![]() |
|
Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Druckversion +- Slayertime (https://slayertime.de) +-- Forum: Los Angeles (https://slayertime.de/forumdisplay.php?fid=103) +--- Forum: Los Angeles (https://slayertime.de/forumdisplay.php?fid=104) +---- Forum: Bars, Clubs & Restaurants (https://slayertime.de/forumdisplay.php?fid=105) +----- Forum: Valen & Vice (https://slayertime.de/forumdisplay.php?fid=202) +----- Thema: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn (/showthread.php?tid=2177) |
RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 07.02.2026 Fred erkannte es richtig. Mammon war niemand, der gern in Geberlaune war. Nunja, außer er hatte davon einen Nutzen, aber dann konnte man es nun wirklich nicht als großzügig bezeichnen, richtig? Naja, Mammon würde es dennoch so betiteln. “Vielleicht mach ich ja bei dir eine kleine Ausnahme, weil du bisher immer gut deinen Job erledigt hast, wenn ich dies verlangt habe.” Ach verdammt! Ehrlicherweise tat er es nicht nur deswegen, sondern weil er für sie durchaus etwas empfand. Ja, verflucht! Der Teufelssohn wollte es sich nicht eingestehen, aber doch so langsam ließ sich das nicht vermeiden. Egal, was er versuchte und was sonst eigentlich immer wunderbar geklappt hatte, so langsam kam er hierbei an seine Grenzen. “Na schön… dann eben auch keine Räume.” Er verstand es nicht. Ihr gegenüber war er so großzügig und sie lehnte es einfach ab. War das irgendwo eine versteckte Botschaft, die man als Erdling einfach kannte oder dachte sie, dass er sie dann umso mehr wollte? Irgendwie machte sie das wirklich interessanter, weil er es einfach nicht gewohnt war, dass man sein Angebot ablehnte… Andererseits war er schon ein wenig beleidigt, dass sie es eben ablehnte. So ließ er fürs Erste das Thema fallen. So, wie sie gerade ausgeatmet hatte, hörte es sich nach Erleichterung. War ihr das wirklich so wichtig gewesen, dass Mammon nicht mehr davon erzählte mit wem er geschlafen hatte? Wieder etwas, was der Teufelssohn nicht verstand. In der Hölle war das einfach alles anders. Eifersucht gab es nicht, zumindest hatte Mammon so etwas da unten nie erlebt. Da dies aber nun auch geklärt war, sagte er dazu nun auch nichts mehr. „Und...weswegen würdest du mich sonst vermissen?“ Ach Mist… sie musste ja nachhaken. Er hätte das gleiche getan, aber jetzt in dieser Position zu sein, war etwas, was ihm absolut nicht gefiel. “Also…” Fing Mammon an und schüttelte leicht den Kopf und schaute nach oben. “Womöglich…” Sprach er weiter. Ach, war das albern! Wieso war er in ihrer Nähe so? Mammon war niemand, der nach Worten rang oder sich so benahm. Verflucht! Er war Mammon! Prinz der Hölle! Also sollte er sich schließlich auch so benehmen. “Ich würde auch dich als Person durchaus vermissen.” So, jetzt war es raus. “Na los, du kannst ruhig mich dafür auslachen und sagen, wie lächerlich das ist. Ich selbst find es ja lächerlich.” Meinte er und schüttelte über sich selbst den Kopf. Sie würde ihn jetzt sicher für schwach halten. Eigentlich stand Mammon über so etwas, aber in ihrer Nähe… Mammon konnte es sich einfach nicht erklären. Sie war sich in ihrer Sache so sicher, dass er wusste, dass er sie nicht mehr davon abbringen konnte. Dafür kannten sich die beiden durchaus schon lang genug, aber von diesem Film oder was auch immer das war, sprach, nein davon hatte Mammon noch nie etwas gehört gehabt. “Vielleicht bringst du den Film ja mal mit, damit ich diese… legendären irgendwas Finger kennenlernen." Nein, er sagte das nicht, weil er den Film sehen wollte, sondern einfach, um mit ihr Zeit zu verbringen. Vielleicht konnte er sie ja auch beim Film für ganz andere Sachen begeistern. “Schon gut, du hast gewonnen.” Tja und das hatte sie in der Tat. Er hatte es nicht genau geäußert und so saß er nun um Schlamassel. Nie war ihm je zuvor so etwas passiert. Nochmals… was machte diese Frau nur mit ihm? Mit seinen Lippen ihre Haut zu spüren war einfach ein fantastisches Gefühl gewesen. Oh, wie er die Halbdämonin wollte… Nie zuvor hatte er nach jemanden so ein starkes Verlangen gehabt. Doch nicht nur das, er überließ ihr den nächsten Ort für ihrer beider Vergnügen. Nur… Fred spielte den Ball wieder zurück in dem sie es dort tun wollte, wo sein Lieblingsort war. “Puh…” Kam es von ihm. Er ließ sich Zeit, denn Mammon wollte es genießen, wie Fred langsam sein Hemd aufknöpfte. “Das ganze Penthouse ist mein Lieblingsort.” Gestand er. So war es aber auch. Wenn er Lust auf einen Drink hatte, ging er zu seiner Bar und dann war das sein Lieblingsort. Wollte er frische Luft genießen, ging er auf den Balkon und dann war dies sein bevorzugter Ort. Hatte er Lust zu spielen und singen, ging er zu seinem Flügel, wollte er es sich gemütlich machen, setzte er sich auf seine Sitzmöbel und auch sein Schlafzimmer mochte er sehr. Tja… da war die Wahl wirklich schwierig. Doch jetzt wollte Mammon erst einmal sein Hemd loswerden, welches Fred komplett geöffnet hatte. So stand er im Grunde nackt vor ihr. Ein Umstand, mit dem er absolut kein Problem hatte. Nacktheit war nichts, was ihn störte. Es konnte durchaus vorkommen, dass man ihn auch so mal in seinem Penthouse vorfand. Doch jetzt wollte er durchaus für Gleichberechtigung sorgen und so schob er mit seinen Händen ihr Kleid hoch, sodass ihr Kleid nun auch aus war. Er warf es Richtung Sitzgelegenheit, denn so ein schönes Kleid hatte nun wirklich nichts auf dem Boden verloren. Sein Blick ruhte wieder auf ihr. “Weißt du eigentlich, wie schön du bist?” Sie wusste es bestimmt, oder? Er jedenfalls konnte nicht anders, als sie erneut in einen Kuss zu verwickeln. Wo sie nun im Grunde die nächste Runde intim wurden, war ihm egal. Die Hauptsache war, dass sie hier war, hier bei ihm. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 11.02.2026 „Dann kann ich das also als eine Art Bonus zusätzlich zum Gehalt betrachten?“, hakte Fred nach. Gegen so etwas hatte sie auf keinen Fall etwas einzuwenden, schließlich war sie chronisch pleite und würde im Zweifel bald sehr viel Geld brauchen, um zu versuchen unterzutauchen. Es war zwar fraglich, ob sie weit kommen würde bei dem Versuch Mammons Wut zu entkommen, wenn er herausfand, dass sie gelogen hatte, aber einen Versuch war's sicher wert. Verdammt. Schlug ihr Herz etwa gerade etwas schneller, als Mammon sie wissen ließ, dass er sie als Person vermissen würde? Was sollte das denn jetzt? Fred hoffte sehr, dass sie gerade eine Herzrhythmusstörung entwickelte, denn alles andere wäre lächerlich und unpraktisch. Gefühle für Mammon. Das war doch albern! Dann schüttelte Fred den Kopf. „Ich werde dich nicht auslachen“, ließ Fred Mammon nun wissen. Er war ehrlich und sprang hier gerade definitiv über seinen Schatten. Warum sollte sie da lachen? Dann atmete Fred tief durch. „Ich finde dich als Person auch nicht immer ganz schrecklich“, erklärte sie dann. Vermutlich war das eh schon offensichtlich gewesen. Immerhin hatte sie Mammon wissen lassen, dass sie hin und wieder an ihn gedacht hatte, wenn ihre Hand sich zwischen ihre Beine verirrt hatte. Nun musste Fred kurz lachen. „Kann ich gerne machen, aber ich glaube, dass du den Film hassen wirst.