03.05.2026, 01:11
[Spike - Lilith: Keller in einem der Folterräume]
Oh ja, dieser kleine Besuch hier bei Spike erwies sich als weitaus spaßiger, als die geschäftliche Transaktion, die Lilith ursprünglich geplant hatte. So langsam schien er auch zu alter Größe zurückzufinden – wagte es, sich ihrem Messer zu ermächtigen, machte Vorschläge für die Auswahl des Drinks, den sie ihm angeblich schuldete.
Aber der größte Unterschied – er tat es auf eine Art und Weise, die in Lilith das Bedürfnis weckte, auf ihn einzugehen und das Spiel mitzuspielen. Ganz besonders in Anbetracht der Tatsache, dass das hier einige der extrem wenigen Gelegenheiten bisher waren, in denen sie ihre Gefühle als erträglich, wenn nicht sogar als berauschend empfand.
Er lachte, und schlug ihr kurz darauf die Beine weg. Natürlich wäre es eine Option gewesen, sich einfach nach vorn oder zur Seite hin abzurollen, aber… wo bliebe dann der Spaß? Sie landete tatsächlich auf den Knien, rechts und links neben seinem Oberkörper, und federte den Sturz instinktiv mit beiden Händen zusätzlich ab. Kurz darauf bemühte er sich, ihre Hand, die weiterhin das Messer hielt, im Rahmen seiner Möglichkeiten zu sichern.
Netter Versuch.
Lilith hob kurzerhand das rechte Knie und presste zielsicher auf den in seiner Schulter liegenden Nervendruckpunkt, sodass er seinen Griff lockerte und sie ihr Handgelenk befreien konnte. Sie machte sich daraufhin gar nicht die Mühe, seine Arme ebenfalls zu sichern – einerseits war er noch immer angekettet, andererseits waren die Momente, in denen er sich aktiv beteiligt hatte, bisher die für sie besonders spannenden gewesen.
Sie richtete sich ein wenig auf, während er vorschlug, dass sie die ganze Sache ja auch einfach… vorziehen könnten. Nun war es an ihr, verheißungsvoll zu grinsen.
Sie hob das Messer und tippte es, erneut scheinbar nachdenklich, an ihre Lippen.
„Ich weiß nicht. Du bist so… ungeduldig…“ Langsam, quälend langsam, zog sie es nach unten, öffnete den Mund ein wenig – und ließ es dann in einem präzisen Schnitt ein Stück weit über ihre eigene Zungenspitze gleiten.
„…so gierig…“ Dann beugte sie sich nach vorn, hinunter zu ihm, um mit besagter Zunge über seine Wange zu fahren. Dort, wo er das Blut hervorragend würde riechen… aber nicht schmecken können. Die Spur so nah, aber nur ein Hauch dessen, was er eigentlich wollte.
Sie setzte sich wieder auf, um ihr Werk zu betrachten.
„Wie willst du einen Kampf gewinnen, wenn du berauscht bist und anschließend von Nebenwirkungen geplagt?“
Er hatte hervorragende Wangenknochen, um sie als Leinwand zu nutzen, das musste man ihm lassen.
Oh ja, dieser kleine Besuch hier bei Spike erwies sich als weitaus spaßiger, als die geschäftliche Transaktion, die Lilith ursprünglich geplant hatte. So langsam schien er auch zu alter Größe zurückzufinden – wagte es, sich ihrem Messer zu ermächtigen, machte Vorschläge für die Auswahl des Drinks, den sie ihm angeblich schuldete.
Aber der größte Unterschied – er tat es auf eine Art und Weise, die in Lilith das Bedürfnis weckte, auf ihn einzugehen und das Spiel mitzuspielen. Ganz besonders in Anbetracht der Tatsache, dass das hier einige der extrem wenigen Gelegenheiten bisher waren, in denen sie ihre Gefühle als erträglich, wenn nicht sogar als berauschend empfand.
Er lachte, und schlug ihr kurz darauf die Beine weg. Natürlich wäre es eine Option gewesen, sich einfach nach vorn oder zur Seite hin abzurollen, aber… wo bliebe dann der Spaß? Sie landete tatsächlich auf den Knien, rechts und links neben seinem Oberkörper, und federte den Sturz instinktiv mit beiden Händen zusätzlich ab. Kurz darauf bemühte er sich, ihre Hand, die weiterhin das Messer hielt, im Rahmen seiner Möglichkeiten zu sichern.
Netter Versuch.
Lilith hob kurzerhand das rechte Knie und presste zielsicher auf den in seiner Schulter liegenden Nervendruckpunkt, sodass er seinen Griff lockerte und sie ihr Handgelenk befreien konnte. Sie machte sich daraufhin gar nicht die Mühe, seine Arme ebenfalls zu sichern – einerseits war er noch immer angekettet, andererseits waren die Momente, in denen er sich aktiv beteiligt hatte, bisher die für sie besonders spannenden gewesen.
Sie richtete sich ein wenig auf, während er vorschlug, dass sie die ganze Sache ja auch einfach… vorziehen könnten. Nun war es an ihr, verheißungsvoll zu grinsen.
Sie hob das Messer und tippte es, erneut scheinbar nachdenklich, an ihre Lippen.
„Ich weiß nicht. Du bist so… ungeduldig…“ Langsam, quälend langsam, zog sie es nach unten, öffnete den Mund ein wenig – und ließ es dann in einem präzisen Schnitt ein Stück weit über ihre eigene Zungenspitze gleiten.
„…so gierig…“ Dann beugte sie sich nach vorn, hinunter zu ihm, um mit besagter Zunge über seine Wange zu fahren. Dort, wo er das Blut hervorragend würde riechen… aber nicht schmecken können. Die Spur so nah, aber nur ein Hauch dessen, was er eigentlich wollte.
Sie setzte sich wieder auf, um ihr Werk zu betrachten.
„Wie willst du einen Kampf gewinnen, wenn du berauscht bist und anschließend von Nebenwirkungen geplagt?“
Er hatte hervorragende Wangenknochen, um sie als Leinwand zu nutzen, das musste man ihm lassen.


