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RE: Vorbereitungen - Medea Young - 09.04.2026

Medea zuckte mit den Schultern. „Ob es sich gelohnt hat, entscheidet schlussendlich der Held. Aber ich für meinen Teil hab noch nie etwas von einem Helden gehört, der seine Taten bereut hat, weil es den Aufwand nicht wert war“ erklärte sie dann. Sie glaubte schon, dass es sich lohnte, allerdings hatte sie noch nie einen Helden getroffen. „Haben Sie schon mal einen Helden in der Hölle gehabt?“ fragte sie dann neugierig. Medea war prinzipiell neugierig auf die Hölle, dennoch hielt sie sich mit solchen Fragen eher zurück, kannte sie den anderen ja auch kaum und wusste nicht, wie gern oder nicht gern er von der Hölle berichtete.

Im nächsten Moment könnte man jedoch meinen, dass sie sich nah standen, denn sie standen sich wortwörtlich nah, weil Mammon sehr dicht gekommen war. Und warum? Um sich einen Spaß zu erlauben und sie aus der Fassung zu bringen. Funktionierte es? Ja und zu Medeas Leidwesen auch sehr offensichtlich. Doch Nähe war wirklich eine Schwäche, daran sollte sie unbedingt arbeiten.
„Warum liegt das in ihrer Natur?“ fragte sie dann nach um von den roten Wangen abzulenken. Sie wollte mehr wissen und glaubte schließlich, dass Mammon ihr gern von sich erzählte, einfach weil er generell gern über sich sprach.


RE: Vorbereitungen - Mammon - 09.04.2026

“Vermutlich wird das auch nie ein Held zugeben wollen, sonst würde sich ja keiner mehr als Held versuchen.” Mutmaßte der Teufelssohn. “Wer erzählt schon gern, dass der Aufwand sich doch nicht gelohnt hat?” Fragte er nun nach und sah Medea dabei direkt an. “Würden Sie es denn zugeben?” Mammon kannte sich und er wusste, dass wenn es ihn betreffen würde, er das ganze einfach so drehen würde, dass er nicht zugeben müsste, dass es sich nicht gelohnt hatte oder er überging es einfach und lenkte einfach ab oder… er stellte einfach eine Gegenfrage. Es gab so schöne Methoden. Ob er schon einmal einen Helden in der Hölle hatte? “Was glauben Sie denn?” Fragte er mit einem eindeutigen Grinsen. Medea arbeitete für Wolfram & Hart, konnte sie sich dann nicht somit denken, wer da alles ind er Hölle sein könnte? In der Hölle kamen nämlich nicht nur die bösen Buben, sondern durchaus auch Seelen, die es nicht verdient hatten. Sie hatten sich aber zum Beispiel mit den falschen Leuten angelegt oder waren zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen oder wirklich schlechte Deals abgeschlossen. Also ja, sicher hatte auch der eine oder andere Held seinen Weg in die Hölle gefunden und bestimmte hatte Mammon solch einen auch getroffen oder gar gefoltert gehabt. Nur in der Hölle hatte er sich wenig dafür interessiert, wie dessen Geschichte war. Er wollte nur deren tiefsten Begierden oder Wünsche herausfinden, denn meist lag da der Schlüssel darin, wie man diese armen Seelen am besten foltern konnte.

Ob es auch eines ihrer innigsten Wünsche war? Nähe? Von einem Teufelskind so umgeben zu sein? So nah zu sein? Zumindest hatte es etwas in ihr ausgelöst gehabt. Ein Umstand, der ihm wirklich gefiel und ihr auch oder warum hatte ihr Körper so darauf reagiert? Doch die Sekretärin war es anscheinend unangenehm darüber zu reden oder wieso wendete sie eine Taktik an, die auch er gern nutzte? So musste er bei ihren Worten grinsen und hob seinen rechten Zeigefinger, den er locker nach vorn und zurück bewegte. “Versuchen Sie gerade von sich abzulenken?” Fragte er nach und sein Grinsen wurde noch breiter. “Sagen Sie bloß, es ist Ihnen unangenehm zuzugeben, dass es Ihnen gefallen hat.” War dem wirklich so? War es ihr unangenehm es zuzugeben oder lag es eher daran, dass es ihr generell unangenehm war über soetwas zu sprechen. Ihre Frage ignorierte er einfach, denn das war gerade hier viel interessanter.