“ Sie schmunzelte. „Oder stehst du auf Cheerleader?“, wollte Fred wissen. Wenn er denen nichts abgewinnen konnte, würde es ein...interessanter Filmabend werden. „Man, bist du hilfreich“, neckte Fred Mammon und musste etwas lachen. Aber gut, sie würden sich auch so schon irgendwie auf einen Ort einigen können. Und sei es denn, dass sie sich gleich einfach auf den Boden sinken lassen würden. Als Mammon nun nackt vor ihr stand, konnte Fred es kaum noch erwarten, dass es weiter ging, weswegen sie ihm auch eilig dabei half ihr Kleid los zu werden. Als Mammon dies nun zur Seite warf, entledigte Fred sich ihres BHs. Sie plante sich Mammon an den Hals zu werfen, aber seine nächsten Worte ließen sie kurz inne halten. Sie konnte sich nicht daran erinnern, dass ein Mann sie schon mal schön genannt hatte. Nicht in einem ernsthaften Kontext. Wenn irgendwer mit ihr Geflirtet hatte, waren die Worte vielleicht mal gefallen, aber sie waren einfach nur dahin gesagt gewesen, damit sie sich für den entsprechenden Kerl auszog. Bei Mammon war es anders. Er hatte diese Worte nicht sagen müssen um zu bekommen, was er wollte. Das hatte er bisher ja auch ohne solche Aussagen. Diese Tatsache sorgte dafür, dass sich alles irgendwie intimer und ehrlicher anfühlte. Daher verschlug es Fred ein wenig die Sprache und sie sah Mammon nur mit großen Augen an. Aber zum Glück war es jetzt auch gar nicht mehr nötig, dass sie ganze Sätze formen konnte, denn Mammon küsste sie. Fred ließ den Kuss schnell leidenschaftlicher werden, denn sie wollte Mammon auf diese Art zeigen, dass sie sich geschmeichelt fühlte, wenn er sie schön nannte. Während sie sich küssten, legte sie ihre Hände auf Mammons Brust und schob ihn sanft Richtung Klavier. Ob er sich dann wirklich fürs Klavier entschied oder den Weg noch bis zur Bar weiter fortsetzte, war dann Mammon überlassen. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 12.02.2026 “Ja, so ungefähr kannst du es als solches ansehen.” Meinte Mammon. Eigentlich etwas wirklich untypisches für den Teufelssohn. Er war nicht unbedingt als großzügig bekannt und wenn doch, dann hatte das irgendwann immer einen Haken. Doch bei Fred? Irgendwie lief es bei ihr komplett aus dem Ruder. Nochmals… was tat diese Frau nur mit ihm? Es führte sogar soweit, dass er zugab, dass er sie als Person vermisste. Ja, Mammon gab es wirklich zu! Und Fred? Diese lachte ihn nicht aus. Oh nein, sie sagte sogar, dass sie ihn nicht auslachen würde und gab ihrerseits zu, dass sie ihn auch nicht immer schrecklich fand. Sofort ging einer seiner Augenbrauen hoch. Das war ja mal ein Geständnis… sie fand ihn nicht immer schrecklich. Dabei hatte er doch ihr gegenüber nie schreckliche Dinge getan. Sie hatte fast von Anfang an Freiheiten genossen als sonst jemand. Irgendwie wäre ein… ‘Ich würde dich auch als Person vermissen’ passender, aber andererseits… im Grunde hatte sie das ja schon zugegeben, als die Hälbdämonin vorhin zugegeben hatte, dass sie an ihn gedacht hatte, wenn ihre Hand sich zwischen ihre Beine verirrt hatte. Also, sollte er dazu noch etwas sagen? Nein, aber… gerade weil sie nicht gelacht hatte, hatte es irgendetwas in ihm ausgelöst. Moment… was war das? Wieso in Dads Namen hatte er das Gefühl, dass sein Herz stärker pochte? Nein, bloß nicht weiter darauf eingehen, sondern sich lieber auf etwas Anderes konzentrieren. Vor ein paar Tagen hatte Mammon doch selbst seiner Schwester erklärt, wie es funktionierte Gefühle zu ignorieren. Er musste sich einfach auf etwas Anderes konzentrieren. Zum Glück half Fred ihm dabei unbewusst, denn es ging um einen komischen Film und anscheinend auch um Cheerleader. “Ob ich auf Cheerleader stehe?” War das wirklich eine ernst gemeinte Frage? So langsam kannte die Halbdämonin doch den Teufelssohn. Doch das war genau die Ablenkung, die er gerade brauchte wegen dieser komischen Gefühle, die sich in ihm breit machten. “Hallo?! Hast du mal diese wirklich knappen Outfits dir angeschaut und… und hast du eine Ahnung, wie gelenkig die sind? Ich mein… beim Sex kann man wirklich…” Doch er unterbrach hierbei seine eigenen Worte. Er hatte ihr ja irgendwie das vorhin versprochen. “Naja, du weißt ja, was ich meine.” Meinte Mammon dann nüchterner erzählt und mit einer kleinen Handgeste, dass es auch nicht so wichtig war. “Ich weiß.” Raunte er Fred zu und musste grinsen. Was konnte er dafür, dass sein Penthouse so eingerichtet war, dass er sich überall wohlfühlte? Aber hieß es erstmal den Rest der Kleidung loswerden und dabei meinte er nicht nur seine, sondern auch ihre. Gleich würden sie sich wieder vereinen. Ja, damit kannte sich Mammon aus. Dabei konnte er dann diese komischen Gefühle ignorieren. So war zumindest seine Vermutung, aber als er dann Fred so vor sich sah, entwichen ihm Worte, die so ehrlich waren wie kaum etwas. Eigentlich Worte, die er nur dachte. Kaum hatte Mammon gesagt, dass sie schön war, hielt Fred inne. Sollte er… nein, bloß nicht zu viel nachdenken und so küsste Mammon Fred einfach. Vielleicht auch eine kleine Flucht vor der Angst, dass sie etwas sagen könnte, was er nicht hören wollte. Und vielleicht half dieser Kuss ihn wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Vielleicht half ihm dieser Kuss seine Gedanken in den Hintergrund zu rücken. Aber so, wie Fred diesen Kuss erwiderte, war das gar nicht so einfach. Es wurde leidenschaftlicher und irgendwie… intimer. Ein ganz neues Gefühl für den Teufelssohn. Ein Gefühl, was ihn verwirrte. Was passierte hier gerade? Doch zum Glück lenkte Fred seine Gedanken erneut ab, indem sich ihre Hände auf seine nackte Brust legten und sie ihn so zum Rückwärtsgang zwang. Bereitwillig ließ der Dunkelhaarige dies zu und spürte dann auch schon sein Instrument. Doch er spürte sein Klavier nicht nur, sondern es war auch zu hören, wie er mit seinem Körper Tasten nach unten drückte. Sollte das hier der Ort sein, wo sie sich als nächstes vereinen würden? War das gerade wirklich der richtige Platz? Nein, es fühlte sich komisch an. Nach diesem Kuss gerade in diesem komischen Gefühl… So unterbrach er den Kuss und nahm ihre Hand. “Komm.” Es war nicht sein typischer Tonfall. Es klang… anders… intimer… gefühlvoller. Genau so zog er sie auch mit in sein Schlafzimmer. Obwohl es nicht wirklich als Zimmer bezeichnet werden konnte, denn eine Tür, die den Raum vom Rest des Penthouses trennte, gab es nicht. Es war eher ein fließender Übergang. Das Bett jedoch war groß. Das Laken war schwarz und die Bezüge rot. Es sah sehr edel aus und war verdammt bequem. Mammon setzte sich auf sein Bett und zog Fred zu sich um sie da aufs Bett zu ziehen und sie erneut in einen Kuss zu verwickeln. Doch diesmal würde es anders werden. Dieser Sex würde viel intimer werden und ja… ob Mammon es wollte oder nicht… diesmal waren Gefühle mit im Spiel. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 15.02.2026 Wieso überraschte es Fred jetzt nicht, dass Mammon davon anfing wie gelenkig Cheerleader waren und das dieser Umstand beim Sex interessant werden konnte? Solche Äußerungen hätte Fred echt kommen sehen müssen. Was sie dann aber positiv überraschte war, dass Mammon sich selbst ausbremste und gleich das in die Tat umsetzte, worum sie ihn gebeten hatte: Nicht mehr großartig davon reden mit wem er geschlafen hatte. Fred war Mammon dafür durchaus dankbar, auch wenn sie gerade trotzdem etwas gefrustet war. Sie war schon eine Weile aus der High School raus, aber dennoch gab es schon wieder einen Grund Cheerleader irgendwie zu verachten, weil sie die Messlatte so hoch legten. In der High School war es oft ums Aussehen gegangen. Jetzt ging es um die Gelenkigkeit. Hörte das denn nie auf? „Na ja, dann wirst du den Film sicher nicht vollkommen schrecklich finden“, merkte Fred an und bemühte sich dabei den Frust möglichst aus ihrer Stimme raus zu halten. Mammon hatte ja nichts falsch gemacht. Ihre Unsicherheiten waren ihr eigenes Problem. Zum Glück gelang es Fred diese Unsicherheiten schnell zu vergessen. Jetzt, da sie beide nackt waren und sich wieder küssten, begann Fred wieder alles um sich herum zu vergessen. Ihr Hirn schob alle Gedanken bei Seite und die aufflammende Lust rückte wieder mehr und mehr in den Mittelpunkt. Als Mammon mit dem Klavier kollidierte und dabei Töne erzeugte, konnte Fred nicht anders als etwas in den Kuss rein zu lachen. Ja, Fred fand, dass so etwas zu guten Sex dazu gehörte, dabei auch lachen zu können, wenn es mal etwas unbeholfener zu ging. Fred wurde jedoch wieder ernster, als Mammon sie nun zum Schlafzimmer führte. Sie konnte nicht sagen warum, aber irgendwie änderte dies ein wenig die Stimmung und irgendwie die Bedeutung von dem, was hier passierte. Zuerst hatte sich alles unbekümmert angefühlt und wie ein weiterer unbedeutender Quicky, aber jetzt? Jetzt fühlte sich alles viel intimer und bedeutungsvoller an, ganz so, als würde der Sex jetzt etwas bedeuten. Als wäre der Sex nicht nur ein Mittel um die eigene Lust zu befriedigen, sondern um wortlos den eigenen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Bei dieser Feststellung bekam Fred beinahe so etwas ähnliches wie kalte Füße, weswegen sie fast über sich selbst lachen musste. Sie hatte in den letzten Wochen unzählige Male mit Mammon geschlafen, da war es doch albern jetzt kalte Füße zu bekommen. Als Mammon sich aufs Bett setzte, setzte Fred sich so auf Mammons Schoß, dass sie ihre Knie links und rechts neben ihm platzierte. Um in dieser knienden Position etwas mehr Halt zu haben, schlang sie ihre Arme um Mammons Hals und schmiegte sich an Mammons Oberkörper. Sie sah Mammon tief in die Augen und ließ sich dann willig in den nächsten Kuss verwickeln. Die Art, wie Fred ihn küsste, war nun nicht wild und beinahe ausgehungert, wie zuvor. Nein, dieser Kuss war erschreckend liebevoll. Dennoch drückte der Kuss auch aus, wie sehr Fred Mammon wollte. Wie sehr sie ihn wollte und wie viel Mammon ihr scheinbar bedeutete, machte Fred beinahe etwas Angst, aber dennoch versuchte sie diese Gefühle nicht zu verdrängen. Sie gab ihnen die Erlaubnis da zu sein. Daher ging Fred nun einen Schritt weiter, auch wenn es nun für die Verhältnisse der beiden ziemlich kuschelig werden würde. Fred legte eine Hand auf Mammons Brust und bedeutete ihn, dass er sich nach hinten fallen lassen sollte. Ihr Plan war, dass sie sich dann bequem auf ihn legen konnte, sodass sie es beide schön bequem haben würden, während sie sich küssten und vermutlich sogar mal so etwas wie ein Vorspiel haben würden. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 15.02.2026 Okay… hatte er doch irgendetwas falsch gemacht? So, wie sie gerade sagte, dass er den Film vermutlich dann nicht so schrecklich finden würde, klang das eher danach als wäre sie irgendwie… frustriert? Oder bildete er sich das nur ein? Mammon war nicht so gut darin, die Gefühle anderer perfekt zu lesen, ganz im Gegensatz zu seiner Schwester. Sollte er Fred darauf ansprechen, warum sie so komisch klang oder… nein, er ließ es lieber dabei. “Jetzt hast du mich erst Recht neugierig auf den Film gemacht.” Meinte Mammon nur und ließ es dann aber auch dabei. Jetzt war sowieso kein Platz mehr für Worte. Naja, nur die Tasten durften für einen Moment erklingen, als er ungewollt diese mit seinem Rücken berührte. Das Lachen, welches Fred in den Kuss hinein gelacht hatte, war so ansteckend, dass auch Mammon nicht anders konnte als seine Mundwinkel zu heben und zu schmunzeln. Alles sah eigentlich nach einem typisch Quicky von den beiden aus, aber es hatte sich etwas geändert. In IHM hatte sich etwas verändert und er hatte darüber keine Kontrolle. Das erste Mal in seinem Dasein hatte er gerade keinerlei Möglichkeiten, diese Gefühle, die sich gerade in ihm breit machten, zu unterdrücken oder zu leugnen. Oh nein, diese waren so stark und präsent, dass sie jeden Versuch von ihm abschmetterten und Mammon konnte sich dagegen noch nicht einmal wehren. Er ergab sich und konnte nur noch es zulassen, was immer das auch gerade hieß. Mammon hatte definitiv die Kontrolle über sein Tun verloren, denn so schon fast liebevoll, wie er Freds Hand nahm und dieses ‘komm’ sagte, war so noch nie aus seinem Mund gekommen. Wie er sich auf sein Bett setzte und sie dann zu sich zog… das alles war viel gefühlvoller… intimer… Und Fred? Diese hatte sich dann kniend auf ihn gesetzt, sodass ihre Beine seinen Körper zwischen sich einschlossen. Der Blick vor dem erneuten Kuss… er war anders. Dieser Blick, den Mammon erwiderte… es war anders. Was passierte hier gerade? Selbst der Kuss, der dann folgte hatte eine ganz andere Note. Das war kein wildes und heißen herumgeknutsche. Es war kein ‘ich will dich einfach nur nehmen, wie ich es will’. Oh nein, es war eher ein ‘du bedeutest mir was’. Dieser Kuss war viel langsamer, intensiver und intimer. Mammon hatte das Gefühl, dass er zum ersten Mal so richtig spürte, wie sich ihre Lippen anfühlten. Und dann war da ihre Hand, die sich auf seine Brust legte und etwas Druck darauf ausübte. Aber auch das war keinesfalls wild, sondern eher wie eine Bitte, die sie an ihm hatte. Bereitwillig ließ Mammon sich langsam aufs Bett fallen und Fred folgte ihm schließlich auf ihm. Er sah sie mit einem liebevollen Blick an und legte dann seine eine Hand auf ihre Wange und diese dann sanft zu streicheln. Hier war nichts mehr von dem wilden und hemmungslosen Sex zu sehen, den sie sonst immer hatten und gerade eben auch gehabt hatten. Seine andere Hand legte er auf ihren Rücken und streichelten diesen. Auch hier fühlte es sich so an als würde er sie zum ersten Mal richtig spüren. Seine Fingerspitzen spürten ihre warme Haut, was ihm sogar einen leichten Schauer über den Rücken jagen ließ und seinen Körper kurz mit einer kleinen Gänsehaut belegt hatte. Sein Blick wanderte von ihren Augen über ihr Gesicht, ehe er mit seiner Nasenspitze ihre berührte und schließlich seine Lippen erneut ihre. Jedoch blieb es nur bei einem sehr kurzen Kuss, denn seine Lippen wanderten weiter. Kaum berührten seine Lippen ihre Haut von den Lippen zu ihrem Kinn. Es war fast schon nur ein Hauch. Obwohl es im Grunde nur ein Vorspiel war, fühlte es sich schon zu viel intimer an als alles, was er jemals erlebt hatte und schon jetzt war das, was hier gerade passierte, etwas, was er nie vergessen würde. