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RE: Let the Games Begin - Spike - 07.04.2026 Spike - Lilith: Keller in einem der Folterräume Spike hatte keine Ahnung, wie lang er hier schon in diesem Raum war. Waren es Stunden oder gar Tage schon gewesen? Er wusste es nicht. Spike hatte jegliches Zeitgefühl verloren gehabt oder besser gesagt, seit seiner Wiederauferstehung gar nicht erst besessen. Wenigstens war er nun nicht mehr in diesem Glaskäfig. Doch war dieser Raum hier eine Verbesserung? Wohl kaum. Wie es aussah, war er in einem Folterraum. Die entsprechenden Utensilien waren hier im Raum verteilt. War es das etwa, was sie gemeint hatte? Das er sich darüber mehr Gedanken machen sollte? Hatte man also nun vor ihn zu Foltern? Wenn dem aber so war, wieso der ganze Aufriss dann mit dem Glaskäfig… was zum Teufel wollten die nur von ihm und wieso dieser Transport hierher? Denn ja, das hatte er definitiv mitbekommen. Diese Frau, die bei seiner Auferstehung dabei war, war in seinen Käfig gekommen und hatte ihre Brille abgenommen gehabt, sodass er in Sekundenschnelle, dann wie versteinert war. Er konnte sich nicht bewegen, bekam aber alles mit. Tja und jetzt war er hier. Wieder angekettet. Sein Bewegungsfreiraum war leider ebenfalls nicht größer geworden. Das war keine Verbesserung an sich, sondern einfach nur ein verdammter Ortswechsel! Dennoch versuchte er es natürlich auch hier sich von den Ketten zu befreien indem er seine Hände zu Fäusten ballte und dann immer wieder kräftig und mit Schwung an den Ketten zog. Aber wie schon in seinem Glaskäfig war es zwecklos. “Verdammter Mist!” Fluchte Spike, der von all dem Trubel und Lärm von oben nichts mitbekam. Er hörte mit dem Versuch sich zu befreien auf und konzentrierte sich lieber wieder darauf, den ganzen Raum genau zu betrachten. Vielleicht… vielleicht kam er ja irgendwie an irgendetwas ran, um sich zu befreien? RE: Let the Games Begin - Fred Parker - 07.04.2026 Mammon - Fred: auf dem Weg zum Devils Balcony Als Mammon dermaßen überrascht reagierte, hob Fred ihre Hände. „Hey, ich habe die letzten Jahre in Irland verbracht. Ich kann nichts dafür, dass ich die Kanzlei nicht kenne“, verteidigte sie sich. In Irland war es nun mal nicht wichtig, was hier in den Staaten vor sich ging. „Aber gut, dann weiß ich Bescheid. Ich sollte mich besser mal mit denen beschäftigen“, hielt die Halbdämonin fest. Wenn die Kanzlei wirklich eine dermaßen große Rolle spielte, sollte es ja auch nicht all zu schwer werden an Informationen über Wolfram & Hart zu kommen.
Dann ging es auch schon um den Teufel. Fred verstand sehr wohl wie Mammon seine Worte meinte, aber trotzdem konnte sie gerade nicht anders als ihn ein wenig zu necken. „Ach, dein Vater trifft sich mit mir? Hast du ihm schon von uns erzählt?“, scherzte Fred. Sie grinste breit und zwinkerte Mammon zu, damit er verstand, dass sie ihn gerade nur etwas auf liebevolle Art ärgern wollte.
„Alles klar, dann ist das Thema fürs erste abgeschlossen.“ Für den Anfang hatte Fred ja auch schon genügend Informationen von Mammon erhalten und deswegen wollte sie ihn auch nicht weiter drängen ihr noch mehr zu erzählen. Am Ende wollte sie ja auch nicht, dass auffiel, dass sie Mammon gerade etwas aushorchte.
„Wenn du weiterhin sagst, dass ich gut aussehe, wird das Dinge mit meinem Ego machen. Willst du das wirklich riskieren?“, hakte Fred amüsiert nach während Mammon sie betrachtete. Seine Worte gingen ihr runter wie Öl und sein Blick? Der tat den Rest. Es gefiel Fred sich dermaßen begehrt zu fühlen. Es gefiel ihr sogar sehr. Wenn Mammon heute nicht noch durch das Programm hätte führen müssen, wäre jetzt wohl der Moment gewesen, indem Fred versucht hätte ihn davon zu überzeugen, dass sie sich doch in sein Penthouse verziehen könnten.
Sobald sie an der Security vorbei gingen, nickte Fred dem Personal grüßend zu. Es konnte sicher nicht schaden, wenn man sich mit dem Sicherheitspersonal gut stellte.
Als Mammon nach ihrem Handgelenk griff, konnte Fred nicht anders als zu lächeln. Von ihm berührt zu werden, machte sie glücklich. Dabei war es egal, ob diese Berührung, wie jetzt, sanft war oder etwas fester, vielleicht sogar fast grob war.
Sobald die Tür hinter sie ins Schloss fiel und sie in diesem schummrigen Licht alleine waren, begann Fred sich danach zu sehnen, dass Mammon sie nun noch auf ganz andere Art zu berühren begann. Ihr Kopfkino konnte sie kaum kontrollieren, denn Mammon lief vor ihr und so hatte sie den perfekten Blick auf seinen Hintern.
Doch zum Glück schien es Mammon ähnlich zu gehen, denn er blieb stehen und fing an sie zu streicheln. Er stieg sogar wieder eine Stufe herunter, sodass sie auf der selben Stufe standen. Freds Herz begann vorfreudig ein wenig schneller zu schlagen. Willig ließ sie sich gegen die Wand pressen. Ihre Arme schlangen sich dabei wie selbstverständlich um Mammons Hüften. „Dafür bin ich auch“, versicherte Fred Mammon fast schon etwas atemlos. Sie presste sich fester an Mammon. „Kriege ich denn einen Kuss, um die Wartezeit zu überbrücken?“, schob sie dann noch hinterher. Fragen kostete ja nichts.
Die Halbdämonin seufzte. „Okay, okay. Die Pflicht ruft, ich weiß“, brummte Fred. Zu schade eigentlich. Hier auf der Treppe hätten sie sonst sicherlich auch schon etwas Spaß haben können. Aber so blieb ihr fürs Erste nichts anderes übrig als wieder brav hinter Mammon her zu gehen und auf seinen Hintern zu starren. Einen Augenblick später, öffnete Mammon dann auch schon die Tür zum Balkon.
Lilith - Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony
Als Mammon und sie nun den Balkon betreten wollten, kam ihnen eine Frau entgegen. Fred hatte keine Ahnung wer sie war, aber davon ließ Fred sich nicht irritieren. Sie hatte heute Abend schon genügend Leuten gegenüber gestanden, die sie nicht kannte, da kam es auf eine weitere Frau nicht an. Da die Fremde scheinbar auf dem Weg nach unten war, versuchte Fred so gut es ging Platz zu machen, was natürlich auf der relativ engen Treppe nicht ganz einfach war.
Vollkommen angetan war Fred jedoch nicht von der anderen Frau. Warum zur Hölle legte sie bitte ihre Hand dermaßen vertraut an Mammons Hals? Was sollte das!? Es verlangte Fred einiges ab nichts dazu zu sagen. Außerdem verbat Fred sich ihre Hand offensichtlich zur Faust zu ballen.
Während die andere Frau mit Mammon sprach, schwieg Fred, jedoch beäugte sie die Dame misstrauisch. Fred hasste es, dass sie dermaßen eifersüchtig war, aber sie konnte gerade einfach nicht aus ihrer Haut. Doch zu ihrem Glück verschwand die Frau dann auch schon. Sobald die außer Hörweite war, wandte Fred sich an Mammon. „Ich bin froh, dass sie weg ist“, ließ sie Mammon wissen.