RE: Vorbereitungen - Medea Young - 09.04.2026

Medea dachte kurz über Mammons Frage nach, nur um ihn dann wieder anzusehen. „Warum sollte man nicht zugeben, dass man einen Fehler gemacht hat? Ich würde es zugeben, ziemlich sicher. Vielleicht würde ich ein Buch darüber schreiben, verkauft sich bestimmt gut. Die reue einer Heldin, glauben Sie mir, das würde ein Bestseller bei den Menschen werden“
Da war sich Medea ziemlich sicher und daraus Profit schlagen wäre doch nur gut für sie. Besonders weil man seine Gefühle so auch noch verarbeiten konnte, es wären also mehrere Fliegen mit einer Klappe gewesen, durchaus verlockend. Ebenso verlockend, wie Mammon über die Hölle auszufragen oder zumindest über gewisse Helden, die vielleicht in der Hölle gelandet waren oder eben nicht. Mammon gab ihr dabei keine richtige Antwort, sondern fragte sie einfach selbst. Medea sah zwar das Grinsen, aber konnte es nicht ganz einordnen.
„Ich denke schon, nur weil man eine oder zwei Heldentaten vollbracht hat, ist man ja noch lange kein guter Mensch oder hatte die richtigen Anwälte an seiner Seite“

Der Körperkontakt war Medea weniger unangenehm gewesen als ihr Reaktion darauf, weswegen sie galant das Thema wechseln wollte. Doch Mammon durchschaute sie und... mahnte er sie gerade mit seinem Zeigefinger? Wie ein kleines Kind? Die Gorgo zog sie Augenbraue nach oben und kurz war sie versucht ihre Brille abzunehmen um ihm klar zu machen, dass er so nicht mit ihr reden sollte. Doch sie riss sich zusammen und als er sie dann fragte ob es ihr unangenehm war zuzugeben, dass die Nähe ihr gefallen hatte, musste sie kurz überlegen.
„Nein, nicht wirklich“ meinte sie dann und lächelte. Allerdings verriet sie ihm eben auch nicht, warum sie das Thema wechseln wollte und glücklicherweise würde Mammon das auch nicht einfach so aus ihr heraus bekommen, denn soweit sie wusste, funktionierten seine Kräfte durch eine Brille nicht und direkt in die Augen konnte sie ihn auch nicht sehen ohne zu erstarren. Im Schach würde man wohl Remi sagen.


RE: Vorbereitungen - Mammon - 09.04.2026

Irritiert sah Mammon die Gorgone an. “Ihr Erdlinge seid wirklich komisch. Wieso sollte man ein Buch übers Scheitern schreiben und wieso sollten andere diese kaufen wollen?” Nein, das verstand er wirklich nicht, außer… “Oder ist das so eine Art Foltermethode? Die Leute kaufen es sich um danach die Person damit psychisch zu foltern?” Dann wiederum konnte er es definitiv verstehen, warum es ein Kassenschlager werden würde. Apropos Foltern, wie es schien interessierte sie sich für die Hölle oder eher für die Leute, die darin gefangen waren bzw für die Helden, die es (noch) nicht in den Himmel geschafft haben. Anstatt Medea jedoch sofort zu sagen, dass es diese in der Hölle durchaus gab, stellte er lieber eine Gegenfrage, einfach um auch zu schauen, was sie so vielleicht für Wissen hatte, was die Seelen in der Hölle anbelangten. Sie war schließlich die Sekretärin des CEO, sicher hatte sie durchaus mitbekommen, wenn gewisse Seelen in der Hölle schmoren mussten. “Ich bin ehrlich, ich hab mich noch nie richtig für die Vorgeschichte von jemanden interessiert.” Meinte er, aber das hatte sie sicher ja auch schon mitbekommen. “Wenn man jemanden wirklich foltern will, muss man nur herausfinden was deren tiefsten Begierden und Wünsche sind und diese dann gegen diesen umwandeln.” Erklärte Mammon. So hatte er es immer gemacht. “Da interessiert es mich recht wenig, was derjenige alles so erlebt hat.” Ja, es kam natürlich auch vor, dass diese Wünsche etwas mit der Vergangenheit zu tun hatten und dann musste Mammon durchaus nachforschen, aber oft konnte er diese langweilige Arbeit auch umgehen.

