05.02.2026, 20:26
Luana ließ sich von seinem Gerede über Macht und Dämonen ehrlich gesagt kaum beeindrucken. Nicht weil sie es nicht schon hundertmal gehört hatte, sondern weil es sie einfach nicht mehr traf. Es war klar, dass Typen wie er immer reden mussten, um sich selbst zu bestätigen. Aber sie ließ ihn. Sie hörte ihm zu, nahm das Angebot mit dem Drink einfach kommentarlos hin, weil sie keinen Grund sah, daraus ein Ding zu machen. Und als der Kellner weg war, richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Mammon. „Weißt du“, sagte sie ruhig. „Menschen sind schwach, klar...aber sie sind ehrlich gesagt oft weniger anstrengend als Wesen, die ständig beweisen müssen, wie überlegen sie sind und manchmal reicht mir das halt schon.“ Sie spürte dabei diese alte, vertraute Distanz in sich, dieses nüchterne Abwägen, das sie sich über Jahrzehnte antrainiert hatte, weil Gefühl immer ein Risiko war. Sie war in Gefangenschaft gewesen, wurde behandelt wie Dreck, wie ein Individuum, wie ein Versuchskanninchen. Menschen warne grausam aber sie waren auch unglaublich blind und dumm. Luana konnte sich in der Aufmerksamkeit des Mannes baden, mit dem sie hier war. Er fand sie einfach schön und sie konnte dieses Spiel bis zum Exzess spielen, solange er sie nicht anfassen wollte. Dann war Schluss. Sie war zu oft mit Kerlen m Bett gelandet un d hatte fest gestellt wie zerbrechlich Menschen waren. Also nein..danke.
Seine Frage nach dem Geheimnis ließ sie kurz müde schnauben. Sie schüttelte den Kopf und den Kopf schütteln „ich hab einfach gelernt, mich im Griff zu haben, weil niemand kommt, um mich zu retten, wenn der Durst zu groß wird. Man muss lernen mit seinen Süchten zu leben und sie zu kontrollieren..“ In Gedanken war sie kurz wo ganz anders, bei kahlen Räumen, Stimmen hinter Glas und dem Wissen, dass Kontrolle oft das Einzige war, was einem blieb, wenn man alleine war oder sich alleine fühlte und ausbrechen wollte. Wie oft hatte man sie sich ihrem Blutrausch überlassen nur um zu schauen wie sie reagierte. Nur um zu schauen wie sie sich veränderte und wie lange sie ohne Blut aushielt. Aber darüber würde sie nicht sprechen. Diese Erfahrung gehörte zu der dunklen Seite ihres Daseins und blieb besser verschlossen.
Sie kippte schließlich den Rest des Drinks hinunter, musterte ihn dabei offen : „Und nur weil ich mich benehme, heißt das nicht, dass ich harmlos bin“ Ob das an kam? Bestimmt nicht. „Also Mr Mysterious...was macht dich denn so gefährlich hm?“ Sie hob beide Augenbrauen und schmunzelte ihn leicht an. „du wirkst eher wie eine Drama Queen als ein gefährlicher Typ“ Sie wollte per se nicht unhöflich sein, aber er wirkte nun mal wirklich so. „Kein großes Ding für mich, es macht dich irgendwie sexy, aber ich steige nicht ganz durch bei dir“
Seine Frage nach dem Geheimnis ließ sie kurz müde schnauben. Sie schüttelte den Kopf und den Kopf schütteln „ich hab einfach gelernt, mich im Griff zu haben, weil niemand kommt, um mich zu retten, wenn der Durst zu groß wird. Man muss lernen mit seinen Süchten zu leben und sie zu kontrollieren..“ In Gedanken war sie kurz wo ganz anders, bei kahlen Räumen, Stimmen hinter Glas und dem Wissen, dass Kontrolle oft das Einzige war, was einem blieb, wenn man alleine war oder sich alleine fühlte und ausbrechen wollte. Wie oft hatte man sie sich ihrem Blutrausch überlassen nur um zu schauen wie sie reagierte. Nur um zu schauen wie sie sich veränderte und wie lange sie ohne Blut aushielt. Aber darüber würde sie nicht sprechen. Diese Erfahrung gehörte zu der dunklen Seite ihres Daseins und blieb besser verschlossen.
Sie kippte schließlich den Rest des Drinks hinunter, musterte ihn dabei offen : „Und nur weil ich mich benehme, heißt das nicht, dass ich harmlos bin“ Ob das an kam? Bestimmt nicht. „Also Mr Mysterious...was macht dich denn so gefährlich hm?“ Sie hob beide Augenbrauen und schmunzelte ihn leicht an. „du wirkst eher wie eine Drama Queen als ein gefährlicher Typ“ Sie wollte per se nicht unhöflich sein, aber er wirkte nun mal wirklich so. „Kein großes Ding für mich, es macht dich irgendwie sexy, aber ich steige nicht ganz durch bei dir“