RE: Let the Games Begin - Kisai Toshiro - 07.04.2026 [Lilith - Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony] Kisai hatte die falsche Frage gestellt eindeutig, also formulierte er sie dann einfach noch einmal anders um dann doch eine Antwort zu bekommen. Tatsächlich bekam er dieses Mal auch eine Antwort und natürlich kannte Lilith die Kämpfer und wusste etwas zu ihnen zu sagen. Sie ließ während der Erzählung auch von ihm ab, wobei Kisai nur zu gern erfahren würde, wieso Lilith trotzdem auf den Vampir setzen wollte. Doch dazu würden sie jetzt wohl nicht mehr kommen, denn Lilith verabschiedete sich bis zum Dinner, darüber hatten sie ja vorher schon gesprochen und Kisai fragte sich, was diese Frau nun wieder anstellen wollte. Schließlich schien sie einen Plan zu haben, was nicht sehr verwunderlich war, Lilith hatte immer einen Plan und Ziele, nur was für welche waren ihm oftmals schleierhaft. Lilith - Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony Doch im nächsten Moment war Mammon auch schon da und Lilith auch direkt bei ihm, ziemlich nah und vertraut bei ihm. Natürlich war das nichts ungewöhnliches, aber es war für Kisai seltsam passend, nachdem sie ja gerade mit irgendeinem Plan im Kopf hatte gehen wollen. Kurz überlegte er, ob er etwas sagen sollte, doch dann war er der Meinung, dass er Mammons Spaß-Tütchen verschwinden sah und das behielt er einfach für sich. Mammon hatte unendlich viele von diesen Tütchen und darauf konnte die Teufelstochter gern zugreifen, damit hatte der Ifrit sicherlich kein Problem. Als Lilith den Höhepunkt erwähnte, verkniff er sich kurz jede Regung, bevor er sich wieder gefangen hatte. Lilith verschwand dann auch schon und kurz danach hörte Kisai eine andere Stimme, eine weibliche. Kisai lachte kurz auf. „Pass auf, dass sie dich nicht hört. Sie könnte dir dafür den Kopf abreißen“ RE: Let the Games Begin - Mammon - 08.04.2026 Mammon - Fred: auf dem Weg zum Devils Balcony „Wenn du weiterhin sagst, dass ich gut aussehe, wird das Dinge mit meinem Ego machen. Willst du das wirklich riskieren?“ Mammon konnte darüber echt schmunzeln und ein “Willkommen in meiner Welt und das ist mir jedes Risiko wert” sich nicht verkneifen. Natürlich machte es etwas mit einem Ego, wenn man oft gehört bekam, wie gutaussehend man war oder wie toll oder oder oder. Man konnte einfach nie genug davon bekommen und… irgendwann, wenn man es sowieso nicht schon war, war man selbst davon überzeugt, dass man einfach gut aussah. Als sie dann in dem Bereich waren, wo sie keiner mehr sah, nämlich dort, wo die Wendeltreppe zum Balkon führte, konnte Mammon nicht anders, als Fred kurz nahe zu sein. Würde es heute Abend nicht so ein wichtiges Event sein, wäre es dem Teufelssohn egal gewesen, ob sie beide nun gleich oder um einiges später oben ankommen würden. Dann hätte er sie hier und jetzt genommen. Doch… wenn der Teufelssohn schon seine Schulden beglich, dann richtig und so musste er sich wohl oder übel zusammenreißen. Dennoch… so eine kurze Nähe und ein verbales äußern, dass man nach all dem hier durchaus seinen Spaß zusammen haben wollte, das konnte er sich nicht verkneifen. Was jedoch den Kuss anging, um den Fred fragte… nun… “Wenn ich dich jetzt küssen würde, könnte ich nicht mehr aufhören. An jedem anderen Tag oder Abend wäre mir das ehrlicherweise egal, wann wir oben ankommen, aber heute…” Mammon brauchte gar nicht weiter zu sprechen, da hatte Fred auch schon seine Worte weitergeführt gehabt, dass die Pflicht rief. Fast schon ein entschuldigender Gesichtsausdruck war in seinem Gesicht zu sehen, ehe die beiden noch weiter nach oben liefen. Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony
Kaum hatte Mammon die Tür geöffnet, lief ihm auch schon ausgerechnet Lilith in die Arme. Wollte sie etwa schon gehen? Doch wirklich darüber nachdenken konnte Mammon nicht, denn schon hatte Lilith die Initiative ergriffen und legte eine Hand um seinen Hals und die andere unter seinem Jackett. Das war kein ungewöhnlicher Körperkontakt. Generell waren die Teufelskinder und so einige Höllenwesen sehr körperlich. Es war sowieso fraglich, ob es da irgendwelche körperlichen Grenzen gab. So war nun auch diese Nähe nichts, was den Teufelssohn irritierte. Es war eher ein normaler Umgang gewesen. Dass es für Fred eher befremdlich war oder sie diese Situation durchaus falsch interpretieren könnte, auf diesen Gedanken kam er gar nicht. Erst Recht nicht, als Lilith nun auch schon ihn offen begrüßte und ihn für seine beeindruckende Show lobte. Oh endlich jemand, der es offen sagte und sie auch gesehen hatte, nicht wie gewisse andere Personen, die zu spät gewesen waren und es auch noch nicht einmal so schlimm fanden. Aber dies blieb im Dunklen, denn er schenkte Fred dahingehend keinen Blick, sondern blieb da voll und ganz bei Lilith, die er nun erfreut angrinste und nicht anders konnte als seine eine Hand am Kragen ihrer Lederweste entlang zu streifen. “Ich war mir nur einen kurzen Moment unsicher, welche Farbe der Glitzerkonfetti zum Schluss haben sollte. Doch ich fand den Goldenen am passendsten zu diesem Club.” Meinte Mammon und ja, Lilith spielte ihre Rolle gut und sie wusste genau, was sie tun oder sagen musste, um Mammon so abzulenken, wie sie es wollte. “Aber du siehst auch nicht übel aus.” Gestand er und betrachtete sie dann einmal von oben bis unten. Dann klopfte er ihr sachte gegen den Brustkorb. “Nur tu mir einen Gefallen…” Dabei wanderte nun seine Hand hoch zu ihrem Hals und sein Blick ruhte auf ihrem Gesicht. “Verdreh mit diesem Outfit nicht zu sehr den Leuten hier den Kopf. ” Meinte er dann. Man konnte durchaus nun denken, dass die beiden schon miteinander intim geworden waren. Aber… war Lilith eine Angestellte mit der Mammon schon geschlafen hatte oder eben eine Frau, die einfach nur schon das Eine oder Andere Mal im Club war mit der er sich vergnügt hatte. Dass es sich hierbei jedoch um Geschwister handelte, die nie jemals miteinander geschlafen hatten, war so nicht ersichtlich. Genauso wenig somit in welcher Beziehung die beiden wirklich zueinander standen, wenn man es nicht schon wusste, wie beispielsweise Kisa. Lilith machte ihn dann auch noch auf seinen schmutzigen Kragen aufmerksam und sofort blickte er dorthin. Seine Hand, die sich gerade noch an ihrem Hals befunden