Auch sie wollte etwas umgehen, aber da hatte sie die Rechnung nicht mit Mammon gemacht, der ihren Versuch abzulenken sehr wohl bemerkt hatte. Den Zeigefinger, den er bewegt hatte, war keinesfalls eine Ermahnung. Mammon ermahnte nicht, sondern würde sofort zur Tat schreiten oder die Tat von jemand anderem, wie Kisai ausführen lassen. Es war eher die Geste, die man machte, wenn man jemanden bei etwas ertappt hatte und sich obendrein darüber freute. Die Gorgone brauchte keine Sorge haben, dass sie von Mammon, wie ein Kind behandelt wurde. Wieso auch? Manchmal benahm er sich doch selbst wie eines, auch wenn er das so nie zugeben würde.
Neugierig betrachtete er sie dann. “Und warum dann dieser auffällige Themenwechsel?” Ja, jetzt war seine Neugierde geweckt und sie hatte spätestens jetzt seine volle Aufmerksamkeit.


RE: Vorbereitungen - Medea Young - 09.04.2026

Medea schüttelte den Kopf. „Manche wollen sich dadurch besser oder überlegen fühlen, weil sie solch dämliche Fehler niemals machen würden oder sich das zumindest einreden“ erklärte sie dann. Natürlich gab es auch andere Möglichkeiten, aber sie glaubte nicht daran, dass Mammon diese einfach so verstehen würde. Sie hielt ihn nicht unbedingt für dumm, aber sehr viel emotionale Intelligenz glaubte sie dennoch nicht bei ihm zu finden. Daher nahm sie eine der einfachsten Erklärungen, vielleicht eine die er verstand oder schon mal bei irgendwem erlebt hatte.
Mammon erzählte dann schließlich, dass er sich nicht groß für die Vorgeschichten interessiert hatte, wenn er irgendjemanden gefoltert hatte und Medea konnte das nicht ganz nachvollziehen, gerade fürs Foltern wäre es doch gut die Vorgeschichte von jemanden zu kennen. Doch Mammon nahm sich lieber die tiefsten Begierden und Wünsche als Vorlage und Medea verstand es auch, schließlich machten es seine Kräfte dahingehend ja doch sehr einfach und schon ziemlich bequem. Generell wenn sie es so beobachtete, machte er es oft auf die bequeme Art, im Gegensatz zu seiner Schwester. Lilith arbeitete hart und fleißig, so wie Medea das bisher immer gesehen hatte. Mammon eher nict, er ließ andere hart arbeiten und schien mit Kisai auch jemanden zu haben, dem das nichts ausmachte. Medea musste schon zugeben, die Kombination der Teufelskinder und des Ifrits war schon spannend, wie Lilith wohl zu Kisai stand? Das hatte Medea bisher nicht wirklich beobachten können, generell wie sie miteinander umgingen, erschloss sich ihr noch nicht, aber vorerst war das auch nicht wichtig.
„Hast du irgendwen besonders gern gefoltert?“ fragte sie dann neugierig und war wieder ausversehen ins Duzen gerutscht, was ihr gar nicht so bewusst war. Aber bei solch einem Thema war es auch schwierig distanziert zu bleiben, wobei das war es mit Mammon ja generell, so wie er auch auf Tuchfühlung ging.

Medea sah Mammon an, als dieser sie so neugierig und aufmerksam ansah. Es war eine andere Art von Blick, als sie es sonst von ihm gewohnt war. Ein seltsames Gefühl stieg in Medea auf und sie fragte sich, was das war, auch wenn sie es in diesem Moment nicht ergründen wollte.
„Es gibt einfach Themen, über die sprech ich nicht gern“ erklärte sie dann und sah ihn an. „Und außerdem macht ihre Nähe mich nervös“


RE: Vorbereitungen - Mammon - 13.04.2026

Ok, diese Erklärung, warum Menschen solche Bücher kauften, machten auch durchaus Sinn. Mammon würde sich dennoch nicht solch ein Buch kaufen. Wieso auch? Er wusste doch sowieso, dass ihm solche Dinge nicht passieren würden und ehrlicherweise gab es sicher viel spaßigere Dinge als sich irgendwo hinzusetzen und zu lesen. Mammon entschied sich somit dafür keinen Kommentar dazu abzugeben. Es war Zeitverschwendung gewesen, wegen der Seele zu fragen. Hatte er es doch geahnt, aber gut, so ein kleiner Fehlschlag zerstörte nun nicht gleich seine Welt. Da brauchte es eindeutig mehr, viel mehr und ob die Sekretärin es jemals mitbekommen würde, dass sie so etwas bei ihm sah… na das war wirklich sehr unwahrscheinlich.

