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The Lion's Lair - Druckversion +- Slayertime (https://slayertime.de) +-- Forum: Los Angeles (https://slayertime.de/forumdisplay.php?fid=103) +--- Forum: Los Angeles (https://slayertime.de/forumdisplay.php?fid=104) +---- Forum: Bars, Clubs & Restaurants (https://slayertime.de/forumdisplay.php?fid=105) +----- Forum: Valen & Vice (https://slayertime.de/forumdisplay.php?fid=202) +----- Thema: The Lion's Lair (/showthread.php?tid=2300) Seiten:
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RE: The Lion's Lair - Dawn Summers - 21.10.2026 Dawn brauchte einen kurzen Moment, um das eiskalte, unangenehme Gefühl, das sich nach seiner Berührung von ihrer Hand aus in ihrem gesamten Arm ausgebreitet hatte, vollständig zu verdrängen. Dieser Kerl war nicht nur von sich eingenommen, er litt ganz offensichtlich an einer massiven, fast schon pathologischen Selbstüberschätzung – dem klassischen, unfehlbaren Symptom jedes Antagonisten, den Stephen King je in seinen Büchern erschaffen hatte. Diejenigen, die sich für absolut unsterblich, unantastbar und schlauer als alle anderen hielten, stolperten am Ende schließlich immer über ihre eigene Arroganz. Doch das machte Mammon in diesem Moment keinen Deut weniger furchterregend; im Gegenteil, es zeigte nur, wie gefährlich es war, dass er seinen eigenen menschlichen Anteil einfach so verdrängte und sich für einen gefallenen Engel hielt. Sie zog unauffällig ihre Hand ein Stück weiter zu sich heran, während ihr Puls in den Schläfen hämmerte wie ein wild gewordener Trommler. Und dann, als wäre absolut gar nichts geschehen, schwenkte dieser Typ plötzlich so mir nichts, dir nichts das Thema um und bot ihr allen Ernstes an, zu tanzen, sich eine nette kleine Musiknummer anzusehen oder noch eine Runde Drinks zu bestellen. Dawn starrte ihn einen Augenblick lang an, als hätte er ihr gerade vorgeschlagen, freiwillig in einen aktiven Vulkan zu springen. Tanzen? Mit dem leibhaftigen Sohn des Teufels, der sie vor Sekundenbruchteilen noch fast mit einem Fingerschnipsen in Angst und Schrecken versetzt hatte? Sie presste die Lippen aufeinander, schluckte den Kloß herunter, der sich in ihrem Hals gebildet hatte, und entgegnete mit einer Mischung aus skeptischer Vorsicht und jenem typischen, viel zu schnellen Redefluss, der sich immer dann einschaltete, wenn sie innerlich eigentlich komplett überfordert war: "Oh, Tanzen... wie unfassbar reizvoll. Wobei ich gestehen muss, dass meine Definition von Spaß normalerweise ziemlich weit davon entfernt ist, dass mir jemand mit dunkler Magie das Blut in den Adern gefrieren lässt und mich behandelt wie ein kleines, unwichtiges Versuchskaninchen für seine Spielchen." Sie machte eine kurze Kunstpause, musterte ihn mit einer Mischung aus Trotz und wachsender Nervosität und fügte dann hinzu: "Mein persönlicher Spaß sieht für gewöhnlich so aus, dass ich es mir mit einem verdammt spannenden Buch gemütlich mache, an meinen eigenen Geschichten tippe oder mich mit Leuten umgebe, bei denen ich mir sicher sein kann, dass sie mich nicht aus purem Übermut verfluchen. Aber gut... wenn deine sogenannte Musiknummer nicht gerade aus Tod und Verderben besteht, lasse ich mich vielleicht dazu herab, einen Blick darauf zu werfen. Vorerst zumindest." |