16.05.2026, 19:34
Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony
Dann blickte Fred zu Kisai herüber. „Nur weil Mammon es gesagt hat, musst du dich nicht großartig um mich kümmern. Mach dir da bitte keine Umstände. Ich bin nicht so ein Prinzesschen“, versicherte die Dunkelhaarige. Fred nippte an ihrem Drink, um ein wenig Zeit zu schinden. „Also, schieß los, wie hast du Mammon kennengelernt?“, hakte Fred. Sie wollte nicht, dass eine unangenehme Stille entstand und daher stellte sie die erste Frage, die ihr in den Sinn kam. Vielleicht würde die Antwort ja auch noch irgendwie nützlich sein. Man wusste ja nie.
Als Mammon ihr Geld anbot, schüttelte Fred entschieden den Kopf. „Danke, das ist ein großzügiges Angebot, aber es ist nicht nötig“, versicherte Fred freundlich lächelnd. Mammon hatte bereits häufiger angeboten sie finanziell noch mehr zu unterstützen, aber das wollte Fred nicht. Sie wollte so weit wie möglich unabhängig sein und nahm deswegen von Mammon nur das Geld an, das sie mit ihrer Arbeit für ihn verdiente. Selbst das, was Mammon ihr für ihre Arbeit zahlte, war ihr schon fast zu viel.
Dann war es auch schon an der Zeit für Mammon zu gehen. Fred sagte der Gedanke nicht zu, dass sie gleich schon von Mammon getrennt sein würde, denn so ganz wusste sie nicht, ob es nicht seltsam werden würde, sobald Kisai und sie unter sich waren. Aber gut, sollte es zu unangenehm werden, würde sich schon irgendein Vorwand finden lassen, unter dem sie das Weite suchen konnte. Ganz unkreativ war Fred ja nicht.
Kisais Antwort hörte Fred aufmerksam zu. Bevor Fred auf Kisais Frage reagieren konnte, grätschte Mammon schon dazwischen und legte einen Arm um sie. Als sie hörte, dass die Belohnung das Überleben war, verzog Fred das Gesicht. „Kisais Version gefällt mir besser“, hielt Fred fest. Ein Gefallen oder Geld klangen da schon netter als das bloße Überleben. „Ich mache mir jetzt nicht so viele Sorgen um mein Gesicht wie ein gewisser jemand neben mir“, Fred warf Mammon einen Blick zu, „aber ich möchte trotzdem nicht mitmachen. Käfige sind nicht so mein Ding“, ließ Fred Kisai wissen. Ein Käfig ließ einen beim Kämpfen viel zu wenig Raum zum Ausweichen und improvisieren, wenn man Fred fragte.
Als Mammon zu flüstern begann, schmiegte Fred sich dichter an den Sohn des Teufels. Sie konnte nicht anders als zu lächeln, weil es in ihrem Bauch zu kribbeln begann. Fred bekam aus irgendeinen Grund immer weiche Knie, wenn Mammon zu flüstern begann. Es war schön und nervig zugleich.
„Wehe wenn nicht“, murmelte Fred auf Mammons Worte hin. Sie hatte an diesen Abend bisher noch nicht mal einen Kuss bekommen, da konnte sie nicht anders, als auf Intimität zu bestehen.
Doch dann verabschiedete Mammon sich auch schon und Fred kam beinahe ein Seufzer über die Lippen, als sie ihm nur hinterher sah.
Fred - Kisai: Devil's Balcony
Dann blickte Fred zu Kisai herüber. „Nur weil Mammon es gesagt hat, musst du dich nicht großartig um mich kümmern. Mach dir da bitte keine Umstände. Ich bin nicht so ein Prinzesschen“, versicherte die Dunkelhaarige. Fred nippte an ihrem Drink, um ein wenig Zeit zu schinden. „Also, schieß los, wie hast du Mammon kennengelernt?“, hakte Fred. Sie wollte nicht, dass eine unangenehme Stille entstand und daher stellte sie die erste Frage, die ihr in den Sinn kam. Vielleicht würde die Antwort ja auch noch irgendwie nützlich sein. Man wusste ja nie.