Ja, sie hatte es gut beobachtet. Lilith und er waren in gewissen Dingen gegenteilig. Lilith arbeitete hart und Mammon… naja Mammon brauchte das eben nicht. Woran das lag? Eindeutig an der Erziehung. Bei Mammon hatte der Teufel den Fehler - wenn man es so nennen wollte - gemacht, dass er diesen verwöhnt hatte. Mammon hatte viele Freiheiten genossen und auch so hatten man das das gemacht, was er wollte. Der Teufel hatte vieles durchgehen lassen und so wurde eben Mammon, wie Mammon eben war. Ob der Teufel so gehandelt hatte, weil Mammon halb Mensch in sich hatte? Doch anscheinend hatte Luzifer erkannt, dass er dahingehend etwas falsch gemacht hatte und hat dies genau bei Lilith anders gemacht. Diese wurde wirklich hart rangenommen und musste viel dafür tun und so wurde eben Lilith, wie Lilith eben war. Tja und Kisai war jemand unersetzliches. Mammon war wirklich froh, ihn zu haben. Dieser war sein Vertrauter, bester Freund und rechte Hand. Mammon war es stets wichtig, dass es Kisai an nichts fehlte. Der Teufelssohn wusste genau, was er an seiner rechten Hand hatte.

„Hast du irgendwen besonders gern gefoltert?“ Jetzt konnte Mammon es wirklich nicht mehr ignorieren und musste es einfach ansprechen. Doch bevor Worte seinen Mund verließen, grinste er. “Ich dachte, dass Sie auf diese professionelle Nummer stehen. Jetzt haben Sie mich schon das zweite Mal geduzt.” Merkte er an, war dabei aber keinesfalls sauer. “ Also was wollen Sie nun? Dieses langweilige Geschäftsgeplänkel oder wirds jetzt nun privater?” Er war eher der zweite Typ, aber er wusste auch, dass es den Erdlingen durchaus wichtig war sich auch zu siezen, um eine gewisse Distanz zu bewahren. Diese Distanz nahm Mammon ihr aber dann auch schon und er merkte, dass sie darauf reagierte und dann hatte sie wirklich seine Neugierde geweckt. Dabei erklärte Medea, dass sie eben ungern über gewisse Themen sprach. “Ach ihr Erdlinge und eure ganzen komplizierten Dinge.” Meinte er und verdrehte leicht unverständlich die Augen. Doch dann sprach sie ja auch noch weiter und meinte, dass seine Nähe sie nervös machte. Oh, da war er sofort wieder hellhörig und sah sie mit einem teuflischen Grinsen an. “Nervös im Sinne von sexuell erregt oder nervös im Sinne von ‘ich-will-nichts-falsch’, weil die Angst vor meinem Zorn so groß ist?” Beides wäre vollkommen in Ordnung, aber wenn er raten müsste, dann tippe er eher auf Ersteres.


RE: Vorbereitungen - Medea Young - 14.04.2026

Medea bekam keine Antwort auf die Frage, ob er irgendwen besonders gern gefoltert hatte. Da Mammon sie auf das duzen ansprach, was Medea überraschte nachdem er es schon einmal ignoriert hatte. Doch bei dem Gesprächsthema hatte Medea einfach keine Distanz gewollt und als er nun direkt fragte, obs beim Geschäftsgeplänkel blieb, musste sie kurz kichern. Diese Wortwahl war erfrischend, besonders wenn man wie Medea jeden Tag eher professionell und sehr distanziert mit Leuten sprach.
„Wenn das du in Ordnung ist, würde ich gern beim Du bleiben“ erklärte sie dann und lächelte. Medea hatte kein Problem mit dem Du und Mammon, schließlich duzte sie Lilith ja auch, wobei das nicht mal besprochen wurde, sondern einfach nur so geschehen war, eine natürlich Entwicklung war immer das angenehmste, wie Medea fand. Sie hätte mit Mammon auch noch eine Weile die Grenzen verschwimmen lassen, doch so konnten sie es doch recht einfach klären.

