18.10.2026, 22:38
Fragte Hope gerade ernsthaft, ob die gefolterten Seelen in der Hölle eine Wahl hatten? Ok, das konnte doch nur ein Witz sein und deshalb fing Mammon an zu lachen. Jedoch lachte Hope gar nicht mit, sodass er schließlich aufhörte und stockte und sie leicht irritiert ansah. “Die Frage war doch nicht wirklich ernsthaft gemeint, oder?” Sie konnte das nicht wirklich ernst meinen, oder? “Natürlich haben sie keine Wahl. Sie werden bis ans Ende ihrer Tage gefoltert werden.” Den Teil mit dem Fegefeuer oder gewissen Ausnahmen, nun, das behielt der Teufelssohn erst einmal für sich. Reichte doch, wenn sie die Regel wusste. Wo Hope wohl hinkommen würde? Einerseits versuchte sie ja sogenanntes Gutes zu tun, indem sie die Dämonin nicht vollkommen die Kontrolle überließ. Sie räumte ihr hinterher und hielt sich auch so sehr im Hintergrund. Vernünftig, ja, das war das Wort, was er gerade in seinem Kopf gesucht hatte. Hope war außerdem sehr vernünftig. Diese Menschen und ihre Vernunft… tse… andererseits… was hatte Hope denn schon getan, um die Dämonin wieder loszuwerden? Was hatte sie getan, um die schrecklichen Dinge zu verhindern, die der Dämonin solch einen Spaß bereiteten? Dies wiederum sprach ein wenig für die Hölle und dann waren da noch diese Foltergedanken, die sie vorhin eher unfreiwillig offenbart hatte. Sollte sie das jemals umsetzen, dann war sie der Hölle ein Stück näher.
Natürlich sprachen die beiden bei demselben Thema eine völlig andere Sprache. Schließlich besaß er all das, was Hope nicht hatte. Naja, sie sah gut aus, aber ansonsten. Da war es doch wohl kein Wunder. “Nicht?” fragte Mammon verwirrt, dessen Augenbrauen sich dann auch noch zusammenzogen. Sein Blick wurde nicht besser, als sie davon sprach, dass sie denjenigen doch erst einmal kennenlernen müsse oder gar vertrauen müsse. Worte, von deren Existenz Mammon wusste, aber doch eher selten im Wortschatz vorkamen. “Du brauchst denjenigen ja nicht gleich als Partner nehmen. Der Sex soll Spaß machen, mehr nicht.” Nein, Mammon verstand das absolut nicht. Hope hatte schon richtig erkannt, dass er es auch nie können würde, weil er nie jemandem so ausgeliefert sein würde wie Hope.
Sie hatte Probleme damit Mammon zu vertrauen? Nun, er hatte ihr dahingehend ja auch keine Versprechungen gemacht. Dennoch konnte sie sich bei einer Sache sicher sein. Mammon belog sie nicht. So machte er auch keinen Hehl daraus, dass es ihm Freude bereitete, andere Leiden zu sehen. Ob es ihm egal wäre, wer es war, der litt? Ein schiefes Grinsen war auf den Lippen des Teufelssohn zu sehen. “Was glaubst du denn?” Fragte er zurück und hatte somit den Spielball zurückgegeben. Jetzt zugeben, dass es ihm durchaus etwas ausmachte, wenn sein Schwester wirklich litt, Kisai oder gar Fred? Das waren wohl die einzigen Personen, die ihm viel zu Nahe standen, als dass er das ertragen könnte. Nein, das würde er sicher nicht so einfach vor jemandem unwichtigen, wie Hope preisgeben.
Da hatte Mammon wirklich großzügige Angebote gemacht, aber keines wollte sie wirklich annehmen. Konnte es vielleicht daran liegen, dass sie womöglich irgendwie… kaputt war, was so etwas anging? Andererseits hatte ihr Körper definitiv auf seine Nähe reagiert gehabt. Boah, warum mussten Menschen dahingehend so kompliziert sein? “Zufall, oh, wie oft ich dadurch Sex hatte.” Meinte er und erneut sah man ein kleines Grinsen auf seinen Lippen, weil er kurz in der Vergangenheit schwelgte. Ehrlicherweise hatte er ja auch durch Zufall Fred kennengelernt. Zufälle waren somit etwas Tolles.
Tja und ja, Hope hatte vollkommen Recht, mehr würde sie von Mammon nicht bekommen. Mit dieser halbherzigen Antwort von ihm, musste sie sich zufriedengeben.
