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		<title><![CDATA[Slayertime - Valen & Vice]]></title>
		<link>https://slayertime.de/</link>
		<description><![CDATA[Slayertime - https://slayertime.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 01:18:15 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[If I don't talk about it, it's either very displeasing or very precious to me]]></title>
			<link>https://slayertime.de/showthread.php?tid=2312</link>
			<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 22:55:42 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://slayertime.de/member.php?action=profile&uid=195">Antares Lexington</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Things are drawing towards the end now, unless I am mistaken.<br />
There is an unpleasant time just in front of you; but keep your heart up!</span><br />
- J.R.R. Tolkien, The Hobbit</span></div>
<br />
<a href="https://up.picr.de/51355554sw.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a> (KI)<br />
<br />
Wie jeden Abend, seit einem halben Jahr, hatte Antares seine Schicht pünktlich angetreten. Seinen Weg hierher, wie so oft, in der Gestalt des Katers absolviert, damit er dem Fluch genügend Freiraum gab, um für die nächsten Stunden nicht Gefahr laufen zu müssen, ihm zu erliegen, sich dann in der Nähe des Clubs zurück verwandelt und beim Ankommen ein paar Worte mit den anderen Angestellten gewechselt. Noch eine Zigarette geraucht, Smalltalk geführt um zu erfahren, was alles so anlag und die verschiedenen Stimmungen bezüglich des bevorstehenden Cage-Fights aufgeschnappt. Eigentlich wie immer. Und doch war einiges anders. Schuld war ein junges Mädchen, dem er einen zu großen Platz in seinem Herzen eingeräumt hatte, als es gut war. Antares wusste, wie verletzlich einen diese Art von Gefühl machte und so lange war es ihm nun gelungen sich an seinen selbst auferlegten Eid zu halten. Die Zwölfjährige aber war mitten durch diese Schutzmauer gewandert und hatte sich ihren Platz erkämpft. Mittlerweile war sie in Sicherheit. Weg von den Gefahren, die ihr hier in der Stadt drohten und vor allem einem ungewissen Schicksal, welches für sie bereits vorbestimmt gewesen wäre. Wie vielen Leuten er deswegen ans Bein pisste, konnte er noch nicht abschätzen, doch Antares hoffte, es war neben Ashcroft noch eine Menge anderer. Vor allem aber hoffte er, diesem Mistkerl einen größtmöglich finanziellen Schaden zugefügt zu haben. Sicherlich war Maisie bereits fest eingeplant gewesen und nun klaffte dort ein Loch, wo eigentlich die sprichwörtlich goldene Gans sitzen sollte. Dieses zwölfjährige Mädchen hätte eine ernsthafte Bedrohung für die magische Welt werden können und ein Geschäftsmann wie Ashcroft hatte die Rechte daran bereits meistbietend verkauft. <br />
<br />
Nun aber saß dieser mit leeren Händen da und genau dieser Gedanke war Antares Genugtuung genug. Dafür hatte er es auch auf sich genommen, mit der unangenehmsten Person dieser Stadt zusammen zu arbeiten. Einmal und nie wieder. So oder so ähnlich waren ihre übereinstimmenden Worte, als sie sich trennten. Wenigstens in diesem einen Punkt, waren Syrena und er sich einig. <br />
Blieb noch die andere, vielleicht vergleichsweise kleinere aber dennoch nicht zu leugnende Veränderung, dass er genau wegen dieser Rettungsaktion seinen Posten hier hinter der Bar verließ. Unangekündigt und unabgesprochen. Und vollkommen untypisch für ihn. Seit seinem ersten Tag hatte er nicht einmal ohne Absprache gefehlt. Als er gestern hier auftauchte, war Maisie erst einige Stunden weg und Spuren der vorangegangenen, magischen Anstrengungen, waren ihm noch anzusehen. Deswegen konnte er seinen unwissenden Kollegen weiß machen, er hätte sich den Magen verdorben gehabt. Deswegen der plötzliche Aufbruch ohne Rückkehr an den Arbeitsplatz. Hier und da bekam er sogar ein paar mitleidige Worte, während es für andere einfach eine Erklärung blieb. Seinem Boss aber, so wusste Antares, konnte er nichts vormachen. Gestern blieb das große Donnerwetter aber aus, welches er schon erwartete, nachdem ihn sein Kollege wissen ließ, Mammon habe am Vorabend nach ihm gesucht. Ganz klasse, dachte Antares sich noch dabei. Sonst war der Chef teilweise den ganzen Abend nicht auffindbar, aber wenn er 'einmal' nicht da war, wollte er natürlich was von ihm. Er war schon wahrlich ein Glückspilz. Aber der Hexer stand zu seinen Taten. Für Maisie nahm er all das auf sich und sollte der Sohn des Teufels der Meinung sein, einen besseren Barkeeper einsetzen zu wollen, sollte es eben so sein. Maisie war in Sicherheit und einen neuen Job fand Antares allemal. Schade wären dann zwar die Kontakte, die er hier im Club knüpfen konnte und von denen sich nicht alle auf eine andere Location umlegen konnten aber er käme weiterhin über die Runden. Der Verlust des angesagtesten Arbeitsplatzes der Stadt würde an ihm nagen und auch eine Weile dauern, bis er darüber hinweg kam, aber Antares blieb dabei. Das war es alles wert. Und mal ehrlich? So ohne weiteres fand Mammon keinen, der ihn gleichwertig ersetzen konnte. <br />
<br />
Der Club war bereits wieder gut gefüllt, die Musik laut und die Tanzfläche voll. Auch Antares selbst hatte einiges zu tun gehabt, Drinks gemixt, Cocktails ausgeschenkt und sich Geschichten angehört. Gerade war ein bisschen Leerlauf, was er dafür nutzte, seinen Arbeitsbereich zu säubern und seinem Laufburschen aufzutragen, welche Zutaten er gleich noch aus der Kühlung holen sollte. Da setzten sich drei junge Frauen an den Tresen. Eindeutig nicht mehr gänzlich nüchtern, denn eine davon hatte Probleme auf den Hocker zu klettern. Scheinbar ging deren Party schon woanders los. Aber natürlich war Antares professionell genug, den Dreien sofort seine Aufmerksamkeit zu schenken. "Ladys?" Ganz automatisch, man könnte schon sagen, rein professionell, schickte er einen Hauch des Zaubers voraus, den er bei so gut wie all den Gästen anwandte, die sich zu ihm setzten. Individuell angepasst und vorsichtig dosiert, sodass sein Gegenüber möglichst nichts davon mitbekommen sollte. Aber der Zauber ließ die erste Hemmschwelle niedriger erscheinen, um ihn als vertrauenswürdige Person dastehen zu lassen. Nicht einfach nur der Fremde hinter dem Tresen. Wenn es mehr sein durfte, erledigten dies seine Drinks. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Hi, ich bin Tiffany."</span> Antares nickte ihr freundlich zu und wiederholte ihren Gruß. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Sie hat heute Geburtstag."</span> Meinte die Freundin, welche nun endlich auf dem Hocker saß. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Und wir haben gehört, hier soll es die besten Drinks der Stadt geben."</span> Gab die Dritte im Bunde bekannt. "Was darf ich euch denn anbieten?" Alle drei sahen sich an und diejenige, die sich als Tiffany vorgestellt hatte, legte beide Unterarme auf den Tresen und beugte sich lasziv nach vorne, sodass Antares eine sehr angenehme Aussicht genießen durfte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Kannst du erraten was ich möchte?"</span> Der Hexer wusste, ein Teil seiner Arbeit war Show und das dies regelrecht von ihm erwartet wurde. Also ging er auf die Farce ein, kam etwas näher und sah seiner Gegenüber in die Augen. Wirklich in die Augen. Er schickte ihr eine Welle des guten Gefühls, von dem sie in ihrem momentanen ohnehin schon vorherrschenden Zustand nicht erkennen konnte, woher es kam, sie aber selig lächeln ließ. "Ich weiß genau, was du möchtest." Mit dieser doppeldeutigen Aussage, wandte er sich um und machte sich daran, einige Zutaten in einen Shaker zu geben. Die Drei auf der anderen Seite des Tresens glucksten amüsiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Things are drawing towards the end now, unless I am mistaken.<br />
There is an unpleasant time just in front of you; but keep your heart up!</span><br />
- J.R.R. Tolkien, The Hobbit</span></div>
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<a href="https://up.picr.de/51355554sw.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a> (KI)<br />
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Wie jeden Abend, seit einem halben Jahr, hatte Antares seine Schicht pünktlich angetreten. Seinen Weg hierher, wie so oft, in der Gestalt des Katers absolviert, damit er dem Fluch genügend Freiraum gab, um für die nächsten Stunden nicht Gefahr laufen zu müssen, ihm zu erliegen, sich dann in der Nähe des Clubs zurück verwandelt und beim Ankommen ein paar Worte mit den anderen Angestellten gewechselt. Noch eine Zigarette geraucht, Smalltalk geführt um zu erfahren, was alles so anlag und die verschiedenen Stimmungen bezüglich des bevorstehenden Cage-Fights aufgeschnappt. Eigentlich wie immer. Und doch war einiges anders. Schuld war ein junges Mädchen, dem er einen zu großen Platz in seinem Herzen eingeräumt hatte, als es gut war. Antares wusste, wie verletzlich einen diese Art von Gefühl machte und so lange war es ihm nun gelungen sich an seinen selbst auferlegten Eid zu halten. Die Zwölfjährige aber war mitten durch diese Schutzmauer gewandert und hatte sich ihren Platz erkämpft. Mittlerweile war sie in Sicherheit. Weg von den Gefahren, die ihr hier in der Stadt drohten und vor allem einem ungewissen Schicksal, welches für sie bereits vorbestimmt gewesen wäre. Wie vielen Leuten er deswegen ans Bein pisste, konnte er noch nicht abschätzen, doch Antares hoffte, es war neben Ashcroft noch eine Menge anderer. Vor allem aber hoffte er, diesem Mistkerl einen größtmöglich finanziellen Schaden zugefügt zu haben. Sicherlich war Maisie bereits fest eingeplant gewesen und nun klaffte dort ein Loch, wo eigentlich die sprichwörtlich goldene Gans sitzen sollte. Dieses zwölfjährige Mädchen hätte eine ernsthafte Bedrohung für die magische Welt werden können und ein Geschäftsmann wie Ashcroft hatte die Rechte daran bereits meistbietend verkauft. <br />
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Nun aber saß dieser mit leeren Händen da und genau dieser Gedanke war Antares Genugtuung genug. Dafür hatte er es auch auf sich genommen, mit der unangenehmsten Person dieser Stadt zusammen zu arbeiten. Einmal und nie wieder. So oder so ähnlich waren ihre übereinstimmenden Worte, als sie sich trennten. Wenigstens in diesem einen Punkt, waren Syrena und er sich einig. <br />
Blieb noch die andere, vielleicht vergleichsweise kleinere aber dennoch nicht zu leugnende Veränderung, dass er genau wegen dieser Rettungsaktion seinen Posten hier hinter der Bar verließ. Unangekündigt und unabgesprochen. Und vollkommen untypisch für ihn. Seit seinem ersten Tag hatte er nicht einmal ohne Absprache gefehlt. Als er gestern hier auftauchte, war Maisie erst einige Stunden weg und Spuren der vorangegangenen, magischen Anstrengungen, waren ihm noch anzusehen. Deswegen konnte er seinen unwissenden Kollegen weiß machen, er hätte sich den Magen verdorben gehabt. Deswegen der plötzliche Aufbruch ohne Rückkehr an den Arbeitsplatz. Hier und da bekam er sogar ein paar mitleidige Worte, während es für andere einfach eine Erklärung blieb. Seinem Boss aber, so wusste Antares, konnte er nichts vormachen. Gestern blieb das große Donnerwetter aber aus, welches er schon erwartete, nachdem ihn sein Kollege wissen ließ, Mammon habe am Vorabend nach ihm gesucht. Ganz klasse, dachte Antares sich noch dabei. Sonst war der Chef teilweise den ganzen Abend nicht auffindbar, aber wenn er 'einmal' nicht da war, wollte er natürlich was von ihm. Er war schon wahrlich ein Glückspilz. Aber der Hexer stand zu seinen Taten. Für Maisie nahm er all das auf sich und sollte der Sohn des Teufels der Meinung sein, einen besseren Barkeeper einsetzen zu wollen, sollte es eben so sein. Maisie war in Sicherheit und einen neuen Job fand Antares allemal. Schade wären dann zwar die Kontakte, die er hier im Club knüpfen konnte und von denen sich nicht alle auf eine andere Location umlegen konnten aber er käme weiterhin über die Runden. Der Verlust des angesagtesten Arbeitsplatzes der Stadt würde an ihm nagen und auch eine Weile dauern, bis er darüber hinweg kam, aber Antares blieb dabei. Das war es alles wert. Und mal ehrlich? So ohne weiteres fand Mammon keinen, der ihn gleichwertig ersetzen konnte. <br />
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Der Club war bereits wieder gut gefüllt, die Musik laut und die Tanzfläche voll. Auch Antares selbst hatte einiges zu tun gehabt, Drinks gemixt, Cocktails ausgeschenkt und sich Geschichten angehört. Gerade war ein bisschen Leerlauf, was er dafür nutzte, seinen Arbeitsbereich zu säubern und seinem Laufburschen aufzutragen, welche Zutaten er gleich noch aus der Kühlung holen sollte. Da setzten sich drei junge Frauen an den Tresen. Eindeutig nicht mehr gänzlich nüchtern, denn eine davon hatte Probleme auf den Hocker zu klettern. Scheinbar ging deren Party schon woanders los. Aber natürlich war Antares professionell genug, den Dreien sofort seine Aufmerksamkeit zu schenken. "Ladys?" Ganz automatisch, man könnte schon sagen, rein professionell, schickte er einen Hauch des Zaubers voraus, den er bei so gut wie all den Gästen anwandte, die sich zu ihm setzten. Individuell angepasst und vorsichtig dosiert, sodass sein Gegenüber möglichst nichts davon mitbekommen sollte. Aber der Zauber ließ die erste Hemmschwelle niedriger erscheinen, um ihn als vertrauenswürdige Person dastehen zu lassen. Nicht einfach nur der Fremde hinter dem Tresen. Wenn es mehr sein durfte, erledigten dies seine Drinks. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Hi, ich bin Tiffany."</span> Antares nickte ihr freundlich zu und wiederholte ihren Gruß. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Sie hat heute Geburtstag."</span> Meinte die Freundin, welche nun endlich auf dem Hocker saß. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Und wir haben gehört, hier soll es die besten Drinks der Stadt geben."</span> Gab die Dritte im Bunde bekannt. "Was darf ich euch denn anbieten?" Alle drei sahen sich an und diejenige, die sich als Tiffany vorgestellt hatte, legte beide Unterarme auf den Tresen und beugte sich lasziv nach vorne, sodass Antares eine sehr angenehme Aussicht genießen durfte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Kannst du erraten was ich möchte?"</span> Der Hexer wusste, ein Teil seiner Arbeit war Show und das dies regelrecht von ihm erwartet wurde. Also ging er auf die Farce ein, kam etwas näher und sah seiner Gegenüber in die Augen. Wirklich in die Augen. Er schickte ihr eine Welle des guten Gefühls, von dem sie in ihrem momentanen ohnehin schon vorherrschenden Zustand nicht erkennen konnte, woher es kam, sie aber selig lächeln ließ. "Ich weiß genau, was du möchtest." Mit dieser doppeldeutigen Aussage, wandte er sich um und machte sich daran, einige Zutaten in einen Shaker zu geben. Die Drei auf der anderen Seite des Tresens glucksten amüsiert.]]></content:encoded>
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		<item>
			<title><![CDATA[The Lion's Lair]]></title>
			<link>https://slayertime.de/showthread.php?tid=2300</link>
			<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 00:47:19 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://slayertime.de/member.php?action=profile&uid=185">Dawn Summers</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://slayertime.de/showthread.php?tid=2300</guid>
			<description><![CDATA[Auch wenn Dawn lieber eher weniger mit all diesem gruseligen Kram zu tun hatte, der in Wirklichkeit existierte und sie sich lieber mit dem Schrecken befasste, der rein fiktiv war, war es manchmal unvermeidlich, dass sie Buffy zur Hand gehen wollte. Schließlich hatte Dawn oft genug Angst um sie gehabt, und einmal hatte sie sie sogar schon ganz verloren. Nur Willow war es zu verdanken gewesen, dass sie dann wieder lebte und heute hier sein konnte. Und genau aus diesem Grund hatte sich Dawn schon seit Tagen überlegt...dass sie sich mal umhören sollte. Sie hatte ihre Hausaufgaben gemacht und wusste, wer diesen Club leitete, niemand anderer als Mammon, der in gewissen Kreisen tatsächlich als Sohn des Teufels bekannt war. Ja, Dawn war oft schon zu risikoreich gewesen, und so war es auch heute. Sie musste unbedingt da hin und sich umhören, ob man mit großer Gefahr für Buffy oder gar ganz Los Angeles rechnen musste, denn ein Sohn des Teufels, seien wir mal ehrlich, das klang schon nach einer ziemlich großen schlimmen Sache! Außerdem hatte Dawn das Gefühl, dass Buffy etwas ramponiert ausgesehen hatte heute Morgen. Also hatte sie sich heimlich etwas bewaffnet und war aufgebrochen zu diesem Club. Schlimmer als der scharlachrote König, der den dunklen Turm bewachte, konnte der Teufelssohn schon nicht sein, ihr würde schon nichts passieren. Sie würde sich einfach gaaaaanz unauffällig da reinbegeben und umhören. Schließlich war sie ja auch schon volljährig, also zumindest älter als 18 Jahre, sie würde da schon irgendwie reinkommen. Sie hatte auch zur Sicherheit ihren Ausweis dabei.<br />
<br />
Sie lief die letzten Meter nachdem sie aus dem Bus ausgestiegen war, dorthin, Google Maps sei Dank verlief sie sich dabei nicht. Die angehende Autorin von gruseliger Literatur sah den Eingang und verglich diesen nochmal mit dem Foto. Jap...das war es also. Der Valen & Vice Club! Mit einem Lächeln kam sie zum Eingang und begrüßte den dortigen Türsteher, der sie erst einmal aufhielt und von oben bis unten musterte.<br />
"Oh, guten Abend. Keine Sorge, ich bin alt genug, hier ist mein Ausweis!", sagte sie und zeigte den Ausweis vor. Zu ihrem Missfallen gab er ihr diesen zurück und schüttelte langsam den Kopf.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Tut mir leid, Kleine. Hier musst du 21 sein. Also Tschau!"</span><br />
