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Let the Games Begin - Druckversion

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RE: Let the Games Begin - Scott Mason - 16.05.2026

Outfit

Scott hatte offen gelassen, ob er zu diesen Käfigkämpfen kommen würde oder nicht. Zumal er auch Dienst im Krankenhaus as Assistenzarzt gehatte und somit Ehe nicht wusste, ob er pünktlich raus kam. Und dann kam das Risiko hinzu, dass durch diesen Spike auch die Jägerinnen auftauchen könnten und somit eher für Unruhe sorgen konnten. Und zwischen die Fronten zu gerade war nicht gerade in seinen Sinn. 
Doch auch ob ihm dannach war, zumal er kein großer Fan von kämpfen und jemanden zu töten, auch wenn er dies für sein Rudel tat, um es zu schützen. Doch solange sich nur Dämonen die Köpfe einschlugen, sollte es ihm egal sein. So entschied er sich doch hinzugehen, auch wenn er detich zu spät kommen würde. So war kurz nach Hause gefahren, zog sich um und ließ seinen Chauffeur vor fahren. Dieser fuhr ihn dann auch schon zum Club. 

Dort angekommen, richtete er noch mal sein Anzug, während er seinen Chauffeur Feierabend gab, weil er allein wieder Heim kommen würde. Naja, vielleicht auch nicht, weil er wo anders übernachten würde und so überraschte es den Chauffeur nicht. Scott stieg dann auch schon aus und ging zielstrebig zum Eingang, wo ein Security seinen Namen wissen wollte für den Fall das er auf der Vi Gästeliste stand, womit Scott eher nicht rechnete. Dennoch nannte er brav seinen Namen und war überrascht, dass er doch darauf zu stehen schien, wofür nur einer verantwortlich sein konnte. Kisai.

Die Security rief einen anderen Mitarbeiter herbei, der ihn zu seinen Platz bringen würde. Scott nickte und folgte diesen dann auch schon, der ihn durch den Club führte, wo bereits ein Kampf in vollen Gange war. Naja, zum Glück war unter den Kämpfer kein Wolf, so ignorierte er diesen vorerst und folgte den Mitarbeiter des Clubs. dDann stoppte dieser meinte, das er kurz warten musste, weil er nicht einfach jemanden rein lassen könnte und er kurz Bescheid sagen gehen würde.


RE: Let the Games Begin - Spike - 17.05.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Endlich war er wieder in den Genuss ihres Blutes gekommen. Endlich hatte er wieder von ihr trinken können. Dieses Gefühl war so… berauschend. Ja, Spike hatte sich lange gezügelt, aber nicht, weil er Furcht vor ihrer Reaktion hatte, sondern viel mehr, weil er dieses Spiel zwischen ihnen beiden in vollen Zügen genießen wollte. Seit gefühlt einer Ewigkeit, er hatte nämlich jegliches Zeitgefühl verloren… nein eigentlich seit seiner Auferstehung gar nicht erst besessen. Schon ihr erstes Aufeinandertreffen war amüsant gewesen. Doch das hier war noch eine Nummer besser. Nein, nicht nur eine Nummer, es war einige Nummern besser. Schon das Vorspiel war so intensiv, sodass er es einfach nicht so schnell beenden wollte. Doch irgendwann war die Gier einfach zu groß und zu überwältigend, sodass Spike sich wirklich nicht mehr zügeln konnte und schlussendlich den Schritt wagte und sie biss.

Spike trank und trank und… dann öffnete sich die Tür. Doch Spike war so sehr vertieft, dass er es erst gar nicht mitbekam. Erst als Lilith ihn körperlich seitlich an seinem Kopf berührte und wegschob, ließ er von ihr ab. Ein leises knurren konnte er sich aber nicht verkneifen, denn natürlich stimmte ihn das nicht gerade fröhlich und ja, er hatte wirklich gerade Probleme seine Vampirfratze wieder zu verstecken und auch da ‘half’ sie ihm, sodass auch schon wieder sein menschliches Gesicht zu sehen war. Es war fast so, als konnte sie mit einer Leichtigkeit gerade ihn steuern und Spike ließ es mit sich machen. Ob es daran lag, dass er gerade ihr Blut getrunken hatte? Mit einem düsteren Blick sah er kurz dann zu Mammon, ehe er sich dann umdrehte und beiden den Rücken zudrehte um sich schlussendlich auf die Pritsche zu setzen. Als er saß, sah er dann zu ihr, die gerade dem anderen Kerl versicherte, dass er kämpfte. Tja, was blieb ihm auch anderes übrig? Außerdem fühlte er sich durch ihr Blut so berauscht, dass er sich stärker fühlte, als jemals zuvor.


RE: Let the Games Begin - Mammon - 17.05.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Mammon belehrte sie doch nicht! Das war gar nicht in seinem Sinne. Er, der Meister des Vergnügens, derjenige, der dafür stand, dass man seinen Begierden und tiefsten Wünschen nachgab. Nein, er belehrte seine Schwester nicht, sondern wies sie nur darauf hin, dass es vielleicht keine gute Idee war, so kurz vor dem Kampf die Hauptattraktion an sich ran zu lassen. “Ahja, weil es so ungeplant war, hast du mir auch vorhin die Karte geklaut, bist danach ganz zufällig hier an der Security vorbeigekommen, ohne gesehen zu werden, um dann ganz zufällig hier zu landen." Fasste er es mal knapp zusammen. Dass sie jedoch vielleicht eher meinte, dass es ungeplant war, dass das so endete, wie er die beiden erwischte, daran dachte er gerade gar nicht. Seine Augen gingen nach oben und er nickte Lilith zu. “Ja, ich weiß selber, dass er ein wirklich hübsches Exemplar ist, obwohl er eigentlich nur eine Ratte von einem niederen Dämon ist.” Gab er zu. “und von mir aus kannst du nach dem Kampf, sollte er überleben, ja weiter deinen Spaß mit ihm haben.” Wäre da nicht die Sache mit Fred, würde er durchaus auch mitmachen, aber sie hatte ihm etwas in Aussicht gestellt, was er nur zu gern erleben würde und das nur mit ihr allein. Lilith war derzeit aufgestanden und hatte ein Messer zu den anderen Utensilien gelegt. Vielleicht ebenso keine kluge Idee gewesen einem in Ketten gelegten Vampir so nah ein Messer zur Verfügung zu stellen, aber Mammon war dahingehend entspannt. Lilith war nicht so naiv. Sie wusste genau, was sie tat und wann sie es tat. Deswegen kommentierte Mammon das auch erst gar nicht, sondern verschränkte seine Finger ineinander und ließ dann seine Arme vor seinem Körper fallen. “Na hoffen wir es. Er ist schließlich unsere Hauptattraktion." Meinte er und ging zum Vampir und dabei an Lilith vorbei.

Beim Blutsauger angekommen, packte er diesen am Kinn und bewegte dessen Kopf so, dass er den Teufelssohn ansehen musste. “Also sei ein braver Vampir und kämpfe um deine untote Existenz.” Erklärte er diesem und sah diesem dann tief in die Augen. “Mal sehen, ob du überhaupt irgendwo in dir den Wunsch hast weiter zu existieren.” Leben war ja eher ein schlechtes Wort, so bei einem untoten Wesen. “Also…” Fing Mammon weiter an zu sprechen. “Sag mir, du niederes Wesen, was begehrst du gerade am meisten.”