hatte, wanderte nun da hin, wo gerade Lilith Finger ihm gezeigt hatten, wo das Make-Up war. “Na super.” Beschwerte er sich ein wenig. Er musste sich also noch irgendwie vor dem großen Kampf Zeit einräumen, um sich umzuziehen. Das hatte ja noch gefehlt und er versuchte das Make-Up erstmal irgendwie mit den Fingern abzuwischen, was natürlich nicht funktionierte. Lilith hingegen hatte sich auch schon verabschiedet, was Mammon nur mit einem “Wir sehen uns später.” erwiderte, weil er gerade zu sehr mit diesem schmutzigen Hemd zu tun hatte. Sogar so sehr, dass er weder Freds Äußerung darüber, dass sie froh war, dass Lilith weg war, noch Kisais Kommentar, auf Freds Aussage, mitbekam. Oh nein, Mammon sah erst danach zu Kisai auf. “Hab ich zwischen dem ersten Showkampf und dem großen Kampf genügend Zeit, erst nochmal ins Penthouse zu gehen, um mich umzuziehen? So kann ich definitiv nicht bleiben.” Zwar hatte Mammon den Zeitplan durchaus im Kopf, aber das mit dem schmutzigen Kragen passte ihm so gar nicht. Doch da gab es noch etwas, was ihm nicht sonderlich passte, als er nun komplett den Balkon betreten hatte. Scherben. Hier auf dem Boden lagen Scherben. Wo in Dads Namen kamen die denn her? Ein kurzer, irritierter und fragender Blick ging zu Kisai, ehe Mammon für sich selbst eine Theorie fand, was hier passiert war. “Sag bloß, die Show hat sie so ergriffen, dass sie vor lauter Begeisterung ausversehen was umgeschmissen hat?” Erst dann hatte er den Kopf dafür Fred und Kisai miteinander bekannt zu machen. Er drehte sich zu Fred herum und legte seine eine Hand auf ihr eines Schulterblatt, um sie dann sanft etwas nach vorn zu schieben, sodass sie nun neben ihm stand. “Fred… das ist Kisai. Mein unentbehrlicher Vertrauter.” Mammon würde nie auf Kisai verzichten wollen und können. Für ihn gab es einfach keinen Ersatz. “Kisai? Das ist Fred. Sie wird heute Abend den Ausblick der Kämpfen von hier oben genießen.” Somit wusste Kisai schon einmal bescheid, dass sie hier oben nicht allein sein würden. “Könntest du mir den Gefallen tun und für sie eine kleine Summe auf den Vampir setzen?” Es klang zwar wie eine Bitte, aber im Grunde war es schon klar, dass Kisai dies ausführen würde. Danach wandte er sich wieder an Fred. “Von hier oben hat man den besten Ausblick, wenn die Kämpfe losgehen.” Meinte er dann nur und sah kurz hinunter, wo man sah, dass die Sicherheitsleute fast fertig damit waren die Leute zur Seite zu schieben, sodass die Schneise für die ersten Kämpfer fast vorhanden war. Nur noch wenige Augenblicke und er würde den ersten Kampf ansagen müssen. Apropos Ansagen… “Kisai, mein Mikro.” Dieser war nämlich dafür verantwortlich, dass er auch hier eines hatte. RE: Let the Games Begin - Fred Parker - 08.04.2026 Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony Freds Laune war gerade etwas durchwachsen. Es wurmte sie, dass sie eben ihren Kuss nicht bekommen hatte und etwas Eifersucht wegen der anderen Frau war auch noch da. Aber auf der anderen Seite freute sie sich, dass besagte Frau nun abgezogen war. Außerdem freute Fred sich auch darauf endlich Kisai kennenzulernen. Mammon hatte ihr schon mal von Kisai erzählt und seitdem war Fred neugierig darauf gewesen herauszufinden, wie Kisai wohl aussah und wie er wohl so tickte.
Für den Anfang beschränkte Fred sich wieder darauf schweigend neben Mammon zu stehen und dem zu lauschen, was er zu Kisai sagte. So richtig zum Leben erwachte Fred dann, als Mammon sie einander vorstellte. Fred schenkte Kisai ein freundliches Lächeln und hielt ihn ihre Hand entgegen. „Schön dich kennenzulernen. Mammon hat mir schon von dir erzählt“, meinte sie nun an Kisai gewandt. Sie hatte bloß keine Ahnung, ob Mammon sie schon mal erwähnt hatte und ob Mammon Kisai auch darin eingeweiht hatte, dass sie eine Halbdämonin war. Aber im Zweifel würde sie es gleich herausfinden, wenn Kisai ihre Hand ergreifen sollte. Wenn er von nichts wissen sollte, würde es ihn schließlich überraschen, dass ihre Körpertemperatur spürbar etwas wärmer war, als die eines Menschen.
„Das ist perfekt. Ich bin schon gespannt, ob es wirklich der William der Blutige ist, der später kämpft“, hielt Fred fest. Sie wollte es vor allem für Buffy wissen. Sollte Spike tatsächlich wieder unter ihnen weilen, wollte Buffy es bestimmt wissen und was wäre Fred für eine Freundin, wenn sie ihr dann eine solche Information verheimlichte?
RE: Let the Games Begin - Kisai Toshiro - 08.04.2026 Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony Kisai beobachtete wie Lilith und Mammon miteinander umgingen, was immer wieder amüsant anzusehen war, besonders da Mammon nicht mal zu merken schien, dass sie ihm sein Spaßtütchen entwendet hatte. Doch das war auch nicht weiter wichtig, davon hatte Mammon mehr als genug und Lilith durfte ruhig auch mal Spaß haben. Kisai sah zu Mammon als dieser vom Umziehen sprach und Kisai nickte. „Ist zu schaffen“ bestätigte er seinem Herrn, der nun die Scherben entdeckt hatte, aber auch gleich schon eine Theorie hatte, die ihn gut ablenkte.
„Was glaubst du denn? Ich mein, du hast die Show selbst nicht sehen können, aber sie war einfach unglaublich“ meinte er dann und war auch wirklich der Überzeugung, dass die Show gut gewesen war, aber was Lilith und er hier getrieben hatten, war nochmal besser gewesen. Um die Frau hatte Kisai sich bis eben nicht groß gekümmert, doch nun wurde sie ihm als Fred vorgestellt. Er musterte sie kurz und lächelte ebenfalls freundlich zurück.
Er nahm ihre Hand entgegen und wunderte sich keinen Moment über ihre Körpertemperatur, es war ihm klar, dass kein einfacher Mensch vor ihm stand. Dennoch wusste er noch zu wenig über diese Frau. Mammon wies Kisai an Geld auf den Vampir zu setzen für seine Begleitung, was der Ifrit lediglich benickte. Er gab Mammon das Mikro als er danach verlangte und sah dann zu Fred.
„Warum sollte er es nicht sein?“ fragte Kisai dann neugierig, ganz so als wüsste er nicht, dass Spike gestorben und wiederauferstanden war. Er wusste nicht, in wie weit er ihr vertrauen konnte, eine hübsche Frau an Mammons Seite war zwar nicht ungewöhnlich, jedoch hatte Kisai schon bemerkt, dass sie irgendwie besonders war, schließlich war Mammon seit ihrem Auftreten wieder anders und wollte nicht mal mehr Sex haben, was einfach nur seltsam war.