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 24.02.2026 Als Mammon ihren Blick erwiderte, kam es Fred beinahe so vor als würde er direkt in ihre Seele blicken. Es begann in ihrem Bauch zu kribbeln und sie verstand gar nicht, was hier los war. Plötzlich war alles ganz anders und Fred wusste nicht, wie sie die Situation einordnen sollte. Bei jedem anderen Mann hätte sie darauf getippt, dass hier Gefühle mit im Spiel waren, aber bei Mammon? Bei Mammon war das doch lächerlich. Er stand doch über Gefühlen! Was war hier also los? Und warum fühlte es sich gut an auf diese Art von Mammon angesehen und geküsst zu werden? Sobald Mammon sich hingelegt hatte, legte Fred sich auf ihn. Sie schmiegte sich so eng wie möglich an ihn und genoss es Mammons Haut auf ihrer Haut zu spüren. So intensiv wie jetzt hatte sie seine Nähe noch nie wahrgenommen. Und die Hand auf ihrer Wange? Die fühlte sich traumhaft und genau richtig an, auch wenn es zuvor nie dermaßen zärtlich zwischen ihnen zugegangen war. Verdammt, Fred begann sogar fast dümmlich zu lächeln, als sie nun Mammons Blick erwiderte. Fast war es so, als wäre sie wieder zu einem verknallten Teenager mutiert. Das war gar nicht gut, weil es alles verkomplizieren würde, aber gerade in diesem Moment fiel Fred kein guter Grund mehr ein dagegen anzukämpfen. Sie fühlte sich wohl und gewollt. Es war, als wäre sie für Mammon genau so gut, wie sie war. Ganz so, als müsste sie sich nicht verstellen und sich darum bemühen irgendetwas anders oder besser zu machen. So wie jetzt hatte sie sich noch nie gefühlt. Die Hand auf ihrem Rücken sorgte umso mehr dafür, dass sich ein warmes, angenehmes Gefühl in ihr breit machte. Wie konnte sich dieses sanfte Streicheln fast noch besser anfühlen als alles, was sie vorhin getan hatten? Ob der Champagner langsam seine Wirkung bei ihr zeigte? Doch lange konnte Fred ihren Gedanken nicht mehr nachhängen. Als Mammons Nasenspitze die ihre berührte, konnte sie nicht anders als leise zu lachen. Es war einfach absurd, was hier passierte. Aber dennoch genossen sie den folgenden Kuss. Auch wenn er viel zu kurz ausfiel. Aber es war auch schön, als Mammons Lippen weiter wanderten. Genüsslich schloss Fred nun ihre Augen und strich mit einer Hand sanft von Mammons Brust bis zum Bauchnabel hinab. Es war eindeutig, dass das hier nicht der Moment war um Mammon direkt zwischen die Beine zu greifen und deswegen beschränkte sie sich darauf ihre Hand innerhalb dieses unschuldigen Rahmens zu bewegen. Immer wieder streichelte sie sanft rauf und wieder zurück. Nach einer Weile machte Fred sich dann daran sanft Mammons Hals zu küssen. Sie arbeitete sich langsam nach unten und als sie anfing seine Brust zu küssen, begann sie damit ihre Hand ebenfalls weiter nach unten wandern zu lassen. Nun streichelte sie liebevoll die Außenseite seines Oberschenkels. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 25.02.2026 Fred hatte mit ihrem Gefühl absolut Recht. Hier waren Gefühle mit im Spiel. Mammon konnte sich nicht mehr dagegen wehren bzw. fand er keinen Weg mehr sich diesen zu entziehen. Die Gefühle hatten sich schlagartig mit geballter Gewalt in den Vordergrund gerückt. Er konnte nichts mehr dagegen ausrichten und musste schlussendlich aufgeben und gab sich diesen hin. Es fühlte sich so an als würde er Fred zum ersten Mal richtig berühren, riechen, eben mit allen Sinnen wahrnehmen. Es war gerade alles so viel intensiver und verdammt, was hatte dieses Kribbeln in seiner Magengegend zu bedeuten? Er gab sich diesem Gefühl hin und seine Berührungen war sanft, schon fast liebevoll. Der Kuss war eindeutig zu kurz, aber er wollte nicht nur ihre Lippen schmecken, sondern jede Faser ihres Körpers. Noch so jedes Stückchen ihrer Haut wollte er schmecken und dann war da ihre Hand, die sich bis zu seinem Bauchnabel bewegte und dann wieder nach oben. Wie konnte es sein, dass so eine unschuldige Berührung so viel mehr gerade auslöste als alles, was er jemals zuvor sonst erlebt hatte? Das Kribbeln in seiner Magengegend wurde stärker. Hatte er sich vielleicht einfach nur den Magen verdorben? War das nicht vielleicht plausibler als das er sich hier gerade anfing tatsächlich zu verl… nein Mammon dachte jetzt nicht weiter. Was er zugeben konnte war, dass er etwas für sie empfand, aber in welchem Umfang, das konnte er absolut noch nicht deuten. Als ihre Lippen seine Brust berührten, schloss er genüsslich die Augen. Er wollte sich voll und ganz auf die anderen Sinne konzentrieren. Eine leichte Gänsehaut machte sich auf seinem Körper breit und als sie dann noch die Innenseite seines Oberschenkels berührte, entwich ihm sogar ein leises Seufzen. Was stellte sie da nur gerade mit ihm an? Dass er sie wieder wollte, war eindeutig zu sehen und zu spüren und die Gefühle, die gerade in ihm herrschten wollten ihr so nah sein, wie es nur ging. Mammon konnte es nicht mehr aushalten. Er wollte sie jetzt, aber nicht auf die Art, wie sonst immer. So legte er seine Hände auf ihre Oberarme und gab ihr zu verstehen, dass sie wieder zu ihm hinauf sollte und dann drehte er sich mit ihr im Bett, sodass sie schließlich unten lag und er über sie. Schon fast fragend sah Mammon Fred an, so als würde er auf ihre Erlaubnis warten, dass er sich mit ihr wieder vereinen durfte. Und dann… nach ihrer nonverbalen Erlaubnis drang er in sie. Jedoch alles andere als wild oder nur nach dem Motto, dass er sie wollte. Nein, es war langsamer und liebevoller und schon jetzt fühlte sich das Ganze viel intensiver an. Ja, er konnte es nicht oft genug erwähnen. Seine Beckenbewegungen waren viel gefühlvoller und sein Blick ebenso. So, wie Fred war, war sie vollkommen und das in jeder hinsicht. Dieser Sex hier war gleichberechtigt. Sollte sie diese eher ‘harmlose’ und Stellung wechseln wollen, würde er sich bereitwillig diesem Wunsch fügen. In dem Zustand, in dem er sich gerade befand war ihm alles Recht, was sie wollte. Er wollte ihr einfach nur nah sein und das ebenso in jeder Hinsicht. Das hier fühlte sich alles so… neu an und so verdammt gut. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 08.03.2026 Wie konnte das nur sein? Wie konnte dieses Seufzen von Mammon fast noch erregender auf Fred wirken als jedes Stöhnen, das bisher in ihrer Gegenwart über seine Lippen gekommen war? Wieso fühlte sich dieses Seufzen so intim an? Immer wieder fragte Fred sich, was hier eigentlich geschah. Bildete sie sich am Ende ein, dass sich alles so anfühlte, als wären gerade von beiden Seiten aus Gefühle im Spiel? Oder war es tatsächlich so? Eigentlich konnte sie sich das kaum vorstellen, aber es fühlte sich dennoch extrem danach an. So vertraut. So intim. Als würde die ganze Welt gerade still stehen und dieser Augenblick nur ihnen gehören. Auch wenn Mammon nichts sagte, verstand Fred, was er ihr zu verstehen geben wollte, als seine Hände sich auf ihre Oberarme legten. Brav, aber dennoch im gemütlichen Tempo küsste sie sich wieder nach oben. Als sie dann in der gewünschten Position angekommen war, ließ sie sich widerstandslos auf den Rücken drehen. Gerade war es ihr egal wer von ihnen oben war. In diesem Augenblick zählte für Fred nur, dass sie sich nahe waren und niemand sie stören würde. Mammons stumme Frage beantwortete die Halbdämonin mit einem Nicken. Ja, sie wollte Mammon