[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]
Lilith schmunzelte amüsiert, als er auf ihre Warnung mit einer sanften Beleidigung konterte. Dass er wieder so mit ihr sprach, deutete an, dass er sie wieder anerkannte als das, was sie war: eine ihmebenbürtige überlegene Gesprächspartnerin. Trotz allem, was ihr widerfahren war, in den vergangenen Tagen. Das war… ein beruhigendes Gefühl.
Selbstverständlich hatte sie in ihrem Alltag viel Raum für Spontanität, und Entscheidungen, die sie im Nachgang auch nochmal anzweifelte. Auch sie war ein Höllenwesen, und Lilith teilte deutliche Wesenszüge mit Mammon und Luzifer, wenn man nur genau hinsah. Es war nur… sie wusste es gut zu verstecken, sodass es ihre Arbeit im besten Fall nicht beeinflusste. Und ihre Beziehung zu Mammon war den größten Teil des vergangenen Jahrhunderts alles gewesen, aber sicherlich nicht innig und privat. Je mehr Verantwortung sie zuhause übernommen hatte, desto distanzierter wurde ihr Verhältnis, und so waren sie sich hauptsächlich in offiziellen Kontexten begegnet, oder wenn er ihr auf die Nerven fiel, wenn sie eigentlich etwas zu erledigen hatte. Bis jetzt.
Es war also eine Weile her, dass sie reine Unterhaltung miteinander genossen hatten, aber das änderte ja nichts an den grundsätzlichen Prinzipien, die für sie beide klar waren – einer seiner ersten Aufmunterungsversuche, nachdem sie von Wolfram & Hart hierher gekommen waren, waren immerhin das Angebot seines Sex-Katalogs und genau dieser Folterräume gewesen.
Dennoch winkte sie an dieser Stelle ab.
„Er gehört dir. Sollte er überleben, wird er sicherlich in desolatem Zustand sein, und ich bin heute in Stimmung für etwas mehr… proaktive Teilnahme.“ Egal in welche Richtung. Selbst jemanden zu foltern, der einen Kampf auf Leben und Tod hinter sich hatte, klang unfassbar langweilig.
Während seiner kleinen Spielerei mit Spike hielt Lilith sich im Hintergrund. Sie spürte deutlich den Widerstand, der von dem Vampir ausging – seine rebellische Natur, gepaart mit einem fast schon ungesunden Mangel an Selbsterhaltungstrieb, waren mit die spannendsten Züge an ihm –, aber selbstverständlich war jegliche Weigerung zwecklos. Sie lachte leise, als er die aufrichtige Antwort seines Dämons schließlich gegen seinen Willen preisgeben musste.
“Blut und Gewalt.”
Natürlich. Gefüttert mit einem netten Amuse-Gueule, so nah dran an seiner primitiven, ursprünglichen Natur, wie er es wahrscheinlich nie zuvor gewesen war. Ja, der Kampf würde unterhaltsam werden, da war sie sich sicher.
„Gut, dass wir das geklärt haben“, kommentierte sie seine wenig eloquente Wortwahl, aber Mammon schien zufrieden.
Und dann ließ er von Spike ab und wandte sich plötzlich wieder ihr zu. Mit einer Aussage, die sie augenblicklich höchst skeptisch die Augenbraue anheben ließ. Er wollte zeigen, was sie gemeinsam drauf hatten? Inwiefern passte das in den heutigen Abend, den gleich beginnenden Kampf?
Zunächst einmal griff sie mit ihrer rechten Hand nach seinem Zeigefinger, um das nervige Tippen auf ihre Brust zu unterbinden.
„Ich misstraue grundsätzlich allem, was du mit diesem Gesichtsausdruck ankündigst“, erwiderte sie argwöhnisch. Er plante offenbar etwas – und Mammon plante selten, aber wenn, dann kam er meist auf dumme Ideen. Seine Aufforderung zu einer eventuellen Verabschiedung von Spike ignorierte sie erst einmal.
Lilith schmunzelte amüsiert, als er auf ihre Warnung mit einer sanften Beleidigung konterte. Dass er wieder so mit ihr sprach, deutete an, dass er sie wieder anerkannte als das, was sie war: eine ihm
Selbstverständlich hatte sie in ihrem Alltag viel Raum für Spontanität, und Entscheidungen, die sie im Nachgang auch nochmal anzweifelte. Auch sie war ein Höllenwesen, und Lilith teilte deutliche Wesenszüge mit Mammon und Luzifer, wenn man nur genau hinsah. Es war nur… sie wusste es gut zu verstecken, sodass es ihre Arbeit im besten Fall nicht beeinflusste. Und ihre Beziehung zu Mammon war den größten Teil des vergangenen Jahrhunderts alles gewesen, aber sicherlich nicht innig und privat. Je mehr Verantwortung sie zuhause übernommen hatte, desto distanzierter wurde ihr Verhältnis, und so waren sie sich hauptsächlich in offiziellen Kontexten begegnet, oder wenn er ihr auf die Nerven fiel, wenn sie eigentlich etwas zu erledigen hatte. Bis jetzt.
Es war also eine Weile her, dass sie reine Unterhaltung miteinander genossen hatten, aber das änderte ja nichts an den grundsätzlichen Prinzipien, die für sie beide klar waren – einer seiner ersten Aufmunterungsversuche, nachdem sie von Wolfram & Hart hierher gekommen waren, waren immerhin das Angebot seines Sex-Katalogs und genau dieser Folterräume gewesen.
Dennoch winkte sie an dieser Stelle ab.
„Er gehört dir. Sollte er überleben, wird er sicherlich in desolatem Zustand sein, und ich bin heute in Stimmung für etwas mehr… proaktive Teilnahme.“ Egal in welche Richtung. Selbst jemanden zu foltern, der einen Kampf auf Leben und Tod hinter sich hatte, klang unfassbar langweilig.
Während seiner kleinen Spielerei mit Spike hielt Lilith sich im Hintergrund. Sie spürte deutlich den Widerstand, der von dem Vampir ausging – seine rebellische Natur, gepaart mit einem fast schon ungesunden Mangel an Selbsterhaltungstrieb, waren mit die spannendsten Züge an ihm –, aber selbstverständlich war jegliche Weigerung zwecklos. Sie lachte leise, als er die aufrichtige Antwort seines Dämons schließlich gegen seinen Willen preisgeben musste.
“Blut und Gewalt.”
Natürlich. Gefüttert mit einem netten Amuse-Gueule, so nah dran an seiner primitiven, ursprünglichen Natur, wie er es wahrscheinlich nie zuvor gewesen war. Ja, der Kampf würde unterhaltsam werden, da war sie sich sicher.
„Gut, dass wir das geklärt haben“, kommentierte sie seine wenig eloquente Wortwahl, aber Mammon schien zufrieden.
Und dann ließ er von Spike ab und wandte sich plötzlich wieder ihr zu. Mit einer Aussage, die sie augenblicklich höchst skeptisch die Augenbraue anheben ließ. Er wollte zeigen, was sie gemeinsam drauf hatten? Inwiefern passte das in den heutigen Abend, den gleich beginnenden Kampf?
Zunächst einmal griff sie mit ihrer rechten Hand nach seinem Zeigefinger, um das nervige Tippen auf ihre Brust zu unterbinden.
„Ich misstraue grundsätzlich allem, was du mit diesem Gesichtsausdruck ankündigst“, erwiderte sie argwöhnisch. Er plante offenbar etwas – und Mammon plante selten, aber wenn, dann kam er meist auf dumme Ideen. Seine Aufforderung zu einer eventuellen Verabschiedung von Spike ignorierte sie erst einmal.

