Gestern, 21:39
Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony
Mammon hatte nichts dagegen, wenn Lilith sich an seinen kleinen Tütchen vergriff. Er selbst hatte es ihr ja angeboten, dass sie sich jederzeit bedienen konnte. Selbst wenn er es also bemerkt hätte, dass Lilith sich bedient hatte, wäre es nichts worüber er sich aufregen würde. Er hatte genügend von dem Zeug und wenn nicht, dann wusste er ja, wo er sich Nachschub holen konnte. Worüber er jedoch schon ein wenig sauer war, war das schmutzige Hemd. So konnte er definitiv nicht bleiben, dafür war Mammon in dieser Hinsicht zu perfektionistisch. Wenn er schon einen Auftritt ablieferte oder solch eine Show, dann musste alles perfekt sein, einschließlich seiner Kleidung. Zum Glück meinte Kisai, dass es zwischen den Kämpfen zu schaffen war, was Mammon ein wenig milder stimmte. “Gut. Sag mir bescheid, wenn ich spätestens los muss.” Meinte er kurz. Vielleicht hatte er ja noch ein wenig Zeit die ersten Runden vom ersten Kampf zusammen mit Fred und Kisai hier oben zu genießen, ehe er dann auch schon los musste um sich umzuziehen. Dann hatte er auch schon seine eigene Theorie, was die Scherben angingen. Kisa bestätigte diese indirekt, zumindest hörte es sich für Mammon danach an, dass er Recht hatte. "Ja, ich muss zugeben, dass ich selbst auch sehr zufrieden bin. Du hast wie immer hervorragende Arbeit geleistet.” Lobte er seine rechte Hand.
Erst dann konnte er sich vollkommen darauf konzentrieren die beiden miteinander vorzustellen. Es wunderte Mammon nicht, dass Fred zuerst das Wort ergriff, nicht, weil Kisai schüchtern war, sondern weil er war, wie er eben war. Kisai begegnete ihr zwar auch freundlich, aber misstrauisch zurückhaltend. Auch etwas, was den Teufelssohn nicht sonderlich verwunderte. Das würde sich aber sicher ändern, wenn Kisai erkennen würde, dass von ihr keine Gefahr ausgehen würde. Doch auch darauf konnte jetzt Mammon keine Rücksicht nehmen und nahm das Mikro, welches Kisai ihm nun entgegen hielt. Nur noch wenige Augenblicke und es würde losgehen. “Ihr wurde gesagt, dass der Vampir nicht mehr auf dieser Welt verweilt.” Gab Mammon noch kurz seinen Kommentar dazu ab, ehe er nun ein Fuß auf die Brüstung stellte und dann hochkletterte um nun mit beiden Füßen auf dieser zu stehen. Mit einer Hand hielt er sich an der Wand fest und in der anderen das Mikro. Wieder wurde das Licht gedimmt und ein Raunen ging durch die Menge bis dann wieder das Scheinwerferlicht auf Mammon gerichtet war.
“Meine verehrten gutaussehenden Damen und Herren. Das Warten hat ein Ende, denn wir kommen zum ersten Highlight dieses Abends.” Verkündete er und deutete dann mit der Hand, wo sich sein Mikro befand in eine Ecke, wo nun das Scheinwerferlicht erschien. Das Mikro ging wieder zu seinem Mund. “Hier ist unser ersten Kämpfeeeeeer. Seine Muskeln sind eindeutig größer als sein Gehirn, aber dafür ist er ein robuster Kämpfer, dem man nur ungern verärgern will. Hier ist….” Er machte eine kurze künstliche Pause. “Brakkar der Knochenreißer!” Man sah nun, wie es 3 Securitys brauchte um das Publikum vor dem Fyarl-Dämon zu schützen und diesen Dämon in den Käfig zu bringen. Während der erste Kämpfer einlief, hörte man dazu eine passende Musik. Als dieser im Käfig war, war es Zeit den zweiten Kämpfer anzukündigen. “Und unser zweiter Kämpfer dieses Abends sehen Sie in der andere Ecke. Er ist wendig, wie eine Schlange und sein Blut kann er so kontrollieren, dass er keine weitere Waffe braucht. Hier ist…” Wieder eine Pause um es spannender zu machen. “Syrath der Blutgeboreneeeeee.” Und nun sah man von der andere Seite einen Blutdämon. Von der Optik war er genau das Gegenteil des Fyarl-Dämon. Während der eine klobig, robust und rohe Gewalt ausstrahlte, war der andere schmal gebaut, wendig und konnte sein Blut so verändern, dass es eine Waffe sein konnte. Es wäre also ein spektakulärer erster Kampf. Nett anzusehen fürs Publikum.
Nun waren auch beide Kämpfer im Käfig, der nun geschlossen wurde. Der Raum wurde nun wieder heller, auch wenn die Kampfarena am hellsten ausgestrahlt wurde. Dennoch wurde noch einmal das Scheinwerferlicht an Mammon gerichtet. “Hiermit mögen die Kämpfe Beginnen!” Eröffnete er nun den ersten Kampf, der sofort damit startete, dass der Fyarl-Dämon sofort auf den Anderen zuging und versuchte diesen mit roher Gewalt zu treffen. Mammon hingegen sprang von der Brüstung runter und übergab Kisai wieder das Mirko. “Und was glaubt ihr? Macht’s der dumme Klotz oder der abgemagerte Blutkerl?” Es war jedes Szenario möglich. Oft war es nur ein Fünkchen mehr Glück, was der eine mehr hatte als der andere.