jetzt in sich spüren. Wenn sie ehrlich war, wollte sie ihn ständig in sich spüren. Mit niemanden sonst hatte sie bisher so guten Sex gehabt. Wie konnte sie da nicht dauerhaft daran denken immer und immer wieder mit Mammon zu schlafen? Wohlig stöhnte Fred auf, als Mammon in sie eindrang. Es fühlte sich wie eine Erlösung an und irgendwie wie etwas, was ihr vermitteln sollte, dass es hier nicht nur um die Befriedigung von Trieben gehen sollte. Es war schön, auch wenn es so anders war als sonst. Für gewöhnlich schloss Fred genüsslich ihre Augen, wenn Mammon sich nahm, was er wollte, aber heute tat Fred dies nicht. Sie sah Mammon tief in die Augen während sie miteinander schliefen. Verdammt, warum begann es so in ihrem Bauch zu kribbeln, wenn Mammon ihr bis in die Seele zu blicken schien? Warum konnte sie nicht anders als ihm endlos in die Augen zu blicken und sich in diesen schönen Augen zu verlieren? Ohne das Fred es merkte, nahm ihr Blick ebenso liebevolle Ausmaße an, wie Mammons Blick. Ihre Züge wurden sanft und ihre Hände wanderten zärtlich über Mammons Körper. Während sie sich im Rhythmus bewegten, begann Fred nun damit Mammon wieder in einen ausgedehnten Kuss zu verwickeln. Der Kuss sagte das aus, was Fred sich gerade nicht auszusprechen wagte. Sie mochte Mammon. Sie mochte ihn sogar sehr. Und genau in diesem Moment war sie kurz davor ihn doch als ihren Herrscher anzuerkennen, obwohl sie am Anfang stets behauptet hatte, dass sie dies nie tun würde. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 08.03.2026 Das alles war gerade so surreal. Wie konnte es möglich sein, dass er solche Gefühle hatte und sie gerade so intensiv spürte? Ihm war seit der Geburt eingeredet worden, dass er solche Gefühle nie haben konnte, dass diese einfach nicht existieren, weil es Gefühle waren, die einen schwach machten und er eben nie schwach sein würde. Mammon war schließlich das Kind Luzifers ein Halbengel. Naja okay, da war noch die menschliche Seite, sodass er durchaus fühlen konnte, weil er eine Seele besaß und keine Gnade, aber dennoch… durch seine Engelsseite würde solche Gefühle eben nicht möglich sein. Ja, Mammon hatte wirklich geglaubt, dass er diese nie empfinden würde, weil er über solchen Dingen stand. Doch… wie war das jetzt noch erklärbar? Hatte man ihm sein ganzes Leben lang angelogen? Hieß das, dass er gar nicht so machtvoll war, wie er glaubte und wieviel Engel steckte dann wirklich in ihm? Eigentlich essenzielle Fragen, aber Mammon wäre nicht Mammon, wenn er solche wichtigen Fragen ersteinmal ignorierte und später vermutlich so verleugnen und so verändern, dass es in seine Logik passte. Doch jetzt konzentrierte er sich nur auf sie. Das war gerade sein Mittelpunkt. Er wollte sich Fred vollkommen hingeben. In dieser Situation war gerade kein Platz für Machtspielchen. Dass er sie wollte, stand außer Frage, nur Mammon wollte ebenso, dass auch sie ihn wollte. War das eigentlich ein absurder Gedanke? Absolut in seiner Welt. Eigentlich ging es doch immer darum, dass er bekam, was er wollte und im Grunde war es ihm da auch egal, ob die Anderen ebenso zufrieden damit waren oder nicht. Wer sich aufregte, bekam eben eine passende Antwort vom Teufelssohn und gut war. Aber bei Fred war das anders… war es dies nicht schon fast von Anfang an so gewesen? SIe hatte sich schon immer mehr erlauben dürfen als Andere. Auch beim Sex hatte sie durchaus mal das Sagen haben dürfen, auch wenn immer klar war, dass Mammon sich jederzeit sich das nahm, was er wollte und die Rollen schnell wieder so waren, wie sie sollten. Doch jetzt? Jetzt hatte es eine ganz andere Dynamik. Mammon bat sie nonverbal darum sich mit ihr zu vereinen und er wartete sogar darauf, ob er es durfte oder nicht. Zum Glück gestattete Fred ihm dies, aber was wohl passiert wäre, wenn dem nicht so wäre? Darüber wollte Mammon gar nicht erst nachdenken. Doch selbst nachdem sie ihm ihre Erlaubnis gegeben hatte, war es noch immer nicht diese körperliche Sex bei dem es nur darum ging seine Triebe zu befriedigen. Das hier ging tiefer, viel tiefer. Wie schön sie anzusehen war und ihre Augen… man konnte sich in diesem Blick einfach nur verlieren… Moment! Ihr Blick hatte etwas Liebevolles. Hieß das…konnte es sein das… doch seine Gedanken war so vernebelt von seinen Gefühlen, die ihn immer noch einnahmen und dann waren da auch noch ihre Hände, die so sanft und zärtlich über seine Haut strichen. Mammon konnte das alles nicht verstehen. Wie konnte etwas so banales, so wundervoll sein? Den Kuss, in dem Fred ihn dann noch hinein zog, gab ihm dann durchaus den Rest. Es war kein Kuss, wie jemals zuvor. Dieser Kuss hatte eine unausgesprochene Botschaft. Dieser Kuss offenbarte etwas, was ihn so irritierte, dass er aufhörte sein Becken zu bewegen, den Kuss löste und er sie irritiert ansah. War es wirklich das, was er dachte? “Empfindest du mehr für mich als nur die Lust auf körperlichen Sex mit mir?” Seine Stimme hatte nichts von dem Machtvollen, wie es sonst immer der Fall war. Hier sprach kein selbstbewusster Teufelssohn mit ihr und man hörte auch ebenso wenig Hohn oder Belustigung heraus. Oh nein, in seiner Stimme konnte man Unsicherheit hören. Vielleicht sogar ein Hauch von Angst vor ihrer Antwort. Könnte Mammon damit umgehen, wenn herauskam, dass er etwas für sie empfand, aber sie weiterhin nur das rein körperliche von ihm wollte? Er wusste es nicht und insgeheim hoffte er, dass sie ebenso etwas für ihn empfand, wie er für sie. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 14.03.2026 Was sollte das? Warum hörte er jetzt auf? Fred verstand die Welt nicht. Es war doch gerade alles perfekt gewesen, warum hielt Mammon dann inne? Und warum sah er sie so an? Ging ihm etwa jetzt erst auf, dass gerade etwas Anders war als sonst? Mammon war doch sonst nicht schwer von Begriff. Daran konnte es dann also nicht liegen. Was war es also dann? Doch dann kam die Frage und Fred verstand die Situation etwas besser. Sie war froh, dass Mammon sich scheinbar nicht über irgendwelche Gefühle, die da im Spiel sein könnten, lustig machen wollten, aber angenehm war diese Frage dennoch nicht. Fred wusste einfach nicht, was genau mit ihr los war. Sie hatte das Gefühl, dass es so etwas wie Liebe sein könnte, was sich in ihr regte, aber sie wollte es nicht wahr haben und ganz sicher wollte Fred es auch nicht laut aussprechen. Es kam ihr albern vor und eigentlich wollte sie auch nicht riskieren, dass das mit Mammon irgendwie ernst werden könnte. Durch ihre Lüge war so schon alles kompliziert genug, da konnte Fred nicht noch irgendwelche ernsthaften Bindungen gebrauchen. Im Grunde hätte sie heute einfach umdrehen sollen, als sie Mammon im Club entdeckt hatte. Nachdem sie nun einen Herzschlag lang gezögert hatte, seufzte Fred. „Dir ist bewusst, dass solche Gespräche beim Sex der totale Stimmungskiller sind, oder?“, wollte Fred nun wissen. Dann legte sie ihre Stirn in Falten. „Warum interessiert dich das eigentlich so sehr, dass es nicht bis später warten kann? Du bist doch kein High School Mädchen, das mit dem Star des Footballteams schläft und wissen will, ob das jetzt die große Liebe ist.