RE: Let the Games Begin - Lilith - 18.05.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Lilith beobachtete Spike ein paar Sekunden lang amüsiert, wie er auf Mammon reagierte. Zunächst hatte er geknurrt auf die Unterbrechung hin, er bedachte ihn aber im Anschluss auch noch mit einem dunklen Blick, den Mammon wahrscheinlich nicht einmal bewusst wahrnehmen würde – Vampire waren einfach ein paar Kaliber zu klein, um ihn zu beeindrucken –, aber den Schneid wusste sie durchaus zu schätzen. Er war wirklich fast wie ein gut dressierter Hund… vielleicht sollte sie doch darüber nachdenken, ihn im Anschluss an den Kampf ein klein wenig zu behalten. Er erwies sich als unterhaltsam, und das in mehr als nur einer Hinsicht. 
Mammon sprach sie währenddessen auf den Stunt mit seiner Schlüsselkarte an. Gut, dass er deren Verlust inzwischen bemerkt hatte, war recht offensichtlich in Anbetracht der Tatsache, dass er hier war und sich wohl von der Security reinlassen musste.
„Vorsicht, du klingst beeindruckt“, gab sie ihm provokant zurück. Lilith rechtfertigte sich nicht, das tat sie nie. Im Grunde sollte er ihr sogar dankbar sein dafür, dass sie sein Sicherheitspersonal auf Schwachstellen überprüfte.
„Und ich habe nie behauptet, dass ich spontane Entscheidungen nicht auch gründlich vorbereite“, fügte sie anschließend noch schmunzelnd hinzu. Und diese Haltung verstärkte sich sogar noch, als Mammon dann auf ihren Kommentar einging und ihre Einschätzung zu Spikes Attraktivität bestätigte. Dicht gefolgt von einer Art… Erlaubnis, die er ihr großzügig für den späteren Abend erteilte. Der Satz ließ sie interessiert den Kopf heben. Es war nicht so, als hätte Mammon irgendeine Handhabe darüber, was sie tat oder nicht tat. Sicher, er konnte sie um Dinge bitten, aber ob sie seiner Bitte folgte… nunja, das stand meist auf einem anderen Blatt. Dass er sich derart äußerte, ließ aber fast vermuten, dass er es war, der Besitzansprüche auf den Vampir erheben wollte.
„Eifersüchtig?“, entgegnete sie, während ihr Schmunzeln sich wandelte zu einem halbseitigen Grinsen. „Jetzt tu nicht so, als hätten wir nicht schon deutlich kompliziertere Situationen miteinander geteilt…“
Die Doppeldeutigkeit war ihr sehr wohl bewusst, ähnlich wie die Ironie an der Situation, dass Mammon bereits den gesamten Abend arbeitete – zuerst seine Show, dann das Händeschütteln der Gäste, die Moderation – während sie es war, die sich amüsierte. In diversen Konstellationen. Definitiv ein Perspektivwechsel, den Lilith ungewohnt schätzte… vielleicht konnte sie sich daran sogar gewöhnen.
Letzten Endes war es auch nichts weiter als ein Spaß, neckendes Geplänkel unter Geschwistern, das Mammon selbstverständlich einzuordnen wüsste. Sie hatten tatsächlich tausende Situationen wie diese und komplexere miteinander geteilt, weil Wesen wie Spike am Ende des Tages eben genau das waren: ein Mittel zur Unterhaltung, das man weitergab, wenn man damit fertig war… oder eben währenddessen teilte, wenn es einem beliebte.
Dennoch war es hin und wieder unterhaltsam, mit den unterschwelligen Besitz- und Eifersuchtsdynamiken, an denen sich die Erdlinge so sehr aufhängten, zu spielen. Ganz besonders wenn einer von ihnen anwesend war.
Wobei es eher zweifelhaft schien, ob und was Spike von der Unterhaltung zwischen Mammon und ihr überhaupt mitbekam. Vermutlich war er auf dem besten Weg in einen Blutrausch, der nicht ansatzweise so potent werden würde wie vor ein paar Tagen bei Wolfram & Hart, aber er würde seinen Einfluss haben. Vermutlich war es doch nicht so schlecht gewesen, dass Mammon sie unterbrochen hatte, als er es tat. Wenn es ihr gelungen war, die perfekte Menge abzupassen… dann würde der folgende Kampf besonders unterhaltsam werden.
Ihr Bruder war inzwischen zu ihm hingegangen und fragte nach seinem Begehren. Lilith blieb, nachdem sie das Messer zurückgelegt hatte, an ihrem vorherigen Platz am Tisch mit den Werkzeugen stehen, lehnte sich leicht gegen die Tischkante und verschränkte die Arme vor der Brust, gespannt abwartend.


RE: Let the Games Begin - Spike - 18.05.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Sollte Spike etwa vor diesem Kerl Respekt haben? Ja, er hatte auch diese gewisse Ausstrahlung, die er schon bei ihr wahrgenommen hatte. Aber das hieß ja noch lange nicht, dass er sich deshalb unterordnen würde. Er hatte es schon nicht bei Lilith getan, somit würde er es auch nicht bei dem da tun. So war es nur logisch, dass Spike diesen mit einem dunklen Blick ansah und sich dann noch erdreistete, ihnen beiden kurz den Rücken zu kehren. Wieso auch nicht? Wie es schien, war er ja wichtig zu sein. Er sollte einen Kampf bestreiten und da würden diese beiden ihn wohl nicht hier töten wollen. Zwar schwieg Spike und war durchaus benebelt von Lilith Blut, ABER diesmal hatte er nicht so viel von ihr trinken können und so war er noch wenigstens dazu in der Lage ein wenig mitzubekommen, was hier abging. Die beiden kannten sich, nein es war nicht nur ein Kennen. Es schien so als würden sie sich schon sehr lange kennen. Ein altes Ehepaar? So, wie sie miteinander umgingen, konnte dies durchaus sein oder waren sie irgendwie miteinander verbunden? Spike Kopf war für solche Überlegungen dann doch gerade nicht zu haben und so entschied er sich eher diesem berauschendem Gefühl hinzugeben. Zumindest war dies sein Vorhaben, aber dieser Kerl hatte andere Pläne mit ihm gehabt.

Dieser packte ihn einfach am Kinn und redete davon, dass er doch ein braver Vampir sein sollte und um seine Existenz kämpfen sollte. Spike sah diesen direkt an. Dabei verengten sich seine Augen und erneut hörte man ein Knurren. Doch dann, wie der Dunkelhaarige ihn ansah… diese Worte… diese Frage, was er gerade am meisten begehrte… Es war fast so, als würde dieser Typ tief aus ihm etwas herausholen. Etwas, was er selbst so nicht hätte sagen können oder wollen. Das menschliche Gesicht verschwand erneut und die Vampirfratze kam abermals zum Vorschein. Eines der Begehren des Dämons in ihm. “Blut und Gewalt.” kam es mit dunkler Stimme aus dem Vampir hervor, ehe er sich mit einem Kopfruck aus dem Griff des Mannes befreite und schließlich den Kopf schüttelte, sodass aus seiner Vampirfratze wieder das menschliche Gesicht zu sehen war. Er tat es nicht, weil er seine Vampirfratze verabscheute. Oh nein, er tat es, weil er das Gefühl hasste, dass jemand darauf anscheinend Einfluss hatte, wann diese Verwandlung passierte. Mit wütendem Blick und einem erneuten Knurren sah er den Mann im Anzug an. Spike gefiel das hier gar nicht und das sollte der Kerl auch deutlich sehen.


