04.02.2026, 11:07
Wenn er wirklich dafür verantwortlich war, dass ihre Wut so schnell herunter gekocht war, dann hatte Mammon es unbewusst getan. Er war nicht dafür bekannt bei Anderen die Gefühle zu manipulieren, zumindest nicht in dem Maßen, dass sich Gefühle, wie Wut wieder abflachten. Tja und erst Recht würde es ihm nicht einfallen Lilith Gefühle zu manipulieren. Zuvor hatte es auch gar kein Sinn gemacht, weil sie keine Gefühle besaß durch ihre Gnade und jetzt? Jetzt hatte er ja eher selbst mit seinen Gefühlen zu tun. Sich um jemanden Sorgen machen? Nein, auch das gehörte nicht zu den Dingen, die man mit Mammon in Verbindung bringen würde. Sich selbst reflektieren? Auch keine Stärke von ihm. Wenn es um seine eigenen Gefühle ging, dann war der Teufelssohn der Meisterin darin, diese zu leugnen und zu ignorieren. Aber zurück zu Lilith, die auf seine Rückfrage nun antwortete. Ihre Erklärung war sachlich und Mammon fasste es auch genauso auf. Sie erklärte ihm, dass sie bis gerade eben noch zu gern Einrichtungsgegenstände durch die Gegend geworfen hätte und manche sogar an seinem Kopf. Doch dieses Gefühl der Wut war jetzt einfach weg. Mammon runzelte etwas die Stirn und legte sogar seine Hand an sein Kinn und tippte mit seinem Zeigefinger gegen seine Lippen. Ok, das war wirklich merkwürdig, oder… “Vielleicht fandest du einfach meinen Gang zurück zu dir so beruhigend und bemerkenswert.” Absoluter Irrsinn, aber es handelte sich bei diesen Worten um Mammon und es musste ja an ihm liegen. Da er selbst wusste, dass er nicht die Fähigkeiten dazu besaß, jemanden wie Lilith zu manipulieren, musste es an etwas Anderes liegen und das war das Naheliegendste. Zumindest aus der Sicht des Dunkelhaarigen. “Oder lag es an meinen Worten?” Grübelte er weiter. Er selbst war zuvor ja auch aufbrausend gewesen und danach hatte er sich erhoben, hatte zu seinen Angestellten gesehen und es irgendwie geschafft, sich zu beruhigen. Danach hatte er diese verständnisvollen Worte von sich gegeben. War das der Grund gewesen? Da bemerkte er abermals, dass Gefühle einfach nur kompliziert waren.
Da war es doch viel besser über Lilith Angebot zu reden. Sie wollten ihm also ihrer Schneiderin vorstellen und sogar die Kosten dafür tragen. Naja, so hatte seine Schwester es eigentlich nicht gemeint. Mammon hatte es jedoch so verstanden und aus seiner Sicht war es auch nur fair gewesen, nachdem sie sein Einstecktuch mit ihrem Blut besudelt hatte. Es ging nicht dabei um das Blut, sondern um den Fleck an sich, der schlecht rausging. Dass Lilith zuerst Mammons Worte korrigieren wollte, bekam Mammon nicht mit bzw. überhörte es gekonnt und grinste dann als sie meinte, dass er einfach machen sollte. “Sobald du wieder fit genug bist, stellst du den Kontakt her.” Jetzt war sie schließlich noch nicht in der Lage dazu, aber dann - sollte die Brillenschlangenfrau es wirklich schaffen einen Engel zu besorgen - wäre seine Schwester soweit wieder fit, dass sie dann ihre Schulden begleichen konnte.