RE: Let the Games Begin - Mammon - 08.04.2026 Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony
Mammon hatte nichts dagegen, wenn Lilith sich an seinen kleinen Tütchen vergriff. Er selbst hatte es ihr ja angeboten, dass sie sich jederzeit bedienen konnte. Selbst wenn er es also bemerkt hätte, dass Lilith sich bedient hatte, wäre es nichts worüber er sich aufregen würde. Er hatte genügend von dem Zeug und wenn nicht, dann wusste er ja, wo er sich Nachschub holen konnte. Worüber er jedoch schon ein wenig sauer war, war das schmutzige Hemd. So konnte er definitiv nicht bleiben, dafür war Mammon in dieser Hinsicht zu perfektionistisch. Wenn er schon einen Auftritt ablieferte oder solch eine Show, dann musste alles perfekt sein, einschließlich seiner Kleidung. Zum Glück meinte Kisai, dass es zwischen den Kämpfen zu schaffen war, was Mammon ein wenig milder stimmte. “Gut. Sag mir bescheid, wenn ich spätestens los muss.” Meinte er kurz. Vielleicht hatte er ja noch ein wenig Zeit die ersten Runden vom ersten Kampf zusammen mit Fred und Kisai hier oben zu genießen, ehe er dann auch schon los musste um sich umzuziehen. Dann hatte er auch schon seine eigene Theorie, was die Scherben angingen. Kisa bestätigte diese indirekt, zumindest hörte es sich für Mammon danach an, dass er Recht hatte. "Ja, ich muss zugeben, dass ich selbst auch sehr zufrieden bin. Du hast wie immer hervorragende Arbeit geleistet.” Lobte er seine rechte Hand. Erst dann konnte er sich vollkommen darauf konzentrieren die beiden miteinander vorzustellen. Es wunderte Mammon nicht, dass Fred zuerst das Wort ergriff, nicht, weil Kisai schüchtern war, sondern weil er war, wie er eben war. Kisai begegnete ihr zwar auch freundlich, aber misstrauisch zurückhaltend. Auch etwas, was den Teufelssohn nicht sonderlich verwunderte. Das würde sich aber sicher ändern, wenn Kisai erkennen würde, dass von ihr keine Gefahr ausgehen würde. Doch auch darauf konnte jetzt Mammon keine Rücksicht nehmen und nahm das Mikro, welches Kisai ihm nun entgegen hielt. Nur noch wenige Augenblicke und es würde losgehen. “Ihr wurde gesagt, dass der Vampir nicht mehr auf dieser Welt verweilt.” Gab Mammon noch kurz seinen Kommentar dazu ab, ehe er nun ein Fuß auf die Brüstung stellte und dann hochkletterte um nun mit beiden Füßen auf dieser zu stehen. Mit einer Hand hielt er sich an der Wand fest und in der anderen das Mikro. Wieder wurde das Licht gedimmt und ein Raunen ging durch die Menge bis dann wieder das Scheinwerferlicht auf Mammon gerichtet war. “Meine verehrten gutaussehenden Damen und Herren. Das Warten hat ein Ende, denn wir kommen zum ersten Highlight dieses Abends.” Verkündete er und deutete dann mit der Hand, wo sich sein Mikro befand in eine Ecke, wo nun das Scheinwerferlicht erschien. Das Mikro ging wieder zu seinem Mund. “Hier ist unser ersten Kämpfeeeeeer. Seine Muskeln sind eindeutig größer als sein Gehirn, aber dafür ist er ein robuster Kämpfer, dem man nur ungern verärgern will. Hier ist….” Er machte eine kurze künstliche Pause. “Brakkar der Knochenreißer!” Man sah nun, wie es 3 Securitys brauchte um das Publikum vor dem Fyarl-Dämon zu schützen und diesen Dämon in den Käfig zu bringen. Während der erste Kämpfer einlief, hörte man dazu eine passende Musik. Als dieser im Käfig war, war es Zeit den zweiten Kämpfer anzukündigen. “Und unser zweiter Kämpfer dieses Abends sehen Sie in der andere Ecke. Er ist wendig, wie eine Schlange und sein Blut kann er so kontrollieren, dass er keine weitere Waffe braucht. Hier ist…” Wieder eine Pause um es spannender zu machen. “Syrath der Blutgeboreneeeeee.” Und nun sah man von der andere Seite einen Blutdämon. Von der Optik war er genau das Gegenteil des Fyarl-Dämon. Während der eine klobig, robust und rohe Gewalt ausstrahlte, war der andere schmal gebaut, wendig und konnte sein Blut so verändern, dass es eine Waffe sein konnte. Es wäre also ein spektakulärer erster Kampf. Nett anzusehen fürs Publikum. Nun waren auch beide Kämpfer im Käfig, der nun geschlossen wurde. Der Raum wurde nun wieder heller, auch wenn die Kampfarena am hellsten ausgestrahlt wurde. Dennoch wurde noch einmal das Scheinwerferlicht an Mammon gerichtet. “Hiermit mögen die Kämpfe Beginnen!” Eröffnete er nun den ersten Kampf, der sofort damit startete, dass der Fyarl-Dämon sofort auf den Anderen zuging und versuchte diesen mit roher Gewalt zu treffen. Mammon hingegen sprang von der Brüstung runter und übergab Kisai wieder das Mirko. “Und was glaubt ihr? Macht’s der dumme Klotz oder der abgemagerte Blutkerl?” Es war jedes Szenario möglich. Oft war es nur ein Fünkchen mehr Glück, was der eine mehr hatte als der andere. RE: Let the Games Begin - Fred Parker - 11.04.2026 Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony Es gab keine Reaktion auf ihre erhöhte Körpertemperatur. Das hieß also, dass Kisai entweder wusste, was sie war oder sich einfach seinen Teil dachte, weil sie Mammons Begleitung war. Vielleicht musste Fred bei Gelegenheit mal bei Mammon nachfragen, was er Kisai über sie erzählt hatte. Es konnte ja nicht schaden zu wissen auf welchen Wissensstand Kisai war. Bevor Fred Kisais Frage beantworten konnte, antwortete Mammon für sie. Fred verdrehte die Augen. „Ich kann für mich selbst sprechen“, merkte sie sachlich an Mammon gewandt an. Dann blickte sie wieder zu Kisai. „Aber ja, meine Quellen haben besagt, dass seine Existenz ein Ende gefunden hat“, bestätigte Fred. Doch dann fand das Gespräch für den Moment ein Ende, denn Mammon machte sich wieder daran durchs Programm zu führen. Da sie nicht daran interessiert war groß im Mittelpunkt zu stehen, machte sie noch ein paar Schritte zurück, damit man sie möglichst nicht im Scheinwerferlicht sehen konnte und das Licht sie auch nicht zu sehr blenden konnte. Es war Fred ein Rätsel wie Mammon daran Gefallen finden konnte dermaßen im Mittelpunkt zu stehen und dabei von den Scheinwerfern geblendet zu werden. Für sie klang das kein Stück nach Spaß.
Fred verhielt sich ruhig und hörte Mammon nur halbherzig zu. Sie war in der Tat ein wenig abgelenkt, denn von ihrem Platz aus hatte sie einen guten Blick auf Mammons Hinterteil. Mal wieder an diesen Abend. Es war wirklich gemein, dass Mammon heute zu beschäftigt war, um sich in der Zwischenzeit mit ihr zu verdrücken.
Dann gesellte sich Mammon wieder zu ihnen. „Der Blutkerl wird’s machen“, behauptete Fred. Sie hatte keine Ahnung wer von beiden sich besser schlagen würde, aber irgendwie war das gerade ihr Bauchgefühl. „Was denkst du, Kisai?“, hakte Fred nach. Sie war gespannt darauf, ob seine Antwort ihr irgendetwas darüber verraten würde, wie Kisai so tickte.
Während sie auf seine Antwort wartete, trat sie an die Balustrade und warf einen Blick auf den Kampf. Eigentlich interessierte sie nur der Kampf, in dem Spike antreten würde, aber wenn sie schon mal hier war, konnte sie ja mal einen Blick riskieren. Doch nach einem Moment sah sie wieder zu Kisai und Mammon. „Was haltet ihr davon, wenn wir auf den Start des ersten Kampfes anstoßen?“ Wer ertrug schon Sportveranstaltungen ohne Alkohol?