Dawn steckte den Ausweis ein und versuchte den Großteil ihres Ärgers runter zu schlucken. Sie legte den Kopf schief. "Seit wann gibt es eine Begrenzung von 21 Jahren. Für Alkohol ja...ich habe nicht vor Alkohol zu bestellen, ich will nur das nette Ambiente genießen, von dem auf ihrer Webseite die Rede ist...sehe ich etwa so aus, als würde ich Ärger machen wollen? Nun hören Sie mal zu, ich weiß, Sie machen nur ihren Job, aber...ich bin jetzt sehr weit angereist, nur um diesen Club zu besuchen...nicht für lange aber für lange genug, damit ich weiß ob ich wiederkomme, und Sie können nicht einmal eine Ausnahme machen?"<br />
Der Türsteher, der zwar autoritär wirkte aber ansonsten verwirrt schien über diesen Wortschwall, wusste auf einmal nicht mehr so recht, was er entgegnen sollte. Aber reinlassen tat er sie ebenfalls nicht...auch nicht, als sie versuchte, an ihm vorbei zu gehen. "Jetzt kommen Sie schon, wollen Sie wirklich, dass ich eine Bewertung schreibe, in der ich Sie negativ erwähne?", versuchte sie es noch einmal, doch ohne Erfolg. Das würde wohl nichts mehr werden - dachte sie. Doch da hatte sie sich getäuscht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Auch wenn Dawn lieber eher weniger mit all diesem gruseligen Kram zu tun hatte, der in Wirklichkeit existierte und sie sich lieber mit dem Schrecken befasste, der rein fiktiv war, war es manchmal unvermeidlich, dass sie Buffy zur Hand gehen wollte. Schließlich hatte Dawn oft genug Angst um sie gehabt, und einmal hatte sie sie sogar schon ganz verloren. Nur Willow war es zu verdanken gewesen, dass sie dann wieder lebte und heute hier sein konnte. Und genau aus diesem Grund hatte sich Dawn schon seit Tagen überlegt...dass sie sich mal umhören sollte. Sie hatte ihre Hausaufgaben gemacht und wusste, wer diesen Club leitete, niemand anderer als Mammon, der in gewissen Kreisen tatsächlich als Sohn des Teufels bekannt war. Ja, Dawn war oft schon zu risikoreich gewesen, und so war es auch heute. Sie musste unbedingt da hin und sich umhören, ob man mit großer Gefahr für Buffy oder gar ganz Los Angeles rechnen musste, denn ein Sohn des Teufels, seien wir mal ehrlich, das klang schon nach einer ziemlich großen schlimmen Sache! Außerdem hatte Dawn das Gefühl, dass Buffy etwas ramponiert ausgesehen hatte heute Morgen. Also hatte sie sich heimlich etwas bewaffnet und war aufgebrochen zu diesem Club. Schlimmer als der scharlachrote König, der den dunklen Turm bewachte, konnte der Teufelssohn schon nicht sein, ihr würde schon nichts passieren. Sie würde sich einfach gaaaaanz unauffällig da reinbegeben und umhören. Schließlich war sie ja auch schon volljährig, also zumindest älter als 18 Jahre, sie würde da schon irgendwie reinkommen. Sie hatte auch zur Sicherheit ihren Ausweis dabei.<br />
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Sie lief die letzten Meter nachdem sie aus dem Bus ausgestiegen war, dorthin, Google Maps sei Dank verlief sie sich dabei nicht. Die angehende Autorin von gruseliger Literatur sah den Eingang und verglich diesen nochmal mit dem Foto. Jap...das war es also. Der Valen & Vice Club! Mit einem Lächeln kam sie zum Eingang und begrüßte den dortigen Türsteher, der sie erst einmal aufhielt und von oben bis unten musterte.<br />
"Oh, guten Abend. Keine Sorge, ich bin alt genug, hier ist mein Ausweis!", sagte sie und zeigte den Ausweis vor. Zu ihrem Missfallen gab er ihr diesen zurück und schüttelte langsam den Kopf.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Tut mir leid, Kleine. Hier musst du 21 sein. Also Tschau!"</span><br />
Dawn steckte den Ausweis ein und versuchte den Großteil ihres Ärgers runter zu schlucken. Sie legte den Kopf schief. "Seit wann gibt es eine Begrenzung von 21 Jahren. Für Alkohol ja...ich habe nicht vor Alkohol zu bestellen, ich will nur das nette Ambiente genießen, von dem auf ihrer Webseite die Rede ist...sehe ich etwa so aus, als würde ich Ärger machen wollen? Nun hören Sie mal zu, ich weiß, Sie machen nur ihren Job, aber...ich bin jetzt sehr weit angereist, nur um diesen Club zu besuchen...nicht für lange aber für lange genug, damit ich weiß ob ich wiederkomme, und Sie können nicht einmal eine Ausnahme machen?"<br />
Der Türsteher, der zwar autoritär wirkte aber ansonsten verwirrt schien über diesen Wortschwall, wusste auf einmal nicht mehr so recht, was er entgegnen sollte. Aber reinlassen tat er sie ebenfalls nicht...auch nicht, als sie versuchte, an ihm vorbei zu gehen. "Jetzt kommen Sie schon, wollen Sie wirklich, dass ich eine Bewertung schreibe, in der ich Sie negativ erwähne?", versuchte sie es noch einmal, doch ohne Erfolg. Das würde wohl nichts mehr werden - dachte sie. Doch da hatte sie sich getäuscht...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[old grudges & nine lives]]></title>
			<link>https://slayertime.de/showthread.php?tid=2297</link>
			<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 16:23:40 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://slayertime.de/member.php?action=profile&uid=193">Syrena Blackwell</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://slayertime.de/showthread.php?tid=2297</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://s1.directupload.eu/images/user/260831/aytrwxoh.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a> « <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lkvScx3Po8I" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Music for this episode</a></div>
<br />
Das Valen & Vice gehörte zu jenen Orten, an denen man sich besser nicht dadurch verdächtig machte, dass man aussah, als würde man dort absolut nicht hingehören. Wer aussah, als hätte er nicht genügend <br />
Geld, um seinen nächsten Drink zu bezahlen, wer sich ständig umschaute und ausstrahlte, dass er sich unwohl fühlte, wurde schneller zur Zielscheibe, als ihm lieb war. Syrena hatte sich deshalb an diesem Abend bewusst gegen alles entschieden, was auch nur entfernt nach Wolfram & Hart aussah. Statt ihres seriös wirkenden Blazers und des Bügelfaltenrocks, trug sie dunkelrotes Leder über einem schwarzen, tief ausgeschnittenen Oberteil, dazu einen asymmetrisch fallenden Rock in einem so dunklen Bordeaux, dass er im gedämpften Licht beinahe schwarz wirkte. Schwarze Stiefel, ihre geliebten Stulpen und der übliche Schmuck vervollständigten etwas, das sehr viel eher nach einem freiwilligen Abend in einem exklusiven Club aussah als nach Arbeit. Dass es außerdem eines ihrer Lieblingsoutfits war, war ein angenehmer Nebeneffekt. Syrena hatte nie verstanden, warum Zweckmäßigkeit zwingend langweilig und bieder sein musste. So sehr sie ihren Job in der wohl größten Anwaltskanzlei der Welt liebte, so fad empfand sie die Kleidung, wenngleich sie auch dort um deren Wirkung wusste.<br />
<br />
Ihr Auftrag war heute Abend unspektakulär genug, um den Aufwand gering zu halten. <a href="https://s1.directupload.eu/images/user/260831/gugrkgr4.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Gideon Ashcroft</a>, achtundsechzig und ehemaliger Mandant der Kanzlei, hatte vor einiger Zeit die ausgesprochen hilfreichen Dienste von Wolfram & Hart in Anspruch genommen und anschließend offenbar beschlossen, dass Vereinbarungen hauptsächlich für andere Menschen galten. Eine noch ausstehende Gegenleistung könne er nicht mehr erbringen, entsprechende Kontakte besitze er längst nicht mehr und überhaupt sei sein früheres Geschäftsfeld praktisch versiegt. Bedauerlich nur, dass die Kanzlei Hinweise darauf erhalten hatte, Ashcroft handle weiterhin mit seltenen, magischen Gegenständen und Informationen. Für diesen Abend war ein Treffen mit einem bislang unbekannten Kontakt angekündigt. Syrena sollte weder verhandeln noch etwas sicherstellen; sie sollte lediglich beobachten, feststellen, mit wem er sich traf, und herausfinden, womit Ashcroft konkret handelte. Keine Einmischung und erst recht keine Aufmerksamkeit. Ein Auftrag, der vermutlich keine ihrer magischen Fähigkeiten groß herausfordern würde, vielleicht würde er sogar verdammt langweilig werden. Aber nun, dafür wurde sie bezahlt, auch, wenn es insgeheim das immens große Ego der dunklen Hexe bereits beleidigt hatte.<br />
<br />
Ashcroft machte es ihr leicht, ihn zu finden. Sein silbergraues Haar war sauber zurückgekämmt, der dunkle Anzug saß trotz seines Alters makellos und selbst aus einigen Metern Entfernung wirkten Manschettenknöpfe, Einstecktuch und der Ring an seiner rechten Hand so teuer, dass nichts an ihm zu einem Mann passen wollte, der angeblich kaum noch über nennenswerte Mittel verfügte. Innerlich lachte Sy verächtlich auf. Schon oft hatte sie Klienten und Klientinnen der Kanzlei mit offenbar leeren Hosentaschen erlebt, die dann auf einer versteckten Goldgrube gesessen hatten. <i>Recht geschah es ihnen!</i><br />
Er hatte es sich in einer der etwas abgeschiedeneren Sitzgruppen bequem gemacht, ein schweres Glas mit bernsteinfarbener Flüssigkeit in der Hand, den Blick scheinbar gelangweilt in den Raum gerichtet. Nur seine Augen passten nicht zu dieser demonstrativen Ruhe. Sie wanderten immer wieder zum Eingang, dann über die Gäste, ehe sie erneut auf seinem Glas landeten. <i>Er wartet.</i> Die Hexe konnte mittlerweile, dank ihrer Erfahrung im Observieren, relativ schnell die Bewegungen und Körperhaltungen ihrer zu beobachtenden Ziele deuten. Auch hier war es nicht besonders schwer gewesen.<br />
<br />
Sie ließ ihren eigenen Blick weiterziehen, als hätte Ashcroft sie überhaupt nicht interessiert, und entschied sich für einen freien Platz an der Bar. Von dort hatte sie eine gute Sicht auf seine Sitzgruppe, ohne sich ständig nach ihm umdrehen zu müssen und er sah sie von schräg recht hinten nicht. <i>Perfekt!</i> <br />
Syrena ging mit beschwingtem Schritt in Richtung Bar, legte ihre Tasche neben sich und strich lediglich einmal den Rock glatt, ehe sie noch einmal beiläufig über den Raum sah. Jemand hinter dem Tresen näherte sich; sie schenkte ihm kaum mehr Aufmerksamkeit als den Flaschen in den Regalen dahinter. Ihre Augen waren bereits wieder bei Ashcroft und so hörte sie nur beiläufig die Standardfrage, was es sein durfte.<br />
Vielleicht war genau das der Grund, weshalb es einen zweiten Blick brauchte. Syrena wandte den Kopf erst wieder zur Bar, als sie aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm, diesmal ohne mit ihren Gedanken bereits drei Tische weiter zu sein. Ihr Blick glitt über das Gesicht vor ihr – und blieb für einen Moment an dem Gesicht des Barkeepers hängen. Für einen Sekundenbruchteil wollte ihr Verstand das Gesehene offenbar doch noch einer belanglosen Ähnlichkeit zuschreiben, bevor sich die vertrauten Züge zu einer Erinnerung zusammensetzten, die sie seit Jahren nicht gebraucht hatte. Ihre Finger, eben noch locker auf dem Tresen liegend, glitten nach unten. Knisternde rote Magie legte sich um ihre Finger, dezent genug, um nicht gleich die Blicke der anderen Gäste auf sich zu ziehen – schließlich war sie hier gewiss nicht die einzige Hexe –, aber gerade deutlich genug, um dem emotionalen Tornado in ihrem Inneren ein wenig Raum zu geben. Die Versteinerung ihres Blickes griff auf ihre restlichen Gesichtszüge über. Kein erschrockenes Zurückweichen, kein ungläubiges Starren. Doch ihr Blick begann nun, deutlich kälter zu werden. „Du“, formte ihr Mund die beiden kleinen, unbedeutenden Buchstaben.<br />
<br />
Vier Jahre. So lange hatte sie Antares Lexington weder gesehen noch vermisst, und Syrena hätte nicht behaupten können, dass ihr in der Zwischenzeit auch nur besonders häufig der Gedanke gekommen wäre, herauszufinden, was aus ihm geworden war. Er war irgendwann schlicht zu etwas geworden, das erledigt war – Amy dagegen war das nie gewesen. Dafür genügte jetzt sein Gesicht, um viel zu mühelos wieder das Bild ihrer Cousine hervorzuholen: Amy, verletzt und gedemütigt, nachdem sie ausgerechnet den Mann, dem sie vertraut hatte, mit einer anderen erwischt hatte. Syrena musste sich weder jedes Detail jenes Tages noch ihre damalige Wut erneut ins Gedächtnis rufen, erst recht nicht ihre spätere Auflösung, in der sie durch ihre Magie in sich selbst zusammengefallen war. Das Gefühl fand auch ohne Einladung zurück. Kühl, scharf und erstaunlich unverbraucht. Nein, sie bereute den Fluch noch immer nicht. Wenn überhaupt, erinnerte dieser Anblick sie daran, warum sie ihn ausgesprochen hatte.<br />
Ihr Blick wanderte langsam an ihm hinab und anschließend wieder nach oben. Menschlich. Ausgesprochen menschlich sogar! Das brachte sie dazu, ihre Augen leicht zu verengen und taxierend den Kopf etwas zur Seite zu neigen. „Sieh an. Du kannst mittlerweile wieder auf zwei Beinen stehen.“ Dass Antares einen Weg gefunden hatte, ihre Magie zumindest so weit zurückzudrängen, weckte weniger Anerkennung als eine gewisse widerwillige Neugier. Syrena wusste sehr genau, wie sie den Fluch gebunden hatte. Sie hatte ihn <i>nur für ihn</i> kreiert, es war ihre Erfindung gewesen. Dass er hier offenbar problemlos hinter einer Bar arbeiten konnte, bedeutete also nicht, dass er ihn gebrochen hatte. <i>Das hätte sie gewusst.</i><br />
<br />
Erst bei diesem genaueren Blick fiel ihr der Anhänger auf, den er um den Hals trug. Schmuck an Antares war kaum bemerkenswert genug, um länger darüber nachzudenken; schon früher hatte er eine ausgesprochene Schwäche für Silber und auffälligen Schmuck gehabt. Natürlich trug Antares Lexington inzwischen irgendeinen neuen Klunker spazieren. Nur lag etwas daran, das ihren Blick einen Herzschlag länger festhielt. Magie. Schwach wahrnehmbar und fremd genug, dass sie nicht auf Anhieb bestimmen konnte, was genau dort wirkte. Aber war das etwas Besonderes an einem Hexer? Nein, wirklich nicht. Syrena ließ ihre Augen daher wieder davon abgleiten. Ihn danach zu fragen hätte Interesse vorausgesetzt, und davon hatte er für die nächsten vier Jahre bereits genug bekommen. <br />
„Einen Cosmopolitan.“ Ihr Ton war scharf, man konnte den Hauch eines Befehls darin vernehmen, immerhin war sie hier Gast und Antares bewirtete Gäste. Kurz glitt ihr Blick abschätzend zu dem Dunkelhaarigen und sie verzog verächtlich den Mund. „Ich hoffe, den kriegst du hin. Er ist nichts für Anfänger.“ Dann wandte sie sich fast währenddessen wieder Ashcroft zu.<br />
<br />
Der ältere Mann hatte seine Position inzwischen kaum verändert, doch sein Blick wanderte gerade gefährlich nah an die Bar heran. Syrenas Zeigefinger strich einmal über die Kante des Tresens. Nicht mehr als ein Hauch dunklen Rots flackerte zwischen ihren Fingern auf und verging im selben Augenblick wieder, nachdem er eine kurze, dünne, leuchtend rote Spur auf dem Tresen hinterlassen hatte. Kein Zauber, der Ashcrofts Gedanken lenkte oder ihm etwas aufzwang, das vermochte die Hexe nicht ohne einen sorgfältig vorbereiteten Zauber; lediglich ein kleiner Schubs für seine Aufmerksamkeit, ein leeres Glas, das unweit von ihm umkippte, ohne auf den Boden zu fallen und zu zerbersten. Einfach ein winzig kleiner Schubs von Syrenas telekinetischer Magie. Sein Blick glitt dorthin weiter, als wäre es von Anfang an sein eigener Impuls gewesen. <i>Schon besser!</i><br />
Syrena ließ die Hand wieder sinken und behielt Ashcrofts Sitzgruppe im Auge. Dass ausgerechnet Antares hinter dem Tresen stand, änderte schließlich nichts an ihrem Auftrag. Noch weniger würde sie ihm die Genugtuung gönnen, etwas anderes zu glauben. Bis ihr Cosmopolitan vor ihr stand, gab es für sie daher keinen vernünftigen Grund, ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken als unbedingt notwendig. Und danach vermutlich noch weniger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://s1.directupload.eu/images/user/260831/aytrwxoh.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a> « <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lkvScx3Po8I" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Music for this episode</a></div>
<br />
Das Valen & Vice gehörte zu jenen Orten, an denen man sich besser nicht dadurch verdächtig machte, dass man aussah, als würde man dort absolut nicht hingehören. Wer aussah, als hätte er nicht genügend <br />
Geld, um seinen nächsten Drink zu bezahlen, wer sich ständig umschaute und ausstrahlte, dass er sich unwohl fühlte, wurde schneller zur Zielscheibe, als ihm lieb war. Syrena hatte sich deshalb an diesem Abend bewusst gegen alles entschieden, was auch nur entfernt nach Wolfram & Hart aussah. Statt ihres seriös wirkenden Blazers und des Bügelfaltenrocks, trug sie dunkelrotes Leder über einem schwarzen, tief ausgeschnittenen Oberteil, dazu einen asymmetrisch fallenden Rock in einem so dunklen Bordeaux, dass er im gedämpften Licht beinahe schwarz wirkte. Schwarze Stiefel, ihre geliebten Stulpen und der übliche Schmuck vervollständigten etwas, das sehr viel eher nach einem freiwilligen Abend in einem exklusiven Club aussah als nach Arbeit. Dass es außerdem eines ihrer Lieblingsoutfits war, war ein angenehmer Nebeneffekt. Syrena hatte nie verstanden, warum Zweckmäßigkeit zwingend langweilig und bieder sein musste. So sehr sie ihren Job in der wohl größten Anwaltskanzlei der Welt liebte, so fad empfand sie die Kleidung, wenngleich sie auch dort um deren Wirkung wusste.<br />
<br />
