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If I don't talk about it, it's either very displeasing or very precious to me - Antares Lexington - 02.10.2026 Things are drawing towards the end now, unless I am mistaken.
There is an unpleasant time just in front of you; but keep your heart up! - J.R.R. Tolkien, The Hobbit Outfit (KI) Wie jeden Abend, seit einem halben Jahr, hatte Antares seine Schicht pünktlich angetreten. Seinen Weg hierher, wie so oft, in der Gestalt des Katers absolviert, damit er dem Fluch genügend Freiraum gab, um für die nächsten Stunden nicht Gefahr laufen zu müssen, ihm zu erliegen, sich dann in der Nähe des Clubs zurück verwandelt und beim Ankommen ein paar Worte mit den anderen Angestellten gewechselt. Noch eine Zigarette geraucht, Smalltalk geführt um zu erfahren, was alles so anlag und die verschiedenen Stimmungen bezüglich des bevorstehenden Cage-Fights aufgeschnappt. Eigentlich wie immer. Und doch war einiges anders. Schuld war ein junges Mädchen, dem er einen zu großen Platz in seinem Herzen eingeräumt hatte, als es gut war. Antares wusste, wie verletzlich einen diese Art von Gefühl machte und so lange war es ihm nun gelungen sich an seinen selbst auferlegten Eid zu halten. Die Zwölfjährige aber war mitten durch diese Schutzmauer gewandert und hatte sich ihren Platz erkämpft. Mittlerweile war sie in Sicherheit. Weg von den Gefahren, die ihr hier in der Stadt drohten und vor allem einem ungewissen Schicksal, welches für sie bereits vorbestimmt gewesen wäre. Wie vielen Leuten er deswegen ans Bein pisste, konnte er noch nicht abschätzen, doch Antares hoffte, es war neben Ashcroft noch eine Menge anderer. Vor allem aber hoffte er, diesem Mistkerl einen größtmöglich finanziellen Schaden zugefügt zu haben. Sicherlich war Maisie bereits fest eingeplant gewesen und nun klaffte dort ein Loch, wo eigentlich die sprichwörtlich goldene Gans sitzen sollte. Dieses zwölfjährige Mädchen hätte eine ernsthafte Bedrohung für die magische Welt werden können und ein Geschäftsmann wie Ashcroft hatte die Rechte daran bereits meistbietend verkauft. Nun aber saß dieser mit leeren Händen da und genau dieser Gedanke war Antares Genugtuung genug. Dafür hatte er es auch auf sich genommen, mit der unangenehmsten Person dieser Stadt zusammen zu arbeiten. Einmal und nie wieder. So oder so ähnlich waren ihre übereinstimmenden Worte, als sie sich trennten. Wenigstens in diesem einen Punkt, waren Syrena und er sich einig. Blieb noch die andere, vielleicht vergleichsweise kleinere aber dennoch nicht zu leugnende Veränderung, dass er genau wegen dieser Rettungsaktion seinen Posten hier hinter der Bar verließ. Unangekündigt und unabgesprochen. Und vollkommen untypisch für ihn. Seit seinem ersten Tag hatte er nicht einmal ohne Absprache gefehlt. Als er gestern hier auftauchte, war Maisie erst einige Stunden weg und Spuren der vorangegangenen, magischen Anstrengungen, waren ihm noch anzusehen. Deswegen konnte er seinen unwissenden Kollegen weiß machen, er hätte sich den Magen verdorben gehabt. Deswegen der plötzliche Aufbruch ohne Rückkehr an den Arbeitsplatz. Hier und da bekam er sogar ein paar mitleidige Worte, während es für andere einfach eine Erklärung blieb. Seinem Boss aber, so wusste Antares, konnte er nichts vormachen. Gestern blieb das große Donnerwetter aber aus, welches er schon erwartete, nachdem ihn sein Kollege wissen ließ, Mammon habe am Vorabend nach ihm gesucht. Ganz klasse, dachte Antares sich noch dabei. Sonst war der Chef teilweise den ganzen Abend nicht auffindbar, aber wenn er 'einmal' nicht da war, wollte er natürlich was von ihm. Er war schon wahrlich ein Glückspilz. Aber der Hexer stand zu seinen Taten. Für