Zitat:"It acts on pure instinct. No conscience, predatory and aggressive."
- Rupert Giles
Allgemein:
Als Werwolf bezeichnet man einen Menschen, der an Lykanthropie leidet: Einer Infektion, die dazu führt, dass er sich – insbesondere in Vollmondnächten – in ein wolfsähnliches Wesen verwandelt.
Wesen und Aussehen:
Werwölfe teilen in ihrer Wolfsgestalt das Aussehen ihrer namensgebenden Artgenossen, allerdings sind sie deutlich größer und dementsprechend kraftvoller und aggressiver.
Lykanthropie wird von Werwolf zu Mensch durch Bisse übertragen, wobei menschliches Blut durch Werwolfspeichel infiziert wird. Es spielt keine Rolle, ob der Werwolf zum Zeitpunkt der Übertragung in menschlicher oder in Wolfsgestalt ist. Kratzer allein führen nicht zu einer Infektion, und Lykanthropie ist auch nicht genetisch vererbbar.
Werwölfe verwandeln sich typischerweise in der ersten Nacht vor dem Vollmond, in der Vollmondnacht selbst und in der Nacht nach dem Vollmond, jeweils von Sonnenunter- bis Sonnenaufgang. In der Vollmondnacht sind sie meist am aggressivsten, unkontrollierte Werwölfe sind vollkommen instinktgetrieben und unfähig, ihnen nahestehende Personen zu erkennen.
Werwölfe sind in der Lage, menschliche Emotionen zu einem gewissen Grad zu spüren. Besonders angezogen werden sie von sexueller Erregung; sie können die Anwesenheit ihrer Artgenossen spüren und empfinden eine fundamentale, körperliche Anziehung zu ihnen, ganz besonders in Wolfsform.
Besonders bei neu verwandelten Werwölfen findet zunächst eine Spaltung der Wolfs-Persona von ihrer menschlichen Seite statt, was dazu führt, dass infizierte Menschen sich am Morgen nach einer Vollmondnacht oft nackt und ohne jegliche Erinnerungen an die vorherige Nacht wiederfinden. Je länger ein Werwolf lebt und seine Natur anerkennt, desto besser gelingt ihm in der Regel auch die Kontrolle über die Wolfsnatur.
Lykanthropie ist nicht heilbar. Einigen Werwölfen gelingt es jedoch, ihre Verwandlung durch gewisse Meditationstechniken, ergänzt durch eine auf Kräutern basierende Ernährung, vollkommen kontrollieren zu lernen und in Vollmondnächten unterdrücken zu können - hierzu ist aber enorme mentale Selbstbeherrschung und eine ausgeglichene Gefühlswelt essenziell. Intensive negative Reize wie starke körperliche Schmerzen oder übermäßig belastende soziale Situationen können die Verwandlung spontan auslösen, sogar tagsüber.
Über ihre Stärken und Schwächen verfügen sie unabhängig vom Mondzyklus immer, auch in ihrer menschlichen Gestalt.
Stärken:
- körperliche Kraft
- erhöhte Schnelligkeit
- geschärfte Sinnesorgane, insbesondere der Geruchssinn
- Selbstheilung
Schwächen:
- Wolfs-Eisenhut
- Silber
- Magie
Lethalität:
- durch Enthauptung
- durch Herz-Extraktion
- durch einen Genickbruch
- Schusswaffen, besonders effektiv mit Silberkugeln
Wusstest du, dass:
- … die erste Verwandlung in einen Werwolf die schmerzhafteste und längste ist und bis zu 5 Stunden dauern kann?
- … sie grundsätzlich eine spürbar höhere Körpertemperatur als Menschen haben?
- … sie reizbarer sind als andere Menschen?
- … sie auch in ihrer menschlichen Form über ihre geschärften Sinne verfügen?
- … Werwölfe von einigen Menschen zum Sport gejagt werden?
- … es für Werwölfe (noch) keine Heilung gibt, es aber manchen Menschen schon gelang, ihre Verwandlungen unter bestimmten Voraussetzungen kontrollieren zu lernen?