Außerdem war Mammon so überhaupt keine Persönlichkeit für Distanz, wie Medea kurz danach merkte und das galt für das Körperliche als auch für die Sprache, er schien genau wissen zu wollen, warum Medea so reagierte wie sie es nun mal tat. Natürlich gab es die Option, dass sie aus Angst sagte, doch dem war nicht so. Bis auf die Drohung vorhin, hatte Medea keine Angst vor Mammon, was bestimmt auch daran lag, dass seine Kräfte bei ihm funktionierten.
„Im sexuellen Sinne, liegt auf der Hand oder nicht?“ meinte sie dann und deutete mit ihrer Hand über Mammons Erscheinung. Er war schon wirklich gutaussehend und konnte mit Worten umgehen, Dinge die Medea eindeutig heiß fand.


RE: Vorbereitungen - Mammon - 20.04.2026

Mammon hatte geglaubt, dass es beim ersten Mal ein Ausrutscher gewesen war. Etwas, was eigentlich sicher eher unüblich für jemanden wie Medea gewesen war. Doch sie hatte es wieder getan und ihn erneut geduzt, weshalb er diesmal doch darauf reagierte und fragte, ob sie es denn so wollte. Mammon hatte da absolut kein Problem mit. Ihm war das lieber. Diese komischen Gepflogenheiten der Menschen, was solche Dinge betraf, waren sowieso ihm suspekt. Wieso musste man da auch einen solchen Unterschied machen? Was machte es einen Unterschied, ob man ‘du Idiot’ oder ‘Sie Idiot’ sagte? Schließlich blieb diese Person ja ein Idiot. Aber gut, sollten die Erdlinge ihre komischen Eigenheiten eben weiter liebhaben. Medea hatte sich jedenfalls dafür entschieden, auf das ‘du’ umzusteigen. “Wieso sollte das nicht in Ordnung sein?” Meinte er und grinste sie an, um danach auch schon die körperliche Distanz zu reduzieren.

Es war sehr amüsant und auch durchaus interessant, wie die Gorgone darauf reagierte. Ja, er war sogar ein Hauch davon überrascht. Bisher hatte sie ja keinerlei Reaktionen auf ihn diesbezüglich gezeigt. Entweder hatte sie es vorher einfach nur sehr gut verbergen können oder… oder sie war eine dieser schwierigen Fälle, die einfach nur besondere Aufmerksamkeit brauchten. Aber schlussendlich hatte auch sie die gleiche Reaktion, wie so viele vor ihr. Ein Umstand, der dem Teufelssohn definitiv gefiel. Erst Recht, als die Dunkelhaarige dann auch noch verbal bestätigte, dass er sie im sexuellen Sinne nervös machte. Es war somit kein Wunder, dass sein Grinsen nur umso breiter war. “Natürlich liegt es auf der Hand. Wer könnte schon so einem Körper und so einem Charme widerstehen?” Klang das überheblich? Absolut! Aber so war Mammon eben. “Und? Willst du noch mehr sehen?” Fragte er mit einem gewissen Tonfall, sodass man sich nicht sicher war, was genau Mammon nun meinte. Meinte er, ob sie noch mehr sehen wollte, was den Kampfkäfig anbelangte oder meinte er etwas mehr von sich selbst.


RE: Vorbereitungen - Medea Young - 23.04.2026

Medea war etwas erleichtert, als es für Mammon völlig egal war, ob sie sich duzten oder siezten. Daher war sie froh, dass sie nun einfach das du festlegten. Mammons Frage wiederrum ließ Medea kurz überlegen, sie wollte nicht unbedingt wieder zum Thema, Boss und nicht Boss kommen. Also lächelte sie einfach kurz. „Ich weiß nicht, manche Leute mögen das Sie lieber“ erklärte sie dann und als er ihr nah kam, spürte sie wie ungewohnt es ja doch für sie war, nicht nur dass er ihr nahe kam, sondern generell, dass man(n) ihr näher kam.