RE: Let the Games Begin - Mammon - 18.05.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Den dunklen Blick von dem Vampir hatte Mammon tatsächlich gar nicht wahrgenommen. Wieso auch? Selbst wenn, sollte ihn das etwa beeindrucken? Sollte er jetzt Angst haben? Ganz gewiss nicht. Von einem Vampir war er alles andere als Beeindruckt. Apropos beeindruckt. „Vorsicht, du klingst beeindruckt“ Mammons rechte Augenbraue erhob sich leicht, als Lilith diese Worte sagte. “Beeindruckt? Von dir?” Waren auch schon seine Gegenfragen. “Da kannst du lange von träumen.” Ja, die beiden gaben sich nichts. Vielleicht würde man es in der Menschenwelt auch als Geschwisterliebe bezeichnen. Tse.. er und Lilith lieben. Jetzt, wo es ihr schon viel besser ging, verhielten sie sich auch schon fast, wie sonst immer. Ein Umstand, dem Mammon weitaus besser gefiel als diese gefühlsduselei und schwache Lilith. “Natürlich…” Meinte er nur auf ihren Kommentar hin, dass sie nie behauptet hatte, dass sie spontane Entscheidungen nicht auch schon vorher gründlich vorbereitet hätte. Spontanität. Kannte Lilith das Wort überhaupt? Sich nicht vorher einen Plan machen… einfach sich mal seinen Begierden hingeben? Hatte sie das jemals mal gemacht, ohne einen Plan zu haben oder es sich vorher sehr gut zu überlegen? Etwas, was die Beiden unterschied. Kurz überlegte Mammon, wie lange Lilith schon den Plan gefasst hatte hier runter zu kommen, aber er schüttelte diesen Gedanken im Kopf weg.

Dass Spike wirklich gut aussah, das war ihnen beiden klar. Sicher kam dieser gut bei der Menschenwelt damit an. Dieses männliche und markante Gesicht, dieser Körperbau… ja, er würde sehr gut verstehen, wenn man dieses Exemplar nicht von der Bettkante schubsen würde. Erneut hob sich die Augenbraue des Teufelssohn. “Also wirklich! Wieso sollte ich eifersüchtig sein? Sieh es einfach als großzügige Geste von mir an.” Meinte er mit einem Hauch von Überheblichkeit. “Aber wenn du nicht willst… dann werd ich eben vielleicht später etwas Spaß haben.” Dabei ließ er offen, in welche Richtung es gehen könnte. War es eine kleine Folter oder doch etwas intimeres oder eine Mischung aus beidem? Er würde Fred definitiv fragen, ob sie mit ihm denn nicht Lust darauf hätte sich nach dem Kampf mit der Hauptattraktion zu beschäftigen. Ob nun Lilith dabei wäre oder nicht… nun das war ihm im Moment egal. Mammon hatte gerade nur auf eine Person Besitzansprüche und diese war gerade oben auf dem Balkon mit seinem engsten Vertrauten.

“Aber genug von deinen Neckereien. Ich bin eigentlich hier um diesen Vampir deutlich zu machen, dass er einen guten Kampf abliefern soll.” Mit diesen Worten war Mammon auch schon zum Spike geschritten. Amüsiert grinste er, als der Vampir ihn so düster anschaute und ihn anknurrte. “Na, na, na wer wird denn da so schlecht gelaunt sein? Keine Sorge, ich bin hier nicht der Feind.” Versicherte er dem Platinblonden. “Und glaub mir, das solltest du dir auch nicht wünschen.” Wo sie aber gerade beim Wünschen waren, fragte Mammon ihn auch schon, was dieser denn sich gerade am meisten wünschte. Das Gesicht verwandelte sich vor seinen Augen. Gespannt sah Mammon zu Spike, der ihm dann nur drei Worte entgegen brachte und sich dann aus seinem Griff befreite und sein Gesicht wieder menschliche Züge annahm. Mammon brachte diese Antwort zu einem breiten Lächeln und er nahm sich einfach das Recht heraus den Vampir sachte drei Mal gegen die Wange mit der flachen Hand zu hauen. "Braver Junge. Diesen Ausdruck will ich da oben sehen.” Meinte er noch und drehte sich dann auch schon wieder um, um zurück zu Lilith zu gehen, die ja nicht sonderlich weit abstand. “Und wir zwei …” Dabei tippte er ihr mehrmals auf ihr Brustbein. “...werden jetzt mal denen da oben zeigen, was wir so zusammen drauf haben.” Sein Grinsen, was dabei zu sehen war, hieß nichts Gutes. Tja und das Schlimme war noch, dass er hier auch schon unterbrach und nicht verriet, was es war. " Können wir oder willst du doch noch vorher von ihm verabschieden?"


RE: Let the Games Begin - Lilith - 23.05.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Lilith schmunzelte amüsiert, als er auf ihre Warnung mit einer sanften Beleidigung konterte. Dass er wieder so mit ihr sprach, deutete an, dass er sie wieder anerkannte als das, was sie war: eine ihm ebenbürtige überlegene Gesprächspartnerin. Trotz allem, was ihr widerfahren war, in den vergangenen Tagen. Das war… ein beruhigendes Gefühl.
Selbstverständlich hatte sie in ihrem Alltag viel Raum für Spontanität, und Entscheidungen, die sie im Nachgang auch nochmal anzweifelte. Auch sie war ein Höllenwesen, und Lilith teilte deutliche Wesenszüge mit Mammon und Luzifer, wenn man nur genau hinsah. Es war nur… sie wusste es gut zu verstecken, sodass es ihre Arbeit im besten Fall nicht beeinflusste. Und ihre Beziehung zu Mammon war den größten Teil des vergangenen Jahrhunderts alles gewesen, aber sicherlich nicht innig und privat. Je mehr Verantwortung sie zuhause übernommen hatte, desto distanzierter wurde ihr Verhältnis, und so waren sie sich hauptsächlich in offiziellen Kontexten begegnet, oder wenn er ihr auf die Nerven fiel, wenn sie eigentlich etwas zu erledigen hatte. Bis jetzt.
Es war also eine Weile her, dass sie reine Unterhaltung miteinander genossen hatten, aber das änderte ja nichts an den grundsätzlichen Prinzipien, die für sie beide klar waren – einer seiner ersten Aufmunterungsversuche, nachdem sie von Wolfram & Hart hierher gekommen waren, waren immerhin das Angebot seines Sex-Katalogs und genau dieser Folterräume gewesen.
Dennoch winkte sie an dieser Stelle ab.
„Er gehört dir. Sollte er überleben, wird er sicherlich in desolatem Zustand sein, und ich bin heute in Stimmung für etwas mehr… proaktive Teilnahme.“ Egal in welche Richtung. Selbst jemanden zu foltern, der einen Kampf auf Leben und Tod hinter sich hatte, klang unfassbar langweilig.

