12.05.2026, 23:15
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.05.2026, 10:26 von Buffy Summers.)
[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]
Sie hatte nicht erwartet, dass Spike sich zufrieden gab mit dem kleinen bisschen Blut, das sie ihm hatte zukommen lassen. Aber es war ein Spiel, und der größte Reiz an einer gemeinsamen Partie war es doch, den Gegner herauszufordern und dann gespannt seinen Zug abzuwarten.
Genau das tat sie jetzt, und auch wenn Spike in einer deutlich benachteiligten Position war, angekettet und in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, nicht in der Lage, sich unterhaltsame Hilfsmittel zur Hand zu nehmen, so wie sie das getan hatte – er blieb ein ebenbürtiger Spielgefährte.
Sie fand sich kurz darauf auf dem Boden wieder, und Lilith lachte leise, während er nun endlich seinem Dämon nachgab. Seine Gesichtszüge verschoben sich, zeigten, was er wirklich war, hinter der Maske des hübschen Jungen. Dass er das überhaupt so lange kontrolliert hatte, rechnete sie ihm hoch an.
Er biss sofort zu, in ihren Oberschenkel, wie er zuvor angekündigt hatte. Lilith hatte nichts dagegen – tatsächlich war es ihr nur recht, wenn der Biss im Club nicht sichtbar wäre. Es ging niemanden etwas an, was sie hier tat… nicht aufgrund ihrer Privatsphäre, oder weil sie ein Schamgefühl besaß; vielmehr weil sie ihre Pläne und Machenschaften gern für sich behielt, oder sie nur mit einem sehr eng ausgewählten Personenkreis teilte.
Wenn Spikes Biss vorher berauschend für sie gewesen war, dann war das hier tatsächlich noch eine Steigerung. Lilith war ein klein wenig überrascht, wie intensiv die Gefühle durch ihren gesamten Körper wuschen – Schmerz, Aufregung, Erregung, Lust… der Rausch, der mit dem Ausschütten von Adrenalin einherging… und die Angst. Dass er so nah war an ihrer Hauptschlagader, dass er ihre Essenz aus ihr heraussaugte… der Emotionscocktail war unvergleichlich. Energisch ausatmend presste sie ihre Schultern in den Boden und streckte ihren Rücken durch, genüsslich die Augen geschlossen. Todesangst war ein unbeschreibliches Gefühl, das Pochen ihres Herzens, wie ihr Blut durch ihren Körper zu rauschen schien…
… und dann war es plötzlich vorbei.
Es war niemand geringeres als Mammon, der ihren kleinen Trip unterbrach. Das war jetzt das zweite Mal an einem Abend, dass sie eine unterhaltsame Position seinetwegen verlassen musste, und so langsam fragte Lilith sich, warum er permanent ihrem Spaß in die Quere kommen musste. Auch wenn es unabsichtlich war, in beiden Fällen, und sich im Grunde eher ihrem suboptimalen Zeitmanagement zuschreiben ließ… aber konnte er nicht zu spät sein? War er nicht beschäftigt damit, in aller Intenstität und Sorgfalt ein neues, perfektes Hemd auszusuchen, nachdem das andere beschmutzt worden war?
Offenbar nicht. Nein, er stand hier und belehrte sie. Lilith ließ sich Zeit damit, sich aufzurichten – Spike kehrte ihm den Rücken zu, und Mammon schien nicht gesehen zu haben, was sie hier tatsächlich taten. Umso besser; wie gesagt, sie behielt ihre Pläne gern mal für sich. Dennoch berührte sie Spike nun seitlich an seinem Kopf, um ihn dazu zu bringen, von ihr abzulassen. Dann setzte sie sich ganz auf.
„Was soll ich dir sagen, es ist nicht als hätte ich das geplant“, antwortete sie seelenruhig auf den Vorwurf ihres Bruders, während sie nahezu beiläufig Spikes Stirn berührte, um ihm zu helfen, die Vampirfratze loszuwerden. Eventuell würde ihm das allein schwerfallen, unter direktem Einfluss ihres Blutes, und sie hatte ein gewisses Interesse daran, ihre Spuren zu verwischen. Auch ein klein wenig Blut wischte sie ihm aus dem Mundwinkel, während sie die Unterhaltung mit Mammon weiterführte, damit der keinen Verdacht schöpfte.
„Aber sieh ihn dir an, ein so hübscher Junge. Und er war sehr… überzeugend.“
Schließlich stand sie komplett auf, sammelte das Messer wieder ein, das sie irgendwann in den letzten Minuten im Eifer des Gefechts fallen gelassen haben musste, und brachte es zurück auf den Tisch mit den anderen Utensilien, mit denen dieser Raum standardmäßig bestückt war.
„Er wird kämpfen, keine Sorge“, fügte sie dann noch hinzu, an Mammon adressiert, aber ihr Blick ruhte auf Spike.