“ Wobei Mammon sich ja eigentlich genau so unsicher angehört hatte. Ob das wohl hieß, dass sie ihm etwas bedeutete? Hilfe, wie sollte sie denn jetzt damit umgehen? Es war schon so lange her, dass jemand ihr gegenüber von Liebe gesprochen hatte und rückblickend konnte Fred nicht mal sagen, ob das damals nicht nur eine Lüge gewesen war. Die Situation wuchs ihr gerade über den Kopf. „Wieso kann nicht einmal etwas unkompliziert bleiben?“, murmelte Fred dann. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 14.03.2026 Sie musste ihm nicht sagen, dass solche Fragen Stimmungskiller waren und man eigentlich auch gleich mit dem Sex aufhören konnte. Ja, er wusste es und ja, eigentlich hätte Mammon genauso reagiert wie Fred. Wenn eine oder einer seiner Sexpartner mit so etwas anfing, dann war da schneller Schluss als man Teufelssohn sagen konnte. Doch diesmal war er es ja, der für den Stimmungskiller sorgte. Er hatte sich aufgehört zu bewegen und er hatte diese Frage stellen müssen. Ach verdammt! Wieso musste das gerade passieren? Wieso hatte er einfach nicht seine Klappen halten können und diesen Sex, der so anders war als jemals zuvor, unterbrechen müssen? Den Ärger von Fred konnte Mammon deshalb mehr als gut verstehen. Es schien ja fast so als hätten sie ein kleines bisschen die Rollen getauscht. Aber das würde Mammon so ja nicht zugeben. “Beantworte mir einfach die Frage.” Bat er. Es war ein aufrichtiges Bitten, keine Aufforderung eines Herrschers, sondern eher eines Mannes, der einfach wissen wollte, was Fakt war, der unsicher war und durchaus überfordert mit der momentanen Situation. Doch Fred blieb erstmal dabei, ihn darauf hinzuweisen, dass er doch kein Highschool Mädchen war, die mit dem Star der Footballmannschaft schlief und dann wissen wollte, ob es die große Liebe war. Diesen Vergleich verstand er nicht. Wie auch? Er war nie in einer Highschool oder wusste um den Fame solcher Sportler. Mammon konnte nicht anders als zu seufzen, den Kopf zu schütteln und sich schließlich von ihr zu entfernen, sodass er aufstand und vor dem Bett stand. Er blickte sie nicht an, sondern sein Kopf war gesenkt und er strich sich mit einer Hand durchs Haar. Seine andere Hand stützte er in seine Hüfte und er hatte sich mit dem Rücken zu ihr gedreht, so als würde es ihm so leichter fallen, das zu sagen, was in ihm vorging. “Ich… ich hab keine Ahnung, was mit mir los ist.” Gestand er und drehte sich nun leicht etwas zu ihr. “Dieses… dieses verdammte Kribbeln in der Magengegend…” Dabei deutete er mit beiden Händen auf seine Magengegend. “Ich hab keine Ahnung, was das zu bedeutet hat und…” Nun zeigte Mammon auf Fred. “und dann noch dieser Kuss und diesen angefangenen Sex…” Sprach er und in seiner Stimme hörte man deutlich seine Verwirrung und Unsicherheit. “Sowas hab ich noch nie erlebt und noch nie gefühlt und schon jetzt war es das Beste, was ich jemals gespürt hatte.” Gestand Mammon weiter. Erneut fuhr er sich durchs Haar und ließ seinen Blick sinken. “Ich… ich hab keine Ahnung, was das alles zu bedeuten hat.” Sprach er weiter und seine Stimme wurde leiser, ehe er sich nun vom Bett komplett weg bewegte. Mammon ging bis zu seinem Piano und stützte seine Hände auf sein Instrument. Sein Kopf zwischen seinen Armen gesenkt. “Ich kann verstehen, wenn du keine Lust mehr auf Sex hast und erst Recht, wenn du lieber gehen willst.” Seine Stimme war zwar so laut, dass Fred es hören konnte, aber auch so leise, wie man es eigentlich nicht von Mammon gewohnt war. “Wer will sich so ein Elend schon ansehen.” Murmelte Mammon eher zu sich selbst als zu Fred. Was in Dads Namen passierte hier nur gerade? Wieso war da jetzt plötzlich diese verletzliche Seite? Weil sie ihm keine Antwort auf seine Frage gab? Er wusste es nicht. Im Moment wusste er gar nichts! RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 15.03.2026 „Du hast mir auch nicht sofort eine Antwort gegeben“, erwiderte Fred. Wenn Mammon damit durch kam ihr bezüglich des Vermissens erst später zu antworten, dann sollte man ihr auch erlauben nicht sofort sagen z müssen, ob sie irgendwelche Gefühle hatte. Diese Frage kam einfach aus dem Nichts und viel zu überfallartig. Fred war noch gar nicht bereit dazu eine solche Frage zu beantworten. Aktuell schaffte sie es ja nicht mal zu sich selbst wirklich ehrlich zu sein, wie sollte sie dann Mammon eine so große Frage beantworten können? Normalerweise wollte Fred nie, dass ihr körperlicher Kontakt endete, aber gerade war sie halbwegs froh darüber, dass Mammon das Bett verließ. Über Gefühle zu sprechen, während er noch in ihr war, war einfach viel zu seltsam gewesen. Vielleicht war das sogar einer der seltsamsten Momente in ihrem Leben gewesen und Fred hatte schon viel seltsames Zeug erlebt. Seufzend setzte Fred sich auf und betrachtete Mammon wortlos. Es war gut, dass er nun zu sprechen begann, denn so geriet die Halbdämonin nicht in die Verlegenheit die Frage doch noch beantworten zu müssen. Irgendwie machte es die Sache für Fred auch angenehmer, dass Mammon sie gerade nicht ansah. Jeder Blick hätte umso mehr Druck aufgebaut doch erklären zu müssen, was in ihr vorging. Doch dieser Luxus hielt nicht lange an. Als Mammon nun anfing von einem Kribbeln in der Magengegend zu sprechen, wandte er sich um. Mammon wieder ins Gesicht blicken zu können, löste einiges in ihr aus. Sie fühlte sich schlecht, weil sie es gerade nicht schaffte seine Frage zu beantworten, sie fühlte sich schlecht, weil sie ihn ständig belog, aber irgendwo war Fred auch danach zu lachen. Es war absurd, dass der Sohn des Teufels gerade ernsthaft davon sprach, dass er Dinge für sie empfand. Er, der doch angeblich über solchen Dingen stand. Man konnte Fred deutlich ansehen, dass gerade einiges in ihr vorging, aber zum Glück konnte man ihr nicht zu sehr ansehen, dass ein Teil von ihr am liebsten in schallendes Gelächter ausgebrochen wäre. Weiterhin schwieg Fred, jedoch blieb sie nicht weiter auf dem Bett sitzen. Sie stand auf und ging langsam zu Mammon herüber, der nun an seinem Piano stand. Wortlos schlang sie nun von hinten ihre Arme um ihn, um sich dann an ihn zu schmiegen. „Ich werde nicht gehen, auch wenn der Sex für den Moment vom Tisch ist“, ließ sie Mammon mit sanfter Stimme wissen. Um einfach weiter zu machen, war die Situation zu seltsam geworden. Abgesehen davon ließen sich manche Dinge besser besprechen, wenn man nicht gerade Sex miteinander hatte. Wobei Fred immer noch nicht wusste, ob sie es über sich bringen würde wirklich irgendetwas darüber zu sagen, was sich in ihr tat. „Was du da beschreibst, klingt so als hättest du dich ein wenig verknallt. Das kann schon mal passieren. Scheinbar auch dem Sohn des Teufels. So viel zu du stehst über solchen Dingen“, neckte Fred Mammon ein wenig, auch wenn sie nicht wusste, ob das gerade angemessen war. Um ihn zu zeigen, dass sie sich nicht wirklich über ihn lustig machen wollte, sondern es eher liebevoll meinte, hauchte Fred einen Kuss auf seine Schulter. „Weißt du, es ist mutig solche Dinge auszusprechen. Das Problem ist nur, dass nicht jeder so mutig ist das zu tun und manchmal nicht beide Personen zum selben Zeitpunkt dazu bereit sind solche Dinge auszusprechen. Es ist kompliziert.