Schließlich setzte sich Hope endlich in Bewegung. Wie versprochen folgte Mammon ihr und sah sie abermals irritiert an, als sie fragte, ob er sie auch nicht allein lassen würde. “Absolut nicht, ich möchte doch dein Gesicht sehen, wenn du in einen der Räume gehst.” Ja, nicht unbedingt die beruhigende Antwort, die sie sicher hören wollte, aber sie wusste ja schon lange, mit wem sie hier zu tun hatte. Kurz bevor sie am Empfangstresen angekommen waren, hatte Mammon schon dem Mitarbeiter ein Handzeichen gegeben, sodass sie sofort durch den Bereich konnten. Hier war es weitaus ruhiger, auch wenn man im Flur, wo die einzelnen Räume dann ab gingen, die Musik von der Tanzfläche noch immer hörte. Sobald Hope zu ihm sah, deutete er auf die Türen hin. “Soviel ich weiß, hast du Glück und keiner der Räume ist bisher belegt. Somit hast du freie Wahl.” Innerlich hoffte er durchaus, dass sie einen Raum auswählte, der neben einer Liebesschaukel auch noch andere nette Spielzeuge bereit hielt. Nicht, weil er mit ihr schlafen wollte, sondern einfach, um zu sehen, wie sie reagierte.
Natürlich sprachen die beiden bei demselben Thema eine völlig andere Sprache. Schließlich besaß er all das, was Hope nicht hatte. Naja, sie sah gut aus, aber ansonsten. Da war es doch wohl kein Wunder. “Nicht?” fragte Mammon verwirrt, dessen Augenbrauen sich dann auch noch zusammenzogen. Sein Blick wurde nicht besser, als sie davon sprach, dass sie denjenigen doch erst einmal kennenlernen müsse oder gar vertrauen müsse. Worte, von deren Existenz Mammon wusste, aber doch eher selten im Wortschatz vorkamen. “Du brauchst denjenigen ja nicht gleich als Partner nehmen. Der Sex soll Spaß machen, mehr nicht.” Nein, Mammon verstand das absolut nicht. Hope hatte schon richtig erkannt, dass er es auch nie können würde, weil er nie jemandem so ausgeliefert sein würde wie Hope.
Sie hatte Probleme damit Mammon zu vertrauen? Nun, er hatte ihr dahingehend ja auch keine Versprechungen gemacht. Dennoch konnte sie sich bei einer Sache sicher sein. Mammon belog sie nicht. So machte er auch keinen Hehl daraus, dass es ihm Freude bereitete, andere Leiden zu sehen. Ob es ihm egal wäre, wer es war, der litt? Ein schiefes Grinsen war auf den Lippen des Teufelssohn zu sehen. “Was glaubst du denn?” Fragte er zurück und hatte somit den Spielball zurückgegeben. Jetzt zugeben, dass es ihm durchaus etwas ausmachte, wenn sein Schwester wirklich litt, Kisai oder gar Fred? Das waren wohl die einzigen Personen, die ihm viel zu Nahe standen, als dass er das ertragen könnte. Nein, das würde er sicher nicht so einfach vor jemandem unwichtigen, wie Hope preisgeben.
Da hatte Mammon wirklich großzügige Angebote gemacht, aber keines wollte sie wirklich annehmen. Konnte es vielleicht daran liegen, dass sie womöglich irgendwie… kaputt war, was so etwas anging? Andererseits hatte ihr Körper definitiv auf seine Nähe reagiert gehabt. Boah, warum mussten Menschen dahingehend so kompliziert sein? “Zufall, oh, wie oft ich dadurch Sex hatte.” Meinte er und erneut sah man ein kleines Grinsen auf seinen Lippen, weil er kurz in der Vergangenheit schwelgte. Ehrlicherweise hatte er ja auch durch Zufall Fred kennengelernt. Zufälle waren somit etwas Tolles.
Tja und ja, Hope hatte vollkommen Recht, mehr würde sie von Mammon nicht bekommen. Mit dieser halbherzigen Antwort von ihm, musste sie sich zufriedengeben.
Schließlich setzte sich Hope endlich in Bewegung. Wie versprochen folgte Mammon ihr und sah sie abermals irritiert an, als sie fragte, ob er sie auch nicht allein lassen würde. “Absolut nicht, ich möchte doch dein Gesicht sehen, wenn du in einen der Räume gehst.” Ja, nicht unbedingt die beruhigende Antwort, die sie sicher hören wollte, aber sie wusste ja schon lange, mit wem sie hier zu tun hatte. Kurz bevor sie am Empfangstresen angekommen waren, hatte Mammon schon dem Mitarbeiter ein Handzeichen gegeben, sodass sie sofort durch den Bereich konnten. Hier war es weitaus ruhiger, auch wenn man im Flur, wo die einzelnen Räume dann ab gingen, die Musik von der Tanzfläche noch immer hörte. Sobald Hope zu ihm sah, deutete er auf die Türen hin. “Soviel ich weiß, hast du Glück und keiner der Räume ist bisher belegt. Somit hast du freie Wahl.” Innerlich hoffte er durchaus, dass sie einen Raum auswählte, der neben einer Liebesschaukel auch noch andere nette Spielzeuge bereit hielt. Nicht, weil er mit ihr schlafen wollte, sondern einfach, um zu sehen, wie sie reagierte.


