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Let the Games Begin - Druckversion

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RE: Let the Games Begin - Scott Mason - 16.05.2026

Outfit

Scott hatte offen gelassen, ob er zu diesen Käfigkämpfen kommen würde oder nicht. Zumal er auch Dienst im Krankenhaus as Assistenzarzt gehatte und somit Ehe nicht wusste, ob er pünktlich raus kam. Und dann kam das Risiko hinzu, dass durch diesen Spike auch die Jägerinnen auftauchen könnten und somit eher für Unruhe sorgen konnten. Und zwischen die Fronten zu gerade war nicht gerade in seinen Sinn. 
Doch auch ob ihm dannach war, zumal er kein großer Fan von kämpfen und jemanden zu töten, auch wenn er dies für sein Rudel tat, um es zu schützen. Doch solange sich nur Dämonen die Köpfe einschlugen, sollte es ihm egal sein. So entschied er sich doch hinzugehen, auch wenn er detich zu spät kommen würde. So war kurz nach Hause gefahren, zog sich um und ließ seinen Chauffeur vor fahren. Dieser fuhr ihn dann auch schon zum Club. 

Dort angekommen, richtete er noch mal sein Anzug, während er seinen Chauffeur Feierabend gab, weil er allein wieder Heim kommen würde. Naja, vielleicht auch nicht, weil er wo anders übernachten würde und so überraschte es den Chauffeur nicht. Scott stieg dann auch schon aus und ging zielstrebig zum Eingang, wo ein Security seinen Namen wissen wollte für den Fall das er auf der Vi Gästeliste stand, womit Scott eher nicht rechnete. Dennoch nannte er brav seinen Namen und war überrascht, dass er doch darauf zu stehen schien, wofür nur einer verantwortlich sein konnte. Kisai.

Die Security rief einen anderen Mitarbeiter herbei, der ihn zu seinen Platz bringen würde. Scott nickte und folgte diesen dann auch schon, der ihn durch den Club führte, wo bereits ein Kampf in vollen Gange war. Naja, zum Glück war unter den Kämpfer kein Wolf, so ignorierte er diesen vorerst und folgte den Mitarbeiter des Clubs. dDann stoppte dieser meinte, das er kurz warten musste, weil er nicht einfach jemanden rein lassen könnte und er kurz Bescheid sagen gehen würde.


RE: Let the Games Begin - Spike - 17.05.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Endlich war er wieder in den Genuss ihres Blutes gekommen. Endlich hatte er wieder von ihr trinken können. Dieses Gefühl war so… berauschend. Ja, Spike hatte sich lange gezügelt, aber nicht, weil er Furcht vor ihrer Reaktion hatte, sondern viel mehr, weil er dieses Spiel zwischen ihnen beiden in vollen Zügen genießen wollte. Seit gefühlt einer Ewigkeit, er hatte nämlich jegliches Zeitgefühl verloren… nein eigentlich seit seiner Auferstehung gar nicht erst besessen. Schon ihr erstes Aufeinandertreffen war amüsant gewesen. Doch das hier war noch eine Nummer besser. Nein, nicht nur eine Nummer, es war einige Nummern besser. Schon das Vorspiel war so intensiv, sodass er es einfach nicht so schnell beenden wollte. Doch irgendwann war die Gier einfach zu groß und zu überwältigend, sodass Spike sich wirklich nicht mehr zügeln konnte und schlussendlich den Schritt wagte und sie biss.

Spike trank und trank und… dann öffnete sich die Tür. Doch Spike war so sehr vertieft, dass er es erst gar nicht mitbekam. Erst als Lilith ihn körperlich seitlich an seinem Kopf berührte und wegschob, ließ er von ihr ab. Ein leises knurren konnte er sich aber nicht verkneifen, denn natürlich stimmte ihn das nicht gerade fröhlich und ja, er hatte wirklich gerade Probleme seine Vampirfratze wieder zu verstecken und auch da ‘half’ sie ihm, sodass auch schon wieder sein menschliches Gesicht zu sehen war. Es war fast so, als konnte sie mit einer Leichtigkeit gerade ihn steuern und Spike ließ es mit sich machen. Ob es daran lag, dass er gerade ihr Blut getrunken hatte? Mit einem düsteren Blick sah er kurz dann zu Mammon, ehe er sich dann umdrehte und beiden den Rücken zudrehte um sich schlussendlich auf die Pritsche zu setzen. Als er saß, sah er dann zu ihr, die gerade dem anderen Kerl versicherte, dass er kämpfte. Tja, was blieb ihm auch anderes übrig? Außerdem fühlte er sich durch ihr Blut so berauscht, dass er sich stärker fühlte, als jemals zuvor.


