01.04.2026, 23:12
Mammon - Fred - Damon: VIP-Lounge
“Oh keine Sorge. Hier kann man jeder Begierde nachgehen, die man will.” Meinte Mammon und konnte nicht anders als den Anderen herausfordernd angrinsen. Es damals gerechtfertigt, wie Mammon Damon behandelt hatte. Mammon war der Sohn des Teufels und somit berechtigt Wesen, die im Rang weit unter ihm standen eben so zu behandeln, wie er es getan hatte. Das musste man als Rangniederer hinnehmen. Damals war Damon eben noch ein kleiner Anwalt. Das hieß aber nicht, dass sie jetzt nun ebenbürtig waren. Ja, Damon war nun der CEO, aber immer noch ein Mensch und somit war dieser noch immer unter ihm. Diese Menschen hatten es leider aber immer so schwer zu verstehen, wo ihre Position war. Aber gut, so konnte es Mammon einfach nicht sein lassen und nach dessen Sekretärin fragen. Diese hätte doch eigentlich an dessen Seite sein müssen. Zumindest sah es der Teufelssohn so. Aber Damon? Dieser widersprach sich irgendwie in seinen eigenen Worten. Hatte er gerade nicht noch eben gesagt, dass man auf Medea aufpassen sollte, dass ihr nichts passierte und nun konnte diese doch auf sich allein aufpassen? Nun, dass sie auf sich allein aufpassen konnte, dass wusste Mammon sehr wohl. Sie hatte in letzter Zeit Dinge hinbekommen, die schier unmöglich waren. Ja, das hatte dafür gesorgt, dass Mammon einen gewissen Respekt ihr zollen musste. “Tja… das erste Mal, dass ich da wohl nicht widersprechen kann.” Meinte er nur knapp.
Und dann war Fred im Fokus des CEOs. Gefiel es Mammon? Absolut nicht, erst Recht nicht nach all diesen Gefühlsding zwischen ihnen. Doch Fred machte das wirklich gut, viel professioneller als er es gerade getan hatte. Sie konnte anscheinend besser damit umgehen und hallo? Wieso sagte sie, dass sie es schmeichelnd fand? Hätte er zu ihr gesagt, dass sie ein Schmuckstück wäre, hätte er sich ganz gewiss anhören können, dass sie mehr war als nur ihr Äußeres. Tse… verstehe einer diese Frau. Mammon jedenfalls nervte es tierisch, aber er versuchte es so gut es ging sich das nicht anmerken zu lassen. Er würde aber sich das definitiv merken und sie irgendwann fragen, was das denn bitte sollte. Aber ansonsten machte sie ihren dennoch sehr gut und Mammon grinste einfach nur als sie meinte, dass sie eben erledigte, was er wollte. Am liebsten hätte er Damon noch etwas an den Kopf geworfen, aber dieser war ihm zuvor gekommen und hatte gemeint, dass Fred ein Gewinn war. “Natürlich ist sie das. Gute Leute sind immer ein Gewinn.” Also wirklich! Dachte dieser Mensch, dass Mammon sich unfähige Leute suchte? Oh nein! Jeder, der für ihn arbeitete hatte etwas, was ein Gewinn war. Ok, bei Fred war da noch mehr, aber das durfte hier niemand wissen. Vielleicht war das ein Grund, warum Mammon so war, wie er gerade war.
So konnte er auch die Sticheleien einfach nicht lassen und so waren nun die Bodyguards vom CEO dran. “Tja, wenn es keine Angst ist, wollen Sie sich so einfach nur wichtiger machen, als Sie sind?” Fragte Mammon weiter stichelnd zumindest so lange, bis Damon nun den Teufel mit ins Spiel brachte. Sofort verschwand erneut das teuflische Grinsen von Mammon und seine Miene verdunkelte sich. “Sie sollten sich gut überlegen, was Sie weiter sagen. Mein Vater hat hiermit nichts zu tun und es ist mir auch egal, ob ihm das hier gefällt oder nicht!” Seine Worte waren nicht laut, aber dennoch kraftvoll. Viele würden sich dadurch nun sichtlich eingeschüchtert fühlen. Damon sicher nicht, aber auch das war Mammon gerade egal. Er hatte auf seinen Vater nun noch mehr Hass übrig. Das, was er Lilith angetan hatte, würde er noch büßen. Niemand tat so etwas seiner Schwester an, niemand, auch nicht der Teufel! Nun ballten sich seine Hände zu Fäusten und erneut spannte sich sein Körper an. Es war ein großes Glück, dass Fred hier war, denn diese hatte gerade ein Gespür dafür, dass es besser war nun erst Recht die Stimme zu erheben und diplomatisch zu agieren. Ihr Blick auf sich spürend, ließ ihn wieder zur Vernunft kommen und auf der finsteren Miene wurde wieder ein leichtes lächeln. “Wie wahr.” Meinte er knapp und sah kurz hinunter, wo nun seine Angestellten nun fast alles bereit hatten für den ersten Kampf des Abends. “Und wie ich sehe, werde ich gleich wieder gebraucht.” Meinte er, denn er sollte ja den ersten Kampf eröffnen indem er es von seinem Balkon aus machte. So sah er zu Fred. “Wir müssen weiter.” Meinte er knapp zu ihr und sah dann zu Damon. “Auf einen unterhaltsamen Kampf.” Meinte er nur wieder mit einem Grinsen, nickte diesem noch zu, wartete kurz auf dessen Reaktion, ehe er sich dann wieder in Bewegung setzte. Fred würde sicher folgen, oder?
auf dem Weg zum Devils Balcony
Nachdem sie beide nun einige Schritte weg waren, konnte Mammon nicht anders als genervt zu seufzen und den Kopf zu schütteln. “Ich kann diesen Kerl nicht leiden.” Gestand er dann.

