und nutzlos. Was war der Inhalt ihrer Übereinkunft?
Wieder wanderte sein Blick möglichst unauffällig zu der Sitzgrupp von Mr. Ashcroft. Irgendwann... so sein erklärtes Ziel, würde Antares diesem Mistkerl das Handwerk legen und dann konnte dieser froh sein, wenn er ihn an seinen Chef übergab, damit er ihn in die Katakomben dieses Clubs entführte. Seinen Zorn könnte dieser wahrlich nicht ertragen. Kinder! Ihm war es egal ob hier drinnen Drogen vertickt wurden, andere magische Gegenstände, die alles andere als ungefährlich waren oder ob sich Dämonen in den Käfig-Kämpfen aufrieben. Das dabei Wetten abgeschlossen wurden und blutrünstige Zuschauer sich daran ergötzten war ihm zwar zuwider, aber er polierte derweil die Gläser und ließ es geschehen. Bei all dem sah er schlichtweg auf die andere Seite weg und steckte seinen Lohn ein. Aber der Handel mit diesen Unschuldigen ging zu weit. Antares hatte bisher immer vermieden herausfinden zu wollen, ob Mammon davon wusste. Sein Boss hatte eine sehr breit ausgelegte Ansicht auf verschiedene Dinge, die das Gewissen mit einbezog. Und da war es ihm lieber, er wusste nicht, wie er zu dieser Sache stand. Er selber aber konnte davor nicht die Augen verschließen. Und das hatte er bereits bewiesen. Mindestens zwei der bereits abgeschlossenen Übergaben mit den Kindern fand nicht statt. Seinetwegen. Und Antares nahm sich vor, dass dies in Zukunft noch mehr werden würden. Dafür war er bereit, einiges zu riskieren. Nun zu wissen, dass Syrena mit in diese Sache involviert war, ließ ihre Beliebtheit bei ihm bis zum Erdkern durchrauschen. Aber warum hatte er auch etwas anderes erwartet? Bis heute gab es keine einzige Erklärung für ihn, wie die warmherzige und liebenswürdige Amy es auch nur eine Stunde in der Nähe dieser Person aushielt. Verwandtschaft hin oder her. Aber er durfte nicht anfangen, an sie zu denken, nicht jetzt, da die Dämonin das Wort an ihn richtete.
Die eigentlich ruhigen und sanft wirkenden, braunen Augen des Hexers legten sich auf die Erscheinung der Sprechenden. Doch im Gegensatz zu der minderbemittelten Hexe, schwieg er. Was war das? Eine Drohung? Eine Warnung? Nicht, dass er sich um Syrena auch nur im Ansatz Sorgen machen würde, sollte diese sich in ihre molekularen Einzelteile zerlegen lassen, das spielte keine Rolle. Aber warum sprach die Dämonin, die bisher kaum mehr als wenige lobende Worte für ihr Getränk für ihn übrig hatte, dies an? Und warum ihn? Er war nur der Barkeeper. Ein knappes Nicken gab zu verstehen, dass er die Worte zur Kenntnis nahm, wenngleich er immer noch nicht wusste, wie er es einzusortieren hatte.
Und da wandte sich die Dämonin auch schon wieder ab und ging. Antares sah ihr noch eine ganze Weile nach, währenddessen 'erwürgten' seine Hände das Poliertuch. Er hatte es so fest zwischen seine Finger gedreht, dass man den Stoff knirschen hörte. Er konnte nichts weiter tun, doch sein Zorn auf diese Personen, allen voran diesen elenden Geschäftsmann dort drüben, musste für den Moment anderweitig kanalisiert werden.
Nicht allzu lange später, spürte er den Blick seiner Nemesis wieder auf ihm, ohne, dass er in ihre Richtung blickte. "Wage es nicht, auch nur ein einziges weiteres Wort an mich zu richten." Leise, beinahe zu leise und mit einer Drohung darin, als war es nun an ihm, die Jüngere zu verfluchen, wurden diese Worte an sie gerichtet. Und mit etwas Zeitverzögerung, begegneten sich ihrer beiden Blicke. In den Augen des Hexers war blanke, ungezügelte Wut zu sehen. Mehr noch, als er je für Syrena aufbringen konnte. Und dieser Zorn galt auch nicht ihr. Wenngleich sie ein Teil davon war. Doch es war das Wissen, was er ihr voraus hatte, das es ihm beinahe unmöglich machte, seiner magischen Kraft noch Einhalt zu gebieten. "Verpiss dich, Syrena." Und wohl noch nie zuvor hatte er dies mit solch einer Inbrunst zu ihr gesagt. Nicht seinetwegen. Nicht wegen dem Fluch. Es war ihre Mitarbeit in diesem geschmacklosen Zusammenspiel von Gier und Machtbesessenheit.

