[Spike - Lilith: Keller in einem der Folterräume]
Sobald Spike sich rausredete, dass sein schlechter körperlicher Zustand den Lichtverhältnissen verschuldet war, hob Lilith provokant die Augenbrauen und klatschte zweimal in die Hände. Die kühle, industrielle Belichtung des Raumes wurde wärmer und einladender. Natürlich war es ein Keller, aber diese Räumlichkeiten wurden nicht ausschließlich zum Foltern aus Schmerzgründen genutzt. Hin und wieder gab es durchaus das Bedürfnis, die Umgebung für die eine oder andere Spielerei etwas… komfortabler zu gestalten, und die verarbeitete Technik ließ in dieser Hinsicht keinerlei Wünsche offen, dafür hatte Mammon schon gesorgt. In diesen Dingen ließ er nichts unbedacht.
Ob das jetzt allerdings etwas Positives zu Spikes Teint beitrug oder nicht… das blieb mal dahingestellt.
„Liegt wohl im Auge des Betrachters“, kommentierte sie schmunzelnd, aber eher in neckendem als bissigen Unterton.
Kurz darauf stellte er die Theorie auf, dass sie ihn wohl oder übel zurückholen musste, wenn sie wollte, dass er seine Schulden bei ihr beglich. Lilith ließ ihn an der Stelle in dem Glauben – wenn es das war, was er brauchte, um nachts besser schlafen zu können, dann konnte sie damit leben. Natürlich waren auch Vampirsklaven ohne menschlichen Ballast nützlich. Oder sie konnte ihn auch gut und gerne Jahrzehnte in seinem verwahrlosten Zustand lassen, solange bis sie Verwendung für ihn hatte. Aber all das mit Spike auszudiskutieren war jetzt weder ihre Priorität, noch versprach es, besonders unterhaltsam zu sein.
“Also… wie sieht jetzt dein großartiger Plan aus um mein Leben zu retten und als Sieger aus der Nummer zu kommen?”
Lilith schnalzte knapp mit der Zunge.
„Ist dir eigentlich mal aufgefallen, dass du immer nur forderst, forderst und forderst? Wie wäre es mit ein klein wenig Eigenintiative? Hast du wirklich mehrere hundert Jahre auf dieser Erde überlebt, indem du immer andere Personen nach Lösungen gefragt hast?“
Sie nahm sich ein Messer vom Tisch, an dem sie lehnte, und spielte ein wenig damit. Presste die Spitze der Klinge in die Fingerkuppe ihres Zeigefingers. Dann sah sie ihn wieder an.
„Ich öffne dir die Passage, die dir den Zugang gibt. Alles andere – die Auseinandersetzung mit deinem Dämon, wie viel Raum du ihm gibst, den Kampf – das musst du selbst tun. Wenn du dabei draufgehst… nun–“ Sie zuckte sanft mit den Schultern.
„Dann hab’ ich auch nichts verloren“
Sobald Spike sich rausredete, dass sein schlechter körperlicher Zustand den Lichtverhältnissen verschuldet war, hob Lilith provokant die Augenbrauen und klatschte zweimal in die Hände. Die kühle, industrielle Belichtung des Raumes wurde wärmer und einladender. Natürlich war es ein Keller, aber diese Räumlichkeiten wurden nicht ausschließlich zum Foltern aus Schmerzgründen genutzt. Hin und wieder gab es durchaus das Bedürfnis, die Umgebung für die eine oder andere Spielerei etwas… komfortabler zu gestalten, und die verarbeitete Technik ließ in dieser Hinsicht keinerlei Wünsche offen, dafür hatte Mammon schon gesorgt. In diesen Dingen ließ er nichts unbedacht.
Ob das jetzt allerdings etwas Positives zu Spikes Teint beitrug oder nicht… das blieb mal dahingestellt.
„Liegt wohl im Auge des Betrachters“, kommentierte sie schmunzelnd, aber eher in neckendem als bissigen Unterton.
Kurz darauf stellte er die Theorie auf, dass sie ihn wohl oder übel zurückholen musste, wenn sie wollte, dass er seine Schulden bei ihr beglich. Lilith ließ ihn an der Stelle in dem Glauben – wenn es das war, was er brauchte, um nachts besser schlafen zu können, dann konnte sie damit leben. Natürlich waren auch Vampirsklaven ohne menschlichen Ballast nützlich. Oder sie konnte ihn auch gut und gerne Jahrzehnte in seinem verwahrlosten Zustand lassen, solange bis sie Verwendung für ihn hatte. Aber all das mit Spike auszudiskutieren war jetzt weder ihre Priorität, noch versprach es, besonders unterhaltsam zu sein.
“Also… wie sieht jetzt dein großartiger Plan aus um mein Leben zu retten und als Sieger aus der Nummer zu kommen?”
Lilith schnalzte knapp mit der Zunge.
„Ist dir eigentlich mal aufgefallen, dass du immer nur forderst, forderst und forderst? Wie wäre es mit ein klein wenig Eigenintiative? Hast du wirklich mehrere hundert Jahre auf dieser Erde überlebt, indem du immer andere Personen nach Lösungen gefragt hast?“
Sie nahm sich ein Messer vom Tisch, an dem sie lehnte, und spielte ein wenig damit. Presste die Spitze der Klinge in die Fingerkuppe ihres Zeigefingers. Dann sah sie ihn wieder an.
„Ich öffne dir die Passage, die dir den Zugang gibt. Alles andere – die Auseinandersetzung mit deinem Dämon, wie viel Raum du ihm gibst, den Kampf – das musst du selbst tun. Wenn du dabei draufgehst… nun–“ Sie zuckte sanft mit den Schultern.
„Dann hab’ ich auch nichts verloren“

