18.05.2026, 22:31
[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]
Lilith beobachtete Spike ein paar Sekunden lang amüsiert, wie er auf Mammon reagierte. Zunächst hatte er geknurrt auf die Unterbrechung hin, er bedachte ihn aber im Anschluss auch noch mit einem dunklen Blick, den Mammon wahrscheinlich nicht einmal bewusst wahrnehmen würde – Vampire waren einfach ein paar Kaliber zu klein, um ihn zu beeindrucken –, aber den Schneid wusste sie durchaus zu schätzen. Er war wirklich fast wie ein gut dressierter Hund… vielleicht sollte sie doch darüber nachdenken, ihn im Anschluss an den Kampf ein klein wenig zu behalten. Er erwies sich als unterhaltsam, und das in mehr als nur einer Hinsicht.
Mammon sprach sie währenddessen auf den Stunt mit seiner Schlüsselkarte an. Gut, dass er deren Verlust inzwischen bemerkt hatte, war recht offensichtlich in Anbetracht der Tatsache, dass er hier war und sich wohl von der Security reinlassen musste.
„Vorsicht, du klingst beeindruckt“, gab sie ihm provokant zurück. Lilith rechtfertigte sich nicht, das tat sie nie. Im Grunde sollte er ihr sogar dankbar sein dafür, dass sie sein Sicherheitspersonal auf Schwachstellen überprüfte.
„Und ich habe nie behauptet, dass ich spontane Entscheidungen nicht auch gründlich vorbereite“, fügte sie anschließend noch schmunzelnd hinzu. Und diese Haltung verstärkte sich sogar noch, als Mammon dann auf ihren Kommentar einging und ihre Einschätzung zu Spikes Attraktivität bestätigte. Dicht gefolgt von einer Art… Erlaubnis, die er ihr großzügig für den späteren Abend erteilte. Der Satz ließ sie interessiert den Kopf heben. Es war nicht so, als hätte Mammon irgendeine Handhabe darüber, was sie tat oder nicht tat. Sicher, er konnte sie um Dinge bitten, aber ob sie seiner Bitte folgte… nunja, das stand meist auf einem anderen Blatt. Dass er sich derart äußerte, ließ aber fast vermuten, dass er es war, der Besitzansprüche auf den Vampir erheben wollte.
„Eifersüchtig?“, entgegnete sie, während ihr Schmunzeln sich wandelte zu einem halbseitigen Grinsen. „Jetzt tu nicht so, als hätten wir nicht schon deutlich kompliziertere Situationen miteinander geteilt…“
Die Doppeldeutigkeit war ihr sehr wohl bewusst, ähnlich wie die Ironie an der Situation, dass Mammon bereits den gesamten Abend arbeitete – zuerst seine Show, dann das Händeschütteln der Gäste, die Moderation – während sie es war, die sich amüsierte. In diversen Konstellationen. Definitiv ein Perspektivwechsel, den Lilith ungewohnt schätzte… vielleicht konnte sie sich daran sogar gewöhnen.
Letzten Endes war es auch nichts weiter als ein Spaß, neckendes Geplänkel unter Geschwistern, das Mammon selbstverständlich einzuordnen wüsste. Sie hatten tatsächlich tausende Situationen wie diese und komplexere miteinander geteilt, weil Wesen wie Spike am Ende des Tages eben genau das waren: ein Mittel zur Unterhaltung, das man weitergab, wenn man damit fertig war… oder eben währenddessen teilte, wenn es einem beliebte.
Dennoch war es hin und wieder unterhaltsam, mit den unterschwelligen Besitz- und Eifersuchtsdynamiken, an denen sich die Erdlinge so sehr aufhängten, zu spielen. Ganz besonders wenn einer von ihnen anwesend war.
Wobei es eher zweifelhaft schien, ob und was Spike von der Unterhaltung zwischen Mammon und ihr überhaupt mitbekam. Vermutlich war er auf dem besten Weg in einen Blutrausch, der nicht ansatzweise so potent werden würde wie vor ein paar Tagen bei Wolfram & Hart, aber er würde seinen Einfluss haben. Vermutlich war es doch nicht so schlecht gewesen, dass Mammon sie unterbrochen hatte, als er es tat. Wenn es ihr gelungen war, die perfekte Menge abzupassen… dann würde der folgende Kampf besonders unterhaltsam werden.
Ihr Bruder war inzwischen zu ihm hingegangen und fragte nach seinem Begehren. Lilith blieb, nachdem sie das Messer zurückgelegt hatte, an ihrem vorherigen Platz am Tisch mit den Werkzeugen stehen, lehnte sich leicht gegen die Tischkante und verschränkte die Arme vor der Brust, gespannt abwartend.