RE: Let the Games Begin - Lilith - 12.04.2026 [Weg durch den Club] Lilith verließ den Balkon über die Treppe und suchte sich anschließend zügig ihren Weg durch den VIP-Bereich. Mammon hatte noch erwähnt, dass sie den Clubbesuchern nicht zu sehr den Kopf verdrehen sollte, und gut, dass er das gesagt hatte – über ihre kleine Vergnügungseinlage mit Kisai hätte sie ansonsten womöglich vergessen, ihre Aura zu maskieren, bevor sie den Gästebereich betrat. Anders als Mammon bevorzugte Lilith es in der Regel eher, unentdeckt zu bleiben. Er badete gern in der Bewunderung der Erdlinge, sie für ihren Teil empfand zu viel Aufmerksamkeit allerdings normalerweise als hinderlich für ihre Arbeit. Wobei… ein gewisses Level an Aufmerksamkeit wurde ihr aufgrund ihrer Kleiderwahl ohnehin zuteil, das war ihr selbstverständlich bewusst. Sie war auch nur eine Frau. Der Club war voll – spätestens, als sie die Stufen hinunter auf den regulären Floor ging, wurde das klar. Aber Lilith kannte sich aus und sie verstand es, sich Platz zu verschaffen, wenn sie irgendwo hinwollte. Und sie wollte – hinter ihr hörte sie, wie Mammon inzwischen vom Balkon aus den ersten Kampf anmoderierte. Allzu viel Zeit blieb ihr nicht mehr. [Spike - Lilith: Keller in einem der Folterräume] Nach einem kurzen Stop an der Bar, wo sie sich zügig vom Barkeeper zwei Drinks aushändigen ließ, nutzte sie die Universal-Zugangskarte, die sie sich von ihrem Bruder… geliehen hatte, um auf direktem Weg hinunter in den Keller zu kommen. Hier befanden sich die schallisolierten Folterräume, der wohl stärkste Punkt, der das Valen von anderen Nachtclubs in Los Angeles abhob. Aber die Isolierung war hervorragend, wie Lilith sich selbst überzeugt hatte, und die allermeisten Besucher oben wussten nicht einmal von der Existenz dieser Ebene. Heute wurden die Räumlichkeiten zur Aufbewahrung der Kämpfer genutzt, bis die ihren großen Auftritt hatten. Da sie im Besitz der Schlüsselkarte war, gelangte Lilith durch den Hintereingang nach unten, ungesehen von Wachpersonal und sonstigen Angestellten, die den Hauptweg behindert hätten. So fand sie recht zügig ihr Ziel. Spike befand sich in einem der Folterräume und zerrte verzweifelt an den Ketten, die ihn fesselten. Unterhaltsam ähnlich wie bei ihrer letzten Begegnung, im Keller von Wolfram & Hart. „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten“, kommentierte sie schmunzelnd von ihrem Platz aus dem Gang heraus, nachdem sie ihn einen kurzen Moment beobachtet hatte. RE: Let the Games Begin - Spike - 14.04.2026 Spike - Lilith: Keller in einem der Folterräume „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten“ Vielleicht waren es die Nachwirkungen dieser Versteinerung von dieser Brillen-Lady, die ihm das angetan hatte, vielleicht aber auch daran, dass dieser Raum perfekt isoliert war oder dass er versuchte eine Lösung zu finden. dass er sie hatte nicht kommen hören. Es waren schließlich ihre Worte, die Spike dazu brachten, sie zu bemerken. “Ach du bist es.” Meinte er nur knapp und ging dann erst auf ihre Worte ein. “Nun, der Unterschied ist aber der Ortswechsel.” Somit hatte sich das ja mit der Definition von Wahnsinn erledigt gehabt, zumindest in seinen Augen. Auch wenn er zu ihr gesprochen hatte, waren seine Augen kurz bei ihr gewesen, ehe er nun weiter sich umschaute und im Kopf überlegte, ob irgendetwas brauchbares dabei war. Doch bisher ohne Erfolg. Vielleicht war es doch klug, sich nun ihr zu widmen? War das vielleicht eher von Erfolg gekrönt? War sie vielleicht der Schlüssel für sein kleines Gefangenschaftproblem? So wanderte sein Blick wieder zu ihr und diesmal musterte er sie. Das Outfit passte zu ihr. Eng anliegend, knapp, aber nicht zu knapp, sodass man durchaus seine Fantasie spielen lassen konnte. Eben das perfekte Outfit für jemanden wie sie. “Sag bloß du hast dich extra für mich so schick gemacht. Das wäre nun echt nicht nötig gewesen, genauso wenig, wie für mich nen Drink zu besorgen.” Scherzte er. “Also… ist es das hier, als du meintest, dass ich mir lieber darüber Gedanken machen sollte? Nämlich, dass die anscheinend vorhaben, mich zu foltern?” Schließlich lag es durchaus Nahe, dass es so war. Warum sollte man ihn sonst in einem Folterraum gebracht haben, wenn nicht zum Foltern? “Und du bist hier, weil du mich natürlich wieder nur besuchen willst.” Mutmaßte er. “Oder willst du mich einfach wieder auf einen kleinen Trip schicken, wie beim letzten Mal? Nicht, dass ich was dagegen hätte, aber du hättest mich wirklich mal vorwarnen können, dass die Nachwirkungen extreme Kopfschmerzen und brennen auf der Haut verursachen.” Brummte er ihr entgegen. RE: Let the Games Begin - Kisai Toshiro - 14.04.2026 Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony Nachdem Lilith Mammon auf das schmutzige Hemd aufmerksam machte, war natürlich klar, dass sein Herr sich umziehen musste. Den Zeitplan hatte Kisai dafür auch im Blick, besonders damit Mammon für die große Ansage des Hauptkampfes gut aussah und nichts sein perfektes Erscheinungsbild zunichte machte. Kisai schmunzelte kurz, er klang schon fast wie Mammon. Er nickte also, als die Anweisung kam ihn zu erinnern, wenn er dann nach oben musste. Zum Glück konnte Mammon schnell sein, dafür musste dann nur dessen Begleitung unten bleiben, worauf Kisai sich schon freute, er war neugierig auf diese Frau, auch wenn er ihr nicht traute. Aber das würde sich mit der Zeit sicherlich legen. Kisai nickte auf das Lob und freute sich natürlich, dass Mammon es so sah, doch bezüglich der Getränke, würde er wohl besser nicht erfahren womit Lilith und Kisai beschäftigt gewesen waren. Endlich kam dann auch mal jemand um die Scherben wegzumachen und auch für eine neue Runde Getränke.
Kisai erhob das Glas. „auf gute Kämpfe“ prostete er den beiden zu und trank dann sofort einen Schluck. Bevor Mammon ihn auch schon mit Fred bekannt machte und mit der Tatsache, dass sie den Vampir für tot hielt, wie wohl viele Leute. Was Kisai dann jedoch die Augenbraue hochziehen ließ, war die Art wie sie mit Mammon selbst redete. Es war seiner Meinung nach ziemlich respektlos, dennoch schien es Mammon nicht zu stören. Doch darüber konnten sie nicht weiter reden, denn Mammon brauchte sein Mikro und die Ansage. Kisai trat unauffällig einen Schritt zurück um seinen Herrn die Bühne zu überlassen.
Mammon kehrte zu ihnen zurück und fragte nach ihrer Meinung, wer den Kampf gewinnen würde und Fred hatte schnell eine Meinung, während sie auch sofort nach seiner fragte. Spannend, dass sie Mammon nicht zuerst fragte, schließlich landete sie ja mit diesem regelmäßig im Bett.
„Blutkerl, eindeutig. Der Klotz hat keine Chance, der Blutkerl ist zu flink“ meinte er dann und besah sich den Kampf. Es war eindeutig zu sehen, dass der Blutkerl genau hinsah und seinen Gegner gut durchschaute.
Kisai lächelte auf die Idee anzustoßen. „Was möchtest du? Kurze oder was anderes?“ fragte er dann Fred, bei Mammon kannte er schließlich die Antwort. Als er die von Fred hatte, orderte er die Getränke sogleich.