“ Blieb nur zu hoffen, dass Mammon ansatzweise verstand, was Fred damit sagen wollte. Sie mochte ihn, aber sie konnte es definitiv nicht aussprechen, weil sie Angst hatte und die ganze Sache nicht wahr haben wollte. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 15.03.2026 Stimmt, das hatte Mammon in der Tat nicht. Er wurde eben so aufgezogen, dass man seine Launen aushalten sollte und er entschied wann er antwortete. Andersherum wurde ihm eingetrichtert, dass es sein gutes Recht war, ungeduldig zu sein, wenn der Andere nicht sofort antwortete. Er war der Teufelssohn, der Prinz der Hölle. Mammon konnte sich somit mehr erlauben. Doch hier… jetzt in diesem Moment… war alles anders. Mammon erwiderte nichts darauf, dass er Fred ja auch nicht sofort eine Antwort gegeben hatte. Nein, er brachte Abstand zwischen Fred und sich und dann… dann brachen die Worte aus ihm heraus. Mammon sprach davon, dass er nicht wusste, was mit ihm los war, er öffnete sich ihr sogar und gestand, dass da dieses Kribbeln in seiner Magengegend war, das er absolut nicht verstand. Dieser ganze Zustand verwirrte und überforderte ihn. Mammon war sogar so sehr mit sich beschäftigt und all diesem Chaos, dass er gar nicht wahrnahm, dass auch in Fred so einiges vorging. Er kam damit absolut nicht klar, sodass er schlussendlich noch mehr Abstand zwischen sich und ihr brachte und schließlich sich am Piano mit gesenktem Kopf abstütze. Wenn sie gehen wollte, würde er es verstehen. Wenn Mammon sich selbst sehen könnte, würde er dieses Elend nicht mit ansehen wollen. All diese Gefühle und all dieses Chaos. Hier stand nicht der Prinz der Hölle, sondern ein überforderter Kerl, der so gar nichts mit dem sonst so stolzen, selbstbewussten und selbstverliebten Mammon gemein hatte. Und dann spürte er plötzlich ihre Hände und Arme an seinem Körper. Sofort lief ihm ein kleiner Schauer über den Rücken, der alles andere als unangenehm war. Wie schaffte sie es nur diese… komischen Gefühle in ihm hervorzurufen? Sie ging nicht? Als Mammon das hörte, hob sich schlagartig sein Kopf und er drehte diesen soweit er eben in dieser Position konnte. Erleichterung machte sich in ihm breit. Wieso erleichterte ihn dies? Wieso ging sie nicht? Sex war jetzt erst einmal passe, das wussten sie beide und dennoch blieb sie? Wieder etwas, was der Dunkelhaarige nicht verstand und auch nicht nachvollziehen konnte. Als Mammon sie fragen wollte, warum sie nicht ging, war Fed aber schon schneller gewesen und sprach weiter. Sie sprach davon, dass es sich ganz danach anhörte, dass er sich verknallt hatte. Moment… Er?! Das… das konnte nicht möglich sein! Solche Gefühle besaß er nicht und konnte er somit nie fühlen. Sie musste sich irren, anders konnte es nicht sein. Wenn dem aber doch so war, dann hieß das, dass er sein ganzes Leben lang belogen wurde. Das hieß, dass sein Vater ihn belogen hatte. Wut machte sich in Mammon breit. Ein weiterer Grund ihn endlich auszuschalten. Oh, wenn es wirklich stimmte, dass der Teufel ihn belogen hatte, dann war er noch mehr als vorher entschlossen, diesen zu vernichten! Die Wut machte sich soweit bemerkbar, dass sein Körper sich anspannte, sein Blick starr auf sein Instrument wieder gerichtet war und seine Finger sich krümmten als würden sie versuchen sich in das Piano zu krallen und dann war da dieser sanfte Kuss auf seine Schulter. Diese kleinen neckischen Spruch hatte Mammon gar nicht erst wahrgenommen, zu sehr war er gerade in seiner Wut vertieft gewesen. Es war der Kuss auf seine Schulter gewesen, die ihn wieder ins hier und jetzt zurückgeholt hatte und dann sprach sie von Mut und dass nicht jeder diesen Mut hatte und durchaus auch nicht zur gleichen Zeit. Was Fred ihm damit genau sagen wollte? Nein, das konnte er nicht richtig deuten. Dennoch drehte er sich nun langsam komplett zu ihr herum. Kurz trafen sich ihre Blicke, auch als Mammon nun anfing wieder zu sprechen. “Tse… das ist kein Mut! Gefühle machen einen nicht mutig! Sie machen einen…” Er unterbrach seinen Satz und sah nun doch wieder weg von Fred. Er fühlte sich irgendwie gerade nicht würdig ihre Berührung zu genießen, weshalb Mammon sich eher sanft aus ihrer Umarmung befreite und wieder etwas Abstand zwischen sich beiden brachte. Es waren nur ein paar Schritte, ehe Mammon wieder zum Stehen kam. Erneut eine Hand eingestützt an seiner Hüfte und die anderen rieb kurz über sein Gesicht, ehe er sie an seinem Körper hinunter hingen ließ. “Was ist daran mutig, dass ich am liebsten jeden Kerl, der dir zu nahe kommt den Kopf abreißen würde oder zumindest foltern will?” Fing er an zu sprechen und drehte sich nun doch wieder zu ihr. “Was ist daran mutig nur jede Gelegenheit zu nutzen, um dich in meiner Nähe haben zu können?” Dabei ging er auf Fred zu. Sein Tonfall war nicht sanft, sondern man hörte deutlich seine Überforderung heraus, die ihn irgendwie wütend machte. “Was ist mutig daran gehofft zu haben dich zu vergessen als du diese Auszeit wolltest?” Wollte er dann wissen und stand nun wieder direkt vor ihr. “Ich bin der Sohn des Teufels und mir wurde von Geburt an beigebracht, dass ich über so etwas stehe. Wenn das alles gelogen war dann…” Noch einmal hielt er inne, sammelte sich und sprach dann erst weiter. “Wer bin ich dann noch, wenn dem nicht so ist?” Verzweiflung, Verwirrung und Überforderung war in seinem Blick zu sehen. Vielleicht sogar ein Hauch von Hilflosigkeit. Konnte sie ihm nicht einfach sagen, dass das alles nur ein blöder, billiger Zauber war? Konnte sie ihn nicht einfach irgendwie erlösen von diesem… Leid? RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 16.03.2026 Okay, hatte sie irgendetwas falsch gemacht? Da war plötzlich eine extreme Anspannung in Mammons Körper. Verdammt. Wäre es vielleicht doch besser gewesen zu gehen? Diese Anspannung in Mammons Körper verunsicherte Fred schlagartig. Irgendwie hatte ihr alles deutlich besser gefallen, als sie vorhin noch gemeinsam im Bett gelegen hatten. Als Mammon ihr im nächsten Moment in die Augen sah, hatte sie die Hoffnung, dass sie nun wieder alles in den Griff kriegen könnten, aber die Hoffnung starb ziemlich schnell. Nicht nur, dass Mammon die Blickkontakt abbrach, er befreite sich sogar aus ihrer Umarmung und bewegte sich von ihr Weg. Fred ließ es zu, dass Mammon auf Abstand ging, auch wenn es ihr irgendwie nicht gefiel, was hier vor sich ging. Da ihr die Situation nicht ganz geheuer war, schlang sie nun ihre Arme um sich selbst, einfach um sich weniger nackt und schutzlos zu fühlen. Während Mammon sprach, schwieg Fred. Sie hatte das Gefühl, dass es besser war ihn nicht zu unterbrechen. Mammon wirkte auch so schon aufgebracht genug und Fred konnte rein gar nicht einordnen, ob sie daran Schuld hatte oder nicht. „Es ist mutig diese Dinge offen zu zugeben. Man macht sich angreifbar, wenn man diese Dinge ausspricht. Das ist der mutige Teil“, erklärte Fred. Dies war auch der Teil, den sie selbst nicht auf die Reihe bekam. Fred traute sich nicht wirklich alles auszusprechen. Sie wollte sich selbst davor schützen wieder verletzt zu werden. Und es bestand kein Zweifel daran, dass sie wieder verletzt werden würde. Na ja, besser gesagt hätte sie sich in diesem