Vor 3 Stunden

never saw you coming out of the dark
Lucian Vermont? – 518 Jahre? – Investor - Vampir & Mandant der suchende Part
control is just power with better manners.
Solange man Syrena nicht zu nahe kommt, erlebt man sie als äußerst professionelle Angestellte von Wolfram & Hart – jener moralisch befreiten Kanzlei, die ihre Finger bei so ziemlich allem im Spiel hat, was in Los Angeles besser nicht ans Tageslicht kommen sollte. Moralische Skrupel besitzt Syrena selbst nur wenige und ausgerechnet, dass Wolfram & Hart für den Tod ihrer Mutter verantwortlich ist, ahnt sie bislang nicht. Seit zwei Jahren arbeitet sie für die Kanzlei und übernimmt dort vor allem jene Aufträge, bei denen gewöhnliche Angestellte schnell an ihre Grenzen geraten würden. Als schwarzmagische Hexe versteht sie es hervorragend, ihre Fähigkeiten ebenso gewinnbringend wie gewissenlos einzusetzen und selbst mit den schwierigsten Mandanten souverän umzugehen.Abseits der Kanzlei sitzt Syrena regelmäßig am Klavier. Was nach einem freien Job als Pianistin klingt, ist für sie allerdings weit mehr als eine zusätzliche Einnahmequelle. Musik gehört zu den wenigen Dingen, mit denen sie sich tatsächlich identifiziert; das Klavierspiel ist für sie weniger Beruf als Berufung und einer der seltenen Bereiche ihres Lebens, die nicht ausschließlich von Nutzen, Ehrgeiz oder Macht bestimmt werden.
Ansonsten hält die personifizierte Eiskönigin ihre Mitmenschen konsequent auf Abstand. Sie ist stolz, kontrolliert, egoistisch und loyal, solange Loyalität ihr selbst etwas bringt. Einen Mandanten, den sie heute noch charmant betreut, würde sie morgen ohne größere Gewissensbisse verraten, wenn die Kanzlei es verlangt. Gleichzeitig steckt unter der glatten Oberfläche deutlich mehr Sensibilität, als Syrena irgendjemanden freiwillig sehen lassen würde. Sie verliert nur selten die Kontrolle – und genau deshalb ist es gefährlich, wenn es doch passiert. Denn kaum etwas trifft sie härter, als hintergangen, gedemütigt oder in ihrem Stolz verletzt zu werden.
AVATARPERSON: Elizabeth Olsen
Der gesuchte Part
some monsters don’t hide in the dark. they own it.
Fünf Jahrhunderte hinterlassen Spuren, selbst an einem Mann, der längst aufgehört hat zu altern. Du stammst aus königlichem Hause und hast dir deinen Thron einst selbst auf dem Schlachtfeld erkämpft, als der Sieg über ein rivalisierendes Haus einen langjährigen Rosenkrieg beendete. Schon damals hast du gelernt, dass Macht selten allein durch Gewalt erhalten wird. Diplomatie, Geduld und die Bereitschaft, andere für das eigene Ziel zu opfern, brachten einen Herrscher oftmals weiter als jedes Schwert. Dein Haus unterhielt bereits zu jener Zeit Verbindungen zu den Seniorpartnern, denn du hattest früh verstanden, dass Bündnisse nicht sympathisch sein müssen, solange sie nützlich sind.Deine erste Frau hatte allerdings gute Gründe, dich zu hassen. Welche davon schließlich ausreichten, einen Fluch über ihren eigenen Gemahl zu legen, erzählst du bis heute anders als jene wenigen Quellen, die diese Geschichte überlebt haben. Grausamkeit, Untreue, Machtgier oder eine politische Entscheidung, bei der du sie selbst zum Opfer gemacht hast – vielleicht steckt in jeder Version ein Stück Wahrheit. Sicher ist nur, dass der Fluch deine Regentschaft beendete. Eigentlich solltest du an der Schwindsucht sterben, doch der Meister erkannte das Potenzial des einstigen Herrschers und machte dich zum Vampir. Der Tod blieb dir erspart. Dein Augenlicht bekamst du dennoch nicht zurück.
Seitdem ist deine Blindheit die einzige Schwäche, die du niemals vollständig vor anderen verbergen kannst – und gerade deshalb trifft sie deinen Stolz härter als alles andere. Als Mann, der jahrhundertelang daran gearbeitet hat, unangreifbar zu wirken, musst du damit leben, dass jeder Fremde deine Verletzlichkeit innerhalb weniger Sekunden erkennt. Mitleid kannst du deshalb schlechter ertragen als offene Ablehnung. Um Hilfe bittest du nur widerwillig und Entscheidungen, die andere aufgrund deiner Blindheit für dich treffen wollen, bringen deine Geduld gefährlich schnell an ihre Grenzen.