Ihr Auftrag war heute Abend unspektakulär genug, um den Aufwand gering zu halten. <a href="https://s1.directupload.eu/images/user/260831/gugrkgr4.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Gideon Ashcroft</a>, achtundsechzig und ehemaliger Mandant der Kanzlei, hatte vor einiger Zeit die ausgesprochen hilfreichen Dienste von Wolfram & Hart in Anspruch genommen und anschließend offenbar beschlossen, dass Vereinbarungen hauptsächlich für andere Menschen galten. Eine noch ausstehende Gegenleistung könne er nicht mehr erbringen, entsprechende Kontakte besitze er längst nicht mehr und überhaupt sei sein früheres Geschäftsfeld praktisch versiegt. Bedauerlich nur, dass die Kanzlei Hinweise darauf erhalten hatte, Ashcroft handle weiterhin mit seltenen, magischen Gegenständen und Informationen. Für diesen Abend war ein Treffen mit einem bislang unbekannten Kontakt angekündigt. Syrena sollte weder verhandeln noch etwas sicherstellen; sie sollte lediglich beobachten, feststellen, mit wem er sich traf, und herausfinden, womit Ashcroft konkret handelte. Keine Einmischung und erst recht keine Aufmerksamkeit. Ein Auftrag, der vermutlich keine ihrer magischen Fähigkeiten groß herausfordern würde, vielleicht würde er sogar verdammt langweilig werden. Aber nun, dafür wurde sie bezahlt, auch, wenn es insgeheim das immens große Ego der dunklen Hexe bereits beleidigt hatte.<br />
<br />
Ashcroft machte es ihr leicht, ihn zu finden. Sein silbergraues Haar war sauber zurückgekämmt, der dunkle Anzug saß trotz seines Alters makellos und selbst aus einigen Metern Entfernung wirkten Manschettenknöpfe, Einstecktuch und der Ring an seiner rechten Hand so teuer, dass nichts an ihm zu einem Mann passen wollte, der angeblich kaum noch über nennenswerte Mittel verfügte. Innerlich lachte Sy verächtlich auf. Schon oft hatte sie Klienten und Klientinnen der Kanzlei mit offenbar leeren Hosentaschen erlebt, die dann auf einer versteckten Goldgrube gesessen hatten. <i>Recht geschah es ihnen!</i><br />
Er hatte es sich in einer der etwas abgeschiedeneren Sitzgruppen bequem gemacht, ein schweres Glas mit bernsteinfarbener Flüssigkeit in der Hand, den Blick scheinbar gelangweilt in den Raum gerichtet. Nur seine Augen passten nicht zu dieser demonstrativen Ruhe. Sie wanderten immer wieder zum Eingang, dann über die Gäste, ehe sie erneut auf seinem Glas landeten. <i>Er wartet.</i> Die Hexe konnte mittlerweile, dank ihrer Erfahrung im Observieren, relativ schnell die Bewegungen und Körperhaltungen ihrer zu beobachtenden Ziele deuten. Auch hier war es nicht besonders schwer gewesen.<br />
<br />
Sie ließ ihren eigenen Blick weiterziehen, als hätte Ashcroft sie überhaupt nicht interessiert, und entschied sich für einen freien Platz an der Bar. Von dort hatte sie eine gute Sicht auf seine Sitzgruppe, ohne sich ständig nach ihm umdrehen zu müssen und er sah sie von schräg recht hinten nicht. <i>Perfekt!</i> <br />
Syrena ging mit beschwingtem Schritt in Richtung Bar, legte ihre Tasche neben sich und strich lediglich einmal den Rock glatt, ehe sie noch einmal beiläufig über den Raum sah. Jemand hinter dem Tresen näherte sich; sie schenkte ihm kaum mehr Aufmerksamkeit als den Flaschen in den Regalen dahinter. Ihre Augen waren bereits wieder bei Ashcroft und so hörte sie nur beiläufig die Standardfrage, was es sein durfte.<br />
Vielleicht war genau das der Grund, weshalb es einen zweiten Blick brauchte. Syrena wandte den Kopf erst wieder zur Bar, als sie aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm, diesmal ohne mit ihren Gedanken bereits drei Tische weiter zu sein. Ihr Blick glitt über das Gesicht vor ihr – und blieb für einen Moment an dem Gesicht des Barkeepers hängen. Für einen Sekundenbruchteil wollte ihr Verstand das Gesehene offenbar doch noch einer belanglosen Ähnlichkeit zuschreiben, bevor sich die vertrauten Züge zu einer Erinnerung zusammensetzten, die sie seit Jahren nicht gebraucht hatte. Ihre Finger, eben noch locker auf dem Tresen liegend, glitten nach unten. Knisternde rote Magie legte sich um ihre Finger, dezent genug, um nicht gleich die Blicke der anderen Gäste auf sich zu ziehen – schließlich war sie hier gewiss nicht die einzige Hexe –, aber gerade deutlich genug, um dem emotionalen Tornado in ihrem Inneren ein wenig Raum zu geben. Die Versteinerung ihres Blickes griff auf ihre restlichen Gesichtszüge über. Kein erschrockenes Zurückweichen, kein ungläubiges Starren. Doch ihr Blick begann nun, deutlich kälter zu werden. „Du“, formte ihr Mund die beiden kleinen, unbedeutenden Buchstaben.<br />
<br />
Vier Jahre. So lange hatte sie Antares Lexington weder gesehen noch vermisst, und Syrena hätte nicht behaupten können, dass ihr in der Zwischenzeit auch nur besonders häufig der Gedanke gekommen wäre, herauszufinden, was aus ihm geworden war. Er war irgendwann schlicht zu etwas geworden, das erledigt war – Amy dagegen war das nie gewesen. Dafür genügte jetzt sein Gesicht, um viel zu mühelos wieder das Bild ihrer Cousine hervorzuholen: Amy, verletzt und gedemütigt, nachdem sie ausgerechnet den Mann, dem sie vertraut hatte, mit einer anderen erwischt hatte. Syrena musste sich weder jedes Detail jenes Tages noch ihre damalige Wut erneut ins Gedächtnis rufen, erst recht nicht ihre spätere Auflösung, in der sie durch ihre Magie in sich selbst zusammengefallen war. Das Gefühl fand auch ohne Einladung zurück. Kühl, scharf und erstaunlich unverbraucht. Nein, sie bereute den Fluch noch immer nicht. Wenn überhaupt, erinnerte dieser Anblick sie daran, warum sie ihn ausgesprochen hatte.<br />
Ihr Blick wanderte langsam an ihm hinab und anschließend wieder nach oben. Menschlich. Ausgesprochen menschlich sogar! Das brachte sie dazu, ihre Augen leicht zu verengen und taxierend den Kopf etwas zur Seite zu neigen. „Sieh an. Du kannst mittlerweile wieder auf zwei Beinen stehen.“ Dass Antares einen Weg gefunden hatte, ihre Magie zumindest so weit zurückzudrängen, weckte weniger Anerkennung als eine gewisse widerwillige Neugier. Syrena wusste sehr genau, wie sie den Fluch gebunden hatte. Sie hatte ihn <i>nur für ihn</i> kreiert, es war ihre Erfindung gewesen. Dass er hier offenbar problemlos hinter einer Bar arbeiten konnte, bedeutete also nicht, dass er ihn gebrochen hatte. <i>Das hätte sie gewusst.</i><br />
<br />
Erst bei diesem genaueren Blick fiel ihr der Anhänger auf, den er um den Hals trug. Schmuck an Antares war kaum bemerkenswert genug, um länger darüber nachzudenken; schon früher hatte er eine ausgesprochene Schwäche für Silber und auffälligen Schmuck gehabt. Natürlich trug Antares Lexington inzwischen irgendeinen neuen Klunker spazieren. Nur lag etwas daran, das ihren Blick einen Herzschlag länger festhielt. Magie. Schwach wahrnehmbar und fremd genug, dass sie nicht auf Anhieb bestimmen konnte, was genau dort wirkte. Aber war das etwas Besonderes an einem Hexer? Nein, wirklich nicht. Syrena ließ ihre Augen daher wieder davon abgleiten. Ihn danach zu fragen hätte Interesse vorausgesetzt, und davon hatte er für die nächsten vier Jahre bereits genug bekommen. <br />
„Einen Cosmopolitan.“ Ihr Ton war scharf, man konnte den Hauch eines Befehls darin vernehmen, immerhin war sie hier Gast und Antares bewirtete Gäste. Kurz glitt ihr Blick abschätzend zu dem Dunkelhaarigen und sie verzog verächtlich den Mund. „Ich hoffe, den kriegst du hin. Er ist nichts für Anfänger.“ Dann wandte sie sich fast währenddessen wieder Ashcroft zu.<br />
<br />
Der ältere Mann hatte seine Position inzwischen kaum verändert, doch sein Blick wanderte gerade gefährlich nah an die Bar heran. Syrenas Zeigefinger strich einmal über die Kante des Tresens. Nicht mehr als ein Hauch dunklen Rots flackerte zwischen ihren Fingern auf und verging im selben Augenblick wieder, nachdem er eine kurze, dünne, leuchtend rote Spur auf dem Tresen hinterlassen hatte. Kein Zauber, der Ashcrofts Gedanken lenkte oder ihm etwas aufzwang, das vermochte die Hexe nicht ohne einen sorgfältig vorbereiteten Zauber; lediglich ein kleiner Schubs für seine Aufmerksamkeit, ein leeres Glas, das unweit von ihm umkippte, ohne auf den Boden zu fallen und zu zerbersten. Einfach ein winzig kleiner Schubs von Syrenas telekinetischer Magie. Sein Blick glitt dorthin weiter, als wäre es von Anfang an sein eigener Impuls gewesen. <i>Schon besser!</i><br />
Syrena ließ die Hand wieder sinken und behielt Ashcrofts Sitzgruppe im Auge. Dass ausgerechnet Antares hinter dem Tresen stand, änderte schließlich nichts an ihrem Auftrag. Noch weniger würde sie ihm die Genugtuung gönnen, etwas anderes zu glauben. Bis ihr Cosmopolitan vor ihr stand, gab es für sie daher keinen vernünftigen Grund, ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken als unbedingt notwendig. Und danach vermutlich noch weniger.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Was bleibt]]></title>
			<link>https://slayertime.de/showthread.php?tid=2293</link>
			<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 23:23:45 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://slayertime.de/member.php?action=profile&uid=174">Lilith</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://slayertime.de/showthread.php?tid=2293</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://slayertime.de/showthread.php?tid=2195" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">cf - Once Upon A Dream</a></div>
<br />
Es wirkte nicht. Eine Dosis, die drei erwachsene Männer auf die Intensivstation würde befördern können – das waren Mammons Worte gewesen, als er ihr die Tabletten übergeben hatte. Sie hatten sie allein gelassen, er und Kisai, kurz nachdem auch Medea gegangen war, und Lilith hatte nicht allzu lange gezögert, ehe sie sie einnahm. Zu unterträglich war ihr Zustand, ihr Körper permanent zerrissen zwischen der Erschöpfung, die ihren Geist nach unten zu ziehen schien, und der reinen, brutalen Energie, die verhinderte, dass sie Ruhe fand.<br />
Aber die Tabletten wirkten nicht. Das Zittern ihrer Gliedmaßen ließ nicht nach, ihr Herz pochte weiterhin wutentbrannt gegen das Innere ihres Brustkorbes. Zu deutlich spürte sie noch immer die Hitze der gleißenden, überschüssigen Magie, unter jeder einzelnen Flamme, die ihre Haut zierte, sodass auch jeder direkt sah, wie sehr sie diesmal gegen die Regeln verstoßen hatte. Sie <i>glühte</i>. Innerlich, durch die immense Hitze, aber auch sichtbar. Und auch nur eine Sekunde länger im Bett zu verweilen, nachdem sie sich schon unzählige Male zwischen den seidenweichen Laken von der einen zur anderen Seite und wieder zurückgewälzt hatte, war einfach keine Option.<br />
Ihr Körper zwang sie förmlich dazu, aufzustehen. <br />
<br />
Sie warf die Decke zur Seite und erhob sich. Ihr Bein war nicht mehr gebrochen, dennoch waren beide ungewöhnlich instabil aufgrund des Zitterns, das sie unentwegt begleitete. Ein paar Schritte, langsam, aber gleichzeitig hastig, irrer Widerspruch, der sie aktuell war. Alles an ihr, ihr Leben, ihr Zustand, ihr Körper… ein einziger Gegensatz. <br />
Sie verließ ihr Schlafzimmer und ging hinaus in den Wohnbereich des Penthouses. Am Türrahmen musste sie kurz innehalten, Luft holen, ihrem Herz, das ihren Körper – ihren sterblichen Körper, neuerdings – nun tatsächlich am Leben halten musste, eine kurze Pause gönnend. Wie lange es das hier wohl noch durchhalten würde? <br />
Ihrer aller Theorie war gewesen, dass die Magie sich verflüchtigen würde, wenn sie nur lange genug wartete. Irgendwann… und im besten Fall betäubte sie sich bis dahin. Nun, das hatte nicht funktioniert. Und das ‚Abwarten‘ gestaltete sich ebenfalls schwierig, ganz besonders wenn sie innerlich bereit war, direkt die Wand hinaufzukriechen.<br />
Sie durchquerte den Sitzbereich im Wohnzimmer, ohne wirkliches Ziel, ohne wirklichen Plan, außer, dass sie <i>weg</i> musste. Weg von ihrem Bett, weg von allem, das sie festhielt. Nach draußen.<br />
Plötzlich stand sie vor der Glasfront, die den Blick nach unten auf den Club freigab. Unfreiwillig hielt sie inne, ihr Blick kurz verloren im Bild, das das Valen unter ihr abgab. Es war voll, es war mitten in der Nacht, aber die Besucher feierten noch ausgelassen. Musik, wechselnde Beleuchtung, tanzende Menschen, die vor ihren Augen zu einer breiten Masse verschwommen, während sie realisierte, wie sehr sie dort <i>nicht</i> hingehörte. Nicht mehr. <br />
Es war ein seltsam bizarres Gefühl, dass alles auf der Welt genauso weiter funktionierte wie immer. Nur sie stand hier, barfuß, in ihrer Nachtwäsche. Unfähig, dorthin zurückzukehren, unfähig schon, überhaupt irgendwie zu funktionieren. <br />
<br />
Aber so konnte sie auch nicht nach draußen gehen. Nicht, weil es sie persönlich störte, sondern vielmehr weil das irritierende Glühen wie ein Scheinwerfer auf sie zeigte und die Tatsache, dass sie Nutznießerin einer verbotenen Engelsheilung geworden war, schreiend in die Welt hinaus trug. <br />
Aber ihre Kleidung, die, die Kisai vor ein paar Tagen aus ihrem eigenen Penthouse geholt hatte, wäre niemals ausreichend, um die Auswirkungen zu verbergen. Nicht groß genug, nicht bedeckend genug… sie brauchte etwas anderes.<br />
Und so landete sie in Mammons Kleiderschrank, vor dem Teil, der überraschend viele Mäntel beherbergte dafür, dass sie sich in Südkalifornien befanden. Aber umso besser für sie. <br />
Lilith nahm nicht den erstbesten, den sie greifen konnte, sondern wählte bewusst einen besonders schweren, schwarzen; lang war er allein schon deshalb an ihr, weil Mammon sie körperlich ein wenig überragte und sie aktuell keine Schuhe trug. Sie zog ihn sich über und wollte sich umwenden zum Gehen, als sie aus dem Augenwinkel einen Blick auf ihre eigene Erscheinung im Spiegel erhaschte. Sie erkannte sich kaum wieder: Ein Schatten nur noch dessen, wofür sie vor wenigen Tagen noch stand – Macht, Herrschaft, Eleganz, Anmut und Überlegenheit. <br />
Und inzwischen ein schwarzer Mantel, der zwanghaft versuchte, weißes Licht zu verbergen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://slayertime.de/showthread.php?tid=2195" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">cf - Once Upon A Dream</a></div>
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Es wirkte nicht. Eine Dosis, die drei erwachsene Männer auf die Intensivstation würde befördern können – das waren Mammons Worte gewesen, als er ihr die Tabletten übergeben hatte. Sie hatten sie allein gelassen, er und Kisai, kurz nachdem auch Medea gegangen war, und Lilith hatte nicht allzu lange gezögert, ehe sie sie einnahm. Zu unterträglich war ihr Zustand, ihr Körper permanent zerrissen zwischen der Erschöpfung, die ihren Geist nach unten zu ziehen schien, und der reinen, brutalen Energie, die verhinderte, dass sie Ruhe fand.<br />
Aber die Tabletten wirkten nicht. Das Zittern ihrer Gliedmaßen ließ nicht nach, ihr Herz pochte weiterhin wutentbrannt gegen das Innere ihres Brustkorbes. Zu deutlich spürte sie noch immer die Hitze der gleißenden, überschüssigen Magie, unter jeder einzelnen Flamme, die ihre Haut zierte, sodass auch jeder direkt sah, wie sehr sie diesmal gegen die Regeln verstoßen hatte. Sie <i>glühte</i>. Innerlich, durch die immense Hitze, aber auch sichtbar. Und auch nur eine Sekunde länger im Bett zu verweilen, nachdem sie sich schon unzählige Male zwischen den seidenweichen Laken von der einen zur anderen Seite und wieder zurückgewälzt hatte, war einfach keine Option.<br />
Ihr Körper zwang sie förmlich dazu, aufzustehen. <br />
<br />
Sie warf die Decke zur Seite und erhob sich. Ihr Bein war nicht mehr gebrochen, dennoch waren beide ungewöhnlich instabil aufgrund des Zitterns, das sie unentwegt begleitete. Ein paar Schritte, langsam, aber gleichzeitig hastig, irrer Widerspruch, der sie aktuell war. Alles an ihr, ihr Leben, ihr Zustand, ihr Körper… ein einziger Gegensatz. <br />
Sie verließ ihr Schlafzimmer und ging hinaus in den Wohnbereich des Penthouses. Am Türrahmen musste sie kurz innehalten, Luft holen, ihrem Herz, das ihren Körper – ihren sterblichen Körper, neuerdings – nun tatsächlich am Leben halten musste, eine kurze Pause gönnend. Wie lange es das hier wohl noch durchhalten würde? <br />
Ihrer aller Theorie war gewesen, dass die Magie sich verflüchtigen würde, wenn sie nur lange genug wartete. Irgendwann… und im besten Fall betäubte sie sich bis dahin. Nun, das hatte nicht funktioniert. Und das ‚Abwarten‘ gestaltete sich ebenfalls schwierig, ganz besonders wenn sie innerlich bereit war, direkt die Wand hinaufzukriechen.<br />
Sie durchquerte den Sitzbereich im Wohnzimmer, ohne wirkliches Ziel, ohne wirklichen Plan, außer, dass sie <i>weg</i> musste. Weg von ihrem Bett, weg von allem, das sie festhielt. Nach draußen.<br />
Plötzlich stand sie vor der Glasfront, die den Blick nach unten auf den Club freigab. Unfreiwillig hielt sie inne, ihr Blick kurz verloren im Bild, das das Valen unter ihr abgab. Es war voll, es war mitten in der Nacht, aber die Besucher feierten noch ausgelassen. Musik, wechselnde Beleuchtung, tanzende Menschen, die vor ihren Augen zu einer breiten Masse verschwommen, während sie realisierte, wie sehr sie dort <i>nicht</i> hingehörte. Nicht mehr. <br />
Es war ein seltsam bizarres Gefühl, dass alles auf der Welt genauso weiter funktionierte wie immer. Nur sie stand hier, barfuß, in ihrer Nachtwäsche. Unfähig, dorthin zurückzukehren, unfähig schon, überhaupt irgendwie zu funktionieren. <br />
<br />
Aber so konnte sie auch nicht nach draußen gehen. Nicht, weil es sie persönlich störte, sondern vielmehr weil das irritierende Glühen wie ein Scheinwerfer auf sie zeigte und die Tatsache, dass sie Nutznießerin einer verbotenen Engelsheilung geworden war, schreiend in die Welt hinaus trug. <br />
Aber ihre Kleidung, die, die Kisai vor ein paar Tagen aus ihrem eigenen Penthouse geholt hatte, wäre niemals ausreichend, um die Auswirkungen zu verbergen. Nicht groß genug, nicht bedeckend genug… sie brauchte etwas anderes.<br />
Und so landete sie in Mammons Kleiderschrank, vor dem Teil, der überraschend viele Mäntel beherbergte dafür, dass sie sich in Südkalifornien befanden. Aber umso besser für sie. <br />
