30.12.2025, 17:19
War der Teufel, ihr beider Dad, jemals auf die Idee gekommen auf der Erde zu wandeln? Moment… konnte er dies überhaupt? So genau wusste das Mammon gar nicht. Vielleicht wurde ihm dies gesagt, vielleicht aber auch nicht. In der Hölle hatte er sich nämlich nie wirklich für Andere interessiert oder eben für solche Dinge. Menschen waren niedere Wesen und hatten einfach nicht die Intelligenz und die Macht irgendetwas Sinnvolles herzustellen. So etwas wurde Mammon eingetrichtert und so hatte er auch nie selbst das Interesse daran gehabt jemals auf der Erde zu wandeln. Wieso auch? In der Hölle traf man ja auf genügend Menschenseelen, die zum Foltern da waren. Somit brauchte man doch gar nicht auf die Erde. Nunja… wenn der Teufelssohn ehrlich war, dann konnte ihm nichts Besseres passieren als hier zu sein. Hier auf der Erde, wo er seiner heimlichen Leidenschaft nachgehen konnte und obendrein dennoch Seelen foltern konnte. Es war eine Win Win-Situation gewesen. Hatte er sich verändert? Ja und fand er, dass er dadurch weniger Macht hatte? Absolut nicht! Vielleicht war es sogar so, dass er sogar mehr Macht hatte als vorher. Tja und das Spielen und Singen… er konnte gar nicht wirklich ausdrücken, was es in ihm auslöste. Dieses mächtige Gefühl, was er dabei empfand… war es vielleicht das, was Menschen als Glücklich sein betitelten?
Wer aber alles andere als glücklich war, war seine Schwester. Mammon im übrigen auch nicht, denn so, wie seine Schwester hier saß, empfand er eher so etwas, wie Wut oder auch Sorge. Wut auf denjenigen, der ihr das angetan hatte und Sorge, weil er sah, wie sehr Lilith litt. Das Gefühl, der Wut kannte Mammon durchaus, aber so stark, wie er es gestern gespürt hatte, als er sie dort so lag, nein, so stark war die Wut bei ihm noch nie gewesen. Lag das aber wirklich daran, dass er hier auf der Erde nun lebte und deswegen gewisse Gefühle neu entdeckte oder gar intensiver? Aber damit wollte er sich nun wirklich nicht weiter auseinandersetzen, sondern war viel mehr daran interessiert, wer hinter dieser Tat steckte, die Lilith angetan wurde.
Ja, es dauerte bis Mammon wirklich akzeptieren konnte, wer es gewesen sein sollte. Nie, aber auch wirklich nie hätte er jedoch damit gerechnet, dass es sich dabei um ihren Dad handelte. Wie gesagt, er wusste welchen Stellenwert Lilith beim Teufel hatte. Sie war seine rechte Hand. Sie wusste, wie der Laden funktionierte und eigentlich war Mammon fest davon ausgegangen, dass sie das auch weiterhin bleiben würde.
Hatte Mammon wirklich wissen wollen, wie es der Teufel angestellt hatte? Wollte er es sich wirklich antun zu hören, wie seine Schwester gefoltert wurde? Nein, eigentlich nicht, denn er merkte bei jedem Wort, was sie dazu sagte, stieg wieder dieses Gefühl in ihm hoch. Wut… Wie hatte man ihr das antun können? War seine Loyalität zum Teufel höher als die Zuneigung zu seiner Schwester? Oh nein, denn der Teufel hatte ihn damals aus der Hölle geworfen. Okay, im Nachhinein fühlte es sich gar nicht mehr wie eine Strafe an, aber dennoch. Tja und jetzt tat der König der Hölle soetwas? Tat man soetwas seinem eigenen Fleisch und Blut an? Denn Mammon konnte sich nicht vorstellen, dass Lilith sich jemals, wie er damals, gegen den Teufel auflehnen würde.
Lilith hatte Schmerzen, aber man sah auch, dass sie ihre Hand dort hinlegte, wo sich ihre Gnade befunden hatte. Zumindest fiel es Mammon auf. Wenn es anderen auch auffiel, dann konnte das durchaus gefährlich für Lilith werden. Sollte er sie darauf hinweisen? Vielleicht brauchte er das gar nicht, denn sie selbst schien es bemerkt zu haben und hatte ihre Hand von dort entfernt. “Moment… du hast es tatsächlich geschafft dich zu befreien?” Hatte es jemals jemand geschafft sich aus einer Falle oder Folter vom Teufel zu befreien? War das überhaupt möglich oder… “Oder hat er genau das gewollt?” Steckte vielleicht ein Plan dahinter? Was war… nein… würde Lilith wirklich soetwas tun? Ein Plan, der gegen ihn selbst ging? Bisher hatte Mammon zwar gehört, wie sie gefoltert wurde, aber das Warum hatte sie noch nicht beantwortet. Gab es dafür einen Grund? Bevor Mammon jedoch seine Gedanken mit Lilith teilte, trank er nochmals einen Schluck und füllte, sofern Lilith Glas wieder leer war, wieder nach. “Aber warum sollte er ausgerechnet dich foltern und dir die Gnade nehmen? Ich mein, ich war der Meinung, dass ich die Hölle besser führen könnte als er, aber ich wurde nur verbannt. Was also hast du angestellt, dass er dich gleich foltern musste?” Ach und im Übrigen, was Lilith natürlich nicht des Teufels Lieblingskind. Sie hatte schließlich für ihn arbeiten müssen und Mammon nicht. Das war dann doch wohl eindeutig.