Dass du wenig siehst, bedeutet allerdings keineswegs, dass du wenig wahrnimmst. Du merkst dir Stimmen, Schritte, Gerüche, Formulierungen und Gewohnheiten. Räume erschließt du dir anhand von Geräuschen und Distanzen und lässt andere durchaus absichtlich unterschätzen, wie genau du ihre Anwesenheit registrierst. Wer glaubt, dich wegen deiner Blindheit übervorteilen zu können, erhält häufig erst dann Gelegenheit, diesen Irrtum zu bemerken, wenn es längst zu spät ist.
Nachdem der Meister das Interesse an seinem vermeintlich misslungenen Schützling verloren hatte, zogst du dich zunächst auf deinen verbliebenen Besitz zurück. Mit den Jahrhunderten begannst du jedoch, dein Vermögen und deine Ländereien zu investieren, später in Unternehmen, Immobilien und schließlich moderne Finanzmärkte. Heute besitzt du ein beträchtliches Vermögen – auch deshalb, weil du niemals gelernt hast, in Quartalen zu denken. Du denkst in Jahrzehnten. Menschen sterben, Regierungen wechseln, Firmen verschwinden und Städte wachsen, doch du kannst warten. Geduld ist für dich längst eine Form von Macht geworden.
Wo du ursprünglich geboren wurdest, verrätst du übrigens nicht. Nach mehr als fünfhundert Jahren, unzähligen Ländern und mehreren Sprachen lässt sich aus deinem Akzent kaum noch eine eindeutige Herkunft herauslesen. Vielleicht Frankreich, vielleicht Italien, vielleicht etwas ganz anderes. Es würde zu dir passen, verschiedenen Menschen unterschiedliche Antworten zu geben, nur um zu sehen, welche davon sie dir glauben.
Dein Reichtum hat dich arrogant gemacht, deine Vergangenheit anspruchsvoll und dein Alter ausgesprochen schwer zu beeindrucken. Trotzdem bist du kein Mann, der ständig laut werden muss, um gefährlich zu wirken. Je wütender du wirst, desto ruhiger kannst du erscheinen. Manchmal wird deine Stimme sogar höflicher. Du schlägst keine Möbel kurz und klein und musst nicht herumbrüllen, um deutlich zu machen, dass jemand eine Grenze überschritten hat. Vielleicht verschwindet dieser Jemand einfach einige Tage später.
Beziehung zueinander
Lucian brauchte dringend eine Hexe, die vom Grundsatz „Ruhet in Frieden“ nicht besonders viel hielt. Er hatte den CEO eines Unternehmens getötet, bevor ihm einfiel, dass Tote ausgesprochen schlechte Auskünfte über verschwundene Vermögenswerte geben. Wolfram & Hart übernahm das Problem – und hielt ausgerechnet Syrena für die geeignete Frau, um ihrem neuen Mandanten zu helfen. Für Lucian zunächst nichts weiter als ein Geschäft. Für Syrena ein lukrativer Auftrag.Nebenbei eröffnet sich allerdings noch eine zweite Möglichkeit. Zahlreiche Hexen haben über die Jahrhunderte versucht, Lucians Augenlicht wiederherzustellen und sind daran gescheitert. Er selbst hat längst aufgehört, viel Hoffnung darauf zu setzen. Trotzdem besitzt Syrena genug Ehrgeiz, um sich von dem Wort „unmöglich“ eher provoziert als abschrecken zu lassen. Und genau daraus entsteht zwischen ihnen etwas, das wesentlich komplizierter werden könnte als ein gewöhnliches Mandantenverhältnis. Denn Lucian kann Syrena zunächst nicht sehen. Für eine Frau, die sehr genau weiß, wie sie wirkt, die Jugend und Schönheit schätzt und ihre äußere Erscheinung ebenso kontrolliert wie fast alles andere in ihrem Leben, ist das eine völlig ungewohnte Situation. Bei Lucian verschafft ihr ihr Aussehen keinen Vorsprung. Kein Kleid, kein Blick und kein bewusst eingesetztes Lächeln kann seine Aufmerksamkeit auf dieselbe Weise lenken wie bei anderen Männern.
