24.04.2026, 22:55
Die Antwort, die sie auf ihre Aussagen bekam, beschränkte sich auf ihre direkte Frage. Ja, sie waren menschlich. Keine weiteren Worte, keine weiteren Erklärungen. Lilith hatte lange und ausführlich genug mit Erdlingen zu tun, um sofort zu erkennen, dass das eine Abwehrreaktion war, zum Schutz. Auch das Nicht-Gesagte war Bestätigung dafür, was Medeas Familie ihr angetan hatte.
Die Ebene schien kurz zu flackern, offensichtlich instabil aufgrund der emotionalen Schieflage, in der sich die Erschafferin dieser Umgebung aktuell befand. Lilith gab an dieser Stelle subtil ein klein wenig ihrer eigenen Energie hinein, um sie zu festigen – viel hatte sie nicht, bei weitem nicht genug, um die Traumebene selbst auszugestalten, nicht so kurz nach der Tortur eben – aber dafür reichte es. Kurz darauf schien Medea sich auch zu entspannen, und eine Welle der Wärme flutete den Raum. Eine komfortable Wärme.
Sie rückte ein Stück ab von ihrer Position, in der sie so nebeneinaner saßen, sodass sie sich ein Stück drehen und die Dämonin ansehen konnte. Wirklich ansehen, wahrscheinlich zum ersten Mal seit ihrem Kennenlernen, da sie ihre Brille kurz zuvor abgenommen hatte. Dann hob sie eine Hand und strich ihr sachte das Haar hinter ihre Ohren. So schöne Augen sollten nicht verdeckt sein, wenn sie schon mal die Gelegenheit hatte, sie zu sehen.
„Sie sind und waren deiner nie würdig“, zirkelte sie dann das Gesprächsthema noch einmal zurück, allerdings in einer Finalität, die keine weitere Reaktion erfordern würde, wenn Medea das nicht wollte. Den Ausweg gab sie ihr.
„Du bist größer als ein paar armselige Menschen, deren Horizont nicht reicht, um das zu umfassen.“
Dann kam das Gespräch zufällig auf Euryale und Lilith ließ ihre Hand wieder sinken.
„Kennst du sie?“
„Sie ist eine der Schwestern. Natürlich kenne ich sie“, war ihre einfache Reaktion.
Die Ebene schien kurz zu flackern, offensichtlich instabil aufgrund der emotionalen Schieflage, in der sich die Erschafferin dieser Umgebung aktuell befand. Lilith gab an dieser Stelle subtil ein klein wenig ihrer eigenen Energie hinein, um sie zu festigen – viel hatte sie nicht, bei weitem nicht genug, um die Traumebene selbst auszugestalten, nicht so kurz nach der Tortur eben – aber dafür reichte es. Kurz darauf schien Medea sich auch zu entspannen, und eine Welle der Wärme flutete den Raum. Eine komfortable Wärme.
Sie rückte ein Stück ab von ihrer Position, in der sie so nebeneinaner saßen, sodass sie sich ein Stück drehen und die Dämonin ansehen konnte. Wirklich ansehen, wahrscheinlich zum ersten Mal seit ihrem Kennenlernen, da sie ihre Brille kurz zuvor abgenommen hatte. Dann hob sie eine Hand und strich ihr sachte das Haar hinter ihre Ohren. So schöne Augen sollten nicht verdeckt sein, wenn sie schon mal die Gelegenheit hatte, sie zu sehen.
„Sie sind und waren deiner nie würdig“, zirkelte sie dann das Gesprächsthema noch einmal zurück, allerdings in einer Finalität, die keine weitere Reaktion erfordern würde, wenn Medea das nicht wollte. Den Ausweg gab sie ihr.
„Du bist größer als ein paar armselige Menschen, deren Horizont nicht reicht, um das zu umfassen.“
Dann kam das Gespräch zufällig auf Euryale und Lilith ließ ihre Hand wieder sinken.
„Kennst du sie?“
„Sie ist eine der Schwestern. Natürlich kenne ich sie“, war ihre einfache Reaktion.