Lilith nahm nicht den erstbesten, den sie greifen konnte, sondern wählte bewusst einen besonders schweren, schwarzen; lang war er allein schon deshalb an ihr, weil Mammon sie körperlich ein wenig überragte und sie aktuell keine Schuhe trug. Sie zog ihn sich über und wollte sich umwenden zum Gehen, als sie aus dem Augenwinkel einen Blick auf ihre eigene Erscheinung im Spiegel erhaschte. Sie erkannte sich kaum wieder: Ein Schatten nur noch dessen, wofür sie vor wenigen Tagen noch stand – Macht, Herrschaft, Eleganz, Anmut und Überlegenheit. <br />
Und inzwischen ein schwarzer Mantel, der zwanghaft versuchte, weißes Licht zu verbergen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Beziehung nach Soap-Art]]></title>
			<link>https://slayertime.de/showthread.php?tid=2280</link>
			<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 21:38:12 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://slayertime.de/member.php?action=profile&uid=50">Mammon</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://slayertime.de/showthread.php?tid=2280</guid>
			<description><![CDATA[Ok, er hatte wissenschaftliche Quellen herangezogen, um sich mehr mit dem Thema Beziehung zu beschäftigen. Seine Mittage sahen in letzter Zeit alle gleich aus. Er nahm sich eine Alkoholflasche, ein Glas und etwas zu knabbern mit auf seine Sofalandschaft und schaltete dann den Fernseher ein. Seine wissenschaftlichen Quellen kamen nämlich genau zu dieser Zeit und so sah sich Mammon jeden Tag um 12.30 Uhr The Bold and the Beautiful an und nur kurze Zeit später folgte auch schon Passions und kaum war dies vorbei hatte er sich aus dem Internet noch mehr Folgen dieser beiden Soaps besorgt. Gespannt und aufmerksam verfolgte er jede Handlung, die irgendwie mit Beziehung zu tun hatte, also im Grunde alles. Er sah sich jede Gestik und Mimik an, wie die Räume dekoriert waren und was man so typisch als Mann zu einer Frau sagte, mit der man in einer Beziehung war. Auch hier fiel ihm auf, wie kompliziert das doch war. Wieso nochmal mussten es sich die Menschen so schwer machen? Eine Tatsache, die er einfach nicht verstand. Aber gut, darum ging es ja bei der Recherche nicht. Er wollte einfach nur Fred zeigen, dass er durchaus in der Lage war, so etwas wie eine Beziehung zu führen. Ja, er wollte es ihr beweisen. Es war schon erstaunlich, was diese Frau in Mammon auslöste und manchmal war er selbst davon völlig überfordert. Doch wenn Mammon etwas fest entschlossen wollte, dann tat er dies mit vollem Einsatz. Das sah man ja auch an seinem Sex-Ordner, den Lilith ja schon zu Gesicht bekommen hatte.<br />
<br />
Heute Abend jedoch würde sich zeigen, wie sehr er von seiner Recherche umsetzen konnte. Das Penthouse war voll mit Kerzen bestückt. Jede einzelne Kerze wurde dabei entzündet und es glich einer Kerzen-Invasion, sodass man durchaus den Eindruck hatte, dass der Strom ausgefallen war und Mammon so einfach nur versucht hatte, genügend Licht zu erschaffen. Doch neben all den Kerzen, sah man auch noch überall Rosen. Mal waren es große Rosen in Bündeln und mal auch nur vereinzelt eine. Eine Rose, die man schon fast als perfekt bezeichnen konnte, lag allein auf seinem Konzertflügel. Das ganze Penthouse glich einem Blumengeschäft, welches nur Rosen und Kerzen verkaufte. Tja und dann war da noch diese typische überromantische Soapmusik, die Mammon nun angenehm leise im Hintergrund spielen ließ. Und er selbst? Seine <a href="https://i.pinimg.com/1200x/db/f1/bb/dbf1bbcb86e2f3b1eb23ce5ac0506a6e.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">OUTFIT</a> glich ebenso die aus den Soaps, die er gesehen hatte. Das Hemd musste dabei natürlich mehr geöffnet sein und nicht perfekt zugeknöpft bis auf den letzten Knopf. Somit stimmte die Dekoration definitiv und ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er gut in der Zeit lag. Gleich würde Fred, wenn sie denn pünktlich war, hier erscheinen. Deshalb musste er sich nun ebenso in Position stellen. So holte er aus der Vitrine ein schweres Kristallglas heraus und füllte es mit etwas Scotch. Danach ging er an seinem Klavier vorbei und sah hinaus zu seiner Terrasse bzw. auf die Skyline von Los Angeles. Im Übrigen interessierte ihn diese Aussicht gerade gar nicht. Oh nein, er wartete nur darauf, dass er die Aufzugstür hörte, blöderweise durfte er ja nicht auf diese schauen, sondern musste ja unbedingt so stehen, dass er diese nicht sehen konnte.<br />
<br />
Und dann nach einer gefühlten Ewigkeit hörte er schließlich, wie sich die Aufzugtür öffnete. Wie in den Sopas gesehen, drehte er sich nun in Zeitlupe um, so als wäre es ein Film, wo gerade die Slow-Mo zu sehen ist. Eigentlich hatte er im Spiegel geübt, wie er sie ansehen wollte. Diese typische Ausdrucksweise, die er oft in den Folgen gesehen hatte. Die Stirn entspannt, die Kiefermuskeln waren kontrolliert. Er hatte den Blick leicht gesenkt, während er den Kristall-Tumbler schwenkt, eben exakt die Maske stoischer, schicksalhafter Gelassenheit, die er sich bei den Männern aus ‘The Bold and the Beautiful’ abgeschaut hat. Noch bevor Fred überhaupt irgendetwas sagen konnte, fing Mammon an sich in ihre Richtung zu bewegen. Jeder einzelne Schritt dabei so langsam, wie es nur ging und natürlich elegant und, was besonders wichtig war, er fixierte Fred und ließ sie nicht eine Sekunde aus den Augen. Als er dann am Klavier vorbeikam, nahm er sich elegant die dort einzeln platzierte Rose in seine freie Hand und schritt dann weiter auf sie zu. So, wie er jetzt auf sie zukam, so war er zuvor noch nie gelaufen. Doch Mammon zog dies durch, um dann schlussendlich bei Fred anzukommen. Dabei blieb er nah vor ihr stehen, aber noch genügend Abstand, dass sie sich nicht berührten. Er hielt ihr nun die Rose entgegen und auch hierbei war es so, dass Mammon sie die ganze Zeit fixierte. „Ich wusste, dass du kommen würdest, Fred. Mein Herz hat deinen Schritt schon gespürt, bevor der Aufzug auch nur den ersten Stock verlassen hat.“ Seine Stimme war dabei etwas tiefer, aber sanfter und jedes Wort so deutlich gesprochen, wie es nur ging. Es klang fast schon danach, als synchronisierte er eine Szene in einer Soap.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ok, er hatte wissenschaftliche Quellen herangezogen, um sich mehr mit dem Thema Beziehung zu beschäftigen. Seine Mittage sahen in letzter Zeit alle gleich aus. Er nahm sich eine Alkoholflasche, ein Glas und etwas zu knabbern mit auf seine Sofalandschaft und schaltete dann den Fernseher ein. Seine wissenschaftlichen Quellen kamen nämlich genau zu dieser Zeit und so sah sich Mammon jeden Tag um 12.30 Uhr The Bold and the Beautiful an und nur kurze Zeit später folgte auch schon Passions und kaum war dies vorbei hatte er sich aus dem Internet noch mehr Folgen dieser beiden Soaps besorgt. Gespannt und aufmerksam verfolgte er jede Handlung, die irgendwie mit Beziehung zu tun hatte, also im Grunde alles. Er sah sich jede Gestik und Mimik an, wie die Räume dekoriert waren und was man so typisch als Mann zu einer Frau sagte, mit der man in einer Beziehung war. Auch hier fiel ihm auf, wie kompliziert das doch war. Wieso nochmal mussten es sich die Menschen so schwer machen? Eine Tatsache, die er einfach nicht verstand. Aber gut, darum ging es ja bei der Recherche nicht. Er wollte einfach nur Fred zeigen, dass er durchaus in der Lage war, so etwas wie eine Beziehung zu führen. Ja, er wollte es ihr beweisen. Es war schon erstaunlich, was diese Frau in Mammon auslöste und manchmal war er selbst davon völlig überfordert. Doch wenn Mammon etwas fest entschlossen wollte, dann tat er dies mit vollem Einsatz. Das sah man ja auch an seinem Sex-Ordner, den Lilith ja schon zu Gesicht bekommen hatte.<br />
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Heute Abend jedoch würde sich zeigen, wie sehr er von seiner Recherche umsetzen konnte. Das Penthouse war voll mit Kerzen bestückt. Jede einzelne Kerze wurde dabei entzündet und es glich einer Kerzen-Invasion, sodass man durchaus den Eindruck hatte, dass der Strom ausgefallen war und Mammon so einfach nur versucht hatte, genügend Licht zu erschaffen. Doch neben all den Kerzen, sah man auch noch überall Rosen. Mal waren es große Rosen in Bündeln und mal auch nur vereinzelt eine. Eine Rose, die man schon fast als perfekt bezeichnen konnte, lag allein auf seinem Konzertflügel. Das ganze Penthouse glich einem Blumengeschäft, welches nur Rosen und Kerzen verkaufte. Tja und dann war da noch diese typische überromantische Soapmusik, die Mammon nun angenehm leise im Hintergrund spielen ließ. Und er selbst? Seine <a href="https://i.pinimg.com/1200x/db/f1/bb/dbf1bbcb86e2f3b1eb23ce5ac0506a6e.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">OUTFIT</a> glich ebenso die aus den Soaps, die er gesehen hatte. Das Hemd musste dabei natürlich mehr geöffnet sein und nicht perfekt zugeknöpft bis auf den letzten Knopf. Somit stimmte die Dekoration definitiv und ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er gut in der Zeit lag. Gleich würde Fred, wenn sie denn pünktlich war, hier erscheinen. Deshalb musste er sich nun ebenso in Position stellen. So holte er aus der Vitrine ein schweres Kristallglas heraus und füllte es mit etwas Scotch. Danach ging er an seinem Klavier vorbei und sah hinaus zu seiner Terrasse bzw. auf die Skyline von Los Angeles. Im Übrigen interessierte ihn diese Aussicht gerade gar nicht. Oh nein, er wartete nur darauf, dass er die Aufzugstür hörte, blöderweise durfte er ja nicht auf diese schauen, sondern musste ja unbedingt so stehen, dass er diese nicht sehen konnte.<br />
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Und dann nach einer gefühlten Ewigkeit hörte er schließlich, wie sich die Aufzugtür öffnete. Wie in den Sopas gesehen, drehte er sich nun in Zeitlupe um, so als wäre es ein Film, wo gerade die Slow-Mo zu sehen ist. Eigentlich hatte er im Spiegel geübt, wie er sie ansehen wollte. Diese typische Ausdrucksweise, die er oft in den Folgen gesehen hatte. Die Stirn entspannt, die Kiefermuskeln waren kontrolliert. Er hatte den Blick leicht gesenkt, während er den Kristall-Tumbler schwenkt, eben exakt die Maske stoischer, schicksalhafter Gelassenheit, die er sich bei den Männern aus ‘The Bold and the Beautiful’ abgeschaut hat. Noch bevor Fred überhaupt irgendetwas sagen konnte, fing Mammon an sich in ihre Richtung zu bewegen. Jeder einzelne Schritt dabei so langsam, wie es nur ging und natürlich elegant und, was besonders wichtig war, er fixierte Fred und ließ sie nicht eine Sekunde aus den Augen. Als er dann am Klavier vorbeikam, nahm er sich elegant die dort einzeln platzierte Rose in seine freie Hand und schritt dann weiter auf sie zu. So, wie er jetzt auf sie zukam, so war er zuvor noch nie gelaufen. Doch Mammon zog dies durch, um dann schlussendlich bei Fred anzukommen. Dabei blieb er nah vor ihr stehen, aber noch genügend Abstand, dass sie sich nicht berührten. Er hielt ihr nun die Rose entgegen und auch hierbei war es so, dass Mammon sie die ganze Zeit fixierte. „Ich wusste, dass du kommen würdest, Fred. Mein Herz hat deinen Schritt schon gespürt, bevor der Aufzug auch nur den ersten Stock verlassen hat.“ Seine Stimme war dabei etwas tiefer, aber sanfter und jedes Wort so deutlich gesprochen, wie es nur ging. Es klang fast schon danach, als synchronisierte er eine Szene in einer Soap.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[A little less Hell]]></title>
			<link>https://slayertime.de/showthread.php?tid=2279</link>
			<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 21:22:45 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://slayertime.de/member.php?action=profile&uid=188">Jezahel White</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://slayertime.de/showthread.php?tid=2279</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://s1.directupload.eu/images/user/260816/9zo93adq.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a></div>
<br />
Das Valen & Vice war nicht der schlechteste Ort, an den der Rat Jezahel jemals geschickt hatte, allerdings gehörte es mit ziemlicher Sicherheit zu jenen, bei denen man ihr im Vorfeld etwas deutlicher hätte sagen können, was genau sie hinter den Türen erwartete. Nicht, weil sie Anstoß an dem genommen hätte, was sich dort abspielte. Nach mehr als zwei Jahrtausenden brauchte es etwas mehr als Alkohol, nackte Haut, sündhaft teure Einrichtung und Menschen, die bereitwillig Entscheidungen trafen, die ihnen am nächsten Morgen vermutlich leidtun würden, um sie aus der Ruhe zu bringen. Viel eher war es die eigentümliche Mischung aus Vertrautem und Fremdem, die ihr auffiel, sobald sie den Club betreten hatte. <br />
Oberflächlich war das Valen genau das, was es sein wollte: Dunkel, luxuriös, sinnlich, beinahe übertrieben geschmackvoll in all dem Schwarz, dem schweren Rot und den warmen goldenen Lichtinseln, die sich über polierte Flächen zogen und Gesichter immer nur für wenige Sekunden vollständig erkennen ließen. <br />
Darunter lag jedoch etwas, das sich nicht mit teurem Parfüm, Alkohol oder Musik überdecken ließ. Zu viele Wesen bewegten sich durch diese Räume, die nur auf den ersten Blick menschlich wirkten, zu viele Spuren alter Magie hafteten an Schmuckstücken, Haut oder Dingen, die achtlos auf Tischen lagen, und selbst dort, wo Jezahel nicht auf Anhieb bestimmen konnte, womit sie es zu tun hatte, blieb dieses beständige leise Gefühl zurück, dass hinter beinahe jedem zweiten Gesicht noch etwas anderes wartete.<br />
<br />
Es hätte sie früher kaum beschäftigt. Damals hätte sie einen solchen Ort betreten, ohne auch nur darüber nachzudenken, wie sie ihn im Zweifel wieder verließ. Ihre Gnade wäre bei ihr gewesen, ebenso selbstverständlich wie ihr eigener Atem, ihre Flügel verborgen und dennoch vorhanden, ihre Kräfte nur einen Gedanken entfernt. <br />
Heute ertappte sie sich bereits wenige Schritte hinter dem Eingang dabei, wie ihr Körper auf eine Bewegung dicht hinter ihr reagierte, sich ihre Schultern kaum merklich spannten und etwas in ihr für einen Sekundenbruchteil auf Raum hoffte, den Flügel schaffen konnten, die längst nicht mehr existierten. Der Reflex verschwand ebenso schnell, wie er gekommen war, hinterließ jedoch diesen bitteren Nachgeschmack, den Jezahel inzwischen besser kannte, als ihr lieb war. <br />
Sie blieb nicht stehen und sah sich auch nicht um, sondern schob lediglich eine Hand in die Tasche ihrer hoch geschnittenen schwarzen Hose, während der lange Blazer bei jedem Schritt leicht gegen ihre Beine strich. Vielleicht war es gerade deshalb gut gewesen, dass sie sich gegen ein Kleid entschieden hatte. Sie fügte sich problemlos in das Publikum ein, ohne sich verkleidet zu fühlen, der schwarze Satin ihres Oberteils fing hin und wieder einen warmen Lichtreflex ein, und abgesehen von den Absätzen ihrer Stiefeletten, die auf dem dunklen Boden kaum hörbar waren, gab es wenig an ihr, das unnötig Aufmerksamkeit verlangte.<br />
<br />
Der Rat hatte ihr ohnehin ausdrücklich nahegelegt, genau das zu vermeiden. Beobachten, identifizieren, einschätzen und berichten. Keine Konfrontation, solange sie nicht notwendig wurde, kein Versuch, dem Händler seinen Besitz mitten in diesem Club abzunehmen, und nach Möglichkeit auch kein diplomatischer Zwischenfall mit irgendeinem der dort anwesenden Höllenwesen. <br />
Jezahel hatte sich bei dieser letzten Anweisung nur schwer die Bemerkung verkneifen können, dass man möglicherweise jemand anderen hätte schicken sollen, wenn man ausgerechnet einen ehemaligen Kriegerengel mit jahrhundertelanger Erfahrung im Umgang mit Dämonen für derart wenig beherrscht hielt. Doch der Rat hatte ja keine Ahnung, wer sie eigentlich wirklich war und so hatte sie sich erfolgreich auf die Zunge gebissen. Zweitausend Jahre Wissen hingegen ließen sich offensichtlich trotzdem hervorragend nutzen, sobald irgendwo ein Gegenstand auftauchte, den niemand sonst einordnen konnte.<br />
<br />
Genau darum ging es diesmal. Ein Artefakt, von dem der Rat bislang kaum mehr als widersprüchliche Gerüchte und eine miserable Fotografie besaß, sollte an diesem Abend seinen Besitzer wechseln. Je nach Quelle war es ein Bindungsobjekt, ein Schlüssel, ein Gefäß oder schlicht eine geschickt vermarktete Fälschung, wobei zumindest die wenigen sichtbaren Zeichen auf der Aufnahme alt genug wirkten, dass Jezahel die letzte Möglichkeit nicht ohne Weiteres unterschreiben wollte. <br />
Der Mann, der es besaß, war unter so vielen Namen bekannt, dass man sich irgendwann auf <a href="https://s1.directupload.eu/images/user/260816/uhtfbyvp.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Morrow</a> geeinigt hatte; ein Händler für Dinge, die offiziell nicht existierten, nicht verkauft wurden oder besser niemals in die Hände zahlungskräftiger Interessenten gelangten. Dass ausgerechnet der Inhaber eines doppeldeutigen, zwielichtigen Clubs einem solchen Mann gestattete, hier Geschäfte zu machen, hatte Jezahel nicht wirklich überrascht.<br />
<br />
Sie hatte sich schließlich einen Platz an der Bar gesucht, von dem aus sie einen Großteil des Raumes überblicken konnte, und ein Glas bestellt, mehr aus Tarnung als aus tatsächlichem Verlangen danach. Seit beinahe einer halben Stunde stand es nun vor ihr, der Inhalt nur langsam weniger werdend, während Jezahel über den Rand hinweg Gesichter musterte, Hände beobachtete und sich immer wieder dabei ertappte, an Dingen hängen zu bleiben, die mit ihrem eigentlichen Auftrag überhaupt nichts zu tun hatten. Ein Ring an der Hand eines Mannes zwei Plätze weiter trug eine Schutzgravur, die mindestens vierhundert Jahre älter sein musste als sein übriges Auftreten vermuten ließ; an einer Frau, die kurz darauf an ihr vorbeiging, glaubte Jezahel für einen Augenblick eine Symbolfolge zu erkennen, die sie zuletzt irgendwann im achtzehnten Jahrhundert gesehen hatte, und auf einem der hinteren Tische stand eine kleine bronzene Figur, für die Giles vermutlich bereit gewesen wäre, mehrere Stunden lang jeden anderen Gesprächsgegenstand zu vergessen. <br />
