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Vorbereitungen - Medea Young - 22.01.2026 Vorbereitungen Medea & Mammon && Valen&Vice && 6. März, nachmittagsMedea war auf dem Weg in Valen, sie hatte einen Termin mit Mammon. Sie wollte nachsehen ob für die Käfigkämpfe alles vorbereitet war, schließlich hatte sie keine Lust, dass Spike ihnen am ersten Abend entkommen würde. Schon der Transport war ein gewisses Risiko, aber manche Risiken musste man eingehen. Mit Mammon hatte sie in den Letzten Tagen generell viel zutun gehabt, wobei, eher mit seiner Schwester, denn diese war in einem sehr heftig, schlechten Zustand bei W&H aufgetaucht und Medea hatte sich ziemlich reinhängen müssen um einen Engel aufzutreiben, der sie heilte. Doch am Ende war alles glatt gelaufen und Lilith ging es wieder den Umständen entsprechend gut, Medea wusste noch nicht genau was, aber irgendwas an Lilith war dennoch anders, sie spürte es. Allerdings hatte die Gorgo in letzter Zeit auch gelernt, dass sie zu wenig bisher über Engel wusste, etwas das sie nun versuchte nachzuholen. Daher hatte sie sich alles Material geholt, dass W&H hatte, jedoch war es ihr zu wenig, sie würde einiges auch Lilith und Mammon fragen müssen, wobei ihre Wahl wohl eher auf Lilith fallen würde, denn Mammon war... eben einfach Mammon und für ihre Studien nicht so hilfreich. Sie fuhr mit dem Fahrstuhl in den Club, wo noch kein wirklicher Betrieb war, es wurde nur alles vorbereitet für den Abend, wie es sich gehörte. Kisai lief durch die Gegend und sprach dabei mit verschiedenen Leuten, weswegen er Medea nur kurz grüßte und sie dann in Mammons Richtung schickte. „Hallo Mammon“ begrüßte sie ihn dann. Wie immer trug sie ihre Brille, sodass ihr Blick niemanden schaden würde, sie diese jedoch schnell abnehmen konnte um sich zu retten. Theoretisch konnte sie auch Kontaktlinsen tragen, aber dann war sie nicht so schnell, falls sie angegriffen wurde, daher trug sie Kontaktlinsen nur in wirklich, wirklich sicheren Situationen und die gab es viel zu wenig außerhalb ihrer eigenen Wohnung. „Ich wollt mir die Käfige ansehen, schließlich steht Spike bald wieder auf“ Die Aufregung hinter ihren Worten war deutlich zu spüren, Spikes Auferstehung war ein Großereignis und verdammt sie wollte ihn endlich mal ungezähmt sehen. RE: Vorbereitungen - Mammon - 22.01.2026 Achja, heute war ja dieser Termin mit der Brillenschlangenfrau gewesen. Ehrlich… Mammon verstand nicht, wieso W&H extra jemanden schicken musste, um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung war. Traute man dem Teufelssohn etwa nicht? Ja, er war selbstverliebt und ja, er liebte es sich mit Sex sich abzulenken oder sich selbst darzustellen. Doch man musste eines zugeben. Mammon hatte noch nie gelogen und wenn er ein Versprechen abgab, dann hielt er sich auch daran. Okay, man musste wohl dazu sagen, dass es nicht immer so war, dass die richtige Wahrheit immer mit der von Mammons Wahrheit übereinstimmte, aber das war dann doch wieder eine andere Sache. Aber gut, zurück zum Termin. Mammon hatte sich in einen seiner teuren italienischen Anzüge in Schale geworfen. Schließlich machte so ein Anzug wirklich was her und erst, wie gut sich dieser auf der Haut anfühlte. Mammon würde nie verstehen, wie man sich in so billigen Klamotten nur wohlfühlen konnte. Schon allein das Tragen solch eines Kleidungsstücks ließ einen erst Recht erhaben fühlen. Während Kisai wieder Dinge tat, die eigentlich wichtig waren, aber eher nach lästiger Arbeit klang, hatte Mammon es sich mit einem Drink in der Hand im Devil’s Balcony gemütlich gemacht und von dort oben aus das Treiben unten beobachtet. Seine Tänzer*innen wärmten sich schon einmal für heute abend auf und gingen ihre Tanzbewegungen durch und in der Bar waren Barkeeper damit beschäftigt die Bar