Medea hatte kein Problem damit zuzugeben, dass Mammon ihr gefiel, was sollte sie auch lügen? Er war ein heißer Mann, mit so vielen Frauen wie er schlief, wusste der andere es eben auch sehr genau. Dass er mit vielen Frauen schlief, war kein Geheimnis und wenn man sich nach ihm umhörte, wie Medea es schon vor einer Weile getan hatte, dann war das fast eine der ersten Sachen, ebenso wie gut, der andere auch im Bett sein musste. Daher empfand sie seine nächste Aussage nicht mal als Überheblich, sondern einfach nur als Tatsache, gestützt von vielen verschiedenen Meinungen, daher nickte sie auf diese Aussage auch nur, als er dann fragte ob Medea noch mehr sehen wollte. Kurz sah die Gorgo irritiert zum Teufelssohn, bevor sie sich wieder fing und ihn anlächelte. „Du kannst mir gern noch den Ort zeigen, wo der Vampir sich aufhalten soll, sofern er nicht kämpft“ Ihr Satz war professionell, doch einen leichten Unterton hatte sie dennoch, weil sie davon ausging, dass es eine Art Folterraum sein würde und gerade fand sie den Gedanken daran erregend, dass Mammon ihr einen solchen zeigte. Verdammt, was machte dieser Kerl nur mit ihr? Gerade warum jetzt erst als er ihr so nahe gekommen war, davor hatte sie gut damit umgehen können, dass er heiß war. Aber vielleicht war das wieder die Wirkung von Engeln oder eben Halbengeln, denn bei Lilith hatte sie auch manchmal das Gefühl, dass ihre eigenen Gefühle sich verstärkten, wenn sie den Teufelskindern näher kam. Es war eine seltsame Reaktion ihres Körpers und wenn sie darüber nachdachte, dass sie erst darüber gesprochen hatten, dass Gorgonen technisch gesehen auf einer Stufe mit Engeln standen, hatte es vielleicht ja auch damit zutun.


RE: Vorbereitungen - Mammon - 23.04.2026

Wie konnte man nur das ‘Sie’ lieber haben? Nein, etwas, was Mammon absolut nicht verstand. Für ihn machte es zumindest keinen Unterschied. Ob er nun ‘Sie’ nicht möchte oder ‘sie’. Schlussendlich mochte er diese dann nicht, Punkt! Medea hingegen mochte er nun immer mehr. Moment… konnte man da wirklich von mögen sprechen? Nein, es war wohl eher ein respektieren. Diese ganze Gefühle, die Fred in ihm ausgelöst hatten, gingen nun anscheinend auch schon in den Alltag über und wollten ihn auch hierbei verwirren, aber Mammon konnte dies zum Glück wieder richtig einordnen. Er respektierte die Sekretärin. Sie war anders als ihr Boss, der fast ausschließlich nur redete, was er alles geleistet hatte. Ja ok, er hatte es irgendwie geschafft Mammons Kräfte wiederzubekommen, aber ansonsten? Was hatte dieser ehemalige Anwalt sonst noch aufzuweisen? Die Brillenschlangenfrau hatte jedenfalls bewiesen, dass sie das Unmögliche schaffte. Somit stand Mammon in ihrer Schuld und diese Schuld war größer, größer als sie beide es sich wohl vorstellen konnten. Aber auch jetzt benahm sich die Dunkelhaarige sehr professionell und doch irgendwie… anders. So anders, dass Mammon sich den Spaß herausnahm und ihr sehr nahe kam. Dabei hatte er noch nicht einmal vor mit ihr zu schlafen. Nicht, weil sie nicht attraktiv war, sondern eher, weil er sich momentan nur einer Person sexuell hingezogen fühlte. Klang total bescheuert? Ja, das klang es wirklich für ein Höllenwesen, aber so war es im Moment nun einmal. Das hieß aber noch lange nicht, dass er generell die Lust an Nähe verloren hatte. Oh nein, hier machte es sogar sehr viel Spaß, weil Medea so ihre Professionalität für einen Moment Ob sie noch mehr sehen wollte? Natürlich. Zwar waren ihre Worte wieder in der gewohnten Professionalität, aber hörte er da einen leichten Unterton  heraus? “Natürlich.” Meinte Mammon mit einem zweideutigen Grinsen. “Folge mir einfach.” Sprach er und ging nun voran. Dabei gingen sie durchaus an der einen oder anderen Tänzerin vorbei, die für die große Eröffnungsshow für die ersten Käfigkämpfe übten. Natürlich konnte Mammon nicht anders als diese knapp bekleideten Frauen anzusehen. Dann ging es auch schon weiter. Vor dem Kellereingang stand ein Security, der sofort zur Seite ging als Mammon und Medea ankamen. “Danke Bob.” Meinte Mammon und klopfte diesem auf die Schulter, ehe sie dann weiter nach unten gingen und auch dort stand vor dem besonderen Bereich jemand. “Öffne bitte die Tür zu dem Raum, wo sich dieser Vampir dann befinden wird.” Befahl er dem Anderen. Dieser nickte und ging diesem Befehl auch schon nach und öffnete die Tür mithilfe einer Schlüsselkarte. “Sehr gut.” Sprach er und sah dann zu Medea und machte mit einer Handbewegung deutlich, dass diese nun gern vorangehen sollte. “Ladies first.” Kam es aus seinem Mund und man konnte ein deutliches Grinsen sehen, ehe er ihr dann in den Raum folgte und dann dicht hinter ihr stehen blieb. “Immer wieder erregend diese dunklen Räume zu betreten und zu wissen, was man hier alles anstellen kann, oder?” Dabei stand er so nah an Medea, dass er diese Worte direkt in ihr Ohr flüstern konnte.