RE: Let the Games Begin - Mammon - 17.05.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Mammon belehrte sie doch nicht! Das war gar nicht in seinem Sinne. Er, der Meister des Vergnügens, derjenige, der dafür stand, dass man seinen Begierden und tiefsten Wünschen nachgab. Nein, er belehrte seine Schwester nicht, sondern wies sie nur darauf hin, dass es vielleicht keine gute Idee war, so kurz vor dem Kampf die Hauptattraktion an sich ran zu lassen. “Ahja, weil es so ungeplant war, hast du mir auch vorhin die Karte geklaut, bist danach ganz zufällig hier an der Security vorbeigekommen, ohne gesehen zu werden, um dann ganz zufällig hier zu landen." Fasste er es mal knapp zusammen. Dass sie jedoch vielleicht eher meinte, dass es ungeplant war, dass das so endete, wie er die beiden erwischte, daran dachte er gerade gar nicht. Seine Augen gingen nach oben und er nickte Lilith zu. “Ja, ich weiß selber, dass er ein wirklich hübsches Exemplar ist, obwohl er eigentlich nur eine Ratte von einem niederen Dämon ist.” Gab er zu. “und von mir aus kannst du nach dem Kampf, sollte er überleben, ja weiter deinen Spaß mit ihm haben.” Wäre da nicht die Sache mit Fred, würde er durchaus auch mitmachen, aber sie hatte ihm etwas in Aussicht gestellt, was er nur zu gern erleben würde und das nur mit ihr allein. Lilith war derzeit aufgestanden und hatte ein Messer zu den anderen Utensilien gelegt. Vielleicht ebenso keine kluge Idee gewesen einem in Ketten gelegten Vampir so nah ein Messer zur Verfügung zu stellen, aber Mammon war dahingehend entspannt. Lilith war nicht so naiv. Sie wusste genau, was sie tat und wann sie es tat. Deswegen kommentierte Mammon das auch erst gar nicht, sondern verschränkte seine Finger ineinander und ließ dann seine Arme vor seinem Körper fallen. “Na hoffen wir es. Er ist schließlich unsere Hauptattraktion." Meinte er und ging zum Vampir und dabei an Lilith vorbei.

Beim Blutsauger angekommen, packte er diesen am Kinn und bewegte dessen Kopf so, dass er den Teufelssohn ansehen musste. “Also sei ein braver Vampir und kämpfe um deine untote Existenz.” Erklärte er diesem und sah diesem dann tief in die Augen. “Mal sehen, ob du überhaupt irgendwo in dir den Wunsch hast weiter zu existieren.” Leben war ja eher ein schlechtes Wort, so bei einem untoten Wesen. “Also…” Fing Mammon weiter an zu sprechen. “Sag mir, du niederes Wesen, was begehrst du gerade am meisten.”