wieder mit Getränken zu füllen und den Tresen zu reinigen. Dann waren da noch die Kellner*innen und all die anderen Angestellten. Dennoch… es war leer hier drin ohne die ganzen Gäste. Aber genau das war auch der Grund, warum Mammon den Termin schon um diese Zeit haben wollte. Jetzt waren sie ungestörter. Jetzt hatten sie den Platz, damit Mammon demonstrieren konnte, wie aus der Tanzfläche eine Käfigkampfarena enstehen konnte. Zu diesem Zweck hatte er Kisai darum gebeten gehabt die besten Elektriker, ITler und was man dafür noch so alles brauchte zu überzeugen, dass diese eine Konstruktion erstellten, die es ermöglichte mit nur einem Knopfdruck das ganze umzuwandeln, wann immer man wollte. Plötzlich hörte er hinter sich Schritte. Mammon war von den Tänzer*innen etwas abgelenkt gewesen. Wie könnte man da auch nicht abgelenkt sein? Er hatte wirklich die heißesten Leute für diesen Job ausgewählt gehabt. Als Medea ihn begrüßte, drehte sich dieser nur zu ihr rum. “Oh, hallo.” Meinte Mammon und hatte sein typisches Grinsen auf den Lippen. Medea war in seinem internen Ranking im Kopf etwas aufgestiegen. Sie hatte sich um Lilith gekümmert, ihn angerufen als Lilith ihn brauchte und hatte es tatsächlich geschafft gehabt einen Engel zu organisieren, der seiner Schwester heilte. Ja, das war schon eine grandiose Leistung gewesen. Aber das so nennen? Na, na, na, er wollte doch nicht, dass Medea das gleich zu Kopf stieg. Nein, schön immer den Ball flach halten. Das war wichtig, damit sie sich weiter schön anstrengte. Anscheinend wollte Medea sofort mit dem Thema anfangen weshalb sie hier war. Na gut, kein Smalltalk. “Sie wollen also gleich zum Punkt kommen, okay.” Meinte Mammon und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. “Doch… bevor ich Ihnen es präsentiere… Wieso überhaupt diese… Kontrolle? Ich bin nicht irgendso ein unwichtiger Dämon oder gar ein Mensch. Ich bin der Sohn des Teufels und wenn ich mein Wort gebe, dann halte ich mich auch daran.” Wollte er hier nur nochmal klarstellen. “Aber gut, ich will nicht so sein. Sie haben durchaus bewiesen, dass auch Sie Ihr Wort halten.” Ja, das war schon eine Art Kompliment gewesen. “Hey, Technikmann ich will den Kampfkäfig haben.” Meinte Mammon zu einen der Mitarbeiter, die sich um die ganze Technik und den ganzen Licht im Club kümmern. Dieser nickte als Zeichen, dass er es gehört hatte und machte sich daran die entsprechenden Dinge zu tun, damit sich die Tanzfläche zurückzog und sich dort ein Käfig empor hob, wo ein gepflegter Dämonenkampf stattfinden konnte. “Wollen Sie es nur von hier oben betrachten oder machen Sie auch eine Qualitätskontrolle unten am Käfig?” Ja, man hörte heraus, dass der Teufelssohn es irgendwie albern fand. Aber gut, Medea hatte durchaus einen besseren Stand bei Mammon als Damon. RE: Vorbereitungen - Medea Young - 22.01.2026 Medea kam nicht umhin, Mammon kurz zu mustern, aber Männer in solch schicken Anzügen sahen einfach gut aus, war ja bei Damon nicht anders, allerdings wirkte der von Mammon beinahe so, als könnte man von dem Geld auch locker ein Auto kaufen. Dennoch, eins musste Medea ihm wirklich zugestehen, er sah gut aus. Nicht, dass sie ihm das sagen würde, aber sie konnte es ja denken. Mammon drehte sich erst etwas verspätet zu ihr um, was Medea nicht verwunderte, auch ihr waren die tanzenden Personen aufgefallen und ja die sahen wirklich gut aus, es war gar nicht so einfach bei dem Anblick konzentriert zu bleiben. Medea war nicht sonderlich erpicht auf Smalltalk, gerade bei solchen Terminen nicht, also wollte sie direkt zum Punkt kommen und war froh, dass Mammon sich daran nicht störte. Er störte sich viel mehr an dieser Kontrolle und Medea lächelte knapp. „Ich traue ihrem Wort, aber mein Boss wünscht sich, dass nichts dem Zufall überlassen wird. Vertrauen Sie allen Geschäftspartnern beim ersten Deal?