Maisie nahm er all das auf sich und sollte der Sohn des Teufels der Meinung sein, einen besseren Barkeeper einsetzen zu wollen, sollte es eben so sein. Maisie war in Sicherheit und einen neuen Job fand Antares allemal. Schade wären dann zwar die Kontakte, die er hier im Club knüpfen konnte und von denen sich nicht alle auf eine andere Location umlegen konnten aber er käme weiterhin über die Runden. Der Verlust des angesagtesten Arbeitsplatzes der Stadt würde an ihm nagen und auch eine Weile dauern, bis er darüber hinweg kam, aber Antares blieb dabei. Das war es alles wert. Und mal ehrlich? So ohne weiteres fand Mammon keinen, der ihn gleichwertig ersetzen konnte. Der Club war bereits wieder gut gefüllt, die Musik laut und die Tanzfläche voll. Auch Antares selbst hatte einiges zu tun gehabt, Drinks gemixt, Cocktails ausgeschenkt und sich Geschichten angehört. Gerade war ein bisschen Leerlauf, was er dafür nutzte, seinen Arbeitsbereich zu säubern und seinem Laufburschen aufzutragen, welche Zutaten er gleich noch aus der Kühlung holen sollte. Da setzten sich drei junge Frauen an den Tresen. Eindeutig nicht mehr gänzlich nüchtern, denn eine davon hatte Probleme auf den Hocker zu klettern. Scheinbar ging deren Party schon woanders los. Aber natürlich war Antares professionell genug, den Dreien sofort seine Aufmerksamkeit zu schenken. "Ladys?" Ganz automatisch, man könnte schon sagen, rein professionell, schickte er einen Hauch des Zaubers voraus, den er bei so gut wie all den Gästen anwandte, die sich zu ihm setzten. Individuell angepasst und vorsichtig dosiert, sodass sein Gegenüber möglichst nichts davon mitbekommen sollte. Aber der Zauber ließ die erste Hemmschwelle niedriger erscheinen, um ihn als vertrauenswürdige Person dastehen zu lassen. Nicht einfach nur der Fremde hinter dem Tresen. Wenn es mehr sein durfte, erledigten dies seine Drinks. "Hi, ich bin Tiffany." Antares nickte ihr freundlich zu und wiederholte ihren Gruß. "Sie hat heute Geburtstag." Meinte die Freundin, welche nun endlich auf dem Hocker saß. "Und wir haben gehört, hier soll es die besten Drinks der Stadt geben." Gab die Dritte im Bunde bekannt. "Was darf ich euch denn anbieten?" Alle drei sahen sich an und diejenige, die sich als Tiffany vorgestellt hatte, legte beide Unterarme auf den Tresen und beugte sich lasziv nach vorne, sodass Antares eine sehr angenehme Aussicht genießen durfte. "Kannst du erraten was ich möchte?" Der Hexer wusste, ein Teil seiner Arbeit war Show und das dies regelrecht von ihm erwartet wurde. Also ging er auf die Farce ein, kam etwas näher und sah seiner Gegenüber in die Augen. Wirklich in die Augen. Er schickte ihr eine Welle des guten Gefühls, von dem sie in ihrem momentanen ohnehin schon vorherrschenden Zustand nicht erkennen konnte, woher es kam, sie aber selig lächeln ließ. "Ich weiß genau, was du möchtest." Mit dieser doppeldeutigen Aussage, wandte er sich um und machte sich daran, einige Zutaten in einen Shaker zu geben. Die Drei auf der anderen Seite des Tresens glucksten amüsiert. RE: If I don't talk about it, it's either very displeasing or very precious to me - Mammon - 04.10.2026 Mammon sang noch die letzten Zeilen und spielte die letzten Töne, ehe seine kleine Showeinlage endete. Oh, wie er es liebte hier an seinem Piano zu sitzen und zu singen. Er liebte es, wie danach das Publikum ihn anjubelte und klatschte. Oh, er liebte es einfach, im Mittelpunkt zu stehen. Doch genauso liebte es Mammon, wenn es nach seiner Pfeife ging. Er machte hier die Regeln. Er spielte und sang, wann und wie lange er wollte und er entschied auch, wenn es endete. Das hier war sein Reich und jeder musste sich an seine Regeln halten. Das galt für die