RE: Vorbereitungen - Medea Young - 27.04.2026

Bis zu dem Punkt als Mammon ihr sehr nah gekommen war, war das hier ein ziemlich normaler Termin, dafür dass sie dem Teufelssohn persönlich vor sich hatte. Jedenfalls bis Mammon beschlossen hatte, ihr ungewöhnlich nah zu kommen. Etwas, dass sie einfach aus der Fassung brachte, eben weil niemand ihr einfach so nahe kam, besonders nicht, wenn man sich im beruflichen Kontext traf. Dort blieb man -besonders Medea- immer höchst professionell, jedenfalls bis heute. Denn Mammon kam ihr nah und warf sie damit vollkommen aus der Bahn, nicht nur weil er gute aussah-was er ganz eindeutig tat- sondern einfach weil er es so selbstverständlich machte. Fast so als wären sie alte Freunde und als würde es schon immer zwischen ihnen so sein. Dabei kannten sie sich kaum und das musste in Mammons Fall schon besonders sein, schließlich war sein Leben unendlich und somit ihre Bekanntschaft so flüchtig, wie Medeas Frühstück von letzter Woche.
Mammon fragte sie dann so zweideutig, ob sie mehr sehen wollte, so sehr, dass Medea sich wieder sofort in die Professionalität flüchtete und versuchte die zweite Ebene zu ignorieren.
Medea folgte seiner Anweisung schließlich und lief ihm hinterher, dabei ließ sie sich von den heißen Tänzerinnen nicht ablenken. Sie prägte sich alles soweit ein, wie es ging und ging dann vor Mammon in den Raum hinein. Doch bevor sie sich richtig umsehen konnte, war Mammon ihr sofort wieder viel zu nah und flüsterte ihr ins Ohr. Etwas, dass sofort für eine Anspannung ihrerseits sorgte, während sie kurz schlucken musste.
„Nun...-“ ihre Stimme brach kurz, bevor sie sich räusperte und wieder etwas auf Abstand ging. „Nun, ich denke, du hast auch einiges hier um ihn in Ketten zu legen, sodass er sich nicht selbst verletzt oder einen Angriff vorbereitet?“ fragte sie dann um zu ihrem Gespräch zurück zu kommen. Es war nicht einfach Mammons Nähe und seine Worte zu ignorieren, doch Medea gab sich die größte Mühe.