“ fragte sie dann nach und hoffte, dass er verstand was sie meinte, denn wirklich lang und breit erklären, wollte sie es nicht, dafür war sie nicht hier. Mammon machte ihr im nächsten Moment ein verstecktes Kompliment und Medea war überrascht, mit so etwas hatte sie nicht gerechnet, umso schöner war es dadurch. „ich verspreche nie etwas, das ich nicht halten kann, Aber Sie sind da ja nicht anders“ Auch Medea war überzeugt davon, dass er zu seinem Wort stand und es nur gab, wenn er die Macht dazu hatte, wobei sie sich sicher war, dass er quasi zu allem die Macht hatte. „Ich würds gern auch von Innen sehen, aber mehr aus Interesse statt als Kontrolle. Ich gehe davon aus, sie haben die fähigsten Personen beauftragt“ meinte sie dann. „Haben sie irgendwo eine Wetttafel?“ fragte sie dann neugierig, dass gewettet wurde, war beinahe schon Standard und bei solchen Kämpfen musste es doch so etwas geben, die Frage war nur, ob Mammon sich damit beschäftigt hatte. RE: Vorbereitungen - Mammon - 22.01.2026 Natürlich war der Anzug verdammt teuer und natürlich sah er sowohl mit als auch ohne Anzug gut aus. Wer weiß, wenn Medea bitte bitte sagte und er dafür etwas gut bei ihr hatte, könnte er der Dämonin durchaus zeigen, was sich so unter seinem Anzug befand. Mammon war sich dafür nicht zu fein. Nacktheit war durchaus etwas Normales bei ihm gewesen. Auch seine Schwester war darin nicht verklemmt. Es waren schließlich nur nackte Körper. Nicht mehr und nicht weniger. Nur, wenn sie um Sex bitten würde, würde er womöglich ablehnen. Nicht, weil sie hässlich war, sondern weil er irgendwie nicht in Stimmung war, seit Fred hier aufgetaucht war. Aber das sollte jetzt hier wirklich nicht im Mittelpunkt stehen. Natürlich störte es ihm, dass man ihm anscheinend nicht traute. Dabei hatte der Teufelssohn nie sein Wort gebrochen. Ob er seinen Geschäftspartnern beim ersten Deal vertraute? Uh, das war wohl etwas Anderes, als das hier. Mammon jedenfalls grinste und trank nun einen Schluck aus seinem Glas, ehe er der Brillenschlangenfrau darauf antwortete. “Sagen wir es so….” Fing er an zu sprechen. “Wer seinen Deal bricht, der wird sich wünschen, dass er diesen nie gebrochen hätte.” War das Antwort genug für die Gorgo? “Wohl war.” Meinte er nur und nickte. Es stimmte schon, Mammon versprach nichts, was er nicht halten konnte. Naja, aber im Grunde konnte er so gut, wie alles erfüllen. Ja, es gab Ausnahmen, aber bisher hatte nie jemand so etwas gefordert gehabt. So, so aus Interesse… Mammon sah sie mit hochgezogener Augenbraue und einem gewissen Grinsen an. Nur auf ihre nächsten Worte konnte er nicht anders als nun eine Augenbraue hochzuziehen und sie mit einem gewissen Blick anzuschauen, ob das wirklich eine ernst gemeinte Frage war. “Wirklich? Ich bin kein Anfänger! Natürlich hat Kisai die besten Leute für den Job geholt und natürlich haben wir eine Wetttafel!” Also wirklich! Sie wusste doch, wen sie vor sich hatte und Mammon wusste, dass er sich auf Kisai verlassen konnte, der unten noch immer unentwegt durch den Club lief. Während Medea und Mammon oben miteinander gesprochen hatte, war aus der Tanzfläche eine Kampffläche in einem geschlossenen Käfig geworden. Mammon deutete auf diese. “Und? Zufrieden, dass wir nach unten können, damit Sie sich auch von Nahem davon überzeugen können, dass das nur die Besten, der Besten gemacht haben?” Fragte er sie. Nachdem Medea das entsprechende ok gegeben hatten, machten sich beide nach unten auf. “Also… wissen Sie schon, wer die beiden sein werden, die den ersten Kampf austragen werden?” Mammon musste das wissen, schließlich würde er die Eröffnungsrede halten, vielleicht mit ein bisschen Show. Aber das musste einfach sein. Das liebsten die Leute einfach und Mammon liebte es ebenso. |