02.08.2026, 01:00
Die Gesetze des Himmels:
Gott hat Regeln für seine Engel aufgestellt. Bei Missachtung oder mutwilligem Brechen riskiert jeder Engel den Verlust seiner Gnade oder – im schlimmsten Fall – sogar die Verbannung aus dem Himmelreich und den Sturz auf die Erde oder in die Hölle.
1. Das Gebot der Liebe zur Schöpfung: Die Menschen sind Gottes wertvollste Schöpfung. Ein Engel ist verpflichtet, die Menschheit als Ganzes zu schützen und zu jedem Zeitpunkt als höchstes Gut zu achten – sogar mehr als das eigene Dasein. Jedoch darf ein Engel niemals einen einzelnen Menschen als wertvoller ansehen oder höher schätzen als Gott und dessen Weltenplan.
2. Das Verbot des Tötens: Ein Engel darf niemals eigenhändig das Leben eines Menschen auslöschen – weder durch die eigene Klinge noch durch das Anstacheln, Einflüstern oder Manipulieren anderer. Die Seelen der Sterblichen gehören allein Gott.
3. Das Verbot der weltlichen Verführung: Die Engelsgnade dient der unvoreingenommenen Ordnung, nicht der persönlichen Bindung. Wer sein Handeln zu sehr an menschlichen Verhaltensweisen orientiert, sich den weltlichen Genüssen hingibt oder sich persönliche Vorlieben gestattet, bricht seinen Eid.
4. Das Gebot des absoluten Gehorsam: Ein Befehl Gottes oder der Mächte der Ewigkeit steht über allem. Das eigenmächtige Abändern eines Auftrags gilt als Rebellion.
5. Das Gebot des Schutzes der wahren Natur: Die Flügel und das volle Ausmaß der Engelskraft sind vor den Augen der Menschen verborgen zu halten. Eine Offenbarung der Engelsnatur ist nur dann zulässig, wenn es zum Erfüllen einer himmlischen Aufgabe unabdingbar ist (z.B. um eine dringende Botschaft Gottes zu übermitteln).
6. Das Gebot der Reinheit der Gnade: Der Kontakt mit schwarzer Magie, entweihten Orten oder dem Blut von Untoten ist strengstens zu meiden, da diese die Lichtgestalt korrumpieren.