RE: Let the Games Begin - Mammon - 14.04.2026 Während Lilith ihn auf das schmutzige Hemd hingewiesen hatte, hatte Mammon im Gegenzug darauf aufmerksam gemacht, dass sie ihre Aura maskieren sollte. In ihrem jetzigen Zustand war es einfach von Vorteil. Von Vorteil war es auch, wenn Fred später dann hier bei Kisai bleiben würde, während Mammon sich auf dem Weg zum Penthouse machte um sich umzuziehen. Wer wusste schon, ob er dann auch so schnell sein würde. Doch das war nicht der eigentliche Grund. Nein, es war eher, was er danach machen würde. Mammon würde nämlich dann runter zu den beiden Hauptkämpfern gehen und denen nochmal eindringlich erklären, dass sie hier ne Show abzuliefern hatten. Sie waren zur Unterhaltung der Leute hier und nebenbei sollten die Leute ihr Geld hier lassen. Aber gut, soweit war es ja noch nicht und so stand er noch hier oben bei Fred und Kisai. Es war sicher komisch für seinen Vertrauten, dass jemand so mit ihm sprach. Normalerweise ließ der Teufelssohn so etwas nicht durchgehen, aber Fred war niemand normales. Sie war keine seiner Begleitungen, die er mit hier hoch nahm um dann seinem Bedürfnis der körperlichen Nähe zu befriedigen. Fred hatte viel mehr ausgelöst gehabt. Ein Umstand, den Mammon Kisai noch nicht erzählt hatte. Noch nicht, aber er würde es tun, sobald er seine Schuld bei Wolfram & Hart beglichen hatte. Schließlich hatte er mit Kisai so ein gutes Verhältnis, dass es so gut wie kein Geheimnis zwischen ihnen gab. Doch dafür war jetzt keine Zeit, denn schon hatte Mammon den ersten Kampf angekündigt, ehe er sich dann wieder den beiden anderen widmen konnte. Wer wohl gewinnen würde? Nun, es konnte durchaus spannend werden. Während sie drei darüber sprachen, war dann auch schon jemand gekommen, um die Scherben zu entfernen und eine weitere Person kam auch schon mit Getränken. Sein Personal war extrem gut oder war das Kisais Werk gewesen? Wie dem auch sei, es wurden drei Drinks gebracht, ohne dass Mammon etwas hatte sagen müssen. Wieder einmal zeigte es sich, dass es sich lohnte mit seinem Personal eine gewisse Beziehung einzugehen und diese gut zu behandeln und zu bezahlen. Aber zurück zum ersten Kampf. Sowohl Fred als auch Kisai setzten auf den Blutkerl. “Naja… aber der Blutkerl muss sich erstmal verletzen lassen, ehe er sein Blut als Waffe einsetzen kann. Wenn der hässliche Großklotz einen perfekten Schlag landet, war es das für den Blutkerl. Wenn er diesen Treffer nicht landet, dann wird der Blutkerl gewinnen.” Meinte er dann, ehe Fred dann fragte, ob sie auf den ersten Kampf anstoßen wollten. Kisai gab Mammon sein Getränk, nachdem Fred sagte, was sie haben wollte. Als alle ihre Getränke hatten, prosteten sie sich gegenseitig zu. “Auf gute Kämpfe.” Stimmte er seiner rechten Hand zu und ehe er sich dann auch seinem Getränk widmete. Herrlich, wie der Alkohol seine Kehle entlang lief. Ja, da hatten die Menschen wirklich etwas Gutes erfunden gehabt. “Hat man dir schon mitgeteilt, wie die Wetten zu unserem Hauptkampf so laufen und wer gerade die Nase vorn hat?” Es war schließlich schon spannend, ob dieser Vampir, der ja definitiv gewinnen würde, auch bei den Leuten dahingehend eingeschätzt wurde. RE: Let the Games Begin - Fred Parker - 20.04.2026 Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony Da waren Kisai und sie sich also einig. Der Blutkerl würde gewinnen, Mammon jedoch schien etwas skeptisch zu sein. „Ich bleibe bei meiner Meinung und stimme Kisai zu. Der Blutkerl ist einfach flinker. Der Bursche ist sicher im Vorteil, auch ohne das Blut als Waffe zu nutzen“, merkte Fred an. Wendigkeit war halt nicht zu unterschätzen. Abgesehen davon war der Blutkerl sicher auch ein wenig intelligenter als sein Gegner.
„Für den Anfang wäre ein Glas Rotwein nett, danke, dass du fragst.“ Fred wusste noch nicht ganz, was sie von Kisai halten sollte, aber gerade machte er einen recht freundlichen Eindruck, weswegen es der Dunkelhaarigen auch leicht fiel Mammons Vertrauten ein ehrliches Lächeln zu schenken.
Kurz darauf waren sie dann auch schon alle mit Getränken versorgt. Fred prostete den beiden Männern zu. „Auf gute Kämpfe“, stimmte Fred Kisai ebenfalls zu. Dann nippte sie an ihrem Drink.
Als Mammon sich dann nach den Wetten erkundigte, trat Fred etwas dichter an den Sohn des Teufels heran, um sich ganz frech ein wenig an Mammon anzulehnen.
„Lohnt es sich auch auf einen der anderen Kämpfe zu setzen? Oder würdet ihr mir davon abraten?“, hakte Fred nach. Sollte es sich lohnen, würde sie sich vielleicht doch noch dazu verleiten lassen etwas mehr Geld ins Geschäft zu stecken.
RE: Let the Games Begin - Kisai Toshiro - 23.04.2026 Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony Kisai hatte zwar noch nicht gesagt bekommen, dass Fred irgendwie besonders war, aber gewisse Dinge waren ihm schon aufgefallen. Die Art wie sie mit Mammon reden durfte, war besonders und auch wie Mammon die körperliche Nähe zu anderen mied, wenn Fred aktuell war, war ihm bereits aufgefallen. Dinge, die nicht schlimm waren, aber die den Ifrit dazu brachten etwas misstrauisch zu sein und genauer darauf zu achten.
Mammon kündigte die Kämpfe an und danach überlegten sie, wer wohl gewinnen würde. Kisai und Fred waren sich einig und auch wenn Mammon ein recht gutes Argument hatte, so lächelte Kisai noch immer überzeugt von seiner Antwort.
„Nun ja, ich schätze der Typ hat irgendeine Waffe um sich selbst zu verletzen, im richten Maß, sodass er seine Blutwaffe jederzeit nutzen kann. Aber wenn der Grobian gut trifft, könnte es auch schnell vorbei sein, der andere wird nicht viel einstecken können“ meinte er dann und war sich damit auch ziemlich sicher, der Blutkerl wirkte einfach wie ein Fernkämpfer und diese konnten eher weniger einstecken.
Die Getränke kamen und Kisai erwiderte das Lächeln von Fred freundlich, er hatte schließlich bisher kein Problem mit ihr, auch wenn er sie im Auge behalten wollte. Mammon fragte ihn nach den bisherigen Wettständen und Kisai nickte.
„Die meisten setzen nicht auf den Vampir, sie sind überzeugt davon, dass er nichts kann“ meinte er dann und Kisai grinste, es würde also ziemlich gut für sie laufen und als Fred nach den anderen Kämpfen fragte, nickte Kisai.
„Die Quoten sind nicht so besonders, aber setzen kann man immer, so macht es doch mehr Spaß oder langweilen dich Wetten?“ fragte er dann die Begleitung von Mammon.
