07.04.2026, 18:33
Mammon - Fred: auf dem Weg zum Devils Balcony
Als Mammon dermaßen überrascht reagierte, hob Fred ihre Hände. „Hey, ich habe die letzten Jahre in Irland verbracht. Ich kann nichts dafür, dass ich die Kanzlei nicht kenne“, verteidigte sie sich. In Irland war es nun mal nicht wichtig, was hier in den Staaten vor sich ging. „Aber gut, dann weiß ich Bescheid. Ich sollte mich besser mal mit denen beschäftigen“, hielt die Halbdämonin fest. Wenn die Kanzlei wirklich eine dermaßen große Rolle spielte, sollte es ja auch nicht all zu schwer werden an Informationen über Wolfram & Hart zu kommen.
Dann ging es auch schon um den Teufel. Fred verstand sehr wohl wie Mammon seine Worte meinte, aber trotzdem konnte sie gerade nicht anders als ihn ein wenig zu necken. „Ach, dein Vater trifft sich mit mir? Hast du ihm schon von uns erzählt?“, scherzte Fred. Sie grinste breit und zwinkerte Mammon zu, damit er verstand, dass sie ihn gerade nur etwas auf liebevolle Art ärgern wollte.
„Alles klar, dann ist das Thema fürs erste abgeschlossen.“ Für den Anfang hatte Fred ja auch schon genügend Informationen von Mammon erhalten und deswegen wollte sie ihn auch nicht weiter drängen ihr noch mehr zu erzählen. Am Ende wollte sie ja auch nicht, dass auffiel, dass sie Mammon gerade etwas aushorchte.
„Wenn du weiterhin sagst, dass ich gut aussehe, wird das Dinge mit meinem Ego machen. Willst du das wirklich riskieren?“, hakte Fred amüsiert nach während Mammon sie betrachtete. Seine Worte gingen ihr runter wie Öl und sein Blick? Der tat den Rest. Es gefiel Fred sich dermaßen begehrt zu fühlen. Es gefiel ihr sogar sehr. Wenn Mammon heute nicht noch durch das Programm hätte führen müssen, wäre jetzt wohl der Moment gewesen, indem Fred versucht hätte ihn davon zu überzeugen, dass sie sich doch in sein Penthouse verziehen könnten.
Sobald sie an der Security vorbei gingen, nickte Fred dem Personal grüßend zu. Es konnte sicher nicht schaden, wenn man sich mit dem Sicherheitspersonal gut stellte.
Als Mammon nach ihrem Handgelenk griff, konnte Fred nicht anders als zu lächeln. Von ihm berührt zu werden, machte sie glücklich. Dabei war es egal, ob diese Berührung, wie jetzt, sanft war oder etwas fester, vielleicht sogar fast grob war.
Sobald die Tür hinter sie ins Schloss fiel und sie in diesem schummrigen Licht alleine waren, begann Fred sich danach zu sehnen, dass Mammon sie nun noch auf ganz andere Art zu berühren begann. Ihr Kopfkino konnte sie kaum kontrollieren, denn Mammon lief vor ihr und so hatte sie den perfekten Blick auf seinen Hintern.
Doch zum Glück schien es Mammon ähnlich zu gehen, denn er blieb stehen und fing an sie zu streicheln. Er stieg sogar wieder eine Stufe herunter, sodass sie auf der selben Stufe standen. Freds Herz begann vorfreudig ein wenig schneller zu schlagen. Willig ließ sie sich gegen die Wand pressen. Ihre Arme schlangen sich dabei wie selbstverständlich um Mammons Hüften. „Dafür bin ich auch“, versicherte Fred Mammon fast schon etwas atemlos. Sie presste sich fester an Mammon. „Kriege ich denn einen Kuss, um die Wartezeit zu überbrücken?“, schob sie dann noch hinterher. Fragen kostete ja nichts.
Die Halbdämonin seufzte. „Okay, okay. Die Pflicht ruft, ich weiß“, brummte Fred. Zu schade eigentlich. Hier auf der Treppe hätten sie sonst sicherlich auch schon etwas Spaß haben können. Aber so blieb ihr fürs Erste nichts anderes übrig als wieder brav hinter Mammon her zu gehen und auf seinen Hintern zu starren. Einen Augenblick später, öffnete Mammon dann auch schon die Tür zum Balkon.
Lilith - Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony
Als Mammon und sie nun den Balkon betreten wollten, kam ihnen eine Frau entgegen. Fred hatte keine Ahnung wer sie war, aber davon ließ Fred sich nicht irritieren. Sie hatte heute Abend schon genügend Leuten gegenüber gestanden, die sie nicht kannte, da kam es auf eine weitere Frau nicht an. Da die Fremde scheinbar auf dem Weg nach unten war, versuchte Fred so gut es ging Platz zu machen, was natürlich auf der relativ engen Treppe nicht ganz einfach war.
Vollkommen angetan war Fred jedoch nicht von der anderen Frau. Warum zur Hölle legte sie bitte ihre Hand dermaßen vertraut an Mammons Hals? Was sollte das!? Es verlangte Fred einiges ab nichts dazu zu sagen. Außerdem verbat Fred sich ihre Hand offensichtlich zur Faust zu ballen.
Während die andere Frau mit Mammon sprach, schwieg Fred, jedoch beäugte sie die Dame misstrauisch. Fred hasste es, dass sie dermaßen eifersüchtig war, aber sie konnte gerade einfach nicht aus ihrer Haut. Doch zu ihrem Glück verschwand die Frau dann auch schon. Sobald die außer Hörweite war, wandte Fred sich an Mammon. „Ich bin froh, dass sie weg ist“, ließ sie Mammon wissen.