RE: Let the Games Begin - Lilith - 18.05.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Lilith beobachtete Spike ein paar Sekunden lang amüsiert, wie er auf Mammon reagierte. Zunächst hatte er geknurrt auf die Unterbrechung hin, er bedachte ihn aber im Anschluss auch noch mit einem dunklen Blick, den Mammon wahrscheinlich nicht einmal bewusst wahrnehmen würde – Vampire waren einfach ein paar Kaliber zu klein, um ihn zu beeindrucken –, aber den Schneid wusste sie durchaus zu schätzen. Er war wirklich fast wie ein gut dressierter Hund… vielleicht sollte sie doch darüber nachdenken, ihn im Anschluss an den Kampf ein klein wenig zu behalten. Er erwies sich als unterhaltsam, und das in mehr als nur einer Hinsicht. 
Mammon sprach sie währenddessen auf den Stunt mit seiner Schlüsselkarte an. Gut, dass er deren Verlust inzwischen bemerkt hatte, war recht offensichtlich in Anbetracht der Tatsache, dass er hier war und sich wohl von der Security reinlassen musste.
„Vorsicht, du klingst beeindruckt“, gab sie ihm provokant zurück. Lilith rechtfertigte sich nicht, das tat sie nie. Im Grunde sollte er ihr sogar dankbar sein dafür, dass sie sein Sicherheitspersonal auf Schwachstellen überprüfte.
„Und ich habe nie behauptet, dass ich spontane Entscheidungen nicht auch gründlich vorbereite“, fügte sie anschließend noch schmunzelnd hinzu. Und diese Haltung verstärkte sich sogar noch, als Mammon dann auf ihren Kommentar einging und ihre Einschätzung zu Spikes Attraktivität bestätigte. Dicht gefolgt von einer Art… Erlaubnis, die er ihr großzügig für den späteren Abend erteilte. Der Satz ließ sie interessiert den Kopf heben. Es war nicht so, als hätte Mammon irgendeine Handhabe darüber, was sie tat oder nicht tat. Sicher, er konnte sie um Dinge bitten, aber ob sie seiner Bitte folgte… nunja, das stand meist auf einem anderen Blatt. Dass er sich derart äußerte, ließ aber fast vermuten, dass er es war, der Besitzansprüche auf den Vampir erheben wollte.
„Eifersüchtig?“, entgegnete sie, während ihr Schmunzeln sich wandelte zu einem halbseitigen Grinsen. „Jetzt tu nicht so, als hätten wir nicht schon deutlich kompliziertere Situationen miteinander geteilt…“
Die Doppeldeutigkeit war ihr sehr wohl bewusst, ähnlich wie die Ironie an der Situation, dass Mammon bereits den gesamten Abend arbeitete – zuerst seine Show, dann das Händeschütteln der Gäste, die Moderation – während sie es war, die sich amüsierte. In diversen Konstellationen. Definitiv ein Perspektivwechsel, den Lilith ungewohnt schätzte… vielleicht konnte sie sich daran sogar gewöhnen.
Letzten Endes war es auch nichts weiter als ein Spaß, neckendes Geplänkel unter Geschwistern, das Mammon selbstverständlich einzuordnen wüsste. Sie hatten tatsächlich tausende Situationen wie diese und komplexere miteinander geteilt, weil Wesen wie Spike am Ende des Tages eben genau das waren: ein Mittel zur Unterhaltung, das man weitergab, wenn man damit fertig war… oder eben währenddessen teilte, wenn es einem beliebte.
Dennoch war es hin und wieder unterhaltsam, mit den unterschwelligen Besitz- und Eifersuchtsdynamiken, an denen sich die Erdlinge so sehr aufhängten, zu spielen. Ganz besonders wenn einer von ihnen anwesend war.
Wobei es eher zweifelhaft schien, ob und was Spike von der Unterhaltung zwischen Mammon und ihr überhaupt mitbekam. Vermutlich war er auf dem besten Weg in einen Blutrausch, der nicht ansatzweise so potent werden würde wie vor ein paar Tagen bei Wolfram & Hart, aber er würde seinen Einfluss haben. Vermutlich war es doch nicht so schlecht gewesen, dass Mammon sie unterbrochen hatte, als er es tat. Wenn es ihr gelungen war, die perfekte Menge abzupassen… dann würde der folgende Kampf besonders unterhaltsam werden.
Ihr Bruder war inzwischen zu ihm hingegangen und fragte nach seinem Begehren. Lilith blieb, nachdem sie das Messer zurückgelegt hatte, an ihrem vorherigen Platz am Tisch mit den Werkzeugen stehen, lehnte sich leicht gegen die Tischkante und verschränkte die Arme vor der Brust, gespannt abwartend.


RE: Let the Games Begin - Spike - 18.05.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Sollte Spike etwa vor diesem Kerl Respekt haben? Ja, er hatte auch diese gewisse Ausstrahlung, die er schon bei ihr wahrgenommen hatte. Aber das hieß ja noch lange nicht, dass er sich deshalb unterordnen würde. Er hatte es schon nicht bei Lilith getan, somit würde er es auch nicht bei dem da tun. So war es nur logisch, dass Spike diesen mit einem dunklen Blick ansah und sich dann noch erdreistete, ihnen beiden kurz den Rücken zu kehren. Wieso auch nicht? Wie es schien, war er ja wichtig zu sein. Er sollte einen Kampf bestreiten und da würden diese beiden ihn wohl nicht hier töten wollen. Zwar schwieg Spike und war durchaus benebelt von Lilith Blut, ABER diesmal hatte er nicht so viel von ihr trinken können und so war er noch wenigstens dazu in der Lage ein wenig mitzubekommen, was hier abging. Die beiden kannten sich, nein es war nicht nur ein Kennen. Es schien so als würden sie sich schon sehr lange kennen. Ein altes Ehepaar? So, wie sie miteinander umgingen, konnte dies durchaus sein oder waren sie irgendwie miteinander verbunden? Spike Kopf war für solche Überlegungen dann doch gerade nicht zu haben und so entschied er sich eher diesem berauschendem Gefühl hinzugeben. Zumindest war dies sein Vorhaben, aber dieser Kerl hatte andere Pläne mit ihm gehabt.