Wenn er Interesse an ihr entwickelt, dann wegen ihrer Stimme, wegen ihrer Intelligenz, ihrer Schlagfertigkeit, ihrer Magie, ihres Stolzes, ihrer Art sich zu bewegen, ihres Geruchs oder schlicht deshalb, weil sie ihm widerspricht, wo andere längst gelernt haben, ihm nach dem Mund zu reden. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum auch Syrena Lucian irgendwann nicht mehr so einfach abschütteln kann.
Dabei begegnen sich zwei Leute, die sich in einem entscheidenden Punkt ähnlicher sind, als ihnen lieb sein dürfte: Beide verabscheuen Kontrollverlust und reagieren empfindlich darauf, wenn jemand ihre sorgfältig geschützte Verletzlichkeit entdeckt. Nur kämpfen sie mit völlig unterschiedlichen Waffen. Syrena provoziert, zieht sich emotional zurück, sucht nach magischen oder verbalen Schlupflöchern und setzt ihre Intelligenz ein, wenn sie jemanden treffen will. Lucian besitzt dafür etwas, das sie kaum aufholen kann: Jahrhunderte an Geduld, Geld, Einfluss, Informationen und die Fähigkeit zu warten, bis sein Gegenüber den ersten Fehler macht. Damit wird ihre Beziehung niemals einfach nur harmonisch sein. Sie können einander manipulieren, gegeneinander arbeiten, sich hintergehen und trotzdem immer wieder an denselben Punkt zurückkehren. Nicht, weil sie ohne Drama nicht funktionieren würden, sondern weil jeder im anderen jemanden findet, der sich weder einschüchtern noch vollständig beherrschen lässt.
Aus gegenseitigem Misstrauen kann Anziehung werden, aus Anziehung Besitzdenken, aus gekränktem Stolz offene Feindschaft – und vielleicht stehen sie eine Woche später trotzdem wieder nebeneinander, als wäre nichts davon geschehen. Toxisch? Sicherlich. Aber vor allem gefährlich persönlich.
Zukunftspläne
Einer der wichtigsten Wendepunkte soll die mögliche Wiederherstellung von Lucians Augenlicht werden. Denn bis zu diesem Moment kennt er Syrena auf eine Weise, wie vermutlich kaum ein anderer Mann sie kennengelernt hat: vollkommen unabhängig davon, wie sie aussieht. Wie reagiert er also, wenn er sie zum ersten Mal tatsächlich sieht? Und vielleicht noch wichtiger: Wie reagiert Syrena darauf? Bis dahin konnte sie sich zumindest sicher sein, dass sein Interesse nicht von ihrem Aussehen abhängig war. Ausgerechnet in dem Moment, in dem sie ihm das gibt, was er seit Jahrhunderten verloren hat, verliert sie selbst diese Sicherheit. Für eine Frau, die sich ihrer Schönheit vollkommen bewusst ist und zugleich Angst vor dem Älterwerden hat, könnte das überraschend viel mit ihr machen. Vielleicht stellt sie zum ersten Mal fest, dass es einen Mann gibt, bei dem sie gar nicht unbedingt möchte, dass sein Blick auf ihr Äußeres entscheidet, was er von ihr hält.
Was sich daraus entwickelt, möchte ich bewusst dem Inplay überlassen. Dauerhaftes Friede-Freude-Eierkuchen passt zu keinem von beiden und wäre bei zwei derart stolzen und komplizierten Charakteren ohnehin kaum glaubwürdig. Eine On-/Off-Beziehung kann ich mir deshalb weiterhin sehr gut vorstellen, ebenso Eifersucht, Untreue, gegenseitige Manipulation und Phasen, in denen beide fest davon überzeugt sind, den anderen endgültig loswerden zu wollen. Nur könnte gerade das zunehmend schwieriger werden. Denn bei aller Arroganz und allen Spielchen treffen hier vielleicht zwei Wesen aufeinander, die sehr genau wissen, wie man Menschen auf Abstand hält – und irgendwann feststellen müssen, dass ausgerechnet der jeweils andere trotzdem nähergekommen ist, als eigentlich vorgesehen war.
Ob Syrena dabei eine Hexe bleibt, ob sie ihre Angst vor dem Älterwerden irgendwann zu drastischeren Entscheidungen treibt und wie weit Lucian tatsächlich bereit wäre zu gehen, wenn er sie nicht mehr nur besitzen, sondern verlieren könnte, würde ich gern ganz entspannt im Spiel entwickeln.