Sie brauchten einen Drink? Oh, nicht nur sie, denn es ging ihm ähnlich mit Gefühlen. Ja, er hatte sie schon von Geburt an, aber das hieß nicht, dass er gut darin war mit diesen klarzukommen. Er war auf dem besten Weg wieder zu seinem alten Ich zu finden, jetzt, wo diese Halbdämonin schon eine Weile nicht mehr in seiner Nähe war. Er konnte wieder mit anderen schlafen, es war ihm egal, was Andere über ihn dachten und er konnte tun und lassen, was er wollte, ohne, dass er sich Gefühle nicht erklären konnte. Was immer Fred mit ihm angestellt hatte, seit sie weg war, war er wieder normal gewesen. Was das zu bedeuten hatte? Oh nein darüber würde er jetzt nicht nachdenken. Viel lieber schenkte er Lilith und sich noch etwas ein. „Oder was hast du sonst noch so hier?“ Mammons eine Augenbraue erhob sich und ein schiefes Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit. “Du meinst diese lustigen bunten Pillen oder Pulver, die sich die Menschen einwerfen?” Es war eher eine rhetorische Frage. “Was willst du denn haben und wofür?” Schließlich hatte jede Pille oder jedes Pulver eine andere Wirkung. Manche machten lockerer und man wurde offener und redseliger, manche beruhigten einen oder andere wiederum leistungsfähiger und man brauchte weniger Schlaf. “Ach… weißt du was?” Meinte Mammon plötzlich, stellte sein Glas von dem er zuvor getrunken hatte und noch in der Hand hatte, auf den Tisch und griff dann in eine seiner Innentasche, wo er ein kleines Tütchen mit verschiedenfarbigen Pillen herausholte und es Lilith hinhielt. “Nimm ruhig. Das ist immer mein kleiner Vorrat, den ich bei mir hab.” Gestand er. Ob er seiner Schwester sagen sollte, dass es auch hier so war, dass man einiges schlucken musste, damit es überhaupt eine Wirkung hatte? Ach nein… ein wenig Intelligenz traute er ihr schon zu und falls nicht, dann würde sie schon fragen.
Da war es doch viel besser über Lilith Angebot zu reden. Sie wollten ihm also ihrer Schneiderin vorstellen und sogar die Kosten dafür tragen. Naja, so hatte seine Schwester es eigentlich nicht gemeint. Mammon hatte es jedoch so verstanden und aus seiner Sicht war es auch nur fair gewesen, nachdem sie sein Einstecktuch mit ihrem Blut besudelt hatte. Es ging nicht dabei um das Blut, sondern um den Fleck an sich, der schlecht rausging. Dass Lilith zuerst Mammons Worte korrigieren wollte, bekam Mammon nicht mit bzw. überhörte es gekonnt und grinste dann als sie meinte, dass er einfach machen sollte. “Sobald du wieder fit genug bist, stellst du den Kontakt her.” Jetzt war sie schließlich noch nicht in der Lage dazu, aber dann - sollte die Brillenschlangenfrau es wirklich schaffen einen Engel zu besorgen - wäre seine Schwester soweit wieder fit, dass sie dann ihre Schulden begleichen konnte.
Sie brauchten einen Drink? Oh, nicht nur sie, denn es ging ihm ähnlich mit Gefühlen. Ja, er hatte sie schon von Geburt an, aber das hieß nicht, dass er gut darin war mit diesen klarzukommen. Er war auf dem besten Weg wieder zu seinem alten Ich zu finden, jetzt, wo diese Halbdämonin schon eine Weile nicht mehr in seiner Nähe war. Er konnte wieder mit anderen schlafen, es war ihm egal, was Andere über ihn dachten und er konnte tun und lassen, was er wollte, ohne, dass er sich Gefühle nicht erklären konnte. Was immer Fred mit ihm angestellt hatte, seit sie weg war, war er wieder normal gewesen. Was das zu bedeuten hatte? Oh nein darüber würde er jetzt nicht nachdenken. Viel lieber schenkte er Lilith und sich noch etwas ein. „Oder was hast du sonst noch so hier?“ Mammons eine Augenbraue erhob sich und ein schiefes Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit. “Du meinst diese lustigen bunten Pillen oder Pulver, die sich die Menschen einwerfen?” Es war eher eine rhetorische Frage. “Was willst du denn haben und wofür?” Schließlich hatte jede Pille oder jedes Pulver eine andere Wirkung. Manche machten lockerer und man wurde offener und redseliger, manche beruhigten einen oder andere wiederum leistungsfähiger und man brauchte weniger Schlaf. “Ach… weißt du was?” Meinte Mammon plötzlich, stellte sein Glas von dem er zuvor getrunken hatte und noch in der Hand hatte, auf den Tisch und griff dann in eine seiner Innentasche, wo er ein kleines Tütchen mit verschiedenfarbigen Pillen herausholte und es Lilith hinhielt. “Nimm ruhig. Das ist immer mein kleiner Vorrat, den ich bei mir hab.” Gestand er. Ob er seiner Schwester sagen sollte, dass es auch hier so war, dass man einiges schlucken musste, damit es überhaupt eine Wirkung hatte? Ach nein… ein wenig Intelligenz traute er ihr schon zu und falls nicht, dann würde sie schon fragen.