Fall selbst verletzt. Sie hatte schließlich alles zum Scheitern verurteilt als sie Mammon angelogen hatte. Sie sorgte immer wieder dafür, dass das hier nicht klappen könnte, weil sie immer weiter log. Aber was sollte sie sonst tun? Inzwischen war sie an einem Punkt angekommen, wo sie weiter lügen musste. Fred sah einfach keinen Weg mehr aus der Lüge raus. Bevor Fred weiter sprach, suchte sie Mammons Blick. „Ich kann dir nicht sagen, wer du dann noch bist, aber ich kann dir sagen, dass du es herausfinden wirst, wer du bist. Mammon, mein Vater hat mich auch die ganze Zeit über belogen. Ich weiß also wie es dir geht“, versicherte Fred. Sie hörte damit auf ihre Arme weiter um sich geschlungen zu halten. Statt weiterhin in der Schutzhaltung zu verharren, griff Fred nun nach einer von Mammons Händen, um diese mit ihrer zu drücken. „Alles, was jetzt in dir vorgeht, ist okay. Ich höre dir zu und wenn du mir sagst, was ich für dich tun kann, dann helfe ich dir auch. Selbst wenn du jetzt gerade lieber alleine sein möchtest, ist das okay. Ich würde gehen und dir deinen Freiraum lassen. Glaub mir, ich wollte auch nur alleine sein und die ganze Welt hassen, als ich herausgefunden habe, dass mein Vater mich belogen hat.“ Ja, das war etwas über das sie reden konnte. All das lag weit genug in der Vergangenheit und Fred hatte sich halbwegs damit abgefunden, was damals passiert war. Ihre aktuellen Gefühle für Mammon konnte sie sich allerdings noch nicht genug eingestehen, als das es ihr wirklich leicht fallen würde sie auszusprechen. Zumindest nicht alle. „Und was ist daran so schlimm, wenn du eifersüchtig auf andere Männer bist? Verdammt, ich will doch auch nicht hören, was du mit anderen treibst!“ Ja, das konnte sie zugeben. Sie hatte ja schon zuvor darum gebeten, dass Mammon ihr nichts mehr von anderen Bettgeschichten erzählte. RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 17.03.2026 Fred hatte im Grunde nichts falsch gemacht. Sie hatte lediglich in ihm etwas ausgelöst, was er einfach nicht mehr aufhalten konnte. Sie hatte etwas zum Vorschein gebracht, was Mammon glaubte gar nicht erst zu besitzen, weil es ihm von Geburt an gesagt wurde. Sie traf keine Schuld und auch Mammon wusste tief in sich drin, dass es so war. Wäre er anderer Meinung, dann hätte er all seine Wut sofort an Fred ausgelassen. Doch dem war nicht so. Mammon hatte sich sogar aus ihrer Umarmung befreit. Einerseits weil er gerade den Abstand brauchte, andererseits um Fred auch ein wenig vor sich zu schützen. Mammon wusste, dass er impulsiv reagieren konnte und das Letzte, was er wollte, war ihr wehzutun. Der Person, für die er anscheinend Gefühle hatte, Gefühle, die sich einerseits so befremdlich und irritierend anfühlten, dass sie ihn überforderten, aber andererseits sich so… gut anfühlten. Der Abstand half für einen Moment. Zumindest so, dass er nicht gleich sein ganzes Penthouse zerlegen wollte. Er fing an zu sprechen, darüber, was daran mutig war Dinge zu tun, die sich für ihn nicht als mutig anfühlten. Tja und Fred? Sie sagte, dass es mutig war solche Dinge zuzugeben und gerade das offen darüber reden einen angreifbar machte und das wiederum mutig war. “Tse…” Kam kurz von Mammon und er musste den Kopf schütteln. Das konnte ja wohl nicht wahr sein! “Ich bin so gut, wie unbesiegbar. Keine von der Erde hergestellte Waffe kann mich töten. Ich bin nicht angreifbar… ich…” Mammon stockte. “Ich bin der Sohn des Teufels.” Gerade den letzten Satz sagte er eher zu sich selbst als zu Fred. So als würde er es sich selbst sagen müssen, wer seine Vorfahren waren. Sein Vater, der Teufel, und Gott war sein Großvater. Mammon war etwas Besonderes, etwas, das weit oben in der Rangordnung stand. Wie konnte er da also angreifbar sein? Ja, Mammon wusste, dass er halb Mensch war und er wusste, dass diese Seite irgendwo in ihm war. In der Hölle war diese aber nie zum Vorschein gekommen. Luzifer hatte dafür gesorgt, dass diese Seite tief in ihm verborgen blieb mit all diesen hässlichen Gefühlen, die einen nur schwach machten. Doch hier und jetzt fragte er sich, ob sein eigener Vater ihn belogen hatte. Oh… gnade ihm Großvater, dass der Teufel es nicht getan hatte, denn sonst… nein, es war besser an dieser Stelle nicht weiterzudenken, denn etwas ganz anderes fragte er sich viel mehr. Wer war er dann noch? Konnte Fred ihm nicht diese Frage beantworten? Nein, das konnte sie nicht, aber was sie konnte, war ihn zu verstehen und ihm Hoffnung zu geben, dass er herausfinden würde, wer er war, denn auch sie wurde von ihrem eigenen Vater angelogen. “Hast du deinen Vater vernichtet? Denn wenn sich wirklich herausstellt, dass er mich all die Zeit angelogen hat, dann werde ich ihn vernichten.” Wie ernst es ihm war, hörte man deutlich aus seiner Stimme heraus. Dennoch, für einen kurzen Moment war die Wut in ihm abgemildert. Irgendwie fühlte er sich ein kleines bisschen besser zu wissen, dass sie ihn verstand und wusste, was in ihm vorging, weil sie das gleiche erlebt hatte. Als Fred dann nach einer seiner Hände griff, wanderte Mammons Blick zu dieser und dann wieder hoch zu Fred. Hatte sie eigentlich eine Ahnung, was jede Berührung von ihr in ihm auslöste? Es war fast so, wie ein Schalter, der sich umlegte. Die Wut wurde schwächer, die Verzweiflung ebenso. Mammons Körper wurde wieder weicher. Als sie dann noch sprach, war da wieder dieses Kribbeln in der Magengegend. Diese Worte trafen ihn eiskalt. Nie zuvor hatte jemals jemand ihm so aufrichtig helfen wollen. Erst Recht nicht in einem Moment, wo er so machtlos und schwach war, was auch daran lag, dass niemand ihn jemals in so einem Zustand gesehen hatte. Er selbst kannte solch einen Zustand nicht mal von sich. Ihre Worte hatten ihn sprachlos gemacht und er konnte nicht anders als Fred einfach nur anzusehen mit einer Mischung aus Dankbarkeit und etwas, was er gerade nicht beschreiben konnte. Zum Glück musste er das auch nicht, denn Fred hatte auch schon weiter gesprochen und es sogar geschafft, dass ein kurzes Schmunzeln über seine Lippen huschte. “Würdest du sie gern auch so lange foltern, bis sie nach Erlösung betteln?” Fragte er Fred. “Du bist eifersüchtig?” Leicht ungläubig sah er sie an. Fred musste keinesfalls eifersüchtig sein. Sie war die erste Person, die es geschafft hatte, dass er in der Zwischenzeit mit niemand anderem intim wurde. Sie war die erste Person, die er nicht in seinem Sex-Ordner erwähnte, weil er das Gefühl hatte, dass er das mit niemandem teilen wollte. “Ich will nicht, dass du gehst.” Meinte er plötzlich. “Das würde nur dafür sorgen, dass ich mein ganzes Penthouse zerstören würde und eigentlich mag ich es so, wie es jetzt ist.” Gab er zu. Sie war somit gerade der Grund, wieso hier noch alles so stand, wie es hier gerade stand. Unbewusst drückte Mammon dabei ihre Hand, so als würde er sonst Sorge haben, doch noch die Kontrolle zu verlieren. “Was soll bitteschön an diesem komischen Gefühl so toll sein? Es fühlt sich im Magen eher so an, als hätte ich Verdorbenes gegessen.” In Liedern, Serien, Filmen und Büchern klang es dagegen immer nach einem schönen Gefühl. Wenn sich Liebe aber so anfühlte, dann konnte er gern darauf verzichten. |