Gestern, 23:45
Medea war weniger mit sich selbst beschäftigt als viel mehr mit Lilith, die etwas abwesend dasaß und zu Boden schaute. Ganz anders, als Medea sie sonst gesehen hatte. Lilith hatte den Kopf immer stolz oben und erhaben, schon immer hatte Medea die Stärke dieser Frau bewundert und in den letzten Tagen war diese Bewunderung noch um einiges mehr gewachsen. Wer bitte konnte von sich schon behaupten eine Op ohne Narkose durchzustehen? Das sie vor Ende ohnmächtig geworden war, zählte nicht mal rein, schließlich war genug passiert bis das geschehen war. Außerdem wer schaffte es mit einer so erheblichen Verletzung so erhaben und stolz auszusehen, wie Lilith am Anfang ihres Treffens? Selbst diese schmerzhaft aussehende Heilung hatte die Teufelstochter gefühlt ohne weiteres weggesteckt. Man konnte sie also nur bewundern und Medea wusste gar nicht, wie sie mit so einem mächtigen Wesen sprechen und umgehen sollte. Jedenfalls nicht ohne sich daneben zu benehmen, weswegen sie es gerade so schaffte, Lilith die Hand auf die Schulter zu legen und zu fragen, ob es ihr denn soweit gut ging.
Das schnelle Heben des Kopfes und das sofortige Wegwischen der Tränen, lösten in Medea etwas aus. Eine gewisse Erleichterung, dass diese Frau nicht übernatürlich perfekt war, wenn auch übernatürlich und sehr nah an perfekt. Es löste auch eine gewisse Anspannung in ihr, dass Lilith Gefühle zeigte und sie konnte gar nicht anders, als Lilith in die Arme zu nehmen und selber Tränen zu vergießen.
„Was ein Glück, ich hatte Angst um dich“
Das schnelle Heben des Kopfes und das sofortige Wegwischen der Tränen, lösten in Medea etwas aus. Eine gewisse Erleichterung, dass diese Frau nicht übernatürlich perfekt war, wenn auch übernatürlich und sehr nah an perfekt. Es löste auch eine gewisse Anspannung in ihr, dass Lilith Gefühle zeigte und sie konnte gar nicht anders, als Lilith in die Arme zu nehmen und selber Tränen zu vergießen.
„Was ein Glück, ich hatte Angst um dich“