Sie hatte nicht erwartet, dass Spike sich zufrieden gab mit dem kleinen bisschen Blut, das sie ihm hatte zukommen lassen. Aber es war ein Spiel, und der größte Reiz an einer gemeinsamen Partie war es doch, den Gegner herauszufordern und dann gespannt seinen Zug abzuwarten.
Genau das tat sie jetzt, und auch wenn Spike in einer deutlich benachteiligten Position war, angekettet und in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, nicht in der Lage, sich unterhaltsame Hilfsmittel zur Hand zu nehmen, so wie sie das getan hatte – er blieb ein ebenbürtiger Spielgefährte.
Sie fand sich kurz darauf auf dem Boden wieder, und Lilith lachte leise, während er nun endlich seinem Dämon nachgab. Seine Gesichtszüge verschoben sich, zeigten, was er wirklich war, hinter der Maske des hübschen Jungen. Dass er das überhaupt so lange kontrolliert hatte, rechnete sie ihm hoch an.
Er biss sofort zu, in ihren Oberschenkel, wie er zuvor angekündigt hatte. Lilith hatte nichts dagegen – tatsächlich war es ihr nur recht, wenn der Biss im Club nicht sichtbar wäre. Es ging niemanden etwas an, was sie hier tat… nicht aufgrund ihrer Privatsphäre, oder weil sie ein Schamgefühl besaß; vielmehr weil sie ihre Pläne und Machenschaften gern für sich behielt, oder sie nur mit einem sehr eng ausgewählten Personenkreis teilte.
Wenn Spikes Biss vorher berauschend für sie gewesen war, dann war das hier tatsächlich noch eine Steigerung. Lilith war ein klein wenig überrascht, wie intensiv die Gefühle durch ihren gesamten Körper wuschen – Schmerz, Aufregung, Erregung, Lust… der Rausch, der mit dem Ausschütten von Adrenalin einherging… und die Angst. Dass er so nah war an ihrer Hauptschlagader, dass er ihre Essenz aus ihr heraussaugte… der Emotionscocktail war unvergleichlich. Energisch ausatmend presste sie ihre Schultern in den Boden und streckte ihren Rücken durch, genüsslich die Augen geschlossen. Todesangst war ein unbeschreibliches Gefühl, das Pochen ihres Herzens, wie ihr Blut durch ihren Körper zu rauschen schien…
… und dann war es plötzlich vorbei.
Es war niemand geringeres als Mammon, der ihren kleinen Trip unterbrach. Das war jetzt das zweite Mal an einem Abend, dass sie eine unterhaltsame Position seinetwegen verlassen musste, und so langsam fragte Lilith sich, warum er permanent ihrem Spaß in die Quere kommen musste. Auch wenn es unabsichtlich war, in beiden Fällen, und sich im Grunde eher ihrem suboptimalen Zeitmanagement zuschreiben ließ… aber konnte er nicht zu spät sein? War er nicht beschäftigt damit, in aller Intenstität und Sorgfalt ein neues, perfektes Hemd auszusuchen, nachdem das andere beschmutzt worden war?
Offenbar nicht. Nein, er stand hier und belehrte sie. Lilith ließ sich Zeit damit, sich aufzurichten – Spike kehrte ihm den Rücken zu, und Mammon schien nicht gesehen zu haben, was sie hier tatsächlich taten. Umso besser; wie gesagt, sie behielt ihre Pläne gern mal für sich. Dennoch berührte sie Spike nun seitlich an seinem Kopf, um ihn dazu zu bringen, von ihr abzulassen. Dann setzte sie sich ganz auf.
„Was soll ich dir sagen, es ist nicht als hätte ich das geplant“, antwortete sie seelenruhig auf den Vorwurf ihres Bruders, während sie nahezu beiläufig Spikes Stirn berührte, um ihm zu helfen, die Vampirfratze loszuwerden. Eventuell würde ihm das allein schwerfallen, unter direktem Einfluss ihres Blutes, und sie hatte ein gewisses Interesse daran, ihre Spuren zu verwischen. Auch ein klein wenig Blut wischte sie ihm aus dem Mundwinkel, während sie die Unterhaltung mit Mammon weiterführte, damit der keinen Verdacht schöpfte.
„Aber sieh ihn dir an, ein so hübscher Junge. Und er war sehr… überzeugend.“
Schließlich stand sie komplett auf, sammelte das Messer wieder ein, das sie irgendwann in den letzten Minuten im Eifer des Gefechts fallen gelassen haben musste, und brachte es zurück auf den Tisch mit den anderen Utensilien, mit denen dieser Raum standardmäßig bestückt war.
„Er wird kämpfen, keine Sorge“, fügte sie dann noch hinzu, an Mammon adressiert, aber ihr Blick ruhte auf Spike.