Während seiner kleinen Spielerei mit Spike hielt Lilith sich im Hintergrund. Sie spürte deutlich den Widerstand, der von dem Vampir ausging – seine rebellische Natur, gepaart mit einem fast schon ungesunden Mangel an Selbsterhaltungstrieb, waren mit die spannendsten Züge an ihm –, aber selbstverständlich war jegliche Weigerung zwecklos. Sie lachte leise, als er die aufrichtige Antwort seines Dämons schließlich gegen seinen Willen preisgeben musste.
“Blut und Gewalt.”
Natürlich. Gefüttert mit einem netten Amuse-Gueule, so nah dran an seiner primitiven, ursprünglichen Natur, wie er es wahrscheinlich nie zuvor gewesen war. Ja, der Kampf würde unterhaltsam werden, da war sie sich sicher.
„Gut, dass wir das geklärt haben“, kommentierte sie seine wenig eloquente Wortwahl, aber Mammon schien zufrieden.
Und dann ließ er von Spike ab und wandte sich plötzlich wieder ihr zu. Mit einer Aussage, die sie augenblicklich höchst skeptisch die Augenbraue anheben ließ. Er wollte zeigen, was sie gemeinsam drauf hatten? Inwiefern passte das in den heutigen Abend, den gleich beginnenden Kampf?
Zunächst einmal griff sie mit ihrer rechten Hand nach seinem Zeigefinger, um das nervige Tippen auf ihre Brust zu unterbinden.
„Ich misstraue grundsätzlich allem, was du mit diesem Gesichtsausdruck ankündigst“, erwiderte sie argwöhnisch. Er plante offenbar etwas – und Mammon plante selten, aber wenn, dann kam er meist auf dumme Ideen. Seine Aufforderung zu einer eventuellen Verabschiedung von Spike ignorierte sie erst einmal.


RE: Let the Games Begin - Nikita Cooper - 02.06.2026

( Nikki - allein - Barbereich )

Outfit


Nikki war an diesen Abend allein unterwegs um eben zu jagen, da sie gerade keinen Nerv hatte mit den anderen zu jagen. Etwas was wohl auch daran lag, dass sie sich noch immer darüber ärgerte, dass sie mit den Feind im Bett gewesen war. Okay, sie hatte es vorher nicht gewusst und dennoch kam es ihr nun hinterher wie eine Strafe vor. Wie hatte sie auch glauben können, dass Recht zu haben, sich eine Auszeit zu gönnen. Sie war eine Jägerin und mehr hatte es in ihren Leben nicht zui geben. Da war nicht mal Gelüste dabei. Es hatte einfach ur den Kampf zu geben und solange zu überleben wie möglich. 

So streifte sie ziellos durch die Straßen und beobachtete ihre Umgebung ganz genau, um aussergewöhnliche Aktivitäten mit zu bekommen. Also sie plötzlich ein bekanntes Gesicht sah., Es war Damonˋs, der Anwalt der für Wolfram und Hart tätig war und mit dem sie im Bett gewesen war. Sofort hatte sie sich geduckt, um sich hinter den Auto, hinter dem sie war, zu verstecken und beobachtete wie dieser mit zwei Typen, die scheinbar Bodyguards waren in einen Club verschwanden. Erst dann kam sie aus der Deckung und sah zu den Club in den der Anwalt verschwunden war und war innerlich ziemlich hin und her gerissen. Besser war es, ihn zu ignorieren und ihren Weg durch die Stadt weiter zu führen und doch fragte sie sich, was dieser in diesen Club zu suchen hatte. Ja, etwas war da die Neugierde und diese rechtfertigte sie damit, dass er eben der Feind war und es vielleicht besser war, zu wissen was er trieb. So ging sie zum Club rüber und kam weniger Minuten nach Damon in diesen. Es war einiges los und es stellte sich heraus, dass dies ein Dämonenclub zu sein schien, den einige waren äußerlich deutlich zu erkennen. Umso neugieriger wurde Nikki aber auch, warum Damon hier war. Suchte er neue Klienten? Oder plante er etwas anderes.

Damon verschwand in den VIP Bereich, wobei dennoch mitbekam, wo er sich hinsetzen. Nur war sie erst einmal planlos, wie sie in diesen kommen sollte. So ging sie zu Bar, bestellte sich eine Cola und beobachtete das Geschehen von Weiten, wobei sie die Eröffnungsshow mitbekam und somit heraus fand, dass hier Käfigkämpfe stand finden würden. Und erneut fragte sie sich, warum er hier war. Musste er Dämonen nicht eigentlich schützen und nicht zusehen, wie diese sich gegenseitig abschlachtetet? Eigentlich schon. 

Die Kämpfe begannen und Nikki beobachtet alles in Ruhe, versuchend unauffällig zu bleiben.


RE: Let the Games Begin - Kisai Toshiro - 18.06.2026

Fred- Kisai – devils Balcony

Kisai beobachtete wie Mammon mit Fred umging und auch andersherum. Es war ihm wichtig, viel von deren Beziehung mitzukriegen, denn das Fred anders war gerade auch für Mammon, das war Kisai nicht entgangen. Schließlich teilte sich der Teufelssohn derzeit nur mit dieser Frau das Bett und das war schon extrem Merkwürdig, also musste ja irgendwas an ihr sein.
Bisher hatte Kisai auch nur feststellen können, dass sie nett war und scheinbar nicht mal hinter Mammons Geld her, wobei Kisai das nicht mal verurteilen würde, er würde sie nur davon abhalten. Aber dem war ja offensichtlich nicht so.
Mammon musste dann jedoch los, einerseits um sich umzuziehen und dann auch den nächsten Kampf noch pünktlich anzusagen. Fred und Mammon tuschelten noch kurz, was Kisai nicht sonderlich störte, seine Augen waren neugierig auf den Kampf gerichtet, schließlich musste er ja überlegen, ob der Kampf so sinnvoll war oder ob man andere Kämpfe bieten musste. Aber bisher schien die Menge sehr zufrieden zu sein und somit war Kisai es auch. Er nickte auf die Anweisung hin, dass er sich um Fred kümmern sollte und ließ seinen Herren damit auch schon gehen.
Fred schien nicht schweigen zu wollen, sondern fragte, wie Kisai Mammon kennengelernt hatte. Kisai grinste und nahm einen Schluck.
„Ich hab von ihm gehört und dann aufgesucht“ erklärte er dann und bekam im nächsten Moment die Info, dass Scott unten am Balkon auf ihn wartete.
„Entschuldige kurz, ich bin sofort zurück“

Fred-Kisai-Scott – Devils Balcony

Schnellen Schrittes ging er nach unten und als er Scott unten sah, grinste er. „Scott, ich hab dich nicht erwartet“ meinte er dann überrascht. Dann deutete er dem anderen an mit nach oben zu kommen. Auch wenn er nicht mit ihm gerechnet hatte, hatte er ihn dennoch auf die Liste setzen lassen, schließlich hatte er das ja auch gesagt. „Was magst du trinken?“ fragte er noch auf dem Weg nach oben, bevor sie auch schon bei Fred waren.
„Fred, das ist Scott, ein Freund von mir. Scott das ist Fred, eine Freundin von Mammon“ stellte er die beiden einander vor, bevor er dann wieder ans Geländer trat und zum Kampf sah. Lange würde der auf jeden Fall nicht mehr dauern.


RE: Let the Games Begin - Scott Mason - 16.07.2026

Fred-Kisai-Scott – Devils Balcony

Scott musste nicht wirklich lang warten, da erschien Kisai und ein grinsen erschien auf dessen Lippen. "Hey. Ja, ich hab mich umentschieden." begrüßte er diesen ebenfalls grinsend und nickte leicht, denn es verwunderte ihn nicht wirklich, dass Kisai ihn nicht erwartetet hatte. Schließlich hatte dieser Event mit den ehemaligen Geliebten der Jägerin für ihn eher nach stress als spaß geklungen, denn in seinen Augen war die Gefahr, dass diese da auftauchte ziemlich hoch. Doch er hatte sich umentschieden, denn es gab genug Dämonen hier, die sich die Jägerin vorknöpfen konnte und er hoffentlich gut weg kam, sollte dieser Fall eben eintreten. 
Ein weiterer Grund war Kisai, denn er doch irgendwie vermisste und daher beschlossen hatte, das Risiko einzugehen. 

