Vor 5 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 4 Stunden von Buffy Summers.)
Weggesteckt... hatte Lilith noch gar nichts. Nicht wirklich. Sie empfand eine derartige Unmenge an Gefühlen, in ihrem Kopf, ihrer Brust, ihrem Magen, ihren Gliedmaßen, dass sie nicht einmal anfangen konnte zu sortieren, was welche Bedeutung hatte. Verlust. Die Finalität, die mit Trauer einherging. Angst, Unsicherheit. Sorge. Übelkeit. Gut, die war eventuell eine Auswirkung von all dem anderen Zeug, aber im Endeffekt machte es keinen großen Unterschied.
Lilith fühlte sich in diesen Augenblicken alles andere als bewundernswert - sie fühlte sich erbärmlich. Emotionen waren die größte Schwachstelle der Erdlinge, allen voran der Menschen. Sie beeinträchtigten ihr rationales Handeln, Denken, ihre Pläne. Impulsivität und Eifersucht zerstörten so manches Leben, in der Regel zu ihrem Vorteil, weil sie mit diesen Menschen die einfachsten Verträge schloss. Jetzt selbst unter diesen furchtbar willkürlichen Regungen zu leiden war... eine Last. Gelinde ausgedrückt.
Es schwächte sie, zusätzlich zu ihrem nun verwundbareren Körper. Und Schwäche musste verborgen werden, damit sie nicht ausgenutzt werden konnte. Genau das war es, was sie versuchte zu tun. Ihre Tränen möglichst unauffällig zu beseitigen, das Prozedere abzutun. Selbstverständlich war alles in Ordnung, eine andere Option gab es nicht. Schwäche bedeutete den Tod, da wo sie herkam.
Aber dann… bevor sie realisieren konnte, wie ihr geschah, fand Lilith sich plötzlich in einer Umarmung wieder. Eine Umarmung, die sie nicht erwartet hatte, noch hatte sie sie kommen sehen. Und obwohl sie (noch?) nicht in der Lage war, ihre Aura zu lesen – hoffentlich aufgrund all der Nachwirkungen, mit denen ihr Körper noch zu kämpfen hatte, und nicht weil es sich um einen fundamentalen Shift in ihren Kräften handelte – meinte sie spüren zu können, wie die Erleichterung in Wellen von Medea abrollte.
Sie hob zaghaft einen Arm, und legte ihn unbeholfen auf deren Rücken, leicht überfordert von der Gesamtsituation. Der Gedanke, dass die Überdosis weißer Magie auch der Dämonin schaden könnte, fand gar keinen Raum mehr. Verdrängt von der Perplexität ihrer Worte. Und der Gefühle, die hier offenbar stattfanden… nicht nur ihrer.
„Was ein Glück, ich hatte Angst um dich“
„Du…“ Sie stockte direkt, unfähig, ihre Gedanken richtig zu sortieren. „Wieso?“
Lilith fühlte sich in diesen Augenblicken alles andere als bewundernswert - sie fühlte sich erbärmlich. Emotionen waren die größte Schwachstelle der Erdlinge, allen voran der Menschen. Sie beeinträchtigten ihr rationales Handeln, Denken, ihre Pläne. Impulsivität und Eifersucht zerstörten so manches Leben, in der Regel zu ihrem Vorteil, weil sie mit diesen Menschen die einfachsten Verträge schloss. Jetzt selbst unter diesen furchtbar willkürlichen Regungen zu leiden war... eine Last. Gelinde ausgedrückt.
Es schwächte sie, zusätzlich zu ihrem nun verwundbareren Körper. Und Schwäche musste verborgen werden, damit sie nicht ausgenutzt werden konnte. Genau das war es, was sie versuchte zu tun. Ihre Tränen möglichst unauffällig zu beseitigen, das Prozedere abzutun. Selbstverständlich war alles in Ordnung, eine andere Option gab es nicht. Schwäche bedeutete den Tod, da wo sie herkam.
Aber dann… bevor sie realisieren konnte, wie ihr geschah, fand Lilith sich plötzlich in einer Umarmung wieder. Eine Umarmung, die sie nicht erwartet hatte, noch hatte sie sie kommen sehen. Und obwohl sie (noch?) nicht in der Lage war, ihre Aura zu lesen – hoffentlich aufgrund all der Nachwirkungen, mit denen ihr Körper noch zu kämpfen hatte, und nicht weil es sich um einen fundamentalen Shift in ihren Kräften handelte – meinte sie spüren zu können, wie die Erleichterung in Wellen von Medea abrollte.
Sie hob zaghaft einen Arm, und legte ihn unbeholfen auf deren Rücken, leicht überfordert von der Gesamtsituation. Der Gedanke, dass die Überdosis weißer Magie auch der Dämonin schaden könnte, fand gar keinen Raum mehr. Verdrängt von der Perplexität ihrer Worte. Und der Gefühle, die hier offenbar stattfanden… nicht nur ihrer.
„Was ein Glück, ich hatte Angst um dich“
„Du…“ Sie stockte direkt, unfähig, ihre Gedanken richtig zu sortieren. „Wieso?“

