03.09.2026, 00:43
Das war ihr beider normaler Umgangston und bevor Mammon seine Schwester genauer betrachtete, waren ihm diese Bemerkungen rausgerutscht. So war es schließlich immer gewesen und so fühlte es sich eben am normalsten an. Aus Gewohnheit hatte Mammon sich auch schon darauf eingestellt, dass sie ihm durchaus ins Wort fiel, um ihm etwas Verbales entgegen zu schmettern, aber… aber es blieb aus. Gerade dieses nicht kontern, dieses erstmals schweigen, ehe man sprach, war ungewöhnlich und verdammt ungewohnt und machte ihm nur gerade wieder klar, dass hier nicht seine ‘gnadenvolle’ Schwester stand, sondern sie es zwar äußerlich war, aber innerlich doch… anders. Ein Umstand, mit dem Mammon ehrlicherweise noch überfordert war. Nie hätte er gedacht, dass er sich die Lilith zurück wünschte, die er kannte. Eben diese überhebliche, eingebildete, freche und sich für klüger haltende Schwester. Eben diejenige, die er einerseits nicht leiden konnte, andererseits aber auch nicht wirklich ohne sie sein wollte. Naja, lange Abwesenheiten mal abgesehen. Fakt war einfach, dass er seine Schwester nicht missen wollte und auch wenn er es niemals offen zugeben würde, er so ziemlich alles für sie tun würde, wenn sie seine Hilfe brauchte, natürlich vorausgesetzt, dass auch er etwas davon hatte oder es etwas war mit dem er sie später aufziehen konnte. Doch Lilith so zu sehen… so unruhig und kraftlos, so als wäre sie dabei, sich aufzugeben und nicht zu kämpfen. Ehrlich? Das war selbst für den Teufelssohn, wie ein Stich ins Herz. Ungünstig nur, dass er mit diesem Gefühl nichts anfangen konnte und dies ihn auch überforderte. Er war definitiv nicht gut in so etwas. Sticheleien, sich anmotzen, Spielchen spielen, andere vorführen, foltern, quälen, andere deutlich machen, wer man war. Ja, das waren alles Dinge, mit denen er etwas anfangen konnte, aber das hier? Das lag weit außerhalb seiner Komfortzone und seines Wissens, wie man damit umging.
Kam da jetzt noch etwas von ihr oder sollte er vielleicht nochmal das Wort ergreifen? Ihr vielleicht nochmal deutlicher sagen, dass sie sich gerade in seinem begehbaren Kleiderschrank befand, wo die Klamotten nur für Männer vorgesehen waren? Nicht, dass ihr ein Hosenanzug nicht stand, aber seine Größe war eben, wie man ja jetzt an ihr schon sehen konnte, eindeutig zu groß. Doch zum Glück erlöste Lilith ihn schließlich von seinem verzweifelten Versuch zu überlegen, was er jetzt tun sollte. Sie redete. Moment… das waren ihre Worte? Sie musste raus? Fragend zogen sich seine Augenbrauen zusammen und sein Blick wanderte von Lilith nach links und rechts neben sich und dann wieder zu ihr. “Also dafür, dass du… raus musstest, hast du nicht gerade die beste Wahl getroffen.” Wenn man raus wollte, dann ging man doch an die frische Luft und der kürzeste Weg zur frischen Luft wäre von ihrem Zimmer einige Schritte geradeaus gewesen und schon hätte sie die Schiebetür zur Terrasse öffnen können und wäre eben… draußen. Somit verstand er ihre Wortwahl absolut nicht. Ok, das mit dem Namen wiederum schon. Das war unklug von ihm gewählt, ja, das musste er zugeben. Seine Hände hoben sich leicht als Zeichen, dass er nicht unbedingt da war, um sie zu ärgern, was ja normalerweise der Fall wäre. So entschied sich Mammon, nichts weiter auf die Namenssache zu erwidern und ließ seine Hände wieder langsam sinken. In dieser Hinsicht wohl auch die beste Wahl. “Gut, dann bleiben wir bei den ursprünglichen Fragen.” Schlug Mammon nun vor. “Und, was du mit ’ich muss raus’ eigentlich meinst, denn ich kann mir ehrlicherweise nicht vorstellen, dass du damit meinen Ankleidebereich angedeutet hast.” Musste er dann zugeben. “Wenn du willst, können wir das Ganze hier auch einfach auf die Terrasse mit nem Glas guten Scotch verlagern.” Trinken war schließlich immer eine gute Idee, wie er fand.
Kam da jetzt noch etwas von ihr oder sollte er vielleicht nochmal das Wort ergreifen? Ihr vielleicht nochmal deutlicher sagen, dass sie sich gerade in seinem begehbaren Kleiderschrank befand, wo die Klamotten nur für Männer vorgesehen waren? Nicht, dass ihr ein Hosenanzug nicht stand, aber seine Größe war eben, wie man ja jetzt an ihr schon sehen konnte, eindeutig zu groß. Doch zum Glück erlöste Lilith ihn schließlich von seinem verzweifelten Versuch zu überlegen, was er jetzt tun sollte. Sie redete. Moment… das waren ihre Worte? Sie musste raus? Fragend zogen sich seine Augenbrauen zusammen und sein Blick wanderte von Lilith nach links und rechts neben sich und dann wieder zu ihr. “Also dafür, dass du… raus musstest, hast du nicht gerade die beste Wahl getroffen.” Wenn man raus wollte, dann ging man doch an die frische Luft und der kürzeste Weg zur frischen Luft wäre von ihrem Zimmer einige Schritte geradeaus gewesen und schon hätte sie die Schiebetür zur Terrasse öffnen können und wäre eben… draußen. Somit verstand er ihre Wortwahl absolut nicht. Ok, das mit dem Namen wiederum schon. Das war unklug von ihm gewählt, ja, das musste er zugeben. Seine Hände hoben sich leicht als Zeichen, dass er nicht unbedingt da war, um sie zu ärgern, was ja normalerweise der Fall wäre. So entschied sich Mammon, nichts weiter auf die Namenssache zu erwidern und ließ seine Hände wieder langsam sinken. In dieser Hinsicht wohl auch die beste Wahl. “Gut, dann bleiben wir bei den ursprünglichen Fragen.” Schlug Mammon nun vor. “Und, was du mit ’ich muss raus’ eigentlich meinst, denn ich kann mir ehrlicherweise nicht vorstellen, dass du damit meinen Ankleidebereich angedeutet hast.” Musste er dann zugeben. “Wenn du willst, können wir das Ganze hier auch einfach auf die Terrasse mit nem Glas guten Scotch verlagern.” Trinken war schließlich immer eine gute Idee, wie er fand.

