10.04.2026, 00:38
„Und wie ihr euch vertraut, kaum war er da, hast du dich fallen lassen“
Gut, das war nun definitiv zu intim. Wie konnte es sein, dass Medea das nicht nur gesehen, sondern auch korrekt verbunden und interpretiert hatte? Die meisten Bewohner dieser Ebene waren nicht einmal ansatzweise so aufmerksam wie sie. Noch hatten sie dann darüber hinaus noch die Fähigkeit, die Dinge, die sie beobachtet hatten, in einen größeren Gesamtkontext einzubetten. Ihr Verhältnis zu Mammon war ungewöhnlich, klar. Das lag an ihrer beider Natur, wie sie aufgewachsen waren, dass ihre Persönlichkeiten sich oft genug heftig aneinander rieben, und dass sie einfach generell weit davon entfernt waren, wie die Menschen miteinander umgingen. Lilith konnte sich sehr gut anpassen in ihrem Alltag, wenn sie arbeitete und nicht auffallen wollte… aber in Mammons Gegenwart maskierte sie in der Regel nichts. Gar nichts.
Das führte häufig zu Irritationen bei anderen, aber Lilith kümmerte das herzlich wenig. Im Gegenteil, meist fand sie es von Vorteil, wenn man sie nicht direkt durchschaute, das war ihr präferierter Modus Operandi.
Dass Medea etwas so Subtiles nun quasi wie nebenbei aufschnappte und direkt auch analysierte, brachte sie unbequem nahe an eine persönliche Grenze, die Lilith mit Fremden lieber aufrecht erhielt. In ihrer Magengegend regte sich irgendetwas, und sie wusste, dass es wieder eines dieser anstrengenden Gefühle war. Dieses konnte sie aber kein bisschen zuordnen.
„Du stehst deiner Familie nicht nahe?“ Der Themenwechsel war nötig. Und ja, Medeas Reaktion vorher auf ihr Kinderzimmer hatte darauf schließen lassen, ähnlich wie der Ausdruck, der eben über ihr Gesicht gehuscht war, als Lilith von Mammon gesprochen hatte. Und wenn sie ihr so unangenehm nahe kam… dann waren auch diese Fragen für Lilith jetzt legitim.
Gut, das war nun definitiv zu intim. Wie konnte es sein, dass Medea das nicht nur gesehen, sondern auch korrekt verbunden und interpretiert hatte? Die meisten Bewohner dieser Ebene waren nicht einmal ansatzweise so aufmerksam wie sie. Noch hatten sie dann darüber hinaus noch die Fähigkeit, die Dinge, die sie beobachtet hatten, in einen größeren Gesamtkontext einzubetten. Ihr Verhältnis zu Mammon war ungewöhnlich, klar. Das lag an ihrer beider Natur, wie sie aufgewachsen waren, dass ihre Persönlichkeiten sich oft genug heftig aneinander rieben, und dass sie einfach generell weit davon entfernt waren, wie die Menschen miteinander umgingen. Lilith konnte sich sehr gut anpassen in ihrem Alltag, wenn sie arbeitete und nicht auffallen wollte… aber in Mammons Gegenwart maskierte sie in der Regel nichts. Gar nichts.
Das führte häufig zu Irritationen bei anderen, aber Lilith kümmerte das herzlich wenig. Im Gegenteil, meist fand sie es von Vorteil, wenn man sie nicht direkt durchschaute, das war ihr präferierter Modus Operandi.
Dass Medea etwas so Subtiles nun quasi wie nebenbei aufschnappte und direkt auch analysierte, brachte sie unbequem nahe an eine persönliche Grenze, die Lilith mit Fremden lieber aufrecht erhielt. In ihrer Magengegend regte sich irgendetwas, und sie wusste, dass es wieder eines dieser anstrengenden Gefühle war. Dieses konnte sie aber kein bisschen zuordnen.
„Du stehst deiner Familie nicht nahe?“ Der Themenwechsel war nötig. Und ja, Medeas Reaktion vorher auf ihr Kinderzimmer hatte darauf schließen lassen, ähnlich wie der Ausdruck, der eben über ihr Gesicht gehuscht war, als Lilith von Mammon gesprochen hatte. Und wenn sie ihr so unangenehm nahe kam… dann waren auch diese Fragen für Lilith jetzt legitim.