RE: Let the Games Begin - Mammon - 23.04.2026 Fred - Kisai - Mammon: Devil's Balcony Auch Mammon war durchaus der Meinung, dass der Blutkerl gewinnen würde. Naja, vorausgesetzt natürlich, dass der Grobian nicht zufällig einen richtig guten Treffer landen würde, denn ja, der Blutkerl war so schmächtig, es sah ja fast so aus, als würde er schon umfallen, wenn man ihm eine kleine Ohrfeige verpassen würde. “Guter Punkt.” Meinte Mammon als Kisai meinte, dass der Blutkerl sicher selbst schon eine Waffe dabei hatte mit der er sich verletzen konnte. Hätten sie vorher ihm diese abnehmen sollen? Nope, sie waren hier doch nicht bei einem fairen Käfigkampf. Hauptsache es war spektakulär und unterhaltsam gewesen. Doch mal weg von diesem ersten Kampf. Wie sah es eigentlich bei den Wetten aus? Gab es überhaupt welche, die auf diesen Vampir setzten? Nun, laut Kisai waren es nicht gerade viele, was Mammon zu einem zufriedenen Lächeln brachte. “Sehr gut. Heißt mehr Geld für uns.” Das war doch Musik in seinen Ohren. Es gefiel ihm außerdem, dass Kisai sich anscheinend für Fred interessierte. Sobald dieser Abend hier vorbei war, wollte er sowieso mit Kisai sprechen. Plötzlich hörte man ein Raunen durch die Menge und so schaute Mammon wieder zu den Kämpfern. Der Grobian hatte den Blutkerl getroffen, aber anscheinend nicht hart genug, sodass dieser nicht KO ging, jedoch blutete, sodass dieser nun sein eigenes Blut nehmen konnte um selbst endlich richtig in den Kampf einzusteigen. “Tja… das war es dann wohl für die Hässlichkeit.” Meinte Mammon und gönnte sich nun einen weiteren Schluck seines Getränks. (OCC: Ich denke mal, dass Kisai im nächsten Post durchaus Mammon sagen kann, dass es Zeit ist zu gehen, oder? ) RE: Let the Games Begin - Lilith - 24.04.2026 [Spike - Lilith: Keller in einem der Folterräume] Seine Begrüßung fiel recht knapp aus, er schenkte ihr nicht einmal seine volle Beachtung, sondern fokussierte sich direkt weiter auf den Rest des Folterraumes und dessen Aussattung. Offensichtlich in der Absicht, eine Waffe zu finden – oder etwas anderes, das ihn darin unterstützen würde, seine Ketten zu lösen und aus der Gefangenschaft zu entkommen. Das war vollkommen zwecklos und naiv – weder Medea, die für den Transport hierher verantwortlich gewesen war, noch Mammon waren Anfänger in dem, was sie hier taten. Besonders Mammon folterte schon länger jedwede Wesen, die auf dieser Ebene und anderen Ebenen existierten… weitaus länger, als Spike überhaupt hier umherwandlte. Niemals würde ihr Bruder das Hauptelement seiner Show riskieren durch einen beschämenden Fauxpas. Sie gab ihm dennoch die Minuten, die er darauf zu verwenden gedachte, weil sie keinen Atmen verschwenden wollte an ein Wesen, das gedanklich offenbar woanders war. Und es dauerte auch nicht allzu lang, bis sein Blick schließlich zu ihr zurückkehrte. “Sag bloß du hast dich extra für mich so schick gemacht. Das wäre nun echt nicht nötig gewesen, genauso wenig, wie für mich nen Drink zu besorgen.” „Ich weiß“, war ihre nüchterne Antwort. Aber dann schmunzelte sie. „Dennoch kommst du scheinbar heute in den Genuss meiner Gutherzigkeit.“ Sie gab ihre distanzierte Position im Eingangsbereich auf, um stattdessen den Raum nun vollkommen zu betreten, und reichte ihm eines der beiden Gläser. Dass er ihr Outfit kommentierte, nahm sie wohlwollend zur Kenntnis. Es war bisher allseits auf sehr positive Resonanz gestoßen… angefangen mit Kisai. Dass Spike es im Grunde ihm zu verdanken hatte, wie gut gelaunt sie aktuell war, konnte er selbstverständlich nicht wissen. Er profitierte dennoch davon, wenn auch vollkommen unverdient. „Niemand wird dich foltern“, kehrte sie schließlich zum eigentlichen Unterhaltungsthema zurück. „Und ich bin auch nicht hier, um dich zu besuchen. Wir haben einen Deal und ich habe zugesagt, dir zu helfen. Ich halte mich an Abmachungen, die ich getroffen habe.“ Dass er den Trip ansprach, den er Dank ihres Blutes am Ende ihrer letzten Begegnung gehabt hatte… sie wäre überrascht gewesen, wenn es nicht zur Sprache gekommen wäre. „Es liegt nicht in meiner Verantwortung, wenn du deine Gier nicht zu zügeln weißt, Spike“, antwortete sie mit einem halbseitigen Lächeln. Dann kam sie noch einen Schritt näher, sodass sie eine Hand auf seine Wange legen und mit dem Daumen sanft über seine Haut streicheln konnte. „Aber das war es wert, oder nicht?“ RE: Let the Games Begin - Spike - 24.04.2026 [Spike - Lilith: Keller in einem der Folterräume] Hatte sie etwa mehr Begeisterung erwartet? Dachte sie, dass er vor Freude in die Luft sprang? Spike wusste nichts darüber, wo er war oder wem dieser Schuppen hier gehörte oder ob diese nun Anfänger in dem waren, was sie taten oder nicht. Spike wusste somit nichts. Da war es doch nur mehr als verständlich, dass er erneut nach einer Möglichkeit suchte, um irgendetwas zu finden, was ihm dabei half, hier rauszukommen. Doch auch hier schien es auf den ersten Blick so, dass er hier nicht rauskam. Großartig! Dachte er sich genervt und entschied sich dann Lilith seine Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei fiel ihm natürlich ihr Outfit auf, sowie, dass sie zwei Getränke in den Händen hielt. Spike hätte es auch unkommentiert lassen können, aber so war er nicht. Sowas musste Spike einfach erwähnen und sie? Ihre Antwort war erst nüchtern und dann sagte sie doch tatsächlich, dass er in den Genuss ihrer Gutherzigkeit kam. Spike hob seine Augenbrauen. “Ach, wie komm ich denn zu der Ehre?” Schließlich hatte er ja noch nichts getan, dass er in solch einen Genuss kam. Andererseits… hieß vielleicht Gutherzigkeit bei ihr etwas vollkommen Anderes. So anders, dass es für ihn von Nachteil war? Tja, das würde er hoffentlich noch früh genug herausbekommen. Aber jetzt nahm er dankend das Glas entgegen, prostete ihr nonverbal zu und gönnte sich dann auch schon einen großen Schluck des Getränks. “Nicht übel.” Gestand er und gönnte sich gleich noch einen. Spikes Theorie, dass er hier gefoltert werden würde, verneinte sie jedoch. Klang erst einmal danach, dass man aufatmen konnte, aber auf den zweiten Blick konnte das auch genauso gut bedeuten, dass ihn noch etwas viel Schlimmeres erwartete. Moment… sie war hier, um ihren Teil der Abmachung einzuhalten? Ok, es musste also etwas sein, dass viel schlimmer war als eine Folter. “Also gut. Ich werd nicht gefoltert… da du aber hier bist um deine Abmachung unseres Deals einzuhalten, klingt das ganz danach, dass es noch etwas viel schlimmeres ist.” Fasste er es nochmal für sich laut zusammen. “Ich bin schon ein großer Vampir. Sag schon… was erwartet mich hier, wenn ich sogar in den Genuss komme von deiner Hilfe zu profitieren?” Ob sie es ihn verraten würde? Fraglich, denn sie hatte ja schon im Glaskäfig bewiesen, dass sie eher der Typ war, der nicht sofort mit der Tür ins Haus fiel und sich eher dahingehend bedeckt hielt. Tja und dass er den Trip ansprach, war ebenso logisch gewesen. So etwas hatte Spike noch nie vorher erlebt gehabt. Noch nie hatte er von solch einem Blut gekostet. Ok, solche Schmerzen hatte er danach auch noch nie gespürt, selbst, wenn er sich erinnern könnte, was er schon alles erlebt hatte. „Aber das war es wert, oder nicht?