Das Valen war auf eine eigentümliche Weise beinahe interessanter, als Jezahel ihm zugestehen wollte. Nicht angenehm, nicht vertrauenerweckend, aber interessant genug, dass sie verstand, weshalb ein Ort wie dieser Menschen und andere Wesen gleichermaßen anzog.<br />
<br />
Ihr Blick glitt erneut über den Raum, blieb kurz an einer Bewegung hängen und wanderte bereits weiter, bevor etwas sie zurücksehen ließ. Nicht das Gesicht des Mannes, sondern der Gegenstand. Nur ein Teil davon war zwischen seiner Hand und dem dunklen Material zu erkennen, in dem er ihn offenbar bei sich trug, doch die schmale metallene Einfassung und eines der eingeschnittenen Zeichen genügten. Jezahel richtete sich etwas gerader auf, während ihre Finger das Glas umschlossen, ohne es anzuheben. <br />
Die Fotografie des Rates war schlecht gewesen, verwackelt und aus einem Winkel aufgenommen, der beinahe mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet hatte, aber dieses Symbol hatte sie sich eingeprägt.<br />
Da war er also. Morrow.<br />
Jezahel ließ sich nichts anmerken, während sie ihn nun genauer betrachtete und sich die Position, mögliche Ausgänge und die Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung einprägte. Sie sollte zunächst nur bestätigen, dass er das Artefakt tatsächlich besaß, und genau das konnte sie nun tun. Alles Weitere würde davon abhängen, ob sie eine Gelegenheit bekam, näher heranzukommen, ohne dass der Mann sofort begriff, weshalb sie sich für ihn interessierte.<br />
<br />
Dann wanderte ihr Blick zu der Person bei ihm und für einen Moment bewegte Jezahel sich überhaupt nicht mehr. Das Gesicht kannte sie, zu gut sogar. Ihre Finger lösten sich langsam wieder vom Glas, während sie den Kopf kaum merklich zur Seite neigte und noch einmal hinsah, als könnte die Beleuchtung des Clubs ihr gerade einen schlechten Scherz spielen. Tat sie aber nicht. Von allen Wesen, die an diesem Abend neben einem Schwarzmarkthändler mit einem möglicherweise gefährlichen Artefakt auftauchen konnten, musste es ausgerechnet sie sein.<br />
Jezahel atmete leise durch die Nase aus und ließ ihren Blick einen Augenblick länger auf der vertrauten Gestalt ruhen. Lilith. Offenbar hatte der Abend beschlossen, komplizierter zu werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://s1.directupload.eu/images/user/260816/9zo93adq.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a></div>
<br />
Das Valen & Vice war nicht der schlechteste Ort, an den der Rat Jezahel jemals geschickt hatte, allerdings gehörte es mit ziemlicher Sicherheit zu jenen, bei denen man ihr im Vorfeld etwas deutlicher hätte sagen können, was genau sie hinter den Türen erwartete. Nicht, weil sie Anstoß an dem genommen hätte, was sich dort abspielte. Nach mehr als zwei Jahrtausenden brauchte es etwas mehr als Alkohol, nackte Haut, sündhaft teure Einrichtung und Menschen, die bereitwillig Entscheidungen trafen, die ihnen am nächsten Morgen vermutlich leidtun würden, um sie aus der Ruhe zu bringen. Viel eher war es die eigentümliche Mischung aus Vertrautem und Fremdem, die ihr auffiel, sobald sie den Club betreten hatte. <br />
Oberflächlich war das Valen genau das, was es sein wollte: Dunkel, luxuriös, sinnlich, beinahe übertrieben geschmackvoll in all dem Schwarz, dem schweren Rot und den warmen goldenen Lichtinseln, die sich über polierte Flächen zogen und Gesichter immer nur für wenige Sekunden vollständig erkennen ließen. <br />
Darunter lag jedoch etwas, das sich nicht mit teurem Parfüm, Alkohol oder Musik überdecken ließ. Zu viele Wesen bewegten sich durch diese Räume, die nur auf den ersten Blick menschlich wirkten, zu viele Spuren alter Magie hafteten an Schmuckstücken, Haut oder Dingen, die achtlos auf Tischen lagen, und selbst dort, wo Jezahel nicht auf Anhieb bestimmen konnte, womit sie es zu tun hatte, blieb dieses beständige leise Gefühl zurück, dass hinter beinahe jedem zweiten Gesicht noch etwas anderes wartete.<br />
<br />
Es hätte sie früher kaum beschäftigt. Damals hätte sie einen solchen Ort betreten, ohne auch nur darüber nachzudenken, wie sie ihn im Zweifel wieder verließ. Ihre Gnade wäre bei ihr gewesen, ebenso selbstverständlich wie ihr eigener Atem, ihre Flügel verborgen und dennoch vorhanden, ihre Kräfte nur einen Gedanken entfernt. <br />
Heute ertappte sie sich bereits wenige Schritte hinter dem Eingang dabei, wie ihr Körper auf eine Bewegung dicht hinter ihr reagierte, sich ihre Schultern kaum merklich spannten und etwas in ihr für einen Sekundenbruchteil auf Raum hoffte, den Flügel schaffen konnten, die längst nicht mehr existierten. Der Reflex verschwand ebenso schnell, wie er gekommen war, hinterließ jedoch diesen bitteren Nachgeschmack, den Jezahel inzwischen besser kannte, als ihr lieb war. <br />
Sie blieb nicht stehen und sah sich auch nicht um, sondern schob lediglich eine Hand in die Tasche ihrer hoch geschnittenen schwarzen Hose, während der lange Blazer bei jedem Schritt leicht gegen ihre Beine strich. Vielleicht war es gerade deshalb gut gewesen, dass sie sich gegen ein Kleid entschieden hatte. Sie fügte sich problemlos in das Publikum ein, ohne sich verkleidet zu fühlen, der schwarze Satin ihres Oberteils fing hin und wieder einen warmen Lichtreflex ein, und abgesehen von den Absätzen ihrer Stiefeletten, die auf dem dunklen Boden kaum hörbar waren, gab es wenig an ihr, das unnötig Aufmerksamkeit verlangte.<br />
<br />
Der Rat hatte ihr ohnehin ausdrücklich nahegelegt, genau das zu vermeiden. Beobachten, identifizieren, einschätzen und berichten. Keine Konfrontation, solange sie nicht notwendig wurde, kein Versuch, dem Händler seinen Besitz mitten in diesem Club abzunehmen, und nach Möglichkeit auch kein diplomatischer Zwischenfall mit irgendeinem der dort anwesenden Höllenwesen. <br />
Jezahel hatte sich bei dieser letzten Anweisung nur schwer die Bemerkung verkneifen können, dass man möglicherweise jemand anderen hätte schicken sollen, wenn man ausgerechnet einen ehemaligen Kriegerengel mit jahrhundertelanger Erfahrung im Umgang mit Dämonen für derart wenig beherrscht hielt. Doch der Rat hatte ja keine Ahnung, wer sie eigentlich wirklich war und so hatte sie sich erfolgreich auf die Zunge gebissen. Zweitausend Jahre Wissen hingegen ließen sich offensichtlich trotzdem hervorragend nutzen, sobald irgendwo ein Gegenstand auftauchte, den niemand sonst einordnen konnte.<br />
<br />
Genau darum ging es diesmal. Ein Artefakt, von dem der Rat bislang kaum mehr als widersprüchliche Gerüchte und eine miserable Fotografie besaß, sollte an diesem Abend seinen Besitzer wechseln. Je nach Quelle war es ein Bindungsobjekt, ein Schlüssel, ein Gefäß oder schlicht eine geschickt vermarktete Fälschung, wobei zumindest die wenigen sichtbaren Zeichen auf der Aufnahme alt genug wirkten, dass Jezahel die letzte Möglichkeit nicht ohne Weiteres unterschreiben wollte. <br />
Der Mann, der es besaß, war unter so vielen Namen bekannt, dass man sich irgendwann auf <a href="https://s1.directupload.eu/images/user/260816/uhtfbyvp.png" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Morrow</a> geeinigt hatte; ein Händler für Dinge, die offiziell nicht existierten, nicht verkauft wurden oder besser niemals in die Hände zahlungskräftiger Interessenten gelangten. Dass ausgerechnet der Inhaber eines doppeldeutigen, zwielichtigen Clubs einem solchen Mann gestattete, hier Geschäfte zu machen, hatte Jezahel nicht wirklich überrascht.<br />
<br />
Sie hatte sich schließlich einen Platz an der Bar gesucht, von dem aus sie einen Großteil des Raumes überblicken konnte, und ein Glas bestellt, mehr aus Tarnung als aus tatsächlichem Verlangen danach. Seit beinahe einer halben Stunde stand es nun vor ihr, der Inhalt nur langsam weniger werdend, während Jezahel über den Rand hinweg Gesichter musterte, Hände beobachtete und sich immer wieder dabei ertappte, an Dingen hängen zu bleiben, die mit ihrem eigentlichen Auftrag überhaupt nichts zu tun hatten. Ein Ring an der Hand eines Mannes zwei Plätze weiter trug eine Schutzgravur, die mindestens vierhundert Jahre älter sein musste als sein übriges Auftreten vermuten ließ; an einer Frau, die kurz darauf an ihr vorbeiging, glaubte Jezahel für einen Augenblick eine Symbolfolge zu erkennen, die sie zuletzt irgendwann im achtzehnten Jahrhundert gesehen hatte, und auf einem der hinteren Tische stand eine kleine bronzene Figur, für die Giles vermutlich bereit gewesen wäre, mehrere Stunden lang jeden anderen Gesprächsgegenstand zu vergessen. <br />
Das Valen war auf eine eigentümliche Weise beinahe interessanter, als Jezahel ihm zugestehen wollte. Nicht angenehm, nicht vertrauenerweckend, aber interessant genug, dass sie verstand, weshalb ein Ort wie dieser Menschen und andere Wesen gleichermaßen anzog.<br />
<br />
Ihr Blick glitt erneut über den Raum, blieb kurz an einer Bewegung hängen und wanderte bereits weiter, bevor etwas sie zurücksehen ließ. Nicht das Gesicht des Mannes, sondern der Gegenstand. Nur ein Teil davon war zwischen seiner Hand und dem dunklen Material zu erkennen, in dem er ihn offenbar bei sich trug, doch die schmale metallene Einfassung und eines der eingeschnittenen Zeichen genügten. Jezahel richtete sich etwas gerader auf, während ihre Finger das Glas umschlossen, ohne es anzuheben. <br />
Die Fotografie des Rates war schlecht gewesen, verwackelt und aus einem Winkel aufgenommen, der beinahe mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet hatte, aber dieses Symbol hatte sie sich eingeprägt.<br />
Da war er also. Morrow.<br />
Jezahel ließ sich nichts anmerken, während sie ihn nun genauer betrachtete und sich die Position, mögliche Ausgänge und die Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung einprägte. Sie sollte zunächst nur bestätigen, dass er das Artefakt tatsächlich besaß, und genau das konnte sie nun tun. Alles Weitere würde davon abhängen, ob sie eine Gelegenheit bekam, näher heranzukommen, ohne dass der Mann sofort begriff, weshalb sie sich für ihn interessierte.<br />
<br />
Dann wanderte ihr Blick zu der Person bei ihm und für einen Moment bewegte Jezahel sich überhaupt nicht mehr. Das Gesicht kannte sie, zu gut sogar. Ihre Finger lösten sich langsam wieder vom Glas, während sie den Kopf kaum merklich zur Seite neigte und noch einmal hinsah, als könnte die Beleuchtung des Clubs ihr gerade einen schlechten Scherz spielen. Tat sie aber nicht. Von allen Wesen, die an diesem Abend neben einem Schwarzmarkthändler mit einem möglicherweise gefährlichen Artefakt auftauchen konnten, musste es ausgerechnet sie sein.<br />
Jezahel atmete leise durch die Nase aus und ließ ihren Blick einen Augenblick länger auf der vertrauten Gestalt ruhen. Lilith. Offenbar hatte der Abend beschlossen, komplizierter zu werden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein Drink, ein Gespräch]]></title>
			<link>https://slayertime.de/showthread.php?tid=2271</link>
			<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 22:23:48 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://slayertime.de/member.php?action=profile&uid=169">Kisai Toshiro</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://slayertime.de/showthread.php?tid=2271</guid>
			<description><![CDATA[Es war ein normaler Abend im Valen, die Leute tranken, die anderen tanzten und einige lagen sich knutschend in den Armen. Kisai war gerade noch an der Bar im Gespräch gewesen und zog nun mit seinem Whiskey weiter durch den Club um zu schauen ob alles lief, oder ob er sich um irgendwas kümmern musste. Auch wenn es manchmal so wirkte, als würde er einfach alles laufen lassen, so war er doch ein recht organisiertes Kerlchen und gut darin mit Leuten zu konnekten. Das war auch heute sein Plan, denn mit Vitoria hatte er schon länger nicht mehr gesprochen und generell hatte er mit ihr noch nicht so oft gesprochen, oft gingen sie aneinander vorbei oder wechselten nur drei Sätze, nichts ungewöhnliches. Dennoch hatte Kisai sich vorgenommen, mal zu schauen, wie sie so überhaupt drauf war.<br />
Zumindest konnte sie wirklich gut tanzen und Kisai sah ihr gerne zu, das konnte auch nicht jede von sich behaupten, aber Kisai sah auch jeden Abend exzellente Tänzerinnen(Tänzer waren mitgemeint). So ließ er sich von der Barkeeperin Vitorias Liebslingsgetränk geben und ging nach hinten in die Umkleiden. Ihr Auftritt war gut gewesen, Kisai hatte er auf jeden Fall gefallen.<br />
Sie kam nach hinten und Kisai reichte ihr das Getränk. „Du sahst umwerfend aus, Vitoria“ erklärte er ihr dann und lächelte. „Scheinst deinen Stil hier gefunden zu haben“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war ein normaler Abend im Valen, die Leute tranken, die anderen tanzten und einige lagen sich knutschend in den Armen. Kisai war gerade noch an der Bar im Gespräch gewesen und zog nun mit seinem Whiskey weiter durch den Club um zu schauen ob alles lief, oder ob er sich um irgendwas kümmern musste. Auch wenn es manchmal so wirkte, als würde er einfach alles laufen lassen, so war er doch ein recht organisiertes Kerlchen und gut darin mit Leuten zu konnekten. Das war auch heute sein Plan, denn mit Vitoria hatte er schon länger nicht mehr gesprochen und generell hatte er mit ihr noch nicht so oft gesprochen, oft gingen sie aneinander vorbei oder wechselten nur drei Sätze, nichts ungewöhnliches. Dennoch hatte Kisai sich vorgenommen, mal zu schauen, wie sie so überhaupt drauf war.<br />
Zumindest konnte sie wirklich gut tanzen und Kisai sah ihr gerne zu, das konnte auch nicht jede von sich behaupten, aber Kisai sah auch jeden Abend exzellente Tänzerinnen(Tänzer waren mitgemeint). So ließ er sich von der Barkeeperin Vitorias Liebslingsgetränk geben und ging nach hinten in die Umkleiden. Ihr Auftritt war gut gewesen, Kisai hatte er auf jeden Fall gefallen.<br />
Sie kam nach hinten und Kisai reichte ihr das Getränk. „Du sahst umwerfend aus, Vitoria“ erklärte er ihr dann und lächelte. „Scheinst deinen Stil hier gefunden zu haben“]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[the uninvited guest]]></title>
			<link>https://slayertime.de/showthread.php?tid=2255</link>
			<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 20:40:37 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://slayertime.de/member.php?action=profile&uid=187">Hope Marshall</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://slayertime.de/showthread.php?tid=2255</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://s1.directupload.eu/images/user/260701/ixhty3b2.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">~ LAMIA ~</span></span></span></div>
 <br />
Dass Lamia Nachtclubs mochte, überraschte Hope im Grunde nicht einmal, denn Orte, an denen Menschen ihre Hemmungen mit Alkohol ertränkten, ihre Begierden offen zur Schau stellten und Moral mit jedem weiteren Drink ein Stück weiter in den Hintergrund rückte, schienen die uralte Dämonin seit jeher magisch anzuziehen. Hoffnung, Anstand oder Rücksicht hatten für sie nie einen besonderen Wert besessen, vielmehr betrachtete sie all jene Eigenschaften mit derselben neugierigen Belustigung, mit der ein Kind Ameisen beobachtete, die sich emsig ihren Weg durch das Gras bahnten. Das Valen & Vice war deshalb beinahe wie für sie geschaffen worden, denn zwischen goldenen Lichtern, dekadenten Cocktails, dämonischen Auren und einer Musik, deren dumpfer Bass selbst noch tief in der Brust vibrierte, konnte Lamia genau das tun, was ihr seit Jahrtausenden die größte Freude bereitete: beobachten, ausprobieren und mit Menschen spielen, ohne dass diese überhaupt bemerkten, wie leicht sie sich in die gewünschte Richtung schieben ließen.<br />
Hope selbst nahm von alldem lediglich Bruchstücke wahr, flüchtige Erinnerungsfetzen, die sich anfühlten, als würde sie durch beschlagenes Glas auf das Geschehen blicken. Da war das rhythmische Flackern der Lichter, das sich in den polierten Oberflächen spiegelte, das Gemisch aus teurem Parfum, verschüttetem Alkohol, Schweiß und den ganz eigenen Gerüchen übernatürlicher Wesen, deren Auren wie verschiedenfarbige Schleier ineinanderflossen, und irgendwo dazwischen Lamias helles, beinahe unbekümmert klingendes Lachen, das niemals zu Hope gehört hatte. Sie tanzte mit einer Selbstverständlichkeit, die Hope völlig fremd war, bewegte sich geschmeidig zwischen Menschen und Dämonen hindurch, suchte bewusst ihre Blicke, erwiderte Komplimente mit charmantem Lächeln oder zweideutigen Bemerkungen und genoss jede einzelne Sekunde davon, während das schwarze Kleid ihren Körper betonte und die hohen Schuhe auf dem dunklen Boden leise klackten. Dass dieser Körper eigentlich nicht ihr gehörte, schien Lamia dabei ebenso wenig zu interessieren wie die Tatsache, dass Hope sich niemals freiwillig so gezeigt hätte.<br />
 <br />
Besonders lange hielt ihre Aufmerksamkeit allerdings auch dieser Tanz nicht gefangen. Zwei Gäste gerieten zunächst lediglich verbal aneinander, wahrscheinlich wegen irgendeiner Nichtigkeit, doch Lamia genügte es, hier eine beiläufige Bemerkung einzustreuen, dort einem der beiden Männer scheinbar verständnisvoll zuzulächeln und dem anderen mit wenigen Worten genau den Zweifel einzupflanzen, der verletzten Stolz binnen Sekunden in offene Aggression verwandelte. <br />