Er folgte Kisai dann auch schon nach oben. "Ein Bier wäre nicht schlecht." beantwortete er dessen Frage, was er trinken wolle. Sie kamen dann oben bei einer jungen hübschen Frau an und Kisai übernahm es dann auch schon, die beiden sich gegenseitig vorzustellen. "sehr erfreut." meint Scott dann auch schon mit einen freundlichen udn charmanten lächeln auf den Lippen. Dann ging sein Blick wieder zu Kisai. "hab ich schon viel verpasst? Oder bin ich noch einigermaßen gut in der Zeit?" fragte er diesen dann neugierig.


RE: Let the Games Begin - Fred Parker - 18.07.2026

Fred-Kisai-Scott – Devils Balcony


Scheinbar konnten die Arten, wie Kisai und sie Mammon kennengelernt hatten nicht unterschiedlicher sein. Fred war sich nicht sicher, ob sie Mammon freiwillig aufgesucht hätte, wenn sie gewusst hätte, wer er eigentlich war. Wäre für sie sicherlich besser gewesen, wenn sie nie Kontakt aufgenommen hätte, aber nun waren die Dinge doch vollkommen anders gekommen und Fred versuchte das Beste aus ihrer Lage zu machen.


Während Kisai kurz verschwand, sah Fred sich den Kampf an. Irgendetwas musste man ja machen so lange man hier alleine herum stand.
Zum Glück dauerte es wirklich nicht lange bis Kisai zurück kehrte. Er war nicht alleine und brachte einen jungen Mann mit, den er als Scott vorstellte. Stellte sich nur wer dieser Scott war und was ihn zu diesen Käfigkämpfen verschlug. Vielleicht würde Fred das ja noch erfahren.
Nett dich kennenzulernen, Scott“, erwiderte Fred freundlich lächelnd. Sie hatte den Großteil des abends irgendwelche Hände geschüttelt, aber da Scott nicht die Anstalten machte ihr die Hand zu reichen, ließ sie es auch sein. Es war an sich auch besser so, denn so würde Scott ihre Körpertemperatur nicht bemerken, die höher war, als bei einem normalen Menschen. Man musste ja nicht gleich jedem auf die Nase binden, dass man eine Halbdämonin war.
Da Scott zunächst mit Kisai sprach, verhielt Fred sich für den Moment still. Wenn man die Männer reden ließ, konnte sie vielleicht ganz von selbst wichtige Informationen aufschnappen. Deswegen sah Fred die beiden Männer interessiert an und nippte an ihrem Drink.


RE: Let the Games Begin - Kisai Toshiro - 21.07.2026

Fred-Kisai-Scott – Devils Balcony

Kisai hatte nicht wirklich erwartet, dass Scott noch kommen würde, was ihn dennoch nicht davon abgehalten hatte, diesen auf die Liste zu setzen. Außerdem war er lieber darauf vorbereitet als sein Versprechen nicht zu halten, das wäre unter keinen Umständen angemessen gewesen. Er brachte Scott nach oben und ließ für diesen in Bier bringen.
Auf dem Balkon stellte er Scott und Fred einander vor, jeweils nur als eine Freundschaft. Wie ernst es Mammon mit Fred war, ahnte Kisai noch nicht und für ihn selbst, war Scott bisher nur ein netter Zeitvertreib. Scott fragte, ob er schon etwas verpasst hatte und Kisai grinste.
„Ach nur ein bisschen“ meinte er dann und leckte sich über die Lippen, ganz so als würde er Lilith noch immer schmecken, bevor er dann zum Kampf sah. „Wir sind mitten im ersten Kampf, also gut in der Zeit, würde ich sagen“ meinte er dann und grinste. „Auf wen hättest du gesetzt?“ fragte er dann Scott bevor er diesem sein eigenes Getränk hinhielt. Schließlich war das Bier für Scott noch nicht da und Kisais Glas mehr als gut gefüllt. Etwas, dass Kisai nun auch nicht bei jedem zuließ, aber für Scott galt diesbezüglich eine andere Messlatte.
Der Kampf fesselte regelmäßig die Aufmerksamkeit von Kisai, sodass das Gespräch nicht sonderlich tiefgründig wurde, eher wurden immer wieder kleinere Gespräche angefangen, während Kisai sich zwischendurch fragte, wo Lilith so lange blieb. Schließlich wollte sie sich den Kampf doch auch ansehen, oder nicht?
Scott bekam zwischenzeitlich seinen Drink und Kisai ließ sowohl sein Glas als auch dass von Fred nachfüllen, schließlich sollte er sich doch gut um sie kümmern, was meistens hieß: mit Getränken versorgen und allem, was sie sich sonst so wünschte. Wobei Fred deutlich zurückhaltender war, als andere Damen, die Mammon so eingeladen hatte.


RE: Let the Games Begin - Spike - 21.07.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Immer mehr spürte er durch Lilith Blut, wie sehr seine animalische Seite zum Vorschein kam. Das merkte man deutlich, als dieser Schnösel mit seinem Anzug ihn am Kinn gepackt hatte und es irgendwie geschafft hatte, seine momentane größte Begierde herauszukitzeln. In seinem jetzigen Zustand waren dies die wahren Worte. Es konnte natürlich gut sein, dass es andere gewesen wären, wenn er nicht kurz vorher von Lilith getrunken hätte. Es wären definitiv andere gewesen, wenn er seine Erinnerungen zurück hätte und seine Seele präsenter gewesen wären. Doch so… so war es sicher gut, dass Spike in diesem Zustand war, schließlich sagte er anscheinend das, was dieser Dunkelhaarige hören wollte. Natürlich gefiel es Spike nicht, dass er es so leicht hatte aus ihm herauskitzeln können. Aber ebenso wenig gefiel es ihm, dass mit ihm hier gerade umgegangen wurde, als wäre er ein Hundewelpe, den man tätschelte, weil er was richtig gemacht hatte.

Doch Spike war schon ein wenig in eine Art Trance und so ließ er es einfach über sich ergehen. Als der Mann sich von ihm entfernte und sich nun Lilith zuwandte, hob Spike noch einmal sein Gesicht und sah von dem Dunkelhaarigen zu ihr. Würde sie ihm noch irgendetwas sagen oder irgendwie darauf reagieren, als der Typ fragte, ob sie sich von ihm noch verabschieden würde? Doch Lilith tat nichts, so als hätte sie diese Worte gar nicht gehört gehabt. Was hatte Spike auch erwartet? Eigentlich nichts und vielleicht war ihm das auch ganz lieb, dass ihm keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Schließlich konnte er dann noch die Ruhe vor dem Sturm irgendwie… genießen, wenn man überhaupt vom Genießen sprechen konnte. So senkte er seinen Blick und schloss die Augen, damit andere Sinne geschärft wurden und er sich nochmal ganz für sich diesem Geschmack und Gefühl hingeben konnte, welches er hatte, als er sie gebissen hatte.