Was sich daraus entwickelt, möchte ich bewusst dem Inplay überlassen. Dauerhaftes Friede-Freude-Eierkuchen passt zu keinem von beiden und wäre bei zwei derart stolzen und komplizierten Charakteren ohnehin kaum glaubwürdig. Eine On-/Off-Beziehung kann ich mir deshalb weiterhin sehr gut vorstellen, ebenso Eifersucht, Untreue, gegenseitige Manipulation und Phasen, in denen beide fest davon überzeugt sind, den anderen endgültig loswerden zu wollen. Nur könnte gerade das zunehmend schwieriger werden. Denn bei aller Arroganz und allen Spielchen treffen hier vielleicht zwei Wesen aufeinander, die sehr genau wissen, wie man Menschen auf Abstand hält – und irgendwann feststellen müssen, dass ausgerechnet der jeweils andere trotzdem nähergekommen ist, als eigentlich vorgesehen war.
Ob Syrena dabei eine Hexe bleibt, ob sie ihre Angst vor dem Älterwerden irgendwann zu drastischeren Entscheidungen treibt und wie weit Lucian tatsächlich bereit wäre zu gehen, wenn er sie nicht mehr nur besitzen, sondern verlieren könnte, würde ich gern ganz entspannt im Spiel entwickeln.
Avaperson
Für Lucian wünsche ich mir bevorzugt Cillian Murphy, besonders in seiner Rolle als Thomas Shelby in „Peaky Blinders“. Diese ruhige, kontrollierte und zugleich bedrohliche Ausstrahlung passt für mich hervorragend zu ihm – ebenso wie die Mischung aus Eleganz, Distanz und unterschwelliger Gefährlichkeit. Gerade Lucians Fähigkeit, selbst in angespannten Situationen beinahe höflich und beherrscht zu bleiben, sehe ich optisch sehr stark in ihm. Wichtig wäre mir außerdem dieser eher düstere, aristokratische Eindruck statt eines klassischen Sunnyboy-Typs. Sollte Cillian Murphy absolut nicht passen, können wir aber natürlich gemeinsam nach einer Alternative suchen.
Sonstiges
Beim Namen würde etwas Edles, aristokratisch Angehauchtes sicherlich gut zu ihm passen. Alter und Inhalte seines Lebenslaufes sind frei gestaltbar. Gewissen Charakterzüge sollten allerdings beibehalten werden, da diese teilweise in einem herrlichen Widerspruch zu Syrena stehen – und andere sich auf kuriose Weise decken.
Meine Wenigkeit postet ca. alle 14 Tage, manchmal auch etwas mehr, wenn ich Zeit habe. Meine Posting-Längen sind recht variabel, wobei ich nur äußerst selten 3.000 Zeichen unterschreite. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt, ich passe mich da aber immer gern meinen Partnern an und habe auch nichts gegen ein schnelleres Posting-Pingpong mit kürzeren Posts. Grundsätzlich fällt es mir eher schwer mich im Text zu begrenzen als keine Worte mehr zu finden… wer kennt´s noch?
Wenn mal was dazwischenkommt, bin ich immer sehr dankbar, wenn man ein kurzes Lebenszeichen im Discord von sich gibt. Aber jeder hat ein RL, von daher bin ich da entspannt. Zum Planen ist Discord aber irgendwie einfacher. Ich freue mich!
Meine Wenigkeit postet ca. alle 14 Tage, manchmal auch etwas mehr, wenn ich Zeit habe. Meine Posting-Längen sind recht variabel, wobei ich nur äußerst selten 3.000 Zeichen unterschreite. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt, ich passe mich da aber immer gern meinen Partnern an und habe auch nichts gegen ein schnelleres Posting-Pingpong mit kürzeren Posts. Grundsätzlich fällt es mir eher schwer mich im Text zu begrenzen als keine Worte mehr zu finden… wer kennt´s noch?

Wenn mal was dazwischenkommt, bin ich immer sehr dankbar, wenn man ein kurzes Lebenszeichen im Discord von sich gibt. Aber jeder hat ein RL, von daher bin ich da entspannt. Zum Planen ist Discord aber irgendwie einfacher. Ich freue mich!
Eckdaten
- » Wir sind ein Dark-Fantasy-Board
» Orientierung an den Regeln des Slayerverse (Buffy/Angel)
» Seriencharaktere aus Angel (ab Staffel 5 Folge 2) spielbar
» Seriencharaktere aus Buffy (nach Staffel 7 Folge 23) spielbar
» Los Angeles ist unser Schauplatz und wir spielen im Jahr 2005
» FSK 18 und L3S3V3 ist unser Rating
» Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung
» Unsere mind. Zeichenzahl beträgt 1000
» Erfundene Charaktere sind gern gesehen
» Unsere Bilder sind lizensfrei


