Vor 5 Stunden
Fred-Kisai-Scott – Devils Balcony
Nach einen Augenblick fand Fred doch noch einen kleinen Einstieg in das Gespräch, denn Scott sprach sie an. „Auf wen ich gesetzt hätte. Nicht auf den großen Dummkopf. Stärke ist nicht alles. Mit etwas Geschick kann man die fehlende Stärke bestens ausgleichen. Man kann es sich auch zum Vorteil unterschätzt zu werden“, philosophierte Fred. Ja, man sollte die scheinbar Schwachen nicht unterschätzen. Man wusste nie was für ein Ass jemand im Ärmel hatte. Sie selbst sah ja auch nicht sonderlich bedrohlich aus, wusste aber wie man kämpfte und folterte. Außerdem schaffte sie es aktuell sogar Mammon an der Nase herum zu führen.
Das Gespräch war nicht sonderlich spannend und daher lernte Fred nicht wirklich etwas Neues. Kisai und Scott waren nett, aber Fred war dennoch ein wenig von dem Kampf gelangweilt. Im Grunde wollte sie nur wissen, wie der Kampf gleich für Spike laufen würde. Sie hoffte sehr, dass er gewinnen würde, denn sie wollte Buffy nicht berichten müssen, dass Spike schon wieder gestorben war. Ein wenig hoffte Fred jedoch immer noch, dass im Kampf nur jemand auftauchen würde, der so tat, als wäre er Spike. Sollte hier nämlich wirklich Spike gezwungen werden zu kämpfen, würde es endlos viele Fragen zu klären gegeben.
Für einen Moment wurde es etwas ruhiger auf dem Devils Balcony, denn Mammon ergriff auf der Bühne wieder das Wort. Was Fred gar nicht gefiel war, dass Mammon sich nicht alleine auf der Bühne befand. Da war wieder diese Blondine, die sie vorhin schon gesehen hatte. Es passte Fred immer noch nicht, dass die Fremde Mammon so nahe gekommen war und sie so vertraut gewirkt hatten. Als Mammon die Frau noch als seine Auserwählte bezeichnete, krallte Fred sich etwas fester als nötig an ihrem Glas fest. Sie bemerkte nicht mal, dass ihr Blick etwas unglücklicher wurde. Ja, Mammon hatte ihr gesagt, dass er Gefühle für sie hatte, aber das verhinderte nicht, dass Fred etwas eifersüchtig wurde, wenn sie ihn mit anderen Frauen sah.
Es gelang Fred nicht mal wirklich zu zuhören, weil sie so sehr mit ihren Gefühlen zu tun hatte. Meine Güte, es war einfach nur lächerlich, dass es sie so sehr störte, dass Mammon einfach nur mit einer anderen Frau auf einer Bühne stand.
„Ich wette auch auf den Vampir. Ich hab schon viel von ihn gehört. Er soll ein guter Kämpfer sein“, merkte Fred an und gab sich alle Mühe ihren Ton leicht und fröhlich zu halten. Dabei war sie gerade alles Andere als fröhlich. Sie war verdammt angespannt. Das durfte gleich einfach nicht Spike sein! ...Und sollte er es doch sein, musste er unbedingt überleben. Es gab einfach keine andere Option. „Was sagst du, Kisai?“