RE: Let the Games Begin - Mammon - 21.07.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Na wenigstens schien der Vampir bereit für einen Kampf zu sein. Hoffentlich war das dann oben im Käfig noch immer so. Dass Lilith da ihre Finger Blut mit im Spiel hatte, das ahnte der Teufelssohn nicht. Für Mammon hatte es lediglich danach ausgesehen, dass sie sich im unteren Bereich ihres Körpers hatte von einem Vampir verwöhnen lassen, was für ihn im Grunde vollkommen in Ordnung war. Es hätte jedoch deutlich besser gepasst, wenn sie das früher oder erst nach dem Kampf getätigt hätte. Aber gut, Lilith hatte ja behauptet, dass es diesen Vampir nicht einschränken würde, also beließ Mammon es fürs Erste dabei. Generell beließ er es dabei, den Vampir nun noch mehr Aufmerksamkeit von ihm zu bekommen. Mammon fand, dass der Platinblonde schon genug im Mittelpunkt stand. Es war an der Zeit, dass er sich wieder seiner Schwester widmete und diesem so wichtigen Abend und ja, Mammon hatte schon die perfekte kleine Strafe für Lilith im Kopf. „Ich misstraue grundsätzlich allem, was du mit diesem Gesichtsausdruck ankündigst“ Bei ihren Worten, musste Mammon nun umso mehr Grinsen. “Was denn… hast du etwa Angst?” Fragte er sie. “Keine Sorge, es ist deiner würdig.” Natürlich war es ihrer würdig! Mammon hatte gerade die großartige Idee, dass sie beide zusammen die Hauptattraktion und somit den Hauptkampf ansagen würden. Nie durfte das jemand, denn Mammon teilte nur ungern sein Scheinwerferlicht mit jemand anderem. Doch bei Lilith… ja, da machte er eine Ausnahme. Ok, aber nur, weil er wusste, dass sie nicht sonderlich davon begeistert sein würde. Tja, Strafe musste eben sein.

[Mammon - Lilith: Keller → Hauptbühne]

Da Lilith nicht weiter darauf einging, ob sie sich von dem Blutsauger noch verabschieden wollte oder nicht, nahm Mammon an, dass sie bereit war zu gehen. Mammon sah noch ein letztes Mal zu Spike, der jedoch schon seinen Blick gesenkt hatte und sowieso nicht mehr groß ansprechbar schien. “Na dann lass uns gehen.” Meinte Mammon nun und ging zur Tür, welche er dann öffnete und mit einer Geste Lilith deutlich machte, dass sie zuerst den Raum verlassen sollte. Nicht, dass er zuerst den Raum verließ und Lilith sich dann mit Spike noch einsperrte und den Abend doch noch ruinierte. Erst dann verließ auch Mammon den Raum und schloss hinter sich die Tür, sodass der Vampir nun wieder allein war. “Netter kleiner Trick übrigens mit dem Kartenklau.” Musste er nochmal loswerden, ehe er sich nun in Bewegung setzte Richtung Treppe, die zur Hauptbühne führte. Doch nach wenigen Schritten blieb er stehen und sah auffordernd zu Lilith. “Auf was wartest du? Da oben werden wir erwartet.” Meinte er und ging dann wieder zurück zu ihr, um seine Hand auf ihren Rücken zu legen und sie sanft mit sich zu ziehen.

So veranlasste er auch, dass Lilith zuerst die Treppen hinaufstieg und er ihr dann folgte. Oben angekommen, war schnell klar, dass der Kampf in den letzten Zügen war. Anhand der Rufe des Publikums, dass der Blutdämon es endlich beenden soll, war ebenso klar, wer diesen Kampf gewonnen hatte. Irgendwie enttäuschend, weil es so vorhersehbar war. Aber gut. Mammon gab einem seiner Mitarbeiter ein Zeichen, dass er sein Mikrofon brauchte und es dauerte auch nicht lang, bis er diese auch schon in der Hand hatte. Während dieser Zeit hatte der Blutdämon den Fyarl-Dämon getötet und das Gejubel darum war groß. Mammon setzte sein typisches Entertainergesicht auf. “Na dann lassen wir die Show mal weitergehen.” Murmelte er zu sich selbst und sah dann zu Lilith um sich zu ihr zu beugen. “Und du solltest nicht zu weit weg gehen.” Meinte er nur noch, ehe er sich dann ins Getümmel wagte. “Oh, was war DAS für ein fabelhafter erster Kampf!” Sprach er durch sein Mikro und das Licht dimmte sich wieder, sodass ein Scheinwerfer nun auf Mammon geworfen werden konnte. Oh ja, so wie er es eben liebte. Mit zügigen Schritten trat er nun außen an den Käfig und zeigte auf den Blutdämon. “Und wer hätte es gedacht? Der Sieger ist Syrath der Blutgeborene! Nochmal einen großen Applaus an ihn und all denen, die auf ihn gewettet haben.” Meinte er und steckte das Mirko zwischen seinen Oberarm und Oberkörper, sodass er mit beiden Händen kurz klatschen konnte. Dann nahm er es jedoch wieder in die Hand und sein Blick wanderte zu dem toten Fyarl-Dämon, wo sich nun schon Leute daran zu schaffen machten diesen aus dem Käfig zu schleppen. “Tja, da sieht man es wieder. Große Muskeln und wenig Köpfchen bringen dich eben nicht weiter.” Seufzte er gespielt und winkte dem leblosen Körper noch hinzu. “Alles Gute in der Hölle oder auch nicht!” Meinte er nur und ließ dann eine kurze Pause. Schließlich besaßen Dämonen für gewöhnlich keine Seele und so kamen sie einfach ins… Nichts. Diese nutzte er, um sich noch besser zu positionieren, schließlich würde er hier gleich nicht mehr allein stehen.

“Für die Anmoderation unseres Hauptkampfes, habe ich mir etwas ganz besonderes überlegt.” Fing er dann an und ging von einem Ende des Käfigs zum Anderen, sodass er von jedem gut gesehen werden konnte. “Schließlich ist einer unserer Hauptkämpfer auch jemand Besonderes, der für eine gewisse Zeit im Schatten stand. Doch diese Zeit ist nun vorbei und heute soll er zum neuen Glanz erstrahlen.” Sprach er weiter. “Aus diesem Grund habe ich mir überlegt, dass ich diesen Hauptkampf nicht allein anmoderieren werde. Nein, ich möchte jemandem ganz Besonderen die Möglichkeit geben, aus meinem Schatten ebenso hervorzutreten, sodass diese Person ein Stück von meinem Glanz oder in diesem Fall meinen Scheinwerfer abbekommt.” Er ging nun wieder zurück, woher er gekommen war. Die Leute vor ihm machten Mammon sofort Platz, ohne dass er etwas sagen musste. Tja und dann war er wieder bei ihr… bei Lilith. "Hallooooo...Bist du nicht nicht froh, dass du gerade zufällig mit mir hier unten bist?" Mit einem breiten Grinsen sah er sie an und das Scheinwerferlicht hatte sie nun beide eingefangen. Lilith Strafe war es, den Kampf von Spike mit anzukündigen. Er legte abermals seine Hand auf ihren Rücken und drückte sie erneut sanft, damit sie sich beide in Bewegung setzten. Sein Ziel war mit ihr vor dem Käfig zu gehen, sodass nur sie beide im Scheinwerferlicht standen. “Also meine Auserwählte… Verrate uns doch einmal, was willst du unserem sündigen Publikum über unsere Hauptkämpfer verraten?”


RE: Let the Games Begin - Lilith - 22.07.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Dass Mammon ihre Reaktion auf seine Ankündigung mit der Frage konterte, ob sie Angst hatte, bedachte sie lediglich mit einem provokanten Anheben ihrer linken Augenbraue. Sie kannten sich zu lange, als dass es noch etwas an ihm geben konnte, das sie fürchtete – auch wenn sie in den letzten Tagen durchaus gelernt hatte, Angst an sich und all das Adrenalin, das sie neuerdings in ihr ausschüttete, schätzen zu lernen. Aber nein, nichts an Mammon machte ihr Angst; Selbst die schlimmste Situation, in die er sie hineinmanövrieren würde, wäre vermutlich eher unangenehm oder nervig als beängstigend.