Zufrieden ließ sie sich mit ihrem Cocktail auf einem Barhocker nieder, schlug die Beine übereinander und beobachtete mit unverhohlener Freude, wie aus gegenseitigem Anrempeln Schubsen, aus Schubsen Schläge und schließlich eine handfeste Prügelei wurde, bei der immer mehr Gäste mit hineingezogen wurden. Zwar flogen keine Zähne, doch etwas Blut floss dennoch. Als Appetitanreger nicht schlecht. Für Lamia besaß dieses Chaos denselben Unterhaltungswert wie für andere Menschen eine spannende Fernsehserie, weshalb sie das Schauspiel mit fast kindlicher Neugier verfolgte, bis schließlich die Security eingriff und sich die ersten kräftigen Männer ihren Weg durch die Menge bahnten. Damit verlor die Angelegenheit augenblicklich ihren Reiz. Langweilig. Vorhersehbar. Während andere Gäste zurückwichen oder lautstark protestierten, glitt Lamia beinahe spielerisch zwischen ihnen hindurch, wich den Sicherheitskräften aus, ohne dass diese sie überhaupt richtig wahrnahmen, und entdeckte schließlich einen Aufzug, auf dessen „Open“-Taste sie drückte, nachdem sie sich noch einmal galant zum Geschehen nahe der Tanzfläche umgedreht hatte und verschwand rückwärts gerichtet mit einem zufriedenen Grinsen im Fahrstuhl. Neugier hatte sie schon immer weit stärker angetrieben als Vorsicht, weshalb sie kurzerhand einstieg, sich entspannt gegen die Rückwand lehnte und erst dann bemerkte, dass der Fahrstuhl sie nicht etwa zurück in den Club, sondern immer weiter nach oben brachte. <br />
 <br />
Als sich die Türen schließlich erneut öffneten, lag vor ihr eine luxuriöse Penthousewohnung, deren geschmackvolle Einrichtung selbst Lamia für einen kurzen Moment interessiert innehalten ließ. Langsam schlenderte sie zwischen warmen Hölzern, dunklem Leder und ausgewählten Kunstwerken hindurch, ließ ihre Fingerspitzen beiläufig über Möbel gleiten und betrachtete einzelne Gegenstände mit derselben unverbindlichen Aufmerksamkeit, mit der andere Menschen Schaufenster betrachteten, bis ihr Blick schließlich auf eine hochwertige Rolex fiel. Hübsch. Mehr dachte sie darüber gar nicht nach, sondern ließ die Uhr mit einem zufriedenen Lächeln in ihrer kleinen Handtasche verschwinden. Lange hatte sie allerdings keine Gelegenheit, sich weiter umzusehen.<br />
Als das kaum hörbare Summen des Aufzugs ihre Aufmerksamkeit erneut auf sich zog und ihr verriet, dass jemand auf dem Weg nach oben war, blieb Lamia für einen kurzen Moment vollkommen reglos stehen, ehe sich dieses verschmitzte, beinahe schelmische Lächeln auf ihre Lippen legte, das Hope inzwischen nur allzu gut kannte und das nie etwas Gutes bedeutete. „Dein Problem, Süße“, murmelte sie mit leiser, amüsierter Zärtlichkeit, als würde sie Hope ein besonders hübsch verpacktes Geschenk hinterlassen, bevor sie sich ohne jedes Zögern wieder in den Hintergrund zurückzog und die Kontrolle über den gemeinsamen Körper ebenso plötzlich abgab, wie sie sie übernommen hatte.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">~ HOPE ~</span></span></span></div>
 <br />
Hope riss erschrocken die Augen auf und benötigte einige Sekunden, bis ihr Bewusstsein die ungewohnten Eindrücke überhaupt einordnen konnte. Sie wusste weder, wo sie sich befand, noch wie sie dorthin gelangt war, doch das war mittlerweile beinahe schon Routine geworden, sobald Lamia für längere Zeit die Kontrolle übernommen hatte. Noch bevor ihr Blick überhaupt durch den Raum wanderte, registrierte sie instinktiv etwas anderes, nämlich den ungewohnt leichten Stoff auf ihrer Haut, der sich bei jeder noch so kleinen Bewegung anders anfühlte, als sie es gewohnt war. Erst jetzt senkte sie langsam den Blick an sich hinab und spürte augenblicklich, wie sich ein unangenehmes Ziehen in ihrer Magengegend ausbreitete. Das schwarze Kleid schmiegte sich deutlich enger an ihren Körper, als ihr lieb war, ließ ihre Beine vollständig unbedeckt und offenbarte durch den tiefen Ausschnitt wesentlich mehr von ihr, als Hope jemals freiwillig gezeigt hätte. Die hohen Schuhe machten jeden Schritt ungewohnt unsicher, eine Kette lag kühl auf ihrer Haut und als sie sich mit den Fingern flüchtig über Lippen und Wangen strich, blieb ein Hauch verschmierter Schminke an ihren Fingerspitzen zurück. Der süßliche Duft eines fremden Parfums hing in ihren Haaren und genügte bereits, um jede noch so kleine Hoffnung zu ersticken, Lamia könnte diesmal vielleicht etwas weniger... kreativ gewesen sein.<br />
 <br />
Unwillkürlich zog sie den ohnehin viel zu kurzen Saum des Kleides ein Stück weiter nach unten, strich eine Haarsträhne nach vorn, um den tiefen Ausschnitt zumindest ansatzweise zu verdecken, und verschränkte schließlich fast automatisch die Arme vor ihrem Oberkörper. Nicht, weil sie glaubte, jemand könnte sie attraktiv finden oder weil sie sich ihrer Weiblichkeit schämte, sondern weil sie sich schlicht nicht wie sie selbst fühlte. Dieses Kleid machte aus ihr eine junge Frau, die gesehen werden wollte, während Hope ihr ganzes Leben darauf verwendet hatte, möglichst unauffällig zu bleiben, sich hinter Kapuzen, Pullovern und viel zu großen Jacken zu verstecken und niemals unnötig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dass Lamia ausgerechnet ihren Körper dafür benutzt hatte, sich auf diese Weise zu präsentieren, hinterließ ein Gefühl, das sich irgendwo zwischen Fremdheit, Unbehagen und stiller Resignation bewegte.<br />
Doch lange blieb ihr keine Zeit, darüber nachzudenken, denn beinahe gleichzeitig drängte sich die viel wichtigere Frage in den Vordergrund, was Lamia während ihrer Abwesenheit eigentlich alles getan hatte. Hatte sie jemanden verletzt? War Blut geflossen? War vielleicht sogar jemand gestorben? Hope wusste es nicht und gerade diese Ungewissheit lastete schwerer auf ihr als jedes noch so aufreizende Kleid.<br />
 <br />
Als schließlich erneut das leise Surren des Aufzugs erklang, reagierte ihr Körper, noch bevor ihr Verstand den Gedanken vollständig zu Ende gebracht hatte. Lautlos huschte sie hinter einen massiven Schreibtisch, ließ sich dort in die Hocke sinken und zog die Beine eng an den Körper, während sie den viel zu dünnen Stoff des Kleides unbewusst mit einer Hand festhielt. Klein werden, beobachten, erst verstehen und dann handeln – diese Reihenfolge hatte ihr Leben schon einmal gerettet und sie war tief genug in ihr verankert, um auch jetzt ganz automatisch die Kontrolle zu übernehmen. Mit angehaltenem Atem lauschte sie auf die näherkommenden Schritte, während ihr Herz dumpf gegen ihre Rippen schlug und sie nur inständig hoffen konnte, dass Lamia diesmal nichts getan hatte, dessen Konsequenzen nun ausgerechnet auf ihren Schultern landen würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><a href="https://s1.directupload.eu/images/user/260701/ixhty3b2.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfit</a></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">~ LAMIA ~</span></span></span></div>
 <br />
Dass Lamia Nachtclubs mochte, überraschte Hope im Grunde nicht einmal, denn Orte, an denen Menschen ihre Hemmungen mit Alkohol ertränkten, ihre Begierden offen zur Schau stellten und Moral mit jedem weiteren Drink ein Stück weiter in den Hintergrund rückte, schienen die uralte Dämonin seit jeher magisch anzuziehen. Hoffnung, Anstand oder Rücksicht hatten für sie nie einen besonderen Wert besessen, vielmehr betrachtete sie all jene Eigenschaften mit derselben neugierigen Belustigung, mit der ein Kind Ameisen beobachtete, die sich emsig ihren Weg durch das Gras bahnten. Das Valen & Vice war deshalb beinahe wie für sie geschaffen worden, denn zwischen goldenen Lichtern, dekadenten Cocktails, dämonischen Auren und einer Musik, deren dumpfer Bass selbst noch tief in der Brust vibrierte, konnte Lamia genau das tun, was ihr seit Jahrtausenden die größte Freude bereitete: beobachten, ausprobieren und mit Menschen spielen, ohne dass diese überhaupt bemerkten, wie leicht sie sich in die gewünschte Richtung schieben ließen.<br />
Hope selbst nahm von alldem lediglich Bruchstücke wahr, flüchtige Erinnerungsfetzen, die sich anfühlten, als würde sie durch beschlagenes Glas auf das Geschehen blicken. Da war das rhythmische Flackern der Lichter, das sich in den polierten Oberflächen spiegelte, das Gemisch aus teurem Parfum, verschüttetem Alkohol, Schweiß und den ganz eigenen Gerüchen übernatürlicher Wesen, deren Auren wie verschiedenfarbige Schleier ineinanderflossen, und irgendwo dazwischen Lamias helles, beinahe unbekümmert klingendes Lachen, das niemals zu Hope gehört hatte. Sie tanzte mit einer Selbstverständlichkeit, die Hope völlig fremd war, bewegte sich geschmeidig zwischen Menschen und Dämonen hindurch, suchte bewusst ihre Blicke, erwiderte Komplimente mit charmantem Lächeln oder zweideutigen Bemerkungen und genoss jede einzelne Sekunde davon, während das schwarze Kleid ihren Körper betonte und die hohen Schuhe auf dem dunklen Boden leise klackten. Dass dieser Körper eigentlich nicht ihr gehörte, schien Lamia dabei ebenso wenig zu interessieren wie die Tatsache, dass Hope sich niemals freiwillig so gezeigt hätte.<br />
 <br />
Besonders lange hielt ihre Aufmerksamkeit allerdings auch dieser Tanz nicht gefangen. Zwei Gäste gerieten zunächst lediglich verbal aneinander, wahrscheinlich wegen irgendeiner Nichtigkeit, doch Lamia genügte es, hier eine beiläufige Bemerkung einzustreuen, dort einem der beiden Männer scheinbar verständnisvoll zuzulächeln und dem anderen mit wenigen Worten genau den Zweifel einzupflanzen, der verletzten Stolz binnen Sekunden in offene Aggression verwandelte. <br />
Zufrieden ließ sie sich mit ihrem Cocktail auf einem Barhocker nieder, schlug die Beine übereinander und beobachtete mit unverhohlener Freude, wie aus gegenseitigem Anrempeln Schubsen, aus Schubsen Schläge und schließlich eine handfeste Prügelei wurde, bei der immer mehr Gäste mit hineingezogen wurden. Zwar flogen keine Zähne, doch etwas Blut floss dennoch. Als Appetitanreger nicht schlecht. Für Lamia besaß dieses Chaos denselben Unterhaltungswert wie für andere Menschen eine spannende Fernsehserie, weshalb sie das Schauspiel mit fast kindlicher Neugier verfolgte, bis schließlich die Security eingriff und sich die ersten kräftigen Männer ihren Weg durch die Menge bahnten. Damit verlor die Angelegenheit augenblicklich ihren Reiz. Langweilig. Vorhersehbar. Während andere Gäste zurückwichen oder lautstark protestierten, glitt Lamia beinahe spielerisch zwischen ihnen hindurch, wich den Sicherheitskräften aus, ohne dass diese sie überhaupt richtig wahrnahmen, und entdeckte schließlich einen Aufzug, auf dessen „Open“-Taste sie drückte, nachdem sie sich noch einmal galant zum Geschehen nahe der Tanzfläche umgedreht hatte und verschwand rückwärts gerichtet mit einem zufriedenen Grinsen im Fahrstuhl. Neugier hatte sie schon immer weit stärker angetrieben als Vorsicht, weshalb sie kurzerhand einstieg, sich entspannt gegen die Rückwand lehnte und erst dann bemerkte, dass der Fahrstuhl sie nicht etwa zurück in den Club, sondern immer weiter nach oben brachte. <br />
 <br />
Als sich die Türen schließlich erneut öffneten, lag vor ihr eine luxuriöse Penthousewohnung, deren geschmackvolle Einrichtung selbst Lamia für einen kurzen Moment interessiert innehalten ließ. Langsam schlenderte sie zwischen warmen Hölzern, dunklem Leder und ausgewählten Kunstwerken hindurch, ließ ihre Fingerspitzen beiläufig über Möbel gleiten und betrachtete einzelne Gegenstände mit derselben unverbindlichen Aufmerksamkeit, mit der andere Menschen Schaufenster betrachteten, bis ihr Blick schließlich auf eine hochwertige Rolex fiel. Hübsch. Mehr dachte sie darüber gar nicht nach, sondern ließ die Uhr mit einem zufriedenen Lächeln in ihrer kleinen Handtasche verschwinden. Lange hatte sie allerdings keine Gelegenheit, sich weiter umzusehen.<br />
Als das kaum hörbare Summen des Aufzugs ihre Aufmerksamkeit erneut auf sich zog und ihr verriet, dass jemand auf dem Weg nach oben war, blieb Lamia für einen kurzen Moment vollkommen reglos stehen, ehe sich dieses verschmitzte, beinahe schelmische Lächeln auf ihre Lippen legte, das Hope inzwischen nur allzu gut kannte und das nie etwas Gutes bedeutete. „Dein Problem, Süße“, murmelte sie mit leiser, amüsierter Zärtlichkeit, als würde sie Hope ein besonders hübsch verpacktes Geschenk hinterlassen, bevor sie sich ohne jedes Zögern wieder in den Hintergrund zurückzog und die Kontrolle über den gemeinsamen Körper ebenso plötzlich abgab, wie sie sie übernommen hatte.<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">~ HOPE ~</span></span></span></div>
 <br />
Hope riss erschrocken die Augen auf und benötigte einige Sekunden, bis ihr Bewusstsein die ungewohnten Eindrücke überhaupt einordnen konnte. Sie wusste weder, wo sie sich befand, noch wie sie dorthin gelangt war, doch das war mittlerweile beinahe schon Routine geworden, sobald Lamia für längere Zeit die Kontrolle übernommen hatte. Noch bevor ihr Blick überhaupt durch den Raum wanderte, registrierte sie instinktiv etwas anderes, nämlich den ungewohnt leichten Stoff auf ihrer Haut, der sich bei jeder noch so kleinen Bewegung anders anfühlte, als sie es gewohnt war. Erst jetzt senkte sie langsam den Blick an sich hinab und spürte augenblicklich, wie sich ein unangenehmes Ziehen in ihrer Magengegend ausbreitete. Das schwarze Kleid schmiegte sich deutlich enger an ihren Körper, als ihr lieb war, ließ ihre Beine vollständig unbedeckt und offenbarte durch den tiefen Ausschnitt wesentlich mehr von ihr, als Hope jemals freiwillig gezeigt hätte. Die hohen Schuhe machten jeden Schritt ungewohnt unsicher, eine Kette lag kühl auf ihrer Haut und als sie sich mit den Fingern flüchtig über Lippen und Wangen strich, blieb ein Hauch verschmierter Schminke an ihren Fingerspitzen zurück. Der süßliche Duft eines fremden Parfums hing in ihren Haaren und genügte bereits, um jede noch so kleine Hoffnung zu ersticken, Lamia könnte diesmal vielleicht etwas weniger... kreativ gewesen sein.<br />
 <br />
Unwillkürlich zog sie den ohnehin viel zu kurzen Saum des Kleides ein Stück weiter nach unten, strich eine Haarsträhne nach vorn, um den tiefen Ausschnitt zumindest ansatzweise zu verdecken, und verschränkte schließlich fast automatisch die Arme vor ihrem Oberkörper. Nicht, weil sie glaubte, jemand könnte sie attraktiv finden oder weil sie sich ihrer Weiblichkeit schämte, sondern weil sie sich schlicht nicht wie sie selbst fühlte. Dieses Kleid machte aus ihr eine junge Frau, die gesehen werden wollte, während Hope ihr ganzes Leben darauf verwendet hatte, möglichst unauffällig zu bleiben, sich hinter Kapuzen, Pullovern und viel zu großen Jacken zu verstecken und niemals unnötig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dass Lamia ausgerechnet ihren Körper dafür benutzt hatte, sich auf diese Weise zu präsentieren, hinterließ ein Gefühl, das sich irgendwo zwischen Fremdheit, Unbehagen und stiller Resignation bewegte.<br />
Doch lange blieb ihr keine Zeit, darüber nachzudenken, denn beinahe gleichzeitig drängte sich die viel wichtigere Frage in den Vordergrund, was Lamia während ihrer Abwesenheit eigentlich alles getan hatte. Hatte sie jemanden verletzt? War Blut geflossen? War vielleicht sogar jemand gestorben? Hope wusste es nicht und gerade diese Ungewissheit lastete schwerer auf ihr als jedes noch so aufreizende Kleid.<br />
 <br />
Als schließlich erneut das leise Surren des Aufzugs erklang, reagierte ihr Körper, noch bevor ihr Verstand den Gedanken vollständig zu Ende gebracht hatte. Lautlos huschte sie hinter einen massiven Schreibtisch, ließ sich dort in die Hocke sinken und zog die Beine eng an den Körper, während sie den viel zu dünnen Stoff des Kleides unbewusst mit einer Hand festhielt. Klein werden, beobachten, erst verstehen und dann handeln – diese Reihenfolge hatte ihr Leben schon einmal gerettet und sie war tief genug in ihr verankert, um auch jetzt ganz automatisch die Kontrolle zu übernehmen. Mit angehaltenem Atem lauschte sie auf die näherkommenden Schritte, während ihr Herz dumpf gegen ihre Rippen schlug und sie nur inständig hoffen konnte, dass Lamia diesmal nichts getan hatte, dessen Konsequenzen nun ausgerechnet auf ihren Schultern landen würden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Let the Games Begin]]></title>
			<link>https://slayertime.de/showthread.php?tid=2218</link>
			<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 20:19:43 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://slayertime.de/member.php?action=profile&uid=50">Mammon</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://slayertime.de/showthread.php?tid=2218</guid>
			<description><![CDATA[<div class="simpleDarkPatternTemplate"><div class="icon758"><style type="text/css">/*<br />
<br />
-- DAS ICON - Wird auf 100 x 100 Pixel skaliert<br />
*/</style><img src="images/Gastdesign/PlatzhalterIcon_BeiBedarfAustauschen.png" /><div class="title543"><style type="text/css">/*<br />
<br />
-- GROSSE ÜBERSCHRIFT<br />
*/</style><div>Let the Games Begin</div><style type="text/css">/*<br />
<br />
-- KLEINE ÜBERSCHRIFT<br />
*/</style>Fred & Lilith && Kisai && Medea && Damon && Spike && 15.03., Abends</div></div><div class="content8654"><style type="text/css">/*<br />
<br />
-- DER INHALT - Überschriften können mit <div class="heading"></div> eingefügt werden, FETT und KURSIV sind für das Template definiert<br />
*/</style><center>Heute findet der 1. Käfigkampf zwischen Spike und einem Dämon statt. Es ist das Event des Abends und man findet jeden hier, der Rang und Namen hat.</center></div><a class="theCredit" href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=52" title="thanks to moni" target="_blank">♥</a></div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hauptbühne (allein) -> auf dem Weg zum Devils Balkon</span></span></div>
<br />
