30.04.2026, 23:26
[Spike - Lilith: Keller in einem der Folterräume]
“Ich weiß ja nicht, ob du schon mal so in Ketten gelegt warst, aber der Bewegungsradius ist nicht gerade berauschend groß…“
„Was denkst du denn?“, gab sie zurück, ein herausforderndes Blitzen in ihren Augen, während das Messer kurzzeitig zwischen ihren Schlüsselbeinen ruhte. Es war eine Verteidigung seiner fehlenden Eigeninitiative, das war Lilith durchaus bewusst. Aber sie sah auch sehr gut, wie er ansprang auf ihre subtilen Provokationen, und es war so leicht, ein paar weitere dieser Gedanken für ihn und seine persönliche Fantasie einzustreuen.
In der Hölle folterte niemand, der nicht selbst eine Folter erlebt hatte. Man konnte nie besseren Schmerz austeilen als solchen, den man mal persönlich erfahren hatte, und Lilith war dort aufgewachsen, wo andere ihre schrecklichsten Albträume durchlebten. Selbstverständlich war sie schon in Ketten gelegt gewesen. Häufiger noch auf die spaßigere Art als die schmerzhafte, aber Spike würde die Doppeldeutigkeit schon zu verstehen wissen.
Und er schien auch sehr gut darin zu sein, sich die Leerstellen auszumalen, die sie ihm ließ, zumindest wenn man auf seinen Blick schloss. Er wurde leicht glasig, und er gab sich nicht einmal Mühe, seine Erregung zu verstecken, im Gegenteil. Seine Zunge fuhr über seine Schneidezähne und er fixierte sie – oder das Messer an ihrem Körper – mit einem Fokus, der eine spannende Mischung war aus Raubtier auf der Pirsch nach seiner Beute, und ausgehungertem Mann mit Aussicht auf die erste Frau, die er seit Wochen zu Gesicht bekam.
Von beidem waren er, beziehungsweise sein Dämon, wahrscheinlich auch gar nicht allzu weit entfernt, realistisch betrachtet. Ungünstig nur für Spike, dass Lilith für ihren Teil ausreichend befriedigt hier angekommen war, nach dem kleinen Intermezzo auf dem Balkon. Sie könnte dieses Spiel also noch eine ganze Weile sehr entspannt weiterspielen.
Er wollte Blut – natürlich.
„Und von wo…“ Sie zog das Messer schließlich noch ein klein wenig tiefer, ihr Brustbein hinunter. Ihre Stimme wurde etwas leiser, dunkler. So als wären die folgenden Worte der Ausdruck etwas Intimem, Privatem zwischen ihnen. „…würdest du deinen Drink haben wollen?“
Ja, das Outfit machte sich tatsächlich bezahlt heute, in so vielfacher Hinsicht.
“Ich weiß ja nicht, ob du schon mal so in Ketten gelegt warst, aber der Bewegungsradius ist nicht gerade berauschend groß…“
„Was denkst du denn?“, gab sie zurück, ein herausforderndes Blitzen in ihren Augen, während das Messer kurzzeitig zwischen ihren Schlüsselbeinen ruhte. Es war eine Verteidigung seiner fehlenden Eigeninitiative, das war Lilith durchaus bewusst. Aber sie sah auch sehr gut, wie er ansprang auf ihre subtilen Provokationen, und es war so leicht, ein paar weitere dieser Gedanken für ihn und seine persönliche Fantasie einzustreuen.
In der Hölle folterte niemand, der nicht selbst eine Folter erlebt hatte. Man konnte nie besseren Schmerz austeilen als solchen, den man mal persönlich erfahren hatte, und Lilith war dort aufgewachsen, wo andere ihre schrecklichsten Albträume durchlebten. Selbstverständlich war sie schon in Ketten gelegt gewesen. Häufiger noch auf die spaßigere Art als die schmerzhafte, aber Spike würde die Doppeldeutigkeit schon zu verstehen wissen.
Und er schien auch sehr gut darin zu sein, sich die Leerstellen auszumalen, die sie ihm ließ, zumindest wenn man auf seinen Blick schloss. Er wurde leicht glasig, und er gab sich nicht einmal Mühe, seine Erregung zu verstecken, im Gegenteil. Seine Zunge fuhr über seine Schneidezähne und er fixierte sie – oder das Messer an ihrem Körper – mit einem Fokus, der eine spannende Mischung war aus Raubtier auf der Pirsch nach seiner Beute, und ausgehungertem Mann mit Aussicht auf die erste Frau, die er seit Wochen zu Gesicht bekam.
Von beidem waren er, beziehungsweise sein Dämon, wahrscheinlich auch gar nicht allzu weit entfernt, realistisch betrachtet. Ungünstig nur für Spike, dass Lilith für ihren Teil ausreichend befriedigt hier angekommen war, nach dem kleinen Intermezzo auf dem Balkon. Sie könnte dieses Spiel also noch eine ganze Weile sehr entspannt weiterspielen.
Er wollte Blut – natürlich.
„Und von wo…“ Sie zog das Messer schließlich noch ein klein wenig tiefer, ihr Brustbein hinunter. Ihre Stimme wurde etwas leiser, dunkler. So als wären die folgenden Worte der Ausdruck etwas Intimem, Privatem zwischen ihnen. „…würdest du deinen Drink haben wollen?“
Ja, das Outfit machte sich tatsächlich bezahlt heute, in so vielfacher Hinsicht.