RE: Vorbereitungen - Mammon - 29.04.2026

Sie wollte den Raum sehen, indem der Vampir am Tag des Kampfes untergebracht werden sollte. Gut, dagegen hatte Mammon nichts und so gingen die beiden nach unten in den Bereich, den nicht viele kannten. Naja, nur diejenigen, die gefoltert wurden, ob nun freiwillig oder unfreiwllig und diejenige, die die FOlter ausführten, wie beispielsweise seine Foltermeisterin. Sie mussten ein paar Schritte gehen und sogar die Etage wechseln, weil sich der Folterbereich im Keller befand, aber dann waren sie auch schon da und er ließ Medea den Vortritt. Dies jedoch nicht, weil er auch ein Gentleman war, sondern auch, um so dicht hinter ihr zu stehen und ihr dann etwas ins Ohr zu flüstern.
Ihr erstes Wort klang… naja, dass dieser flüsternde Ton etwas in ihr auslöste, aber dann hatte sie sich geräuspert und den Abstand zwischen ihnen vergrößert. Es war einfach zu witzig, was Nähe bei irdischen Wesen auslösen konnte. So konnte Mammon gar nicht anders als amüsiert zu grinsen, erst Recht, als sie meinte, dass sie davon ausging, dass er einiges da hatte, um den Vampir in Ketten zu legen. Ja, okay, sie sprach noch weiter, aber dieser Teil war doch eigentlich der Spannendste. “In Ketten legen… klingt für mich so, als würdest du gern Leute in Ketten legen.” Ja, natürlich wusste er durchaus, wie sie das eigentlich meinte. Aber so machte es auch Spaß.

Mammon ging nun ein Stück in den Raum. Als er auf Höhe von Medea war, ging er so an ihr vorbei, dass er sie ein kleines bisschen berührte und sein Blick ruhte dabei komplett auf ihr. Erst als sein Kopf nicht mehr zu ihr sehen konnte, weil er diesen nicht mehr so weit nach hinten drehen konnte, sah er wieder nach vorn und blieb dann an der Stelle stehen, wo auf dem Boden und an der Wand Befestigungen vorhanden waren und auch durchaus eine Variante um jemanden in Ketten zu legen. Mit den Fingern strich er über die Ketten. Oh, er wusste genau, was man hier alles anstellen konnte, sowohl im Bereich der Folter, aber auch im sexuellen Sinne. Seine Augen verfolgten erst seine Finger und dann drehte er sich um, sodass er wieder die Gorgone ansah. “Und? Hast du schon mal jemanden in Ketten gelegt und wenn ja, eher um diesen zu foltern oder doch um etwas Spaß mit demjenigen zu haben?” Sicher keine Fragen, die man als Mensch oder eine Person, die auf der Erde lebte, sofort stellte, aber Mammon wurde in der Hölle groß und da waren solche Fragen Alltag gewesen.


RE: Vorbereitungen - Medea Young - 02.05.2026

Mammon spielte mit ihr, dass war spätestens jetzt zu spüren und ehrlicherweise mochte sie es nicht sonderlich, er ging ihr damit zu weit. Allerdings war das hier ein Geschäftstermin und sie hatte keine andere Wahl als zu bleiben, besonders weil das hier nur ein Vorgeschmack auf das war, was bald vielleicht auf sie zukommen könnte. Sie versuchte professionell zu bleiben und brachte wieder etwas Abstand zwischen sie beide, kam zum eigentlichen Thema zurück, als Mammon ihr gleich wieder neue Worte in den Mund legte, die sie versuchte zu ignorieren. Doch so ganz wollte sie das ganze nicht scheuen, weswegen sie ihn ansah und lächelte.
„Klingt als würdest du das wissen wollen“ spielte sie das Spielchen schlussendlich mit und solang er ihr nicht ständig zu nah kam, konnte sie das Spielchen bestimmt mitspielen.

Er ging durch den Raum und berührte sie, bevor er sie mit seinem Blick fixierte und verdammt dieser Blick ging durch Mark und Bein. Es war schwer diesem Blick standzuhalten, doch Medea schlug sich gut darin, bis er sie dann direkt fragte, ob sie schon mal jemanden in Ketten gelegt hatte und wenn ja warum. Das war eine verdammt persönliche Frage und keine, auf die sie antworten wollte.
„natürlich hab ich schon mal jemanden in Ketten gelegt“ meinte sie dann, fast schon etwas empört, auch wenn sie es nicht wirklich war. Doch sie wollte gar nicht so genau darüber sprechen und hoffte, dass sie das Thema schnell wieder beiseite legen würden, auch wenn Medea nicht anders konnte als sich genau hier drin umzusehen.
„Entfernst du hier noch Dinge? Also wenn der Vampir sich befreien sollte, dann hätte er ja hier einiges um sich zu wehren“