[Mammon - Lilith: Keller → Hauptbühne]

Dennoch blieb ihr nicht viel anderes übrig, als ihm zu folgen – ihre Pläne bezüglich Spike waren erledigt, den Rest hatte er selbst in der Hand. Wie sie ihm bereits erläutert hatte, kannte er den Weg zu seinem Dämon; und sollte er einen weiteren mentalen Stoß brauchen, dann wäre sie gleich oben zugegen und konnte ihm dort aushelfen. Das machte auch jede weitere Verabschiedung überflüssig, immerhin war es nicht so als hätte sie eine persönlich Verbindung zu diesem Vampir, egal was Mammon glaubte oder dachte.
Außerdem schien es ihm in irgendeiner Form wichtig zu sein, dass sie ihm folgte – wie er darauf achtete, dass sie zuerst durch die Tür ging, sie anwies, dass sie in der Nähe bleiben sollte – und sie unterhielt seine Laune ausnahmsweise in Wohlwollen. Vermutlich weil sie während des heutigen Abends nun bereits Nutznießerin einiger körperlicher Genüsse geworden war, und das stimmte sie ungewöhnlich milde.
Der Hauptraum des Clubs war stickig und pulsierte nahezu, durch das Gröhlen der Menge, deren Jubel und Schreie nach dem Sieger des Kampfes. Die Auren all dieser Wesen peitschten ihr entgegen, ein harter Kontrast zur Ruhe und Isolation im unteren Kellerbereich, und sie verfügte nicht einmal über das volle Ausmaß ihrer Kräfte. Der Blutdurst der Menge, die Gier, mit der sie nach Gewalt verlangten. Mehr Gewalt. Brutalere Gewalt. Lilith ließ die Atmosphäre über sich schwappen, spürte sie einfach, während Mammon sie beide Richtung Käfig lenkte.

Er übernahm dort wieder das Wort, und an dieser Stelle wäre es ein Leichtes für sie gewesen, das Weite zu suchen, wenn sie es darauf angelegt hätte. Aber Wesen wie sie und Mammon es waren, die flohen nicht. Es war ihr sehr bewusst, dass was auch immer er sich ausgedacht hatte, sehr wahrscheinlich keine Freudensprünge bei ihr hervorrufen würde. Sie blieb dennoch, weil ihre Ehre schwerer wog als eine potenziell unangenehme Situation, in die er sie brachte.
Und das tat er. Lilith realisierte sehr schnell, dass er vorhatte, sie ins Scheinwerferlicht zu zwingen. Anders als Mammon hielt sie nicht sonderlich viel davon, derart präsent im Mittelpunkt zu stehen – sie war vielmehr die leise, unberechenbare Gefahr aus dem Hinterhalt, im Gegensatz zu seiner lauten, direkten und unausweichlichen Präsenz. Sie war Geschäftsfrau, sie arbeitete eng mit Wolfram & Hart, und zu viel Aufmerksamkeit behinderte ihre Arbeit. Allerdings arbeitete sie gerade nicht, wie sie den gesamten Abend bereits auffällig bemerkt hatte. 
Und Mammon nutzte die Chance, um sich offensichtlich an ihr zu rächen, dafür, dass sie ihn vorhin ein wenig hinters Licht geführt hatte.
Man konnte es auf gewisse Weise fast schon als poetisch betrachten, dass er sie nun ins Licht zwang, schoss Lilith kurzzeitig durch den Kopf, während er sie in die Mitte vor den Käfig brachte, eine Hand auf ihrem unteren Rücken, so als müsse er sichergehen, dass sie auch ja nicht das Weite suchte – zumindest ihr war das klar. Von außen betrachtet konnte es wahrscheinlich genauso gut als eine Geste der Vertrautheit gewertet werden, aber sie kannte ihren Bruder.
Allerdings würde sie auch nicht türmen. Nicht jetzt, nicht so – wie gesagt, dazu war sie viel zu stolz, und niemals würde sie sich oder ihn derartig in der Öffentlichkeit blamieren. Sie ließ die Maskierung fallen, die ihr Wesen und ihre Aura verbargen; auch das tat sie selten in direkten Gesprächen, es sei denn sie verfolgte ein konkretes Ziel. Aber Mammon wollte einen ebenbürtigen Spielgefährten? Er sollte ihn bekommen.

Sie nahm ihm das Mikrofon ab. Das Publikum jubelte noch immer, einige riefen nach Blut, andere pochten weiterhin vehement mit den Fäusten gegen die Gitterstäbe des Käfigs, an den drei anderen Seiten jenseits von der, an der sie und Mammon standen. Das Metall vibrierte deutlich spürbar bis zu ihnen hinüber.
Lilith wartete.
Sie wartete einfach, und schwieg.
Bis der erste bemerkte, dass sie nichts sagte. 
Dann der zweite. 
Und langsam verebbte das Gröhlen, weil sich nach und nach jedes Wesen im Raum sorgte, den Moment verpassen zu können, in dem sie endlich das Wort ergriff. Aber Lilith schwieg… und erst als beinahe vollkommene Stille eingekehrt war, in einem zum Bersten gefüllten Clubraum und einer Menge, die eben noch nach Gewalt geschrien hatte, hob sie das Mikrofon. Nicht, dass es nun noch zwingend notwendig gewesen wäre, aber sie musste ihre Stimme ja auch nicht unnötig strapazieren.
„Wie bemerkenswert… Ein einziger Moment der Geduld, und plötzlich findet sogar der größte Blutdurst auf wundersame Weise sein Gehör.“ Sie schmunzelte, ließ einen weiteren, stillen Augenblick vergehen. Dann fuhr sie fort.
„Ich finde wir sollten aufhören, ihnen die Antworten zu geben, Mammon, und stattdessen ein paar Fragen stellen. Denkst du nicht auch? Wer von euch hat gewettet?“ Sie wandte sich direkt an die Menge, und der Großteil von ihnen hob die Hände.
„Und warum habt ihr das getan? Weil ihr hergekommen seid in der Absicht, einen Kampf zu beobachten… oder doch vielmehr eine Hinrichtung? Ihr alle glaubt, bereits zu wissen, was ihr sehen werdet. Aber beginnen die spannendsten Geschichten nicht dort, wo Unsicherheit und Irrtum einen Platz finden? Wo die Erzählung, die man schon tausende Male gehört hat, plötzlich eine andere Wendung nimmt?“
Sie lehnte sich ein kleines Stück zurück, ihr Blick wanderte zum Käfig, als würde sie gelassen eine Geschichte erzählen. Dann zurück zur Menge, die ihr weiterhin gespannt zuhörte.
„Heute Abend treten zwei Kämpfer an. Einer aus Überzeugung, dass seine Stärke ihm zum sicheren Sieg verhelfen wird. Der andere mit dem Glauben daran, dass sie es nicht tut. David gegen Goliath, ihr alle kennt die Sage. Aber wer von ihnen wird Recht behalten?“


RE: Let the Games Begin - Mammon - 25.07.2026

[Mammon - Lilith: Hauptbühne]