Wer aber alles andere als glücklich war, war seine Schwester. Mammon im übrigen auch nicht, denn so, wie seine Schwester hier saß, empfand er eher so etwas, wie Wut oder auch Sorge. Wut auf denjenigen, der ihr das angetan hatte und Sorge, weil er sah, wie sehr Lilith litt. Das Gefühl, der Wut kannte Mammon durchaus, aber so stark, wie er es gestern gespürt hatte, als er sie dort so lag, nein, so stark war die Wut bei ihm noch nie gewesen. Lag das aber wirklich daran, dass er hier auf der Erde nun lebte und deswegen gewisse Gefühle neu entdeckte oder gar intensiver? Aber damit wollte er sich nun wirklich nicht weiter auseinandersetzen, sondern war viel mehr daran interessiert, wer hinter dieser Tat steckte, die Lilith angetan wurde.
Ja, es dauerte bis Mammon wirklich akzeptieren konnte, wer es gewesen sein sollte. Nie, aber auch wirklich nie hätte er jedoch damit gerechnet, dass es sich dabei um ihren Dad handelte. Wie gesagt, er wusste welchen Stellenwert Lilith beim Teufel hatte. Sie war seine rechte Hand. Sie wusste, wie der Laden funktionierte und eigentlich war Mammon fest davon ausgegangen, dass sie das auch weiterhin bleiben würde.
Hatte Mammon wirklich wissen wollen, wie es der Teufel angestellt hatte? Wollte er es sich wirklich antun zu hören, wie seine Schwester gefoltert wurde? Nein, eigentlich nicht, denn er merkte bei jedem Wort, was sie dazu sagte, stieg wieder dieses Gefühl in ihm hoch. Wut… Wie hatte man ihr das antun können? War seine Loyalität zum Teufel höher als die Zuneigung zu seiner Schwester? Oh nein, denn der Teufel hatte ihn damals aus der Hölle geworfen. Okay, im Nachhinein fühlte es sich gar nicht mehr wie eine Strafe an, aber dennoch. Tja und jetzt tat der König der Hölle soetwas? Tat man soetwas seinem eigenen Fleisch und Blut an? Denn Mammon konnte sich nicht vorstellen, dass Lilith sich jemals, wie er damals, gegen den Teufel auflehnen würde.
Lilith hatte Schmerzen, aber man sah auch, dass sie ihre Hand dort hinlegte, wo sich ihre Gnade befunden hatte. Zumindest fiel es Mammon auf. Wenn es anderen auch auffiel, dann konnte das durchaus gefährlich für Lilith werden. Sollte er sie darauf hinweisen? Vielleicht brauchte er das gar nicht, denn sie selbst schien es bemerkt zu haben und hatte ihre Hand von dort entfernt. “Moment… du hast es tatsächlich geschafft dich zu befreien?” Hatte es jemals jemand geschafft sich aus einer Falle oder Folter vom Teufel zu befreien? War das überhaupt möglich oder… “Oder hat er genau das gewollt?” Steckte vielleicht ein Plan dahinter? Was war… nein… würde Lilith wirklich soetwas tun? Ein Plan, der gegen ihn selbst ging? Bisher hatte Mammon zwar gehört, wie sie gefoltert wurde, aber das Warum hatte sie noch nicht beantwortet. Gab es dafür einen Grund? Bevor Mammon jedoch seine Gedanken mit Lilith teilte, trank er nochmals einen Schluck und füllte, sofern Lilith Glas wieder leer war, wieder nach. “Aber warum sollte er ausgerechnet dich foltern und dir die Gnade nehmen? Ich mein, ich war der Meinung, dass ich die Hölle besser führen könnte als er, aber ich wurde nur verbannt. Was also hast du angestellt, dass er dich gleich foltern musste?” Ach und im Übrigen, was Lilith natürlich nicht des Teufels Lieblingskind. Sie hatte schließlich für ihn arbeiten müssen und Mammon nicht. Das war dann doch wohl eindeutig.

