Gestern, 21:55
Aeshma nahm einen tiefen Zug von seiner Zigarette. Sie konnten beide ewig über James sprechen wenn es Lilith glücklich machte. Wobei - eigentlich reichte das Thema soweit auch. Der Wächter war da, es half nichts. Von daher fragte er sich, ob es nun gesundes Interesse ihrerseits war oder ob es etwas mit der Einladung zu tun hatte. Da sie sich bis auf ein paar seltsame Fragen bedeckt hielt, konnte Aeshma nicht in ihren Kopf hineinsehen aber schon alleine die Tatsache, daß sie kleinen Schleier über ihre beeindruckende Erscheinung geworfen hatte, sprach Bände. Der Dämon war nicht dumm - sie waren gerade munter am Ausloten der Lage. Nur hatte er keine Ahnung, wieso sie unsagbar vorsichtig war. Es war nur eines voll und ganz klar - es war ein massives Problem, wenn sie ihn zu Mammon in den Club bestellt hatte. Sicher, beide waren Geschwister aber früher hatte die Welt halb untergehen müssen, bis sich beide dazu herangelassen hatten, am selben Strang zu ziehen. Da wartete er ab und James hielt im Kopf den Atem an. Selbst der Wächter merkte, das es wohl etwas größeres war.
Auch wenn Lilith dieses Bedürfnis zu Schreien verdrängte oder es unterband, wie eine rachsüchtige Italienerin sein Glas samt Inhalt an die Wand zu befördern, reicht es dem Dämon, es wahrzunehmen. Seine ganz eigene Präsenz spürte er nahezu überall - auch wenn er ihr mit sehr ruhiger Hand Feuer gab. Würde Aeshma Worte wie 'niedlich' benutzen, wäre es wohl das Wort der Wahl. So nahm er genau das mit dem entsprechenden Interesse war. Ja, etwas lief hier vollkommen falsch bei ihr und ja, nachdem sie das Wächterproblem diskutiert hatten - was laut James kein Problem war - würden sie sicherlich weitersehen. Aber so wie er Lilith kannte, erst dann. Also konnte man mit menschlichen Worten sagen, ihr lag etwas sehr großes schwer und vor allem quer im Magen.
Auch jetzt blieb sie vorsichtig. Aeshma kannte den Grund nicht aber James konnte mit der Situation nicht umgehen. Es war, als würde sich die Luft immer weiter aufladen während James nicht verstand, wieso der Dämon so unsagbar ruhig blieb, wo er doch sonst bei jedem bißchen an die Decke ging wenn er es nicht verstecken mußte. Der saß einfach nur da und...rauchte! Was nebenbei sehr ungesund war aber da sie keinen menschlichen Körper mehr hatten, nahm James es als Langzeitstudie über die Beschaffenheit von Dämonenkörpern mit. "Lilith..." Aeshma sah sie einfach sehr ruhig an. "...wir können hier noch weitere Frage und Frage über Frage über die Seele ausweiten. Aber ich frage mich, warum. Was hat diese Seele, was Dich so unsagbar fasziniert." Was nur halb stimmte. Aber der Dämon hatte keine Lust, James Existenz unter allen Farben des Regenbogenspektrums zu analysieren. "Oder ist es ihre Anwesenheit?" er schaute sie an. Vermutlich war es das, richtig? Alles andere machte unter allen Vorzeichen keinen Sinn und als James gerade versuchte, etwas beizutragen, tat Aeshma nur eines, ihm eine verbale Maulschelle zu verpassen. Gerade konnte er keine dummen Zwischenfragen und Kommentare gebrauchen. "Ich kann Dir sagen, daß die Seele da ist und das es das war. Mein Körper, meine Gedanken, meine Regeln. Die Seele" und vor allem hatte die Seele einen Namen wie James hart einwarf aber vollkommen ignoriert wurde, "klebt aus unergründlichen Gründen an mir. Solltest Du Dir das irgendwann genauer anschauen wollen, bist Du herzlich willkommen." Mußte man mehr dazu sagen? Nein. Nach einem letzten Zug von der Zigarette drückte er diesem im Aschenbecher auf dem Tisch aus. Von seiner Seite war alles geklärt - von ihrer sicher nicht.
Auch wenn Lilith dieses Bedürfnis zu Schreien verdrängte oder es unterband, wie eine rachsüchtige Italienerin sein Glas samt Inhalt an die Wand zu befördern, reicht es dem Dämon, es wahrzunehmen. Seine ganz eigene Präsenz spürte er nahezu überall - auch wenn er ihr mit sehr ruhiger Hand Feuer gab. Würde Aeshma Worte wie 'niedlich' benutzen, wäre es wohl das Wort der Wahl. So nahm er genau das mit dem entsprechenden Interesse war. Ja, etwas lief hier vollkommen falsch bei ihr und ja, nachdem sie das Wächterproblem diskutiert hatten - was laut James kein Problem war - würden sie sicherlich weitersehen. Aber so wie er Lilith kannte, erst dann. Also konnte man mit menschlichen Worten sagen, ihr lag etwas sehr großes schwer und vor allem quer im Magen.
Auch jetzt blieb sie vorsichtig. Aeshma kannte den Grund nicht aber James konnte mit der Situation nicht umgehen. Es war, als würde sich die Luft immer weiter aufladen während James nicht verstand, wieso der Dämon so unsagbar ruhig blieb, wo er doch sonst bei jedem bißchen an die Decke ging wenn er es nicht verstecken mußte. Der saß einfach nur da und...rauchte! Was nebenbei sehr ungesund war aber da sie keinen menschlichen Körper mehr hatten, nahm James es als Langzeitstudie über die Beschaffenheit von Dämonenkörpern mit. "Lilith..." Aeshma sah sie einfach sehr ruhig an. "...wir können hier noch weitere Frage und Frage über Frage über die Seele ausweiten. Aber ich frage mich, warum. Was hat diese Seele, was Dich so unsagbar fasziniert." Was nur halb stimmte. Aber der Dämon hatte keine Lust, James Existenz unter allen Farben des Regenbogenspektrums zu analysieren. "Oder ist es ihre Anwesenheit?" er schaute sie an. Vermutlich war es das, richtig? Alles andere machte unter allen Vorzeichen keinen Sinn und als James gerade versuchte, etwas beizutragen, tat Aeshma nur eines, ihm eine verbale Maulschelle zu verpassen. Gerade konnte er keine dummen Zwischenfragen und Kommentare gebrauchen. "Ich kann Dir sagen, daß die Seele da ist und das es das war. Mein Körper, meine Gedanken, meine Regeln. Die Seele" und vor allem hatte die Seele einen Namen wie James hart einwarf aber vollkommen ignoriert wurde, "klebt aus unergründlichen Gründen an mir. Solltest Du Dir das irgendwann genauer anschauen wollen, bist Du herzlich willkommen." Mußte man mehr dazu sagen? Nein. Nach einem letzten Zug von der Zigarette drückte er diesem im Aschenbecher auf dem Tisch aus. Von seiner Seite war alles geklärt - von ihrer sicher nicht.