Gäste, aber umso mehr auch für seine Angestellten, die er durchaus auch als Untertanen ansah. So ein großer Unterschied war das nämlich gar nicht. Ok, der Teufelssohn bezahlte sie gut, aber ansonsten… war es doch ähnlich wie bei einem Untertanen. Sie mussten das machen, was er wollte. Deshalb musste jetzt auch das Publikum damit klarkommen, dass Mammon seine kleine Einlage beendete und schließlich in Richtung Bar ging, wo er jemanden entdeckte, den er vor 2 Abenden vermisst hatte. Ja, da stand er, sein bester Barkeeper. Mammon wusste dies durchaus und das war auch mit ein Grund, wieso er diesen nicht sofort gefeuert oder gar gefoltert hatte, als er herausfand, dass dieser heimlich noch nebenbei dealte. Ja, Mammon ließ diesen sogar noch weiter dealen, aber ab da an musste sein Barkeeper auch was vom Gewinn abdrücken. Doch wie es schien, machte dieser diesmal wirklich seine Arbeit, wofür Mammon ihn angestellt hatte. Drei Damen hatten sich zu diesem gesellt und man musste kein Kenner sein, um zu sehen, dass diese drei Damen vermutlich mindestens einmal zu viel ins Glas geschaut hatten. Störte das Mammon? Keineswegs, denn so war die Chance durchaus hoch, dass sie ihr Geld hier ausgaben. Alkohol vernebelte nicht nur die Sinne, sondern auch das Denken und so war es nicht selten, dass die Leute noch mehr Geld hier ließen, als sie sich ursprünglich vorgenommen hatte. Wie es schien, kam Mammon aber genau zum richtigen Zeitpunkt zu ihnen, denn er hörte Antares noch sagen: "Ich weiß genau, was du möchtest." Ja, das war definitiv Mammons Stichwort, der nun seine Arme um die Hüften bei zwei von den drei Damen legte. “Natürlich mich.” Meinte Mammon charmant und lächelte alle drei Frauen an, als würde nur ihnen dieses Lächeln gelten. “Ich hoffe, dass mein Barkeeper euch bisher das gegeben hat, was euch glücklich macht.” Schließlich hatte der Teufelssohn lediglich gehört, was Antares gesagt hatte, aber nicht, was zuvor schon gesagt wurde. Die Frauen jedenfalls fingen sofort an, sich an Mammon zu schmiegen. Die Dritte im Bunde war wieder von ihrem Hocker aufgestanden, um nun seitlich von hinten Mammon berühren zu können. “Keine Sorge, Ladys. Es ist genug für euch alle da.” versicherte er, genau im Wissen, dass sie durchaus an mehr interessiert waren. Jedoch erläuterte er nicht weiter, was genau dieser Satz zu bedeuten hatte. Dass es hier nicht zum Vierer kommen würde, musste er ja nicht sagen. Manchmal reichte es ja auch schon aus, wenn die Fantasie im Kopf etwas hervorbrachte. “Aber davor muss ich euch leider fürs Erste wieder verlassen und obendrein ebenso meinen Barkeeper mitnehmen.” Sprach er und sah dabei alle drei Damen entschuldigend an. “Dafür wird sich aber dieser attraktive Mann in der Zwischenzeit euch jeden Wunsch von den Lippen ablesen, was eure Getränkewünsche angeht.” versicherte er diesen, ehe dann zu Antares sah und diesen mit einem Kopfnicken andeutete, dass dieser seinen Arbeitsplatz verlassen und ihm folgen sollte. “Auf ein Wort. Sofort.” Meinte er durchaus scharf zu diesen, nachdem nun die Damen fürs Erste versorgt waren. Da Mammon davon ausging, dass Antares klug genug war ihm zu folgen, sah er nicht hinter sich, sondern ging weiter an der Bar entlang bis er schließlich zu dem Bereich kam, der sich hinter der Bar befand und zum Aufzug führte, welcher zu seinem Penthouse ging. Doch Mammon hatte nicht vor mit Antares hoch in sein Penthouse zu gehen. Fürs Erste wollte der Teufelssohn lediglich Antworten und diese konnte er auch hier bekommen. So sah er nun seinen Barkeeper eindringlich an. “Also Black-Paw. Gibt es irgendetwas, was ich wissen sollte?” Fragte er diesen und gab ihm damit die Chance, selbst mit der Sprache raus zu rücken. |