“ Spike konnte sein Grinsen dahingehend nicht verbergen. “Ich würds immer wieder tun, wenn ich die Chance dazu bekomme.” Gestand er. Es war wie eine Droge von der man immer mehr wollte, egal, wie stark die Nachwirkungen waren. Bestand die Gefahr davon abhängig zu werden? Vermutlich und es war ihm in seiner Situation vollkommen egal. Was hatte er auch schon zu verlieren? “Und wie gedenkst du mir nun zu helfen?” Wollte er dann auch schon wissen. RE: Let the Games Begin - Lilith - 24.04.2026 [Spike - Lilith: Keller in einem der Folterräume] Er nahm ihr eines der Gläser ab, allerdings nicht frei von Skepsis. Das war wahrscheinlich gar nicht so falsch, wenn man bedachte, wie lange es gedauert hatte, bis sie sich zuletzt… einig geworden waren. Selbstverständlich trug Lilith auch ihren Teil dazu bei, da sie nie mehr verriet als wirklich nötig; aber nicht alle Erdlinge waren in der Lage, ihre Agenda so schnell zu hinterfragen, wie Spike es gerade tat. “Ach, wie komm ich denn zu der Ehre?” „Glück, offensichtlich“, antwortete sie gelassen. Etwas beigetragen dazu hatte er sicherlich nicht. Aber gut, manchmal konnte man auch von den Mühen anderer profitieren, wenn man zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war. Ob Spike es genauso sah, dass er hier genau richtig war… das wagte sie zu bezweifeln, und sein Verhalten – das Ersuchen einer Möglichkeit, sich zu befreien, die drängenden Fragen – bestätigten das soweit. Vielleicht entspannte der Drink ihn ein wenig. Zumindest kommentierte er dessen Qualität. „Ich trinke keinen minderwertigen Alkohol“, entgegnete sie, ebenfalls ihr Glas hebend. „Cheers.“ Normalerweise hätte sie sich an dieser Stelle erlaubt, wieder ein klein wenig mit ihm zu spielen. Zu Liliths persönlicher Enttäuschung (und wahrscheinlich Spikes Erleichterung) fehlte ihr dafür nun aber die Zeit. Der Vorkampf oben hatte bereits begonnen, und es gab einen Grund, warum die beiden Kämpfer am Vorkampf teilnahmen. Lange würde er nicht dauern. „Du wirst bald nach oben gebracht. Dort wirst du kämpfen, zur Unterhaltung der anwesenden Schaulustigen. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod, versteht sich – und dein Gegner…“ Sie nahm noch einen Schluck und stellte dann ihr Glas zu ihrer Rechten auf einem Regal ab. „Er ist stärker als alle Dämonen, gegen die du jemals gekämpft hast – nicht, dass du dich erinnern würdest. Ein Grak’Tan. Bist du vertraut mit der Rasse?“ Ja, seine persönlichen Erinnerungen waren weg, aber er verstand offenbar, dass er ein Vampir war und wie diese Welt hier funktionierte. Bevor sie ihm die Rede hielt, war es wert zu fragen, ob sie sich womöglich einen Teil davon sparen konnte. Und natürlich würde er ihr Blut nicht ablehnen, wenn sie es ihm noch einmal anbot. Es gab nichts Vergleichbares auf der Erde, und kaum ein Vampir kam jemals überhaupt in die Lage, Engelsblut zu kosten. Dafür standen sie mit Abstand zu weit unten in der Nahrungskette. Falls er noch nicht abhängig war… er würde es zeitnah sein. Aber auch für Lilith war das zu diesem Zeitpunkt zweitrangig. Sie nahm auch zur Kenntnis, dass er fragte, wie sie ihm helfen wollte, entschied sich allerdings, zunächst die Antwort auf ihre Frage abzuwarten. RE: Let the Games Begin - Spike - 25.04.2026 [Spike - Lilith: Keller in einem der Folterräume] “Tja, irgendwann muss man auch einfach mal Glück haben.” Meinte Spike trocken auf ihre Aussage hin, dass er offensichtlich Glück hatte, wie auch immer dieses Glück aussehen mochte. Bisher konnte er nichts vom Glück wahrnehmen. Das konnte aber auch daran liegen, dass er nicht das Wissen hatte, was diese Frau hier besaß. Schade aber auch, dass sie dies nicht so gern zu teilen schien. Teilen tat sie jedoch ihre Getränke mit ihm. War das eine Art Henkersmahlzeit? Spike hatte nichts gegen gute Drinks, aber Blut wäre ihm, falls es denn die letzte Mahlzeit war, dann in dem Falle lieber gewesen. “Etwas Anderes hätte ich auch nicht erwartet.” Meinte er nun knapp. Und dann schien wirklich das Glück auf seiner Seite zu sein. Sie drückte sich nämlich nicht verschleiert aus, sondern sagte ganz offen, dass er gleich hochgebracht werden würde und dort auf Leben und Tod kämpfen müsste und irgendwelche Idioten sich das als Unterhaltung ansahen. Das klang erstmal nichts, was nicht machbar war. Ja, Spike konnte sich zwar nicht an all die zahlreichen Kämpfe erinnern, aber irgendwie spürte er, dass ihm das Kämpfen lag. Doch, wozu brauchte er dann ihre Hilfe? Nun, das wurde klar, als er hörte gegen wen oder besser gesagt was er da antreten sollte. Es war ein Grak’Tan. Ein Dämon von dem Spike schon einmal gehört hatte. Nur weil sein Gedächtnis im Bezug auf seinen persönlichen Erinnerungen weg war, hieß das nicht gleich, dass er gar nichts mehr über Dämonen wusste. Außerdem hatte sie absolut damit Recht, dass er sowieso noch nie gegen solch einen Dämon gekämpft hatte. “Groß, hässlich, keine geschmiedete Waffe kann ihm was anhaben und man sucht vergeblich nach Augen.” Zumindest war es das an Informationen, was ihm sein Gehirn bei diesem Namen sofort ausgespuckt hatte. “Und? Wie viel Punkte würdest du mir dafür geben?” Scherzte Spike. Ja, es klang nach einem unbesiegbaren Gegner, wenn es wirklich der Dämon war, den Spike da im Kopf hatte. Doch deswegen sich die Laune verderben lassen? Nein, das war auch hierbei nicht der Fall. Dennoch… gut sah es für ihn nicht aus. “Und deine Hilfe sah jetzt dahingehend aus, dass du mich schon einmal vorgewarnt hast?” Oder was hatte sie eigentlich im Sinn gehabt? RE: Let the Games Begin - Lilith - 26.04.2026 [Spike - Lilith: Keller in einem der Folterräume] Spike nahm die Information, dass er gleich um sein Leben kämpfen würde zur Unterhaltung fremder Menschen erstaunlich gelassen auf. Ganz besonders in Anbetracht der Tatsache, dass er seine Erinnerungen verloren hatte und ihm damit jegliche Erfahrung aus ähnlichen Situationen, die er bisher womöglich bereits durchlebt hatte, fehlte. Dennoch, nicht ein Anzeichen von Verstimmung, Ungehaltenheit oder Missmut war in seiner Aura oder in seiner Haltung erkennbar. Womöglich lag es daran, dass Lilith nicht mehr den gleichen Zugang zu ihren Kräften hatte wie zuvor… oder er war tatsächlich einfach überraschend wenig beeindruckt. Der scherzend-lockere Ton, in dem er ihr zunächst die Grundeigenschaften eines Grak’Tan aufzählte und dann sogar noch einen Witz anschloss, ließen tendenziell auf letzteres schließen. “Und? Wie viel Punkte würdest du mir dafür geben?” „Einige“, antwortete sie, durchaus einen Hauch Anerkennung im Unterton ihrer Stimme. „Wobei sein Aussehen absolut in keiner Relation steht zu seinen kämpferischen Fähigkeiten. Es kann nicht jeder Dämon so ein hübscher kleiner Junge sein wie du, Spike“ Der Anflug eines Lächelns umspielte ihre Lippen, als er im Anschluss direkt hinterfragte, ob diese Warnung das Ausmaß ihrer Hilfe darstellte. „Ich verstehe, dass meine reine Anwesenheit sich für dich schon so anfühlt, aber nein.“ Sie ging an ihm vorbei und lehnte sich leicht an einem Tisch, auf dem diverse Folterinstrumente lagen. „Grak’Tane haben keine Haut, die Oberfläche ihres Körpers besteht aus purem Obsidian, das macht sie nahezu unverwundwar. Sie haben keine Augen, reagieren aber auf kinetische Energie – das wirst du ausschließlich durch Schnelligkeit kompensieren können – und jeden Hauch Menschlichkeit, der in dir steckt. Die beste Chance, die du haben wirst, diesen Kampf zu gewinnen, ist möglichst alles, was dich menschlich macht, hier in diesem Raum zurück zu lassen.“ Besonders mit seiner Seele konnte das ein schwieriges Unterfangen werden, wenn nicht sogar unmöglich. Dennoch, wenn es einen Weg gab, dann hatte sie ihm den gezeigt, neulich bei Wolfram & Hart. Sie war sich nicht ganz sicher, an wie viel ihrer Unterhaltung er sich noch erinnerte, dank des Rausches, dem er sich anschließend hingegeben hatte, aber… Lilith hoffte darauf, dass sie nicht von Null anfangen musste. Dazu würde ihnen die Zeit womöglich nicht ausreichen. |