Unten im Keller waren sie noch unter sich gewesen und natürlich wollte Mammon sichergehen, dass Lilith sich nicht noch geschickt aus der Affäre zog. Deswegen hatte er penibel darauf geachtet, dass sie immer vor ihm ging. Sicher war eben sicher. Oben im Hauptraum angekommen, tat er es nicht aus dem Grund, weil er Angst hatte, dass sie sofort das Weite suchen würde. Oh nein, Lilith hatte vollkommen damit Recht, dass sie beide nicht der Typ dafür waren. Keiner würde den Anderen so in der Öffentlichkeit blamieren und keiner würde in dieser Situation einen Rückzieher machen. Der Stolz und der Ruf mussten bewahrt bleiben. Flucht war daher nie eine Option.
Mammon hatte deswegen seine Hand auf ihren Rücken platziert, um der Menge nonverbal zu verstehen zu geben, dass sie ein Team waren, eine Einheit und es klug war, sich dieser unterzuordnen. Sie beide als Team war gefährlich, denn in gewissen Dingen waren sie so unterschiedlich, wie man nur unterschiedlich sein konnten. Mammon, der laute, impulsive, präsente, der es einfach im Rampenlicht liebte und Lilith… die lieber im Untergrund agierte und immer einen Plan hatte. Diese Kombination war fast unmöglich zu schlagen und das sollte hier jetzt auch jeder sehen und das sah man jetzt auch deutlich. Während Mammon dieses Grölen nach Blut und Gewalt liebte und es sogar noch befeuerte, hatte Lilith es vorgezogen zu schweigen, zumindest so lange, bis die Menge still war. Ein Umstand, der ihm durchaus weniger gefiel, aber gut, er hatte es selbst ja so gewollt und insgeheim hatte er durchaus damit gerechnet.

„Ich finde wir sollten aufhören, ihnen die Antworten zu geben, Mammon, und stattdessen ein paar Fragen stellen. Denkst du nicht auch…” Mammon nickte zustimmend mit einem Showmasterlächeln auf den Lippen. Es blieb ihm dahingehend auch nichts anderes übrig. Als sie fragte, wer alles gewettet hatten, ließ Mammon kurz den Blick durch die Menge wandern. Es waren viele, sehr viele, was ihn zufrieden stimmte. So hatte es sich der Teufelssohn vorgestellt. Lilith stellte in der Zeit weitere Frage und man hörte durchaus wieder einige vereinzelte bejahende Schreie, als sie fragte, ob die Menge einen Kampf oder eine Hinrichtung sehen wollte. Mammon hob kurz einmal die Arme um die Menge kurz nochmal anzufeuern, ehe sie dann wieder verstummte, als sich Lilith nun an die Gitterstäbe lehnte und in gewisser Weise in Erzähllaune war. Hach, ja die gute alte Saga von David gegen Goliath. Ja, selbst Mammon kannte diese. Natürlich wusste er selbst, dass kein ‘David’ ihm jemals das Wasser reichen konnte. Schließlich war er kein Krieger, wie Goliath, sondern ein Prinz, nein, nicht nur ein gewöhnlicher Prinz, sondern der Prinz der Hölle! Doch was die Kämpfer anbelangten, ja, da war der Vergleich gut gewählt.

Kaum hatte Lilith die letzten Worte gesprochen, hatte Mammon ihr das Mikrofon schon wieder abgenommen. “Wird es Kaelus – Der Koloss aus Obsidian sein, der den Goliath verkörpert oder unser David in Form von Spike, der einst zu einer der gefährlichsten Vampire gehörte, dann von seinem ruhmreichen Weg abgekommen ist und nun endlich wieder zur alten Stärke gefunden hat?” Fragte er die Menge und sofort fingen die Leute an wieder lauter zu werden. Der Name des Grak’Tane war deutlich hörbarer als der von Spike. So war es gut! Je weniger auf Spike wetteten, desto mehr Geld würde an ihn fließen. Einen Moment wartete Mammon noch, ehe er wieder das Mikrofon zu seinem Mund führte. "Seid ihr bereit es herauszufinden?” Fragte er die Menge mit einer Stimme, die deutlich machte, dass er etwas hören wollte und genau das bekam er. Oh, Mammon kam nicht umhin zuzugeben, dass ihm genau das gefiel. Mammon sog die Stimmung, die nun im Raum lag, in sich auf und wartete noch einen Moment, ehe er nun seine Hand hob und zur Treppe deutete, die zum Keller führte. “Dann begrüßt mit mir Kaaaaelus – Der Koloss aus Obsidiaaaaaaaaan!” Dabei fiel nun ein zweiter Scheinwerfer genau dorthin, wo nun der Grak’Tane stand. Kaum hörte dieser seinen Namen, wurde der Dämon nun zum Käfig geführt. Die Menge tobte und Mammon hielt nun Lilith das Mikrofon entgegen. Sie hatte nun die große Ehre den Ehrengast anzukündigen, nämlich Spike.


RE: Let the Games Begin - Scott Mason - 28.07.2026

Fred-Kisai-Scott – Devils Balcony

Kisai orderte ihn dann auch auf seinen Wunsch ein Bier und stellte ihn dann Fred vor. Er verzichte darauf ihr die Hand zu reichen, schon allein wegen Kisai. Zwar waren die beiden kein Paar und hatten eher ihren Spaß, doch ihm war gerade nicht danach, dass dieser annehmen könnte, dass er sich zu sehr auf sie konzentrierte. Neutral höflich sein, war da der beste Weg, besonders auch da sie eine Freundin von Kisai´s Chef war und wer wusste, wie weit man da überhaupt gehen konnte. Sie machte daraufhin auch keine Anstalten ihn unbedingt die Hand reichen zu wollen, zumal er sich dann auch schon an Kisai gewandt hatte.
 
Kisai beantwortet seine Frage, wobei er dessen Geste über seine Lippen zu lecken bemerkt, doch nichts anmerken lässt. Dann nickte er, denn er schien wirklich noch einigermaßen gut in der Zeit zu sein. Sein Blick wurde nachdenklich, als Ksiai ihn fragte, auf wem er gewettet hätte. Ohne groß nachzudenken, nahm er Kisai´s Drink an, denn dieser ihn reichte und nahm einen Schluck, wobei sein Blick kurz zu dem Kampf ging. Er kannte beide nicht und wusste nicht, was für Dämonen es waren oder wie stark sie waren. „Den großen, scheinbar Stärkeren.“ Meint er dann auch schon, auch wenn er wusste, dass dies nichts bedeuten musste. Das beste Beispiel waren ja die Jägerinnen, die nicht gerade vom Aussehen stark wirkten und dennoch ein in den Hintern treten konnten. Ein Grund mehr, weshalb er versuchte dies bezüglich mit seinem Rudel unter den Radar zu schwimmen. Kisai´s Drink gab er diesen dann auch mit einen schmunzeln zurück. „und du, Fred?“ fragte er dann nach, um diese nicht auszuschließen. Vielleicht hatte sie es Kisai bereits gesagt, doch da war er noch nicht anwesend gewesen.
 
Die Gespräche waren eher oberflächlich, da immer wieder der Kampf die Aufmerksamkeit auf sich zog und schließlich verlor der größere. „autsch, damit hätte ich verloren.“ Meint Scott auch schon, wobei er leicht grinst. Etwas Geld zu verlieren, machte ihn nun wirklich nichts aus, hatte er mehr als Genug.
 
Dann trat Kisai´s Chef wieder auf mit einer blonden Dame, die er nicht kannte. Wobei kennen bei Mammon wohl auch übertrieben war, denn kannte diesen nur vom Sehen und was man so über ihn hörte. Die Show war gut und erhob sein Glas. „Ich wett auf den Vampir. Es ist besser der überlebt, als das dein Boss ärger mit der Jägerin bekommt.“ Warf er dann ein. Okay, Mammon war mächtig und dennoch musste man das nicht rausfinden, wie das Laufen würde. Er hoffte noch immer, das Jägerin von diesem Kampf nicht wusste, da er keine Lust auf Stress an diesen Abend hatte,