Dieser packte ihn einfach am Kinn und redete davon, dass er doch ein braver Vampir sein sollte und um seine Existenz kämpfen sollte. Spike sah diesen direkt an. Dabei verengten sich seine Augen und erneut hörte man ein Knurren. Doch dann, wie der Dunkelhaarige ihn ansah… diese Worte… diese Frage, was er gerade am meisten begehrte… Es war fast so, als würde dieser Typ tief aus ihm etwas herausholen. Etwas, was er selbst so nicht hätte sagen können oder wollen. Das menschliche Gesicht verschwand erneut und die Vampirfratze kam abermals zum Vorschein. Eines der Begehren des Dämons in ihm. “Blut und Gewalt.” kam es mit dunkler Stimme aus dem Vampir hervor, ehe er sich mit einem Kopfruck aus dem Griff des Mannes befreite und schließlich den Kopf schüttelte, sodass aus seiner Vampirfratze wieder das menschliche Gesicht zu sehen war. Er tat es nicht, weil er seine Vampirfratze verabscheute. Oh nein, er tat es, weil er das Gefühl hasste, dass jemand darauf anscheinend Einfluss hatte, wann diese Verwandlung passierte. Mit wütendem Blick und einem erneuten Knurren sah er den Mann im Anzug an. Spike gefiel das hier gar nicht und das sollte der Kerl auch deutlich sehen.


RE: Let the Games Begin - Mammon - 18.05.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Den dunklen Blick von dem Vampir hatte Mammon tatsächlich gar nicht wahrgenommen. Wieso auch? Selbst wenn, sollte ihn das etwa beeindrucken? Sollte er jetzt Angst haben? Ganz gewiss nicht. Von einem Vampir war er alles andere als Beeindruckt. Apropos beeindruckt. „Vorsicht, du klingst beeindruckt“ Mammons rechte Augenbraue erhob sich leicht, als Lilith diese Worte sagte. “Beeindruckt? Von dir?” Waren auch schon seine Gegenfragen. “Da kannst du lange von träumen.” Ja, die beiden gaben sich nichts. Vielleicht würde man es in der Menschenwelt auch als Geschwisterliebe bezeichnen. Tse.. er und Lilith lieben. Jetzt, wo es ihr schon viel besser ging, verhielten sie sich auch schon fast, wie sonst immer. Ein Umstand, dem Mammon weitaus besser gefiel als diese gefühlsduselei und schwache Lilith. “Natürlich…” Meinte er nur auf ihren Kommentar hin, dass sie nie behauptet hatte, dass sie spontane Entscheidungen nicht auch schon vorher gründlich vorbereitet hätte. Spontanität. Kannte Lilith das Wort überhaupt? Sich nicht vorher einen Plan machen… einfach sich mal seinen Begierden hingeben? Hatte sie das jemals mal gemacht, ohne einen Plan zu haben oder es sich vorher sehr gut zu überlegen? Etwas, was die Beiden unterschied. Kurz überlegte Mammon, wie lange Lilith schon den Plan gefasst hatte hier runter zu kommen, aber er schüttelte diesen Gedanken im Kopf weg.

Dass Spike wirklich gut aussah, das war ihnen beiden klar. Sicher kam dieser gut bei der Menschenwelt damit an. Dieses männliche und markante Gesicht, dieser Körperbau… ja, er würde sehr gut verstehen, wenn man dieses Exemplar nicht von der Bettkante schubsen würde. Erneut hob sich die Augenbraue des Teufelssohn. “Also wirklich! Wieso sollte ich eifersüchtig sein? Sieh es einfach als großzügige Geste von mir an.” Meinte er mit einem Hauch von Überheblichkeit. “Aber wenn du nicht willst… dann werd ich eben vielleicht später etwas Spaß haben.” Dabei ließ er offen, in welche Richtung es gehen könnte. War es eine kleine Folter oder doch etwas intimeres oder eine Mischung aus beidem? Er würde Fred definitiv fragen, ob sie mit ihm denn nicht Lust darauf hätte sich nach dem Kampf mit der Hauptattraktion zu beschäftigen. Ob nun Lilith dabei wäre oder nicht… nun das war ihm im Moment egal. Mammon hatte gerade nur auf eine Person Besitzansprüche und diese war gerade oben auf dem Balkon mit seinem engsten Vertrauten.

“Aber genug von deinen Neckereien. Ich bin eigentlich hier um diesen Vampir deutlich zu machen, dass er einen guten Kampf abliefern soll.” Mit diesen Worten war Mammon auch schon zum Spike geschritten. Amüsiert grinste er, als der Vampir ihn so düster anschaute und ihn anknurrte. “Na, na, na wer wird denn da so schlecht gelaunt sein? Keine Sorge, ich bin hier nicht der Feind.” Versicherte er dem Platinblonden. “Und glaub mir, das solltest du dir auch nicht wünschen.” Wo sie aber gerade beim Wünschen waren, fragte Mammon ihn auch schon, was dieser denn sich gerade am meisten wünschte. Das Gesicht verwandelte sich vor seinen Augen. Gespannt sah Mammon zu Spike, der ihm dann nur drei Worte entgegen brachte und sich dann aus seinem Griff befreite und sein Gesicht wieder menschliche Züge annahm. Mammon brachte diese Antwort zu einem breiten Lächeln und er nahm sich einfach das Recht heraus den Vampir sachte drei Mal gegen die Wange mit der flachen Hand zu hauen. "Braver Junge. Diesen Ausdruck will ich da oben sehen.” Meinte er noch und drehte sich dann auch schon wieder um, um zurück zu Lilith zu gehen, die ja nicht sonderlich weit abstand. “Und wir zwei …” Dabei tippte er ihr mehrmals auf ihr Brustbein. “...werden jetzt mal denen da oben zeigen, was wir so zusammen drauf haben.” Sein Grinsen, was dabei zu sehen war, hieß nichts Gutes. Tja und das Schlimme war noch, dass er hier auch schon unterbrach und nicht verriet, was es war. " Können wir oder willst du doch noch vorher von ihm verabschieden?"


RE: Let the Games Begin - Lilith - 23.05.2026

[Spike - Mammon - Lilith: Keller in einem der Folterräume]

Lilith schmunzelte amüsiert, als er auf ihre Warnung mit einer sanften Beleidigung konterte. Dass er wieder so mit ihr sprach, deutete an, dass er sie wieder anerkannte als das, was sie war: eine ihm ebenbürtige überlegene Gesprächspartnerin. Trotz allem, was ihr widerfahren war, in den vergangenen Tagen. Das war… ein beruhigendes Gefühl.
Selbstverständlich hatte sie in ihrem Alltag viel Raum für Spontanität, und Entscheidungen, die sie im Nachgang auch nochmal anzweifelte. Auch sie war ein Höllenwesen, und Lilith teilte deutliche Wesenszüge mit Mammon und Luzifer, wenn man nur genau hinsah. Es war nur… sie wusste es gut zu verstecken, sodass es ihre Arbeit im besten Fall nicht beeinflusste. Und ihre Beziehung zu Mammon war den größten Teil des vergangenen Jahrhunderts alles gewesen, aber sicherlich nicht innig und privat. Je mehr Verantwortung sie zuhause übernommen hatte, desto distanzierter wurde ihr Verhältnis, und so waren sie sich hauptsächlich in offiziellen Kontexten begegnet, oder wenn er ihr auf die Nerven fiel, wenn sie eigentlich etwas zu erledigen hatte. Bis jetzt.
Es war also eine Weile her, dass sie reine Unterhaltung miteinander genossen hatten, aber das änderte ja nichts an den grundsätzlichen Prinzipien, die für sie beide klar waren – einer seiner ersten Aufmunterungsversuche, nachdem sie von Wolfram & Hart hierher gekommen waren, waren immerhin das Angebot seines Sex-Katalogs und genau dieser Folterräume gewesen.
Dennoch winkte sie an dieser Stelle ab.
„Er gehört dir. Sollte er überleben, wird er sicherlich in desolatem Zustand sein, und ich bin heute in Stimmung für etwas mehr… proaktive Teilnahme.“ Egal in welche Richtung. Selbst jemanden zu foltern, der einen Kampf auf Leben und Tod hinter sich hatte, klang unfassbar langweilig.

Während seiner kleinen Spielerei mit Spike hielt Lilith sich im Hintergrund. Sie spürte deutlich den Widerstand, der von dem Vampir ausging – seine rebellische Natur, gepaart mit einem fast schon ungesunden Mangel an Selbsterhaltungstrieb, waren mit die spannendsten Züge an ihm –, aber selbstverständlich war jegliche Weigerung zwecklos. Sie lachte leise, als er die aufrichtige Antwort seines Dämons schließlich gegen seinen Willen preisgeben musste.
“Blut und Gewalt.”
Natürlich. Gefüttert mit einem netten Amuse-Gueule, so nah dran an seiner primitiven, ursprünglichen Natur, wie er es wahrscheinlich nie zuvor gewesen war. Ja, der Kampf würde unterhaltsam werden, da war sie sich sicher.
„Gut, dass wir das geklärt haben“, kommentierte sie seine wenig eloquente Wortwahl, aber Mammon schien zufrieden.
Und dann ließ er von Spike ab und wandte sich plötzlich wieder ihr zu. Mit einer Aussage, die sie augenblicklich höchst skeptisch die Augenbraue anheben ließ. Er wollte zeigen, was sie gemeinsam drauf hatten? Inwiefern passte das in den heutigen Abend, den gleich beginnenden Kampf?
Zunächst einmal griff sie mit ihrer rechten Hand nach seinem Zeigefinger, um das nervige Tippen auf ihre Brust zu unterbinden.
„Ich misstraue grundsätzlich allem, was du mit diesem Gesichtsausdruck ankündigst“, erwiderte sie argwöhnisch. Er plante offenbar etwas – und Mammon plante selten, aber wenn, dann kam er meist auf dumme Ideen. Seine Aufforderung zu einer eventuellen Verabschiedung von Spike ignorierte sie erst einmal.


RE: Let the Games Begin - Nikita Cooper - 02.06.2026

( Nikki - allein - Barbereich )

Outfit


Nikki war an diesen Abend allein unterwegs um eben zu jagen, da sie gerade keinen Nerv hatte mit den anderen zu jagen. Etwas was wohl auch daran lag, dass sie sich noch immer darüber ärgerte, dass sie mit den Feind im Bett gewesen war. Okay, sie hatte es vorher nicht gewusst und dennoch kam es ihr nun hinterher wie eine Strafe vor. Wie hatte sie auch glauben können, dass Recht zu haben, sich eine Auszeit zu gönnen. Sie war eine Jägerin und mehr hatte es in ihren Leben nicht zui geben. Da war nicht mal Gelüste dabei. Es hatte einfach ur den Kampf zu geben und solange zu überleben wie möglich. 

So streifte sie ziellos durch die Straßen und beobachtete ihre Umgebung ganz genau, um aussergewöhnliche Aktivitäten mit zu bekommen. Also sie plötzlich ein bekanntes Gesicht sah., Es war Damonˋs, der Anwalt der für Wolfram und Hart tätig war und mit dem sie im Bett gewesen war. Sofort hatte sie sich geduckt, um sich hinter den Auto, hinter dem sie war, zu verstecken und beobachtete wie dieser mit zwei Typen, die scheinbar Bodyguards waren in einen Club verschwanden. Erst dann kam sie aus der Deckung und sah zu den Club in den der Anwalt verschwunden war und war innerlich ziemlich hin und her gerissen. Besser war es, ihn zu ignorieren und ihren Weg durch die Stadt weiter zu führen und doch fragte sie sich, was dieser in diesen Club zu suchen hatte. Ja, etwas war da die Neugierde und diese rechtfertigte sie damit, dass er eben der Feind war und es vielleicht besser war, zu wissen was er trieb. So ging sie zum Club rüber und kam weniger Minuten nach Damon in diesen. Es war einiges los und es stellte sich heraus, dass dies ein Dämonenclub zu sein schien, den einige waren äußerlich deutlich zu erkennen. Umso neugieriger wurde Nikki aber auch, warum Damon hier war. Suchte er neue Klienten? Oder plante er etwas anderes.

Damon verschwand in den VIP Bereich, wobei dennoch mitbekam, wo er sich hinsetzen. Nur war sie erst einmal planlos, wie sie in diesen kommen sollte. So ging sie zu Bar, bestellte sich eine Cola und beobachtete das Geschehen von Weiten, wobei sie die Eröffnungsshow mitbekam und somit heraus fand, dass hier Käfigkämpfe stand finden würden. Und erneut fragte sie sich, warum er hier war. Musste er Dämonen nicht eigentlich schützen und nicht zusehen, wie diese sich gegenseitig abschlachtetet? Eigentlich schon. 

Die Kämpfe begannen und Nikki beobachtet alles in Ruhe, versuchend unauffällig zu bleiben.