29.03.2026, 22:29
Mammon - Fred: auf dem Weg zum Devils Balkon über die VIP-Lounge
“Diesen Abend wird niemand gefoltert.” Korrigierte Mammon sie schließlich. Heute war der Fokus nur auf diese Kämpfe ausgerichtet und besonders beim Hauptkampf. Aber soweit waren sie noch nicht. Wenigstens war der ganze Glitzerkonfetti nun weg und es wurde gerade alles bereit gemacht, damit der erste Kampf des Abends, was eher eine Art Showkampf war, bald starten konnte. “Ich bin nicht zickig. Ich hasse nur Unpünktlichkeit.” Und das wusste sie. Für ihn war Unpünktlichkeit ein Zeichen von Unzuverlässigkeit und Unzuverlässigkeit konnte er erst Recht nicht leiden. Wäre es lieber, wenn sie nicht gekommen wäre? Nein, definitiv nicht. Er wollte sie hier, hier bei sich haben. Andererseits war da diese Fassade, die er nur zu gern aufrechterhalten wollte. Der Mammon, der wirklich über diesem ganzen Gefühlskram stand. Dieser gewisse Druck von Außen, dass heute alles klappte war nicht das Problem. Damit kam der Teufelssohn sehr gut zurecht. Es war eher dieses Gefühlschaos, was erst recht ausgelöst wurde, wenn sie in seiner Nähe war. Schon allein was ihr Outfit betraf ließ ihn… oh nein! Jetzt war definitiv nicht der richtige Zeitpunkt. Heute Abend brauchte er den alten Mammon. Der, auf den alle schauten, wenn er einen Raum betrat. Der, der sich für etwas Besseres hielt und weit über all diesem Gesindel hier stand, mal ausgenommen Kisai und… naja Lilith. Doch das erwies sich als etwas schwierig, erst Recht, wenn da dieses Angebot von Fred zu hören war. Einen Moment ließ er Fred zappeln, ehe er es nicht mehr aushalten konnte. “Gut… das lasse ich als Entschuldigung gerade so durchgehen.” Meinte er schließlich. Er wusste, was für eine Überwindung es sie gekostet hatte, denn ja, Fred hatte ihm ja erzählt, was sie nie machen würde und das war eines der Dinge. Fühlte er sich dadurch geehrt? Ja, irgendwie schon und ja, es führte dazu, dass sein Herz regelrecht Vorfreudensprünge machte.
Da dies nun geklärt war, konnte er im Gegenzug auch dafür sorgen, dass Fred hier mit ein paar Geldscheinen mehr den Abend beenden würde. Wie der Vampir hier? Ok, da musste Mammon doch überlegen. Die Brillenschlangenfrau hatte es ihm gesagt und das nicht nur einmal “Irgendetwas the Bloody. Der Name klang wie so ein Butlername. Wenn du mich fragst, ja nicht gerade originell oder Angsteinflößend.” Gestand er leise. “Irgendso ein niederer Vampire, der irgendwelche Jägerinnen getötet hat und so dumm, wie er war, sich seine Seele wiedergeholt hat.” Ja, das hatte sich Mammon bemerkt, wieso? Weil er absolut nicht begreifen konnte,wie blöd man sein musste um sich freiwillig seine Seele wieder zu holen.
“Willst du jetzt deine goldenen Taler setzen und ich geh schon mal vor, weil ich als guter Gastgeber noch ein paar Hände schütteln muss, oder willst du mein Leid teilen?” Ja, er ließ sie die Entscheidung. Auch eine Art Friedensangebot, wenn man so wollte.