Lilith beobachtete Spike ein paar Sekunden lang amüsiert, wie er auf Mammon reagierte. Zunächst hatte er geknurrt auf die Unterbrechung hin, er bedachte ihn aber im Anschluss auch noch mit einem dunklen Blick, den Mammon wahrscheinlich nicht einmal bewusst wahrnehmen würde – Vampire waren einfach ein paar Kaliber zu klein, um ihn zu beeindrucken –, aber den Schneid wusste sie durchaus zu schätzen. Er war wirklich fast wie ein gut dressierter Hund… vielleicht sollte sie doch darüber nachdenken, ihn im Anschluss an den Kampf ein klein wenig zu behalten. Er erwies sich als unterhaltsam, und das in mehr als nur einer Hinsicht.
Mammon sprach sie währenddessen auf den Stunt mit seiner Schlüsselkarte an. Gut, dass er deren Verlust inzwischen bemerkt hatte, war recht offensichtlich in Anbetracht der Tatsache, dass er hier war und sich wohl von der Security reinlassen musste.
„Vorsicht, du klingst beeindruckt“, gab sie ihm provokant zurück. Lilith rechtfertigte sich nicht, das tat sie nie. Im Grunde sollte er ihr sogar dankbar sein dafür, dass sie sein Sicherheitspersonal auf Schwachstellen überprüfte.
„Und ich habe nie behauptet, dass ich spontane Entscheidungen nicht auch gründlich vorbereite“, fügte sie anschließend noch schmunzelnd hinzu. Und diese Haltung verstärkte sich sogar noch, als Mammon dann auf ihren Kommentar einging und ihre Einschätzung zu Spikes Attraktivität bestätigte. Dicht gefolgt von einer Art… Erlaubnis, die er ihr großzügig für den späteren Abend erteilte. Der Satz ließ sie interessiert den Kopf heben. Es war nicht so, als hätte Mammon irgendeine Handhabe darüber, was sie tat oder nicht tat. Sicher, er konnte sie um Dinge bitten, aber ob sie seiner Bitte folgte… nunja, das stand meist auf einem anderen Blatt. Dass er sich derart äußerte, ließ aber fast vermuten, dass er es war, der Besitzansprüche auf den Vampir erheben wollte.
„Eifersüchtig?“, entgegnete sie, während ihr Schmunzeln sich wandelte zu einem halbseitigen Grinsen. „Jetzt tu nicht so, als hätten wir nicht schon deutlich kompliziertere Situationen miteinander geteilt…“
Die Doppeldeutigkeit war ihr sehr wohl bewusst, ähnlich wie die Ironie an der Situation, dass Mammon bereits den gesamten Abend arbeitete – zuerst seine Show, dann das Händeschütteln der Gäste, die Moderation – während sie es war, die sich amüsierte. In diversen Konstellationen. Definitiv ein Perspektivwechsel, den Lilith ungewohnt schätzte… vielleicht konnte sie sich daran sogar gewöhnen.
Letzten Endes war es auch nichts weiter als ein Spaß, neckendes Geplänkel unter Geschwistern, das Mammon selbstverständlich einzuordnen wüsste. Sie hatten tatsächlich tausende Situationen wie diese und komplexere miteinander geteilt, weil Wesen wie Spike am Ende des Tages eben genau das waren: ein Mittel zur Unterhaltung, das man weitergab, wenn man damit fertig war… oder eben währenddessen teilte, wenn es einem beliebte.
Dennoch war es hin und wieder unterhaltsam, mit den unterschwelligen Besitz- und Eifersuchtsdynamiken, an denen sich die Erdlinge so sehr aufhängten, zu spielen. Ganz besonders wenn einer von ihnen anwesend war.
Wobei es eher zweifelhaft schien, ob und was Spike von der Unterhaltung zwischen Mammon und ihr überhaupt mitbekam. Vermutlich war er auf dem besten Weg in einen Blutrausch, der nicht ansatzweise so potent werden würde wie vor ein paar Tagen bei Wolfram & Hart, aber er würde seinen Einfluss haben. Vermutlich war es doch nicht so schlecht gewesen, dass Mammon sie unterbrochen hatte, als er es tat. Wenn es ihr gelungen war, die perfekte Menge abzupassen… dann würde der folgende Kampf besonders unterhaltsam werden.
Ihr Bruder war inzwischen zu ihm hingegangen und fragte nach seinem Begehren. Lilith blieb, nachdem sie das Messer zurückgelegt hatte, an ihrem vorherigen Platz am Tisch mit den Werkzeugen stehen, lehnte sich leicht gegen die Tischkante und verschränkte die Arme vor der Brust, gespannt abwartend.