Heute, war der Tag der Tage… Heute würde der erste Käfigkampf stattfinden und das hier in seinem heißgeliebten Nachtclub im Valen & Vice. War Mammon aufgeregt? Nun, er selbst würde es nicht so bezeichnen, denn er liebte ja solche Sachen. Vielleicht war da ein vorfreudiges Kribbeln in seiner Magengegend zu spüren. Ein Gefühl, was er diesmal aber genau kannte. Oft hatte er dieses Gefühl in der Hölle, kurz bevor er jemanden folterte, den er gern wollte. Hier auf der Erde war es immer dann, wenn er in seinem Nachtclub im Mittelpunkt stand und aller Welt zeigen konnte, wie großartig und mächtig er doch war. Sein Nachtclub füllte sich, sowohl auf der Etage, wo sich der gewöhnliche Pöbel breit machte, als auch in der VIP-Lounge und wo war Mammon selbst? Er hatte sich das Ganze von seinem Penthouse erst einmal angesehen. Wie er diese Fensterscheiben liebte. Er konnte von hier aus in den Club sehen, aber vom Club aus konnte man nicht zu ihm hineinsehen. Ob Fred schon da war? Er versuchte sie ausfindig zu machen, aber bisher sah er sie noch nicht. Sie würde doch kommen, oder? Zumindest hatte sie zugesagt gehabt und Kisai? Dieser machte gerade noch die letzten Vorbereitungen. Kisai, seine treue rechte Hand. Er war jemand, der nicht ersetzbar war und insgeheim war Mammon froh, diesen treuen Diener an seiner Seite zu wissen.<br />
<br />
Mammon sah kurz auf seine teure Armbanduhr. Eigentlich spielte Zeit für ihn keine Rolle und er hatte sich die Uhr nur besorgt, weil sie teuer und gut an ihm aussah, aber heute war wohl jeder hier, der Rang und Namen hatte und er wollte es perfekt haben. Sobald Mammon die Zusage von Fred bekommen hatte, hatte er sich mehr als sonst in dieses Projekt hier gestürzt. Es sollte perfekt werden. Ja, Mammon steckte fast schon so viel Energie rein, wie er es in seinem Sexordner getan hatte, aber das war eine andere Sache. Es würde nicht mehr lange dauern und so trank er seinen letzten Schluck von seinem Drink, ehe er dieses an seiner Bar abstellte und nochmal durchatmete. Ein kurzer Blick nochmal in den Club, so wurde nun das Licht gedimmt. Das war sein Zeichen. Mammon bewegte sich zu seinem Aufzug, wartete bis die Türen aufgingen und stellte sich in diesen. “Let the Show begin.” Sagte er sich selbst und setzte sein typisches Grinsen auf.<br />
<br />
Der Aufzug fuhr nach unten und öffnete sich schließlich. Das Scheinwerferlicht war auf ihn gerichtet und ihm wurde ein Mikro in die Hand gedrückt, welches er an sich nahm und die Arme kurz weit öffnete, als Zeichen, dass er jetzt da war. Nach einem kurzen, lauten Applaus, bewegte er das Mirko zu seinem Mund. “Willkommen im Valen & Vice meine Sünder, Fans und neugierigen Seelen. Kommt ruhig näher ran. Heute Nacht könnt ihr Gewinner sein!” Mit diesen Worten, ging er nun langsam vom Aufzug aus in Richtung Mitte des Raumes, genau dort, wo gleich der Kampfkäfig stehen würde. “Gold in den Taschen, Gier im Blick - ihr sucht doch alle nur den verbotenen Kick.” So langsam wurde aus seiner normalen Stimme ein Gesang. Als Zuschauer fühlte es sich an, als würde er jeden höchstpersönlich anschauen, was natürlich so unmöglich war, aber er gab einem dieses Gefühl. In der Mitte angekommen, standen auch schon vier leichtbekleidete Tänzerinnen, die schon in Position standen. Auch Mammon stand nun da und wartete darauf, dass die Musik anfing zu spielen. Nicht nur die Frauen tanzten, sondern auch Mammon, der sichtlich es genoss im Mittelpunkt zu stehen. <br />
“Ich seh eure Wünsche, ich kenn euer Ziel,<br />
ihr wollt Nervenkitzel… ihr wollt dieses Spiel.<br />
Ein Flüstern von Risiko, ein Hauch von Gefahr,<br />
ihr seid hier genau richtig – wie wunderbar.”<br />
Dabei bewegte sich sein freier Arm einmal durch den Raum, so als würde er erneut das ganze Publikum ansprechen.<br />
“Ein Schritt, ein Einsatz… mehr braucht es nicht,<br />
ein Griff in die Taschen… und ihr gebt mir den Rest.”<br />
Sang er auch schon weiter und deutete damit auf den Bereich, wo man natürlich noch seine Wetten abschließen konnte. “Ein letzter Einsatz, noch habt ihr Zeit, bevor alles fällt, bevor Blut entscheidet… mehr als euer Geld.” War sein Sprechgesang und das Scheinwerferlicht ging kurz rüber zu den Leuten an der Wettannahme. Kurz hörte man nur die Musik, sodass die Leute nochmal daran dachten zu wetten, ehe das Scheinwerferlicht wieder zu Mammon und den Tänzerinnen glitt. <br />
“Also setzt, was ihr habt – ich will alles von euch,<br />
jede Münze, jeden Traum, jeden letzten Versuch.<br />
Verdoppelt den Einsatz, ich seh, wie ihr brennt,<br />
ihr gehört mir in dem Moment, in dem ihr erkennt—<br />
Seht genau hin, solange ihr könnt,<br />
denn ich bin der, der euch unterhält.<br />
Euer Gastgeber… für diese Nacht,<br />
und ich hab euch genau das gebracht.”<br />
<br />
Plötzlich hoben sowohl die Tänzerinnen als auch Mammon die Arme nach oben auch auch die Blicke gingen nach oben. Das Scheinwerferlicht folgte diesem Blick und plötzlich sah man oben den Käfig hängen, der sich nun langsam begann zu senken.<br />
“Und für alle, die mehr als nur Spiele woll’n sehen,<br />
für die, die gern hören, wie Knochen zergeh’n—<br />
ich hab euch ein Highlight, ein ganz besonderes Stück,<br />
kein Entkommen, kein Zögern… kein Weg mehr zurück.<br />
Stahl trifft auf Schatten, zwei Dämonen im Kreis,<br />
ihr wolltet doch Action—nun zahlt euren Preis.<br />
Ein Käfig, ein Kampf… und nur einer bleibt steh’n,<br />
ihr wolltet das sehen—also werdet ihr’s seh’n.<br />
Also hebt eure Stimmen, ich hör euren Schrei,<br />
heut Nacht gehört mir… was auch immer ihr seid.”<br />
Denn es war klar, dass heute Nacht nicht nur Menschen hier anwesend waren. Oh nein, hier waren Vampire, Dämonen und sonst noch was für Wesen da. Diese Nacht, war die Nacht der Nächste. Diese Nacht würde spektakulär werden. <br />
Der Käfig kam nun immer näher zu ihm und seinen Damen, bis sie nun im Käfig waren. Die Frauen räkelten sich an den Gitterstäben und durchaus auch an Mammon. Eben, wie es sich für so eine großartige Show gehörte und dann… dann verließ er diesen und kletterte auf den Käfig um sich dort in der Mitte zu positionieren. <br />
“Ich bin euer Gastgeber…<br />
…und das hier ist <b>mein</b> Spiiiiiiiiiiiiiiiiel.“<br />
<br />
Das letzte Wort versetzte er so lange er konnte im Gesang, ehe er mit einer letzten Pose das ganze beendete und von oben dann schließlich goldenes Glitzerkonfetti vom Himmel regnete. Einen Moment verharrte er in dieser Position, ehe das Licht nun wieder komplett anging und den ganzen Raum wieder erhellte. “In ein paar Minuten beginnt der Kampf. Nutzt also noch die Zeit um euer letztes Hab und Gut zu setzen und vielleicht sogar als Gewinner zu gehen.” Wies er nochmal auf die Wettannahme hin, ehe er sich nun vom Käfig schwang und auch die Damen nun sich ersteinmal verzogen. Das Aufräumpersonal, natürlich passend gekleidet, kam nun, um das Glitzerkonfetti zu entfernen. Mammon hingegen, macht sich nach oben in seinem Devils Balkon auf, wo Kisai und hoffentlich auch schon Fred auf ihn warteten. Vielleicht auch Lilith, wenn sie sich überhaupt das Spektakel ansehen wollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="simpleDarkPatternTemplate"><div class="icon758"><style type="text/css">/*<br />
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-- DAS ICON - Wird auf 100 x 100 Pixel skaliert<br />
*/</style><img src="images/Gastdesign/PlatzhalterIcon_BeiBedarfAustauschen.png" /><div class="title543"><style type="text/css">/*<br />
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-- GROSSE ÜBERSCHRIFT<br />
*/</style><div>Let the Games Begin</div><style type="text/css">/*<br />
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-- KLEINE ÜBERSCHRIFT<br />
*/</style>Fred & Lilith && Kisai && Medea && Damon && Spike && 15.03., Abends</div></div><div class="content8654"><style type="text/css">/*<br />
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-- DER INHALT - Überschriften können mit <div class="heading"></div> eingefügt werden, FETT und KURSIV sind für das Template definiert<br />
*/</style><center>Heute findet der 1. Käfigkampf zwischen Spike und einem Dämon statt. Es ist das Event des Abends und man findet jeden hier, der Rang und Namen hat.</center></div><a class="theCredit" href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=52" title="thanks to moni" target="_blank">♥</a></div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hauptbühne (allein) -> auf dem Weg zum Devils Balkon</span></span></div>
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Heute, war der Tag der Tage… Heute würde der erste Käfigkampf stattfinden und das hier in seinem heißgeliebten Nachtclub im Valen & Vice. War Mammon aufgeregt? Nun, er selbst würde es nicht so bezeichnen, denn er liebte ja solche Sachen. Vielleicht war da ein vorfreudiges Kribbeln in seiner Magengegend zu spüren. Ein Gefühl, was er diesmal aber genau kannte. Oft hatte er dieses Gefühl in der Hölle, kurz bevor er jemanden folterte, den er gern wollte. Hier auf der Erde war es immer dann, wenn er in seinem Nachtclub im Mittelpunkt stand und aller Welt zeigen konnte, wie großartig und mächtig er doch war. Sein Nachtclub füllte sich, sowohl auf der Etage, wo sich der gewöhnliche Pöbel breit machte, als auch in der VIP-Lounge und wo war Mammon selbst? Er hatte sich das Ganze von seinem Penthouse erst einmal angesehen. Wie er diese Fensterscheiben liebte. Er konnte von hier aus in den Club sehen, aber vom Club aus konnte man nicht zu ihm hineinsehen. Ob Fred schon da war? Er versuchte sie ausfindig zu machen, aber bisher sah er sie noch nicht. Sie würde doch kommen, oder? Zumindest hatte sie zugesagt gehabt und Kisai? Dieser machte gerade noch die letzten Vorbereitungen. Kisai, seine treue rechte Hand. Er war jemand, der nicht ersetzbar war und insgeheim war Mammon froh, diesen treuen Diener an seiner Seite zu wissen.<br />
<br />
Mammon sah kurz auf seine teure Armbanduhr. Eigentlich spielte Zeit für ihn keine Rolle und er hatte sich die Uhr nur besorgt, weil sie teuer und gut an ihm aussah, aber heute war wohl jeder hier, der Rang und Namen hatte und er wollte es perfekt haben. Sobald Mammon die Zusage von Fred bekommen hatte, hatte er sich mehr als sonst in dieses Projekt hier gestürzt. Es sollte perfekt werden. Ja, Mammon steckte fast schon so viel Energie rein, wie er es in seinem Sexordner getan hatte, aber das war eine andere Sache. Es würde nicht mehr lange dauern und so trank er seinen letzten Schluck von seinem Drink, ehe er dieses an seiner Bar abstellte und nochmal durchatmete. Ein kurzer Blick nochmal in den Club, so wurde nun das Licht gedimmt. Das war sein Zeichen. Mammon bewegte sich zu seinem Aufzug, wartete bis die Türen aufgingen und stellte sich in diesen. “Let the Show begin.” Sagte er sich selbst und setzte sein typisches Grinsen auf.<br />
<br />
Der Aufzug fuhr nach unten und öffnete sich schließlich. Das Scheinwerferlicht war auf ihn gerichtet und ihm wurde ein Mikro in die Hand gedrückt, welches er an sich nahm und die Arme kurz weit öffnete, als Zeichen, dass er jetzt da war. Nach einem kurzen, lauten Applaus, bewegte er das Mirko zu seinem Mund. “Willkommen im Valen & Vice meine Sünder, Fans und neugierigen Seelen. Kommt ruhig näher ran. Heute Nacht könnt ihr Gewinner sein!” Mit diesen Worten, ging er nun langsam vom Aufzug aus in Richtung Mitte des Raumes, genau dort, wo gleich der Kampfkäfig stehen würde. “Gold in den Taschen, Gier im Blick - ihr sucht doch alle nur den verbotenen Kick.” So langsam wurde aus seiner normalen Stimme ein Gesang. Als Zuschauer fühlte es sich an, als würde er jeden höchstpersönlich anschauen, was natürlich so unmöglich war, aber er gab einem dieses Gefühl. In der Mitte angekommen, standen auch schon vier leichtbekleidete Tänzerinnen, die schon in Position standen. Auch Mammon stand nun da und wartete darauf, dass die Musik anfing zu spielen. Nicht nur die Frauen tanzten, sondern auch Mammon, der sichtlich es genoss im Mittelpunkt zu stehen. <br />
“Ich seh eure Wünsche, ich kenn euer Ziel,<br />
ihr wollt Nervenkitzel… ihr wollt dieses Spiel.<br />
Ein Flüstern von Risiko, ein Hauch von Gefahr,<br />
ihr seid hier genau richtig – wie wunderbar.”<br />
Dabei bewegte sich sein freier Arm einmal durch den Raum, so als würde er erneut das ganze Publikum ansprechen.<br />
“Ein Schritt, ein Einsatz… mehr braucht es nicht,<br />
ein Griff in die Taschen… und ihr gebt mir den Rest.”<br />
Sang er auch schon weiter und deutete damit auf den Bereich, wo man natürlich noch seine Wetten abschließen konnte. “Ein letzter Einsatz, noch habt ihr Zeit, bevor alles fällt, bevor Blut entscheidet… mehr als euer Geld.” War sein Sprechgesang und das Scheinwerferlicht ging kurz rüber zu den Leuten an der Wettannahme. Kurz hörte man nur die Musik, sodass die Leute nochmal daran dachten zu wetten, ehe das Scheinwerferlicht wieder zu Mammon und den Tänzerinnen glitt. <br />
“Also setzt, was ihr habt – ich will alles von euch,<br />
jede Münze, jeden Traum, jeden letzten Versuch.<br />
Verdoppelt den Einsatz, ich seh, wie ihr brennt,<br />
ihr gehört mir in dem Moment, in dem ihr erkennt—<br />
Seht genau hin, solange ihr könnt,<br />
denn ich bin der, der euch unterhält.<br />
Euer Gastgeber… für diese Nacht,<br />
und ich hab euch genau das gebracht.”<br />
<br />
Plötzlich hoben sowohl die Tänzerinnen als auch Mammon die Arme nach oben auch auch die Blicke gingen nach oben. Das Scheinwerferlicht folgte diesem Blick und plötzlich sah man oben den Käfig hängen, der sich nun langsam begann zu senken.<br />
“Und für alle, die mehr als nur Spiele woll’n sehen,<br />
für die, die gern hören, wie Knochen zergeh’n—<br />
ich hab euch ein Highlight, ein ganz besonderes Stück,<br />
kein Entkommen, kein Zögern… kein Weg mehr zurück.<br />
Stahl trifft auf Schatten, zwei Dämonen im Kreis,<br />
ihr wolltet doch Action—nun zahlt euren Preis.<br />
Ein Käfig, ein Kampf… und nur einer bleibt steh’n,<br />
ihr wolltet das sehen—also werdet ihr’s seh’n.<br />
Also hebt eure Stimmen, ich hör euren Schrei,<br />
heut Nacht gehört mir… was auch immer ihr seid.”<br />
Denn es war klar, dass heute Nacht nicht nur Menschen hier anwesend waren. Oh nein, hier waren Vampire, Dämonen und sonst noch was für Wesen da. Diese Nacht, war die Nacht der Nächste. Diese Nacht würde spektakulär werden. <br />
Der Käfig kam nun immer näher zu ihm und seinen Damen, bis sie nun im Käfig waren. Die Frauen räkelten sich an den Gitterstäben und durchaus auch an Mammon. Eben, wie es sich für so eine großartige Show gehörte und dann… dann verließ er diesen und kletterte auf den Käfig um sich dort in der Mitte zu positionieren. <br />
“Ich bin euer Gastgeber…<br />
…und das hier ist <b>mein</b> Spiiiiiiiiiiiiiiiiel.“<br />
<br />
Das letzte Wort versetzte er so lange er konnte im Gesang, ehe er mit einer letzten Pose das ganze beendete und von oben dann schließlich goldenes Glitzerkonfetti vom Himmel regnete. Einen Moment verharrte er in dieser Position, ehe das Licht nun wieder komplett anging und den ganzen Raum wieder erhellte. “In ein paar Minuten beginnt der Kampf. Nutzt also noch die Zeit um euer letztes Hab und Gut zu setzen und vielleicht sogar als Gewinner zu gehen.” Wies er nochmal auf die Wettannahme hin, ehe er sich nun vom Käfig schwang und auch die Damen nun sich ersteinmal verzogen. Das Aufräumpersonal, natürlich passend gekleidet, kam nun, um das Glitzerkonfetti zu entfernen. Mammon hingegen, macht sich nach oben in seinem Devils Balkon auf, wo Kisai und hoffentlich auch schon Fred auf ihn warteten. Vielleicht auch Lilith, wenn sie sich überhaupt das Spektakel ansehen wollte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[The dance of danger: every step is a choice]]></title>
			<link>https://slayertime.de/showthread.php?tid=2208</link>
			<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 20:39:09 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://slayertime.de/member.php?action=profile&uid=170">Nhamo Park</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://slayertime.de/showthread.php?tid=2208</guid>
			<description><![CDATA[<div class="simpleDarkPatternTemplate"><div class="icon758"><style type="text/css">/*<br />
<br />
-- DAS ICON - Wird auf 100 x 100 Pixel skaliert<br />
*/</style><img src="images/Gastdesign/PlatzhalterIcon_BeiBedarfAustauschen.png" /><div class="title543"><style type="text/css">/*<br />
<br />
-- GROSSE ÜBERSCHRIFT<br />
*/</style><div>The dance of danger: every step is a choice</div><style type="text/css">/*<br />
<br />
-- KLEINE ÜBERSCHRIFT<br />
*/</style>Mammon & Nhamo Park && Valen&Vice && 10.03.2005</div></div><div class="content8654"><style type="text/css">/*<br />
<br />
-- DER INHALT - Überschriften können mit <div class="heading"></div> eingefügt werden, FETT und KURSIV sind für das Template definiert<br />
*/</style><center>Mammon hat Xice zu sich in den Club eingeladen und freilich kommt dieser gerne. Nicht ahnend, dass man ihm eine Falle gestellt haben könnte um Kisai seine Rache zu geben.</center></div><a class="theCredit" href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=52" title="thanks to moni" target="_blank">♥</a></div>
<br />
<br />
<div style="font-size: 12.7px;"><span style="float: left; margin-right: 1.9%; margin-bottom: -0.7%; font-family: Georgia; font-size: 27px; color: #508764; font-weight: 530;">E</span>s gab Personen, wenn diese riefen, dann kam man. Entweder gerne, oder weil es sich so gehörte oder derjenige etwas gegen dich in der Hand hatte und es besser war der Einladung nachzukommen. Bei diesem Treffen handelte es sich wohl um eine Mischung aus allen diesen Dingen, wenngleich es sich für Xice wohl zu Anfang noch nach einer normalen Einladung anfühlte und er dieser gerne nachkam. <br />
Er betrat den Nachtclub und sah sich um, nicht ohne ein kleines Grinsen auf den Lippen. Mammon hier zu besuchen war immer wieder etwas besonderes, denn wenn er ehrlich war, kehrte er gerne hier ein, es war aber nicht die Regel und nicht das was er üblicherweise so tat. <br />
Sein erster Besuch war dies aber dennoch nicht gerade und so kannte er den Weg durch den Club gut genug um die Bar rasch zu erreichen. Der Betrieb war bereits gestartet und einige Gäste um ihn herum, als er sich auf die Bar zu bewegte und damit auf den Mann, der ihn hierher eingeladen hatte. <br />
<span style="color: #508764; font-weight: 530; font-size: 13px; letter-spacing: 0.3;">"Mammon."</span>, sprach er diesen bereits einige Yards vor der Theke an, weder laut noch leise, aber gerade laut genug, dass seine Stimme bis zu dem Anderen getragen würde. <br />
Das Funkeln in seinen hellgrünen Augen hatte etwas Neckisches, Herausforderndes, doch das Grinsen auf seinen Lippen war ebenso freundlich wie ehrlich.<br />
<span style="color: #508764; font-weight: 530; font-size: 13px; letter-spacing: 0.3;">"Vielen Dank für die Einladung."</span><br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="simpleDarkPatternTemplate"><div class="icon758"><style type="text/css">/*<br />
<br />
-- DAS ICON - Wird auf 100 x 100 Pixel skaliert<br />
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-- GROSSE ÜBERSCHRIFT<br />
*/</style><div>The dance of danger: every step is a choice</div><style type="text/css">/*<br />
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-- KLEINE ÜBERSCHRIFT<br />
*/</style>Mammon & Nhamo Park && Valen&Vice && 10.03.2005</div></div><div class="content8654"><style type="text/css">/*<br />
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-- DER INHALT - Überschriften können mit <div class="heading"></div> eingefügt werden, FETT und KURSIV sind für das Template definiert<br />
*/</style><center>Mammon hat Xice zu sich in den Club eingeladen und freilich kommt dieser gerne. Nicht ahnend, dass man ihm eine Falle gestellt haben könnte um Kisai seine Rache zu geben.</center></div><a class="theCredit" href="http://storming-gates.de/member.php?action=profile&uid=52" title="thanks to moni" target="_blank">♥</a></div>
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<div style="font-size: 12.7px;"><span style="float: left; margin-right: 1.9%; margin-bottom: -0.7%; font-family: Georgia; font-size: 27px; color: #508764; font-weight: 530;">E</span>s gab Personen, wenn diese riefen, dann kam man. Entweder gerne, oder weil es sich so gehörte oder derjenige etwas gegen dich in der Hand hatte und es besser war der Einladung nachzukommen. Bei diesem Treffen handelte es sich wohl um eine Mischung aus allen diesen Dingen, wenngleich es sich für Xice wohl zu Anfang noch nach einer normalen Einladung anfühlte und er dieser gerne nachkam. <br />
Er betrat den Nachtclub und sah sich um, nicht ohne ein kleines Grinsen auf den Lippen. Mammon hier zu besuchen war immer wieder etwas besonderes, denn wenn er ehrlich war, kehrte er gerne hier ein, es war aber nicht die Regel und nicht das was er üblicherweise so tat. <br />
Sein erster Besuch war dies aber dennoch nicht gerade und so kannte er den Weg durch den Club gut genug um die Bar rasch zu erreichen. Der Betrieb war bereits gestartet und einige Gäste um ihn herum, als er sich auf die Bar zu bewegte und damit auf den Mann, der ihn hierher eingeladen hatte. <br />
<span style="color: #508764; font-weight: 530; font-size: 13px; letter-spacing: 0.3;">"Mammon."</span>, sprach er diesen bereits einige Yards vor der Theke an, weder laut noch leise, aber gerade laut genug, dass seine Stimme bis zu dem Anderen getragen würde. <br />
Das Funkeln in seinen hellgrünen Augen hatte etwas Neckisches, Herausforderndes, doch das Grinsen auf seinen Lippen war ebenso freundlich wie ehrlich.<br />
<span style="color: #508764; font-weight: 530; font-size: 13px; letter-spacing: 0.3;">"Vielen Dank für die Einladung."</span><br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Beschreibung des Nachtclubs "Valen & Vice"]]></title>
			<link>https://slayertime.de/showthread.php?tid=2161</link>
			<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 20:49:06 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://slayertime.de/member.php?action=profile&uid=9">The Powers That Be</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://slayertime.de/showthread.php?tid=2161</guid>
			<description><![CDATA[<center><span class="bigtitel">Valen & Vice</span><br />
<img src="https://i.ibb.co/twStVdyv/Logo-von-Vale-und-Vice.jpg" loading="lazy"  width="200" height="180" alt="[Bild: Logo-von-Vale-und-Vice.jpg]" class="mycode_img" /></center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Über den Besitzer:</span><br />
<br />
Er nennt sich Mammon: Sohn des Teufels und Prinz der Hölle.<br />
<br />
Er verließ die Hölle nicht, weil er verbannt wurde, sondern weil er wusste, dass er die Dunkelheit edler, raffinierter und gefährlicher machen konnte – so seine eigenen Worte, auch wenn er in Wahrheit wirklich vom Teufel aus der Hölle geschmissen wurde.<br />
<br />
Valen & Vice ist sein Werk: ein luxuriöser Nachtclub in Los Angeles, wo Verlockung regiert, Deals lautlos geschlossen werden und Schulden niemals vergessen werden. Mammon gibt gern: Genuss, Spaß, Macht und Nähe. Doch alles hat seinen Preis und eines Tages… fordert er ein, was ihm gehört.<br />
Genau das ist das neue Image vom Teufelssohn.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Struktur des Clubs</span></span></div>
<br />
<center><img src="https://i.ibb.co/zW5m4DyF/Valen-Vice.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Valen-Vice.png]" class="mycode_img" /></center><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. Grand Floor</span><br />
<br />
Die Bühne des Lasters: Bar, Tanzfläche, Live-Musik, goldene Lichter, dekadente Cocktails. Mammon spielt oft selbst. Klavier, Gesang, alles mit Charme und Kontrolle.<br />
Die Tanzfläche verwandelt sich bei besonderen Anlässen in eine Käfigkampf-Arena, in der Dämonen zur Unterhaltung der Gäste gegeneinander antreten. Die Schönen und Reichen des übernatürlichen L.A. versammeln sich hier, um sich am Blut und Spektakel zu ergötzen und natürlich Wetten auf den Ausgang der Kämpfe abzuschließen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VIP-Galerie:</span><br />
<br />
Über dem Geschehen thront eine exklusive Galerie mit direktem Blick auf Bühne und Käfig. Nur ausgewählte Gäste erhalten hier Zutritt. Mit samtbezogenen Sitzgruppen, persönlichem Service, selteneren Getränken und maximaler Diskretion. Wer hier sitzt, will gesehen werden… oder gar nicht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. Die Sirens</span><br />
<br />
Seine Tänzer*innen, die er nur zu gern als seine Sirenen bezeichnet, sind mehr als nur hübsch anzusehende Dekoration. Sie bewegen sich wie die Versuchung selbst. Einige verführen, andere lenken ab, manche beobachten. Niemand ist zufällig hier.<br />
Hinter der Bühne befindet sich die die Umkleide der Tänzer*innen. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt, denn wer für Mammon arbeitet, dem soll es an nichts fehlen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">3. The Devil’s Balcony</span><br />
<br />
Mammon beobachtet das Spiel von oben, gern auch mit einem Drink in der Hand. Um hier hochzukommen, muss man entweder mit Mammon selbst, mit seiner rechten Hand Kisai oder in Begleitung von Lilith kommen. Nur mit einem normalen Mitarbeiter oder gar allein wird man nie den Weg hoch zum Balkon finden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">4. Private Rooms ("The Velvet Chambers")</span><br />
<br />
Für mehr als nur Flirts. Elegante Separees, diskrete Dienste, Lüste aller Art.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5. The Cellar (Keller)</span><br />
<br />
Versteckt im Untergrund. Nur wenige kennen ihn, noch weniger kehren freiwillig zurück.<br />
<br />
Ein Ort für Schuldeneintreibung, Folter: körperlich, seelisch oder metaphysisch. <br />
Außerdem gibt es hier noch einen weiteren Eingang in den Club für alle diejenigen, die der Sonne nicht so zugetan sind, wie beispielsweise Vampire.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">6. Mammon’s Penthouse (über dem Club)</span><br />
<br />
Seine Wohnung thront über allem: luxuriös, modern, dunkel und verführerisch. Zu betreten ist sie primär über einen privaten Aufzug, der direkt im offenen Wohnbereich des Penthouses endet. Für den Notfall existiert ein gut gesichertes Fluchttreppenhaus.<br />
<br />
Das Loft bricht mit klassischen Raumkonzepten und ist fast vollständig offen gestaltet. Hohe Decken, freiliegendes Mauerwerk und gigantische, getönte Glasfronten bieten einen atemberaubenden 360-Grad-Blick über die Skyline von Los Angeles. Zudem erlauben spezielle Glaswände einen direkten Blick hinab in den Club, sodass Mammon das dortige Treiben perfekt im Auge behalten kann, während das Penthouse vom Club aus absolut uneinsehbar bleibt. Die Einrichtung zeugt von purem Luxus: warme Edelhölzer, schweres Leder, goldene Akzente und ausgewählte Kunstwerke schaffen eine Atmosphäre zwischen intimer Dekadenz und imperialer Erhabenheit.<br />
<br />
Das Penthouse ist nicht nur Rückzugsort, sondern auch Schauplatz diskreter Absprachen, sinnlicher Nächte.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aufteilung der Räumlichkeiten:</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Hauptbereich (Salon & Bar):</span> Das Herzstück des Penthouses. Neben einer perfekt bestückten, geschwungenen Bar steht hier Mammons ganzer Stolz: ein mattschwarzer Konzertflügel, an dem er in schlaflosen Nächten seine Seele in die Tasten legt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Master-Schlafzimmer & Hauptbad:</span> Nicht durch feste Wände, sondern nur durch schwere, dunkle Samtvorhänge vom Hauptraum getrennt, liegt hier sein Kingsize-Bett aus Seide. Das angrenzende Hauptbadezimmer gleicht einer Wellness-Oase mit einer tief im Boden eingelassenen, freistehenden Badewanne und einer offenen Regendusche aus Glas.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Gästezimmer & zweite Badezimmer:</span> Als einziger Bereich ist dieser Trakt durch eine echte Tür vom restlichen Loft separiert, um Gästen ein Minimum an Privatsphäre zu bieten. Es ist ebenso luxuriös eingerichtet, verfügt über ein eigenes, voll ausgestattetem Badezimmer und dient diskreten Übernachtungen von Geschäftspartnern oder besonderen Liebschaften.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Dachterrasse:</span> Ein monumentaler Balkon, der das gesamte Penthouse umschließt. Ausgestattet mit stilvollen Design-Loungemöbeln ist er Mammons liebster Ort, um nachts über LA zu blicken.<br />
<br />
Wer hierher eingeladen wird, ist entweder auserwählt… oder in tiefer Schuld.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">7. Fenster</span><br />
<br />
Alle Fenster im gesamten Gebäude wurden speziell so gefertigt und beschichtet, dass kein Wesen durch Sonnenlicht zu Schaden kommt. Vampire und alle anderen lichtempfindlichen Kreaturen können somit Tag und Nacht nach Herzenslust ihren Begierden nachgehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><span class="bigtitel">Valen & Vice</span><br />
<img src="https://i.ibb.co/twStVdyv/Logo-von-Vale-und-Vice.jpg" loading="lazy"  width="200" height="180" alt="[Bild: Logo-von-Vale-und-Vice.jpg]" class="mycode_img" /></center><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Über den Besitzer:</span><br />
<br />
Er nennt sich Mammon: Sohn des Teufels und Prinz der Hölle.<br />
<br />
Er verließ die Hölle nicht, weil er verbannt wurde, sondern weil er wusste, dass er die Dunkelheit edler, raffinierter und gefährlicher machen konnte – so seine eigenen Worte, auch wenn er in Wahrheit wirklich vom Teufel aus der Hölle geschmissen wurde.<br />
<br />
Valen & Vice ist sein Werk: ein luxuriöser Nachtclub in Los Angeles, wo Verlockung regiert, Deals lautlos geschlossen werden und Schulden niemals vergessen werden. Mammon gibt gern: Genuss, Spaß, Macht und Nähe. Doch alles hat seinen Preis und eines Tages… fordert er ein, was ihm gehört.<br />
Genau das ist das neue Image vom Teufelssohn.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Struktur des Clubs</span></span></div>
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<center><img src="https://i.ibb.co/zW5m4DyF/Valen-Vice.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Valen-Vice.png]" class="mycode_img" /></center><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. Grand Floor</span><br />
<br />
Die Bühne des Lasters: Bar, Tanzfläche, Live-Musik, goldene Lichter, dekadente Cocktails. Mammon spielt oft selbst. Klavier, Gesang, alles mit Charme und Kontrolle.<br />
Die Tanzfläche verwandelt sich bei besonderen Anlässen in eine Käfigkampf-Arena, in der Dämonen zur Unterhaltung der Gäste gegeneinander antreten. Die Schönen und Reichen des übernatürlichen L.A. versammeln sich hier, um sich am Blut und Spektakel zu ergötzen und natürlich Wetten auf den Ausgang der Kämpfe abzuschließen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">VIP-Galerie:</span><br />
<br />
Über dem Geschehen thront eine exklusive Galerie mit direktem Blick auf Bühne und Käfig. Nur ausgewählte Gäste erhalten hier Zutritt. Mit samtbezogenen Sitzgruppen, persönlichem Service, selteneren Getränken und maximaler Diskretion. Wer hier sitzt, will gesehen werden… oder gar nicht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. Die Sirens</span><br />
<br />
Seine Tänzer*innen, die er nur zu gern als seine Sirenen bezeichnet, sind mehr als nur hübsch anzusehende Dekoration. Sie bewegen sich wie die Versuchung selbst. Einige verführen, andere lenken ab, manche beobachten. Niemand ist zufällig hier.<br />
Hinter der Bühne befindet sich die die Umkleide der Tänzer*innen. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt, denn wer für Mammon arbeitet, dem soll es an nichts fehlen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">3. The Devil’s Balcony</span><br />
<br />
Mammon beobachtet das Spiel von oben, gern auch mit einem Drink in der Hand. Um hier hochzukommen, muss man entweder mit Mammon selbst, mit seiner rechten Hand Kisai oder in Begleitung von Lilith kommen. Nur mit einem normalen Mitarbeiter oder gar allein wird man nie den Weg hoch zum Balkon finden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">4. Private Rooms ("The Velvet Chambers")</span><br />
<br />
Für mehr als nur Flirts. Elegante Separees, diskrete Dienste, Lüste aller Art.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5. The Cellar (Keller)</span><br />
<br />
Versteckt im Untergrund. Nur wenige kennen ihn, noch weniger kehren freiwillig zurück.<br />
<br />
Ein Ort für Schuldeneintreibung, Folter: körperlich, seelisch oder metaphysisch. <br />
Außerdem gibt es hier noch einen weiteren Eingang in den Club für alle diejenigen, die der Sonne nicht so zugetan sind, wie beispielsweise Vampire.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">6. Mammon’s Penthouse (über dem Club)</span><br />
<br />
Seine Wohnung thront über allem: luxuriös, modern, dunkel und verführerisch. Zu betreten ist sie primär über einen privaten Aufzug, der direkt im offenen Wohnbereich des Penthouses endet. Für den Notfall existiert ein gut gesichertes Fluchttreppenhaus.<br />
<br />
Das Loft bricht mit klassischen Raumkonzepten und ist fast vollständig offen gestaltet. Hohe Decken, freiliegendes Mauerwerk und gigantische, getönte Glasfronten bieten einen atemberaubenden 360-Grad-Blick über die Skyline von Los Angeles. Zudem erlauben spezielle Glaswände einen direkten Blick hinab in den Club, sodass Mammon das dortige Treiben perfekt im Auge behalten kann, während das Penthouse vom Club aus absolut uneinsehbar bleibt. Die Einrichtung zeugt von purem Luxus: warme Edelhölzer, schweres Leder, goldene Akzente und ausgewählte Kunstwerke schaffen eine Atmosphäre zwischen intimer Dekadenz und imperialer Erhabenheit.<br />
<br />
Das Penthouse ist nicht nur Rückzugsort, sondern auch Schauplatz diskreter Absprachen, sinnlicher Nächte.<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aufteilung der Räumlichkeiten:</span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Hauptbereich (Salon & Bar):</span> Das Herzstück des Penthouses. Neben einer perfekt bestückten, geschwungenen Bar steht hier Mammons ganzer Stolz: ein mattschwarzer Konzertflügel, an dem er in schlaflosen Nächten seine Seele in die Tasten legt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Master-Schlafzimmer & Hauptbad:</span> Nicht durch feste Wände, sondern nur durch schwere, dunkle Samtvorhänge vom Hauptraum getrennt, liegt hier sein Kingsize-Bett aus Seide. Das angrenzende Hauptbadezimmer gleicht einer Wellness-Oase mit einer tief im Boden eingelassenen, freistehenden Badewanne und einer offenen Regendusche aus Glas.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Gästezimmer & zweite Badezimmer:</span> Als einziger Bereich ist dieser Trakt durch eine echte Tür vom restlichen Loft separiert, um Gästen ein Minimum an Privatsphäre zu bieten. Es ist ebenso luxuriös eingerichtet, verfügt über ein eigenes, voll ausgestattetem Badezimmer und dient diskreten Übernachtungen von Geschäftspartnern oder besonderen Liebschaften.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Dachterrasse:</span> Ein monumentaler Balkon, der das gesamte Penthouse umschließt. Ausgestattet mit stilvollen Design-Loungemöbeln ist er Mammons liebster Ort, um nachts über LA zu blicken.<br />
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Wer hierher eingeladen wird, ist entweder auserwählt… oder in tiefer Schuld.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">7. Fenster</span><br />
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Alle Fenster im gesamten Gebäude wurden speziell so gefertigt und beschichtet, dass kein Wesen durch Sonnenlicht zu Schaden kommt. Vampire und alle anderen lichtempfindlichen Kreaturen können somit Tag und Nacht nach Herzenslust ihren Begierden nachgehen.]]></content:encoded>
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