10.09.2026, 21:29
Vielleicht war es irgendwo eine Mischung von beiden. Einerseits das Unwissend, was es mit diesen alltäglichen Dingen zu tun hatte und weil er es zum Teil auch nicht wollte. Ja, Mammon war nun schon gut ein Jahr hier unter den lebenden Menschen und ja, hier liefen viele Dinge anders. Hier hatte ihn niemand gekannt, also die Menschen und hier auf Erden musste er erst einmal seinen Platz finden. Nach einem Jahr konnte man nun wahrlich nicht erwarten, dass er alles schon wusste oder verstand und ja, es war auch hier bei den Erdlingen durchaus möglich, immer wieder in alte Muster zu fallen, die er in der Hölle pflegte. Wieso also an sich arbeiten, wenn man auch mit Gewohntem durchaus oft durchkam? Doch ehrlicherweise wollte er sie verstehen, nur konnte er diese Leistung im Moment eben noch nicht so erbringen, wie sie es vielleicht brauchte. So war es eben auch durchaus logisch gewesen, dass Mammon eben so reagierte, wie er hier reagiert hatte.
Dennoch war auch ihm klar geworden, dass Lilith noch immer nicht die Lilith war, die er kannte, mal hasste und mal schätzte. Das hier vor ihm war äußerlich definitiv seine Schwester, aber von ihrer Körperhaltung, ihrem Reden bis hin zu ihrer Einstellung hatte das wirklich nicht viel mit ihr zu tun gehabt. Mammon bemühte sich wirklich sehr und ein besorgter Gesichtsausdruck huschte unkontrolliert über sein Gesicht. Lilith ging es nicht gut, das sah man ihr deutlich an. Wie sie ihre Finger gegen ihre Stirn presste, wie sie sich erschöpft auf den Stuhl fallen ließ… lagen sie vielleicht doch mit ihrer Theorie falsch? Doch welche Alternative hatten sie? Sollte er zu ihr gehen und sie irgendwie… stützen? Schließlich hatte sich seine Schwester wieder erhoben gehabt, jedoch sah ihr Stand alles andere als stabil aus. Diese ganze Situation überforderte Mammon massiv!
Doch anstatt auf seine Fragen zu antworten oder irgendwie auf seinen Vorschlag mit der Terrasse einzugehen, bemerkte sie nur, dass er hier war, obwohl es doch noch gar nicht so spät war. Irritiert über ihre Worte, sah Mammon sie an. Lilith hatte einen kompletten Themenwechsel vollzogen und anscheinend vergessen, das vorher in irgendeiner Weise anzukündigen.
Mammon war so perplex darüber, dass er ohne ein Wort zu sagen oder ohne sich auch nur zu bewegen, bis auf seinen Kopf, der ihr nachsah, Lilith an sich vorbei gehen ließ. Erst als Lilith von seinem Ankleidebereich über seinen Schlafbereich in den Wohnbereich gegangen war, befolgten endlich auch Mammons Beine wieder seine Befehle und er folgte nun auf gleichem Wege Lilith, bis er schließlich neben ihr stand und ebenso einen Blick runter in den Club warf. Lilith hatte Recht damit, dass es noch gar nicht so spät war und normalerweise wäre er ja auch noch da unten, wenn da nicht dieser Trottel gewesen wäre. Ja, genau deswegen war er ja hier, um sich ein neues Sakko zu holen. “Sagen wir so… so ein Tollpatsch dachte sich, dass sein Getränk super auf meinem teuren Sakko aussehen würde. Spoiler, tut es nicht!” Brummte Mammon. “Ich wollte mir eigentlich nur ein neues Sakko holen, aber…” Nun sah er zu Lilith und plötzlich fiel ihm auf, was sie hier eigentlich versuchte. “Hey!” Meinte er plötzlich empört. “Versuche gar nicht vom eigentlichen Thema abzulenken!” Ja, ihm war es aufgefallen, zwar spät, aber besser als nie. Mammon drehte sich nun komplett zu seiner Schwester herum. “Also Klartext! Was hast du vor?”
Dennoch war auch ihm klar geworden, dass Lilith noch immer nicht die Lilith war, die er kannte, mal hasste und mal schätzte. Das hier vor ihm war äußerlich definitiv seine Schwester, aber von ihrer Körperhaltung, ihrem Reden bis hin zu ihrer Einstellung hatte das wirklich nicht viel mit ihr zu tun gehabt. Mammon bemühte sich wirklich sehr und ein besorgter Gesichtsausdruck huschte unkontrolliert über sein Gesicht. Lilith ging es nicht gut, das sah man ihr deutlich an. Wie sie ihre Finger gegen ihre Stirn presste, wie sie sich erschöpft auf den Stuhl fallen ließ… lagen sie vielleicht doch mit ihrer Theorie falsch? Doch welche Alternative hatten sie? Sollte er zu ihr gehen und sie irgendwie… stützen? Schließlich hatte sich seine Schwester wieder erhoben gehabt, jedoch sah ihr Stand alles andere als stabil aus. Diese ganze Situation überforderte Mammon massiv!
Doch anstatt auf seine Fragen zu antworten oder irgendwie auf seinen Vorschlag mit der Terrasse einzugehen, bemerkte sie nur, dass er hier war, obwohl es doch noch gar nicht so spät war. Irritiert über ihre Worte, sah Mammon sie an. Lilith hatte einen kompletten Themenwechsel vollzogen und anscheinend vergessen, das vorher in irgendeiner Weise anzukündigen.
Mammon war so perplex darüber, dass er ohne ein Wort zu sagen oder ohne sich auch nur zu bewegen, bis auf seinen Kopf, der ihr nachsah, Lilith an sich vorbei gehen ließ. Erst als Lilith von seinem Ankleidebereich über seinen Schlafbereich in den Wohnbereich gegangen war, befolgten endlich auch Mammons Beine wieder seine Befehle und er folgte nun auf gleichem Wege Lilith, bis er schließlich neben ihr stand und ebenso einen Blick runter in den Club warf. Lilith hatte Recht damit, dass es noch gar nicht so spät war und normalerweise wäre er ja auch noch da unten, wenn da nicht dieser Trottel gewesen wäre. Ja, genau deswegen war er ja hier, um sich ein neues Sakko zu holen. “Sagen wir so… so ein Tollpatsch dachte sich, dass sein Getränk super auf meinem teuren Sakko aussehen würde. Spoiler, tut es nicht!” Brummte Mammon. “Ich wollte mir eigentlich nur ein neues Sakko holen, aber…” Nun sah er zu Lilith und plötzlich fiel ihm auf, was sie hier eigentlich versuchte. “Hey!” Meinte er plötzlich empört. “Versuche gar nicht vom eigentlichen Thema abzulenken!” Ja, ihm war es aufgefallen, zwar spät, aber besser als nie. Mammon drehte sich nun komplett zu seiner Schwester herum. “Also Klartext